Samstag, 13. Juli 2024
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Im Schnitt verlangsamt sich der Preisanstieg auf der Erzeugerebene weiter

Wiesbaden. (destatis) Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) waren die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Februar 2023 im Schnitt um 15,8 Prozent höher als im Februar 2022. Im Januar lag die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat bei +17,6 Prozent. Gegenüber Januar 2023 sanken die Erzeugerpreise im Februar 2023 um 0,3 Prozent (-1,2 Prozent 01|2023 versus 12|2022).

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Die Preise für Verbrauchsgüter waren im Februar 2023 um 17,9 Prozent höher als im Februar 2022 und stiegen gegenüber Januar 2023 um 0,9 Prozent. Nahrungsmittel waren 23,4 Prozent teurer als im Vorjahr. Besonders stark stiegen die Preise für Zucker (+90,4 Prozent versus Februar 2022). Allein gegenüber dem Vormonat Januar wurde Zucker 11,3 Prozent teurer. Schweinefleisch kostete 58,9 Prozent mehr als im Februar 2022, verarbeitete Kartoffeln 49,0 Prozent. Margarine und Nahrungsfette kosteten 38,9 Prozent mehr, Milch 30,3 Prozent und Kaffee 16,7 Prozent. Billiger als vor einem Jahr waren nur Butter (-5,5 Prozent) und nicht behandelte pflanzliche Öle (-8,8 Prozent). Unter den Vorleistungsgütern kostete Getreidemehl im Februar 2023 um 33,8 Prozent mehr als 02|2022. Die Preise für Düngemittel und Stickstoffverbindungen stiegen ggü. 2022 um 23,4 Prozent (Grafik: Destatis – Foto: pixabay.com).