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IGW 2019: Politischer Diskurs zwischen Brezel + Hefezopf

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Berlin. (zv) Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW 2019) zeigte sich der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) von seiner besten Seite und durfte viele bekannte Politiker an seinem Messestand in der Halle des ErlebnisBauernhofs begrüßen. Die Schaubäckerei und andere Highlights verfehlten ihre Wirkung nicht.

Bundesministerin Julia Klöckner (BMEL), die sich bereits im Rahmen ihrer Reduktions- und Innovationsstrategie für die besonderen Belange des Bäckerhandwerks aussprach, zeigte bei ihrem Besuch auf der Grünen Woche einmal mehr, dass sie die deutsche Brotkultur zu schätzen weiß. Gemeinsam mit Tanja Angstenberger, Mitglied der Bäcker-Nationalmannschaft, und ZV-Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider probierte sie sich erfolgreich im Hefezopf-Flechten und hob das positive Image des Bäckerhandwerks hervor: «So eine sympathische Branche. Gibt es eigentlich jemanden, der die Bäcker nicht mag?» Die zahlreichen Besucher der Schaubackstube und der Backstube in der Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sprechen dabei für sich.

ZV-Präsident Michael Wippler erläutert rückblickend den Messeauftritt: «Die Internationale Grüne Woche 2019 war für die Deutschen Innungsbäcker ein gelungener Jahresauftakt. Unsere Schaubackstube war nicht nur für Verbraucher ein Publikumsmagnet, sondern auch für zahlreiche hohe politische Besuche. Dass uns sowohl die Bundesernährungsministerin Klöckner als auch die neue CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer besuchten, setzt ein eindeutiges Signal für die Backbranche.» Politische Gespräche fanden darüber hinaus unter anderem statt mit dem Europa-Abgeordneten Jens Giesecke, den Bundestagsabgeordneten Hermann Färber und Johannes Röring (alle CDU), Alois Rainer (CSU), Dietmar Bartsch (Die Linke), FDP-Chef Christian Lindner und der gesamten Arbeitsgruppe «Ernährung und Landwirtschaft» der CDU. Am Stand der Deutschen Innungsbäcker wurde auch das Bauernbrot, das offizielle Brot des Jahres 2019, feierlich von ZV-Präsident Michael Wippler mit prominenten Kollegen aus dem Bäckerhandwerk angeschnitten.

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Rund 1.100 junge Besucher konnten nicht nur im beliebten Backbus unter fachkundiger Anleitung backen und viel über ausgewogene Ernährung lernen – auch die i.m.a. Schülerpressekonferenz lud zahlreiche Schulklassen aus Berlin und Brandenburg ein, Experten zum Thema «Brot, Brötchen + Co.» zu befragen. Backender Gast auf der Bühne war der Berliner Azubi Julien Busch, der dem Nachwuchs erklärte, was im Brötchen drin ist und warum er sein Studium hinwarf, um Bäcker zu werden.

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Das abschließende Messeresümee fasst Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider zusammen: «Wir konnten so viele politische Gespräche führen wie noch nie. Volle Stände und interessierte Besucher aus Politik und Gesellschaft zeigen uns, dass wir die richtige Ansprache gewählt hatten. Die vergangene Grüne Woche beweist wieder einmal, dass das Bäckerhandwerk ganz vorne mitspielt und wir in lockerer Atmosphäre unsere Positionen an den Mann oder die Frau bringen konnten.» Die Grüne Woche sei ein idealer Start ins neue Jahr, um nun mit Motivation und Zuversicht drängende politische Themen anzugehen und das Bäckerhandwerk langfristig zu stärken. «Wir bedanken uns ausdrücklich für die großartige Unterstützung an unseren Ständen durch den Landesverband Berlin-Brandenburg, die Berliner ADB-Schule, die Brotprüfer sowie zahlreiche weitere Branchenexperten» (Quellenangabe Fotos: 20190128-ZV-IGW-01.JPG © i.m.a. – 20190128-ZV-IGW-02.JPG © Forum Moderne Landwirtschaft – 20190128-ZV-IGW-03.JPG © Zentralverband Wolfgang Reiher).