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Hygiene: Besser ein textiler Schutz als gar keiner

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Berlin. (eb) Aufgrund vieler Anfragen zum richtigen Einsatz von Masken und zum Umgang mit improvisierten Alternativen zum Beispiel durch Eigenanfertigung nach Nähanleitung oder Angebote verschiedener Firmen oder Spender hat die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) einen Hygienetipp zur Benutzung von Masken bei Lieferengpässen veröffentlicht. Der Tipp widerspricht den Verlautbarungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und folgt dem Grundsatz: Jede Maske hat mehr Schutzwirkung für deren Träger und Gegenüber als gar keine Maske. Gleichwohl weist die DGKH darauf hin, dass das Tragen professioneller FFP-Masken im privaten Bereich unsinnig ist und eine Verschwendung von Ressourcen darstellt, die in den Krankenhäusern dringend benötigt werden.

Die nachvollziehbare Begründung 20200329-DGKH-HYGIENE-MASKEN gibt es hier zum Herunterladen. Aus den vielen im Internet verfügbaren Vorschlägen zur Herstellung eines behelfsmäßigen Gesichtsschutzes sticht die Anleitung der Stadt Essen an der Ruhr hervor: Coronavirus: Näh- und Pflegeanleitung für Behelf-Mund-Nasen-Schutz. Auf der angegebenen Seite finden Interessenten die Schnitt- und Herstellungsanleitung für den Behelfs-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) im Pandemiefall der Feuerwehr Essen. Die PDF-Datei ist in Deutsch, Englisch, Arabisch, Persisch und Türkisch verfügbar. Eine Video-Anleitung von Bayern 1 zu den Vorgaben aus Essen ist ebenfalls verfügbar (Foto: pixabay.com).

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