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Hohe Regulierungsdichte kostet Deutschland Milliarden

20200116-BUEROKRATIE

Berlin / Königswinter. (gdv / shb) Auch Versicherer werden von Papierbergen überwältigt, sagt Udo Damian, Vorstand der SHB Allgemeinen Versicherung VVaG. So habe allein das Regelwerk Solvency II, mit dem sich die Bäckerei-Versicherer aus Königswinter nun schon seit Jahren auseinandersetzen, inklusive aller Begleittexte einen Umfang von fast 7’000 Seiten. «Deutschland könnte mit günstigeren regulatorischen Rahmenbedingungen erhebliche zusätzliche Wachstumskräfte freisetzen», ist Damian überzeugt und verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die hat Kosten und Nutzen der Regulierung unter die Lupe genommen und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Deutschland kann das Potenzialwachstum aufgrund des hohen Erfüllungsaufwands für die Wirtschaft nicht vollständig ausschöpfen. Die daraus resultierenden schleichenden Wohlfahrtsverluste führen auf Dauer zu größeren Einbußen als eine tiefe Rezession. Die GDV-Studie «Kosten und Nutzen der Regulierung» finden Interessenten auf der Website des Verbands (Foto: pixabay.com).