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Herzberger investiert in neue TK-Verpackungslinie

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Fulda. (tgg) Die Bäckerei Herzberger, Tochtergesellschaft des Lebensmitteleinzelhändlers Tegut gute Lebensmittel im hessischen Fulda, investiert in ihre Verpackungsanlagen und hat jetzt eine vollautomatisierte Verpackungslinie des niederländischen Herstellers Niverplast in Betrieb genommen. Die Investitionssumme beträgt 500.000 Euro. Die Anlage ist ausgelegt für Tiefkühl-Backwaren und kann pro Stunde bis zu 25.000 Brötchen «Bag in Box» verpacken. Zum Einsatz kommt sie bei Herzberger für alle Brote, Kastenbrote, Brötchen und sonstigen Backwaren, die direkt aus dem Ofen tiefgekühlt und anschließend verpackt werden. «Mit der neuen Niverplast Verpackungsanlage können wir unsere hochwertigen Bio-Backwaren qualitätsschonend und effizient verpacken», hebt Christine Kappenberger, Betriebs- und Vertriebsleiterin der Herzberger Bäckerei, hervor. Die Nachfrage nach Qualitäts-Backartikeln im Tiefkühl-Segment werde weiter steigen, ist sich Kappenberger sicher. «Mit der Investition in die neue Verpackungslinie können wir unseren Kunden noch besser die breite Palette unserer Produkte anbieten und weitere Umsatzpotentiale ausschöpfen».

Über die Bäckerei Herzberger

Die Bio-Bäckerei Herzberger, gegründet 1988 in Niederjossa, wurde im April letzten Jahres wieder in die Tegut Gruppe eingegliedert. «Durch die konzentrierte Ausrichtung auf das Kerngeschäft Bio-Brote und Bio-Brötchen in Naturland- und Demeter-Qualität verzeichnen wir eine positive Geschäftsentwicklung», erklärt Kappenberger, «das unterstreicht auch die Entwicklung unseres Drittkundengeschäfts». Herzberger produziert ausschließlich Bio-Backwaren für Tegut und Drittkunden. In der Herzberger Backstube in Fulda arbeiten 125 Beschäftigte. Hier wird wie früher handwerklich gebacken; Zusätze und Hilfsstoffe haben in den hauseigenen Rezepturen vom Brötchen bis zum Kastenbrot keinen Platz. Verarbeitet wird ausschließlich 100-prozentige Naturland- und Demeter-Qualität beim Mehl.

Eine Besonderheit ist die lange und schonende Quellung des Teigs. So hat dieser genug Zeit zum Gehen; Ballaststoffe und Stärke können richtig aufquellen. Steinsalz ohne künstliches Jod rundet den Geschmack der Produkte ab. Das verwendete Wasser stammt aus eigener Tiefenquelle und wird vor dem Backen über einen speziell entwickelten und patentierten Wasserturm mit 41 Fließ-und Fallstrecken geleitet. Das Ergebnis ist belebtes Wasser, wie aus einem Gebirgsbach, das allen Herzberger Bio-Backwaren ihre einmalige Note gibt.

Über die Tegut Gruppe

Die Tegut gute Lebensmittel GmbH + Co. KG ist ein Handelsunternehmen mit rund 270 Lebensmittelmärkten in Hessen, Thüringen, Bayern sowie Göttingen, Mainz, Stuttgart und Ludwigsburg. Das Angebot frischer und ökologischer Lebensmittel, regionaler Bezug sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden stehen im Fokus des Vollsortimenters mit rund 23’000 Produkten.

1982 hat Tegut erstmals Bio-Lebensmittel in sein Sortiment aufgenommen und erwirtschaftet heute mit über 3’800 Bio-Produkten 25,4 Prozent seines Umsatzes. Tegut betreibt drei unterschiedliche Konzepte: Derzeit 124 Supermärkte (in Eigenregie mit 800 bis 2’500 Quadratmetern Verkaufsfläche, als Vollsortimenter mit bis zu 23’000 Artikeln), 121 inhabergeführte Nahversorger (mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und rund 7’500 angebotenen Artikeln) sowie 28 «Tegut Lädchen» (ab 120 Quadratmetern auf dem Land und in Stadtquartieren mit rund 4’200 Produkten zur Nahversorgung).

Seit 2013 ist Tegut ein Teil der Genossenschaft Migros Zürich. 2017 beläuft sich der Netto-Umsatz auf 1’008 Millionen Euro (Vorjahr 996 Millionen Euro). Die Flächenproduktivität wurde 2017 um 0,9 Prozent gesteigert. Insgesamt sind 6’800 Menschen in den Märkten, den Logistikzentren und den Zentralen Diensten in Fulda für Tegut tätig (Foto: pixabay.com).