Sonntag, 19. September 2021

HelloFresh: baut zweite Produktionsstätte in Deutschland

Berlin. (hf) Die HelloFresh SE, weltweit führende Anbieterin für Kochboxen, wird ihre Produktionskapazitäten in Deutschland und Österreich deutlich erweitern. Mitte Mai erfolgte der Spatenstich für eine neue Produktionsstätte in Barleben bei Magdeburg. Das neue Werk wird voraussichtlich im vierten Quartal 2022 den Betrieb aufnehmen und das bisherige Produktionsvolumen für HelloFresh in Deutschland und Österreich mehr als verdoppeln.

Mit der Investition in den Kapazitätsausbau wird das anhaltend starke Kundenwachstum sowohl in Deutschland als auch in Österreich bedient. Zudem ermöglicht der neue Standort eine noch größere Auswahl für die HelloFresh-Kunden. Durch die erweiterten Produktionskapazitäten und modernen Produktionslinien wird perspektivisch sowohl die Zahl der wöchentlich verfügbaren Rezepte als auch die Anzahl der verfügbaren Zusatzprodukte erhöht. Diese umfassen Suppen, Desserts, Mittagessensoptionen und Snacks, die die Mahlzeiten von HelloFresh ergänzen.

«Wir sehen, dass sich die Bereitschaft, Lebensmittel online zu kaufen, im Laufe der vergangenen Jahre stark erhöht hat und wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend noch weiter entwickeln wird. Unsere neueste Produktionsstätte wird uns ermöglichen, noch mehr Kunden zu bedienen und ihnen einen noch besseren Service anzubieten», sagt Nils Herrmann, Geschäftsführer HelloFresh DACH. «Mit dieser Investition sehen wir uns für die Zukunft bestens aufgestellt».

Der Standort Barleben ergänzt die bisherige Produktionsstätte in Verden an der Aller, in der seit 2016 sämtliche HelloFresh-Kochboxen für Deutschland und Österreich produziert werden.

An dem in der Nähe des Autobahnkreuzes Magdeburg verkehrstechnisch günstig gelegenen Standort wird HelloFresh perspektivisch etwa 1.500 sichere und attraktive Arbeitsplätze für die Region schaffen. Mit über 35.000 Quadratmetern Produktions-, Lager- und Bürofläche wird in Barleben die größte Produktionsstätte im Internationalen Segment (alle Märkte außer den USA) der HelloFresh Gruppe errichtet.

«Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden der Behörden der Gemeinde Barleben und des Landkreises Börde, sowie dem Landrat und dem Bürgermeister der Gemeinde Barleben für die fortlaufende Unterstützung und gute Zusammenarbeit», sagt Nils Herrmann.

Neueste Technologie trifft auf Nachhaltigkeit

Das Gebäude ist speziell auf die Bedürfnisse von HelloFresh zugeschnitten: Dazu gehört unter anderem eine durch Automatisierungstechnik unterstützte Produktion, die ermöglicht, Kunden noch schneller mit frischen Lebensmitteln zu beliefern. Auch den hohen Nachhaltigkeitsansprüchen von HelloFresh wird das Gebäude gerecht. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Leistungsfähigkeit von rund 5.000 kWp wird den Energiebedarf des Standorts zu großen Teilen selbst decken. Es ist zudem geplant, ausschließlich Ökostrom zu beziehen. Während zur Kühlung natürliche Kältemittel mit besonders niedrigem Treibhauspotenzial eingesetzt werden, kann die bei Kühlung und Produktion entstehende Abwärme zur Beheizung des Gebäudes verwendet werden. Mit diesen und weiteren Maßnahmen wird die neue Produktionsstätte in Barleben als nachhaltiges Gebäude geplant und gebaut und erhält dafür das Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).