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Fusion: Neue Bäckerinnung Region Hannover bündelt Kräfte

Hannover. (biv) Am 12. Februar 2020 beschlossen die Bäckerinnungen Hannover, Burgdorf und Neustadt am Rübenberge zunächst getrennt und anschließend in einer gemeinsamen konstituierenden Mitgliederversammlung zukünftig gemeinsame Wege zu gehen. Die beiden Innungen schließen sich rückwirkend zum 01. Januar 2020 zur neuen «Bäckerinnung Region Hannover» zusammen. Die neue Bäckerinnung umfasst 37 Mitglieder und wird ihren Sitz in Hannover haben. Damit ist sie die Größte im Verbandsgebiet.

Auf der Gründungsversammlung wurde Cord Buck aus Langenhagen zum Obermeister der Innung gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Sabine Gaues aus Gehrden und Christian Maaßen aus Lehrte zur Seite. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Wilhelm Balkenholl aus Lehrte-Sievershausen, Carsten Rehbock aus Neustadt, Thomas Marquardt aus Garbsen, Janine Desens-Matuschack aus Hannover und Volker Sprengel aus Barsinghausen gewählt.

Die Geschäftsführung wurde an Iljaz Leba vom Bäckerinnungsverband Niedersachsen/Bremen übertragen, der bereits seit 2018 die Geschäfte der Bäckerinnung Hannover führte. Im Kreise der Mitglieder bestand anlässlich der Fusionsversammlung großes Einvernehmen darüber, dass nur der gemeinsame Weg dazu beitragen könne, die Interessen der Unternehmen auch weiterhin effektiv und nachhaltig gegenüber Politik und Behörden zu vertreten. Bereits in den Vorverhandlungen über die zentralen Fragen des Zusammenschlusses war schnell deutlich geworden, wie hoch der Wunsch für die jetzt getroffene Entscheidung ist.

Durch den Strukturwandel im Bäckerhandwerk hat sich die Anzahl der Innungsbetriebe in den letzten Jahren stark verringert. Die neue gemeinsame Innung gehört nunmehr zu den leistungsstarken im Landesverband Niedersachen/Bremen des Bäckerhandwerks. Die Fusionsversammlung war mit über 25 Personen gut besucht und fand unter Beteiligung der rechtsaufsichtsführenden Handwerkskammer Hannover statt (Foto: BI).