Donnerstag, 1. Oktober 2020

Für Ihr bestes Brot: Linseneintopf mit Walnüssen

Bremerhaven. (eb) «Linseneintopf mit Walnüssen» aus der Ideenküche der California Walnut Commission (CWC) scheint die vegane Variante eines beliebten Klassikers zu sein. Wer den Eintopf nachkochen will, muss vorher allerdings über den sensorischen Gesamteindruck nachdenken, den potenzielle Gäste vom Eintopf haben sollen – oder haben werden. Kurzum: Die ganzen Walnuss-Hälften mögen zwar dekorativ wirken. Einen besseren Kaueindruck erzielt aber der Koch, der die Walnüsse wenigstens grob zerkleinert. Auch stellt sich die Frage, weshalb die Walnüsse 25 bis 30 Minuten mitköcheln sollen. Dadurch entsteht nur ein irritierender Beigeschmack. Die ernährungsphysiologisch wertvollen Nüsse werden ausgelaugt und wandern geschmacklich ins Nirwana. Das Aroma der Walnüsse gut zum Ausdruck bringen und damit das Geschmacksprofil des Eintopfs bereichern würde eher eine andere Vorgehensweise:

Eine Handvoll Walnüsse mit dem Rollholz grob zerkleinern. Die zerkleinerten Walnüsse in einer Pfanne unter ständigem Rühren kurz anrösten ohne Fett. Den Eintopf herstellen wie beschrieben, jedoch ohne Walnüsse. Ungefähr fünf Minuten, bevor die Suppe gar ist, 150 Gramm kalifornische Walnüsse, nunmehr gehackt und geröstet, in den Eintopf rühren. Die restlichen Walnüsse wie in der PDF-Datei beschrieben zur Dekoration nutzen. Und noch was: Auch Gewürze müssen garen. Ihre Intensität können sie umso besser entfalten, je früher sie die Gelegenheit dazu bekommen.

Abgesehen davon scheint die Idee vom «Linseneintopf mit Walnüssen» ganz ordentlich zu sein und passt als Ergänzung zu vielen Brot- und Brötchensorten (Foto: CWC).

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