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Frosta: präsentiert erste Papiertüte für die TK-Truhe

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Hamburg. (fag) 40 Millionen Plastikbeutel weniger im Jahr: Die Frosta AG weitet ihr umweltverträgliches Reinheitsgebot jetzt auf die Verpackung aus und ersetzt Plastik durch reines Papier. Das ist ungebleicht und ungestrichen und stammt aus nachhaltiger, FSC-zertifizierter Forstwirtschaft. Mehr noch: Im Gegensatz zu allen anderen Pappverpackungen in der Tiefkühltruhe kommt es ganz ohne Plastik-Beschichtungen oder Folien aus. Mit einem rein physikalischen Verfahren macht Frosta es fit für die Herausforderungen der Tiefkühlung. Der Aufdruck ist bewusst sparsam und das Unternehmen verwendet dafür ausschließlich wasserbasierte Farben. Das Ergebnis: Der neue Papierbeutel kann im Altpapier entsorgt werden und ist besonders leicht zu recyceln.

Drei Jahre intensive Entwicklungsarbeit

Das Reinheitsgebot des Unternehmens galt bislang nur für alles das, was sich in der Packung befindet: nur natürliche Zutaten, keine Zusatzstoffe. Dann wollten die TK-Experten eine ebenso reine, natürliche Lösung für die Verpackung selbst. Doch die gab es nicht. Also hat das Unternehmen 2015 ein Team eingesetzt, um diese zu entwickeln. Über drei Jahre lang haben die Experten geforscht, produziert und getestet. Nach tausenden Arbeitsstunden und 180 verschiedenen Belastungstests hatten sie endlich eine Lösung gefunden: Eine neue innovative Papiermischung, die eine wirksame Barriere gegen Fett und Feuchtigkeit schafft. Reinheitsgebot eingehalten.

Drei Jahre intensive Entwicklungsarbeit

Frosta will gutes, echtes Essen anbieten. Doch wo soll das künftig herkommen, wenn die Menschheit mit Verpackungsmüll die Erde zerstört, fragt sich das Unternehmen auf seiner Homepage. Originalton: «Wir sind in manchen Bereichen des Tiefkühlmarkts Marktführer. Das bedeutet: Wir verkaufen viele, viele Produkte. Damit haben wir viel, viel Verantwortung. Und einen großen Hebel. Deshalb sind wir schon seit 2013 Vorreiter für nachhaltige Verpackungskonzepte und sparen mit einer sortenrein recycelbaren Folie aus dem Monomaterial PP zehn Prozent Plastik ein». Doch das sei auf Dauer immer noch zu viel «Kunststoff». Deshalb stellen die TK-Experten sukzessive bis Ende 2020 die gesamte Produktion um und ersetzen damit 40 Millionen Plastikbeutel durch Papiertüten (Foto: Frosta AG).