Dienstag, 27. Februar 2024

Fokus Volkswirtschaft: KMU Wertschöpfungsketten werden internationaler – Europa bleibt wichtig

Frankfurt. (kfw) Kleine und mittlere Unternehmen sind heute Teil globaler Wertschöpfungsketten: Fast 90 Prozent der mittelständischen Industrieunternehmen und mehr als 50 Prozent der unternehmensnahen Dienstleister exportieren direkt oder indirekt über ihre deutschen Kunden. Auch in der Beschaffung und etwas seltener in der Produktion sind sie grenzüberschreitend aktiv.

Der Fokus aller mittelständischen Auslandsaktivitäten liegt dabei klar auf Europa. Daran wird sich nach Einschätzung der Unternehmen auch in Zukunft wenig ändern, obwohl Mittel- und Osteuropa als Absatz- und Beschaffungsmarkt stärker an Bedeutung gewinnen dürfte als Südeuropa. Die Folgen eines Brexits dürften für den Mittelstand in der Breite überschaubar bleiben.

Neben dem Abbau wichtiger Hemmnisse wie Bürokratie und Rechtsunsicherheit kann auch die fortschreitende Digitalisierung die Internationalisierung weiter vorantreiben. Fast 70 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen sehen die Digitalisierung positiv, fast ebenso viele fürchten jedoch auch steigenden Wettbewerbsdruck – heißt es im jüngsten «Fokus Volkswirtschaft» der KfW Bankengruppe (PDF) unter dem Titel «Mittelständische Wertschöpfungsketten werden internationaler».

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