Dienstag, 27. Februar 2024

Fokus Volkswirtschaft: Das «normale Arbeitsverhältnis» gewinnt wieder an Boden

Frankfurt. (kfw) Seit dem Aufkommen einer Vielzahl flexibler Beschäftigungsformen in den 1980er-Jahren ist häufig die Marginalisierung oder gar das Verschwinden des Normalarbeitsverhältnisses prognostiziert worden. Besonders die Leiharbeit und Minijobs wurden als Bedrohungen des traditionellen Arbeitsverhältnisses identifiziert. Das gängige Normalarbeitsverhältnis erweist sich jedoch robuster als vermutet. Zwar verlor es in der langfristigen Betrachtung an Relevanz. In den letzten konjunkturell guten Jahren legte es aber wieder zu – und umfasst heute mehr als drei Viertel der abhängigen Beschäftigung heißt es im jüngsten «Fokus Volkswirtschaft» der KfW Bankengruppe (PDF) zum Thema atypische Beschäftigung. Er zeigt auch, dass sich die Erwerbsstrukturen im Nachwende-Deutschland rasch anglichen.

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