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Feine Backwaren: Absatz 2018 schwächelte wetterbedingt

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Bonn / Aachen. (eb) Wohin man auch blickt, begegnen uns immer noch die Nachwirkungen des außergewöhnlichen Sommers 2018. So entwickelte sich der Export Feiner Backwaren 2018 nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) durchaus positiv. In der Menge wuchs er um 2,1 Prozent und im Wert um 1,7 Prozent gegenüber 2017. Insgesamt verzeichneten die Hersteller Feiner Backwaren 2018 jedoch einen Rückgang. In der Menge sank die Produktion demnach auf Basis von BDSI-Schätzungen um 2,5 Prozent. Insgesamt wurden etwa 720.000 Tonnen Feine Backwaren produziert. Im Wert verringerte sich die Produktion um 1,9 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Als Grund gibt der Verband das schleppende Saisongeschäft mit Herbst- und Weihnachtsgebäck an, das aufgrund der sommerlichen Temperaturen im September und Oktober 2018 hinter den Erwartungen schlicht zurückblieb. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Feinen Backwaren lag 2018 bei schätzungsweise 7,6 Kilo, heißt es aus Bonn.

Stabile Zahlen und Abverkäufe meldet hingegen die Lambertz-Gruppe aus Aachen – von der wir allerdings wissen, dass sie über ein solides Exportgeschäft viel auszugleichen versteht. Trotz der nicht gerade winterlichen Temperaturen in der zurückliegenden Herbst- und Weihnachtssaison – September bis Dezember – konnte der nationale und Weltmarktführer im Segment der Herbst- und Weihnachtsgebäcke die Um- und Absätze auf dem Niveau 2017 halten, lässt Alleingesellschafter Prof. Hermann Bühlbecker im Vorfeld der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) ausrichten. Zur Gruppe gehören bekannte Marken wie Haberlein-Metzger (Nürnberg), Weiss Lebkuchen (Neu-Ulm) oder Dr. Quendt (Dresden) (Foto: pixabay.com).