Donnerstag, 1. Dezember 2022

FEI: Mehrwert durch Kooperation in der Lebensmittelwirtschaft

Bonn. (fei) Auf der Jahrestagung des Forschungskreises der Ernährungsindustrie (FEI) in Bonn präsentierte FEI-Geschäftsführer Dr. Volker Häusser für das Jahr 2021 erneut eine Förderbilanz auf Spitzenniveau: Der FEI koordinierte im vergangenen Jahr 140 Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Die Projekte wurden mit einem Gesamtvolumen von 56,74 Millionen Euro gefördert – das ist ein neuer Rekord.

Die Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz fließt unmittelbar in Forschungsprojekte, die nah am Anwender sind und Entwicklungsimpulse geben, die für sehr viele Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft relevant sind; thematisch geht es dabei zunehmend um die effizientere Nutzung von Ressourcen wie Rohstoffen oder Energie.

Im Fokus der IGF stehen in erster Linie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die in Deutschland einen wesentlichen Anteil bei der Lebensmittelversorgung haben. Dass die IGF-Förderung in der derzeitigen Krise besonders für diese Unternehmen notwendiger ist denn je, betonte der FEI-Vorsitzender Dr. Götz Kröner in seiner Begrüßungsrede.

Über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Forschung und Industrie folgten der Einladung in den Universitätsclub Bonn. Rege diskutiert wurde bei der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats über 15 neue Projekte zur anwendungsnahen Lebensmittelforschung. Im Rahmen der Vortragsveranstaltung präsentierten sechs Wissenschaftler aktuelle Ergebnisse aus herausragenden Projekten der praxisnahen Lebensmittelforschung – sie alle geben mit ihrer Forschung wichtige Impulse für die Wirtschaftskraft der Lebensmittelbranche. «Mehrwert durch Kooperation – Impulse aus der Industriellen Gemeinschaftsforschung» lautete folglich auch das Motto des diesjährigen Spitzentreffens. Der Themenreigen reichte vom Einsatz innovativer Verfahren in der Lebensmittelproduktion, über neue Ansätze zum Partikeldesign bis hin zum Nachweis von Bacillus-cereus-Toxinen, von der Bedeutung sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe über die gesundheitsfördernde Wirkung von Pektinen bis zum Thema Fehlaroma in Kakao und Schokolade.

Im Rahmen der Jahrestagung wurde auch der Jahresreport 2021/2022 vorgestellt, in dem neben Zahlen und Fakten viele Höhepunkte der FEI-Aktivitäten zwischen Sommer 2021 und Sommer 2022 sowie Portraits von Akteurinnen und Akteuren aus dem FEI-Netzwerk enthalten sind. Der Print-Report wurde an rund 3100 Interessierte versandt; die digitale Version steht auf der FEI-Homepage zum Download (Foto: FEI).

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