Donnerstag, 22. Februar 2024

Erfolgreich: Pistor AG erzielt Rekordumsatz im GF-2022

Rothenburg / CH. (pag) Die Pistor AG entwickelt sich erfolgreich: Im Geschäftsjahr 2022 erreichte die eidgenössische Fachgroßhändlerin und Dienstleisterin einen Umsatz von 725,7 Millionen Schweizer Franken – plus 18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund für diesen Erfolg ist das organische Wachstum aller drei Standbeine Bäckereien-Confiserien, Gastronomie und Gesundheitsbetriebe.

Die Pistor AG ist 2022 deutlich gewachsen. Sie verzeichnete einen Rekordumsatz von 725,7 Millionen Franken, ein Plus von 18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Hauptteil dieser Entwicklung erfolgte aus eigener Kraft, ein Viertel war inflationsbedingt. «Das letzte Geschäftsjahr war anstrengend, aber erfolgreich», fasst CEO Patrick Lobsiger zusammen. Die Wurzeln des Aufwärtstrends sieht Lobsiger in der konzentrierten Umsetzung der Unternehmensstrategie, in engagierten Mitarbeitenden sowie in der breiten Aufstellung des Unternehmens: «Wir beliefern längst nicht mehr nur Bäckereien und Confiserien, sondern auch Restaurants und Gesundheitsbetriebe wie Spitäler oder Altersheime. Diese Breite eröffnet uns Wachstumsmöglichkeiten und gibt uns Stabilität.» Diese Stabilität war es auch, die Pistor unbeschadet durch die turbulenten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommen liess. Zudem konnte das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr die Zusammenarbeit mit bestehenden Abnehmern ausbauen und neue hinzugewinnen: Heute kaufen 6’400 Kundinnen und Kunden bei Pistor ein, rund 600 mehr als noch im Vorjahr. Sie haben die Wahl aus 27’000 Produkten (plus 2’000 im Vergleich zum Vorjahr). Unter dem Strich resultierte für Pistor ein Gewinn von 23,3 Millionen Franken, welcher mit dem Umsatz mitwuchs.

Bäckereien weiterhin das grösste Kundensegment

Alle drei Pistor-Kundensegmente konnten zulegen. So vergrösserte sich das Segment der Bäckereien-Confiserien um 5,7 Prozent auf 378,1 Millionen Franken. Mit einem Gesamtumsatzanteil von 52 Prozent bleiben sie weiterhin die wichtigste Kundengruppe. Die restlichen 48 Prozent des Umsatzes setzen sich aus Gastronomie und Gesundheitsbetrieben zusammen, wobei letztere derzeit noch eine marginale Rolle spielen. Zusammen wuchsen sie um 35,6 Prozent auf 347.6 Millionen Franken. Patrick Lobsiger zeigt sich erfreut: «Wir haben auf ganzer Linie zugelegt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und uns unsere Kunden als zuverlässige Partnerin schätzen. Wir wollen ihnen die effizienteste und zuverlässigste Lieferkette bieten, die sie am Markt finden können.»

Pistor AG reinvestiert in die Zukunft

Um ihre Lieferkette weiter zu optimieren, reinvestiert die Pistor AG finanzielle Mittel in physische und digitale Infrastruktur. So erweitert sie ihren Hauptsitz in Rothenburg um Gebäude und Logistikanlagen, baut in Sennwald SG eine neue Verteilzentrale und ist daran, mit «Mercanto» einen Online-B2B-Marktplatz zu schaffen. Auch die Zahl an Beschäftigten steigt: Mit über 600 Mitarbeitenden ist heute rund zehn Prozent mehr Personal an Bord als noch vor einem Jahr (Foto: Pistor AG).

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