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Eintöpfe und Suppen: Hausmannskost für den Herbst

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Bonn / Frankfurt. (bzfe / cwc) In der kalten Jahreszeit kommen wieder deftige Eintöpfe und Suppen auf den Tisch. Die gute alte Hausmannskost weckt Erinnerungen an Kindheitstage und hinterlässt ein warmes, wohliges Gefühl im Bauch. Das ist auch heute noch zeitgemäß. In vielen Städten gibt es heute Suppenbars, doch auch gehobene Restaurants bieten traditionelle Suppen an: einfache Gerichte mit naturbelassenen Zutaten. Ganz nebenbei machen Butterstulle, Baguette oder Brötchen den Genuss von Eintopf und Suppe erst «rund».

In früheren Zeiten war der Eintopf ein Essen für arme Leute. Auf dem Land bauten die Bauern die Zutaten selbst an. Alles kam in einen Topf, köchelte auf dem Herd und ergab eine sättigende Mahlzeit für die ganze Familie. Auch heute noch steckt in einem Eintopf viel drin, von Hülsenfrüchten wie Erbsen und Linsen, Gemüse wie Kohl, Lauch, Steckrüben und Möhren bis zu Fleisch und Fisch. Es können auch prima Reste vom Vortag wie zum Beispiel Nudeln und Reis verwertet werden. Hinzu kommen frische Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch, oder auch Lorbeerblätter, Fenchelsamen und Wacholderbeeren.

Ein beliebter Klassiker ist Bohneneintopf, für den Rinderknochen und Rindfleisch mit Zwiebeln in Öl kurz angebraten werden. Anschließend salzen und pfeffern, ablöschen und über eine Stunde leicht köcheln. 15 bis 20 Minuten vor dem Essen kommen klein geschnittene, festkochende Kartoffeln, grüne Bohnen, Tomatenwürfel und Bohnenkraut hinzu. Die Knochen werden entfernt und das Fleisch klein geschnitten – fertig ist der Seelentröster für trübe Regentage. In der vegetarischen Variante wird ein kräftiger Gemüsefond verwendet.

Beliebt sind auch Cremesuppen, die mit Sahne oder Crème fraîche verfeinert werden. Wer Kalorien sparen möchte, kann auch Joghurt nehmen. Wer es sämig mag, püriert einfach das Gemüse oder gibt mehligkochende Kartoffeln dazu. Ein Schuss hochwertiges aromatisches Öl und Toppings wie knusprige Croûtons machen den Suppengenuss perfekt. Nach dem Auskühlen gehören Suppenreste in den Kühlschrank, damit sie nicht sauer werden. Übrigens schmecken viele Suppen und Eintöpfe aufgewärmt nochmal so gut. Wer eine größere Menge zubereitet, hat kaum zusätzliche Arbeit und spart sich das Kochen am nächsten Tag, weiß das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) aus Bonn.

Vorzüglich und gesund: das Rote Bete-Rotkohl-Süppchen

«Kulinarisches aus Kohl» – unter dieser Überschrift hat die Deutschland-Vertretung der California Walnut Commission (CWC) aus Frankfurt am Main vor Jahren Rezepte veröffentlicht, die nicht nur vorzüglich schmecken, sondern auch sehr gesund sind. Rote Beete, Rotkohl, Ingwer und Walnüsse versorgen uns mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen und so liegt es nahe, daraus ein hübsches «Rote Bete-Rotkohl-Süppchen» für den Winter zu kreieren. Neben den erwähnten Zutaten sorgen unter anderem noch Kokosmilch, Kochsahne und getrocknete Moosbeeren (Cranberries) dafür, dass der Bedarf an wichtigen Inhaltsstoffen umfassend gedeckt ist. Ein schönes Vollkornbrötchen aus Ihrem Sortiment wertet den Snack zu einer vollwertigen kleinen Mahlzeit auf. Das Rezept zum Download gibt es auf dem CWC-Server im PDF-Format (Foto: pixabay.com).