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Coca-Cola: schließt Kauf von Costa Coffee ab

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Atlanta / US. (ccc / eb) Wie die US-amerikanische Coca-Cola Company mitteilt, hat sie die Übernahme der britischen Costa Limited abgeschlossen. Costa Coffee war bislang eine Tochtergesellschaft der britischen Whitbread PLC. Die hatte Ende April 2018 die geplante Entflechtung angekündigt. Ende August informierten die Akteure über den Eigentümerwechsel. Nach der Genehmigung der Aufsichtsbehörden der Europäischen Union und der Volksrepublik China folgte nun die Transaktion in Höhe von 4,9 Milliarden US-Dollar (Details siehe 2018-09-05).

Costa ist in über 30 Ländern im Geschäft, wodurch Coca-Cola auf einen Schlag eine wesentliche Position im weltweiten Kaffeegeschäft einnimmt. Das weltweite Kaffeesegment legt jährlich um sechs Prozent zu. Costa besitzt eine skalierbare Plattform über mehrere Formate und Kanäle hinweg, vom vorhandenen Costa-Express-Verkaufssystem bis hin zu Möglichkeiten, trinkfertige Produkte einzuführen.

«Wir sehen ein großartiges Potenzial zur Wertgenerierung durch die Vereinigung von Costas Kapazitäten und Coca-Colas Marketingexpertise und globaler Reichweite», sagt James Quincey, Chief Executive der Coca-Cola Company. «Wir möchten die starke Plattform von Costa nutzen, um unser Portfolio im wachsenden Kaffeesegment zu erweitern.»

«Wir wünschen unseren Freunden und Kollegen bei Costa das Beste für ihren künftigen Erfolg», sagt Alison Brittain, Chief Executive von Whitbread. «Whitbread übernahm Costa vor 23 Jahren, als es aus nur 39 Läden bestand. Costa hat sich zu einer führenden, internationalen Kaffeemarke entwickelt und Coca-Cola ist der richtige Partner, um Costa auf die nächste Expansionsstufe zu heben» (Foto: pixabay.com).