Freitag, 2. Dezember 2022

Choco App: katapultiert Gastro-Szene ins digitale Zeitalter

Berlin. (cho / eb) Vorgänge automatisieren, Effizienz optimieren und neue Absatzmärkte finden. Außer von den üblichen Verdächtigen war nicht viel zu hören aus der Gastronomie zur Hochzeit der Pandemie. Wer geglaubt hat, die vielen kleinen Genusshandwerker müssten über die Klinge springen und das Handtuch werfen, lag falsch. Denn einmal mehr bestätigt sich: Nicht Groß schlägt Klein, sondern Flexibilität das starre Korsett. Kreativität den alten Zopf. So kommt es, dass der bunte Kosmos gastronomischer Offenbarungen heute einigermaßen überrascht ist über den eigenen Erfolg. Mit dazu beigetragen hat die «Choco App» für gastronomische Betriebe und ihre Lieferanten – von der folgender PR-Bericht handelt:

Im Februar 2022 hat die Nummer-eins-Bestell-App die Marke von über einer Milliarde Euro Warenwert geknackt, der seit Gründung 2018 über die Plattform umgeschlagen wurde. Der Gesamtwert der gehandelten Waren lag bei über 1,17 Milliarden Euro. Mit diesem rasanten weltweiten Wachstum katapultiert Choco das bisher meist analoge Warenbestellmanagement der Gastro-Szene ins digitale Zeitalter. Restaurants können sich ihre Bestellung in einer intuitiven App zusammenstellen und mit einem Klick abschicken. Für Lieferbetriebe bietet Choco verschiedene Möglichkeiten von der Präsentation des Warenangebots über die Kundenkommunikation bis hin zur Bearbeitung der Bestellung – sei es in Form einer App, als Webanwendung oder per direktem Datentransfer ins ERP-System durch eine entsprechende Integration. Damit profitieren Anbieter:innen und Kund:innen auf beiden Seiten der Lieferkette von Zeit- und Kostenersparnissen beim Bestellprozess und leisten einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

Corona zum Trotz war 2021 ein absolutes Erfolgsjahr für das Berliner Unternehmen Choco mit einem GMV von über 623,6 Millionen Euro. Dazu sagt Daniel Khachab, Gründer und Geschäftsführer von Choco: «Obwohl viele Restaurants im zweiten Lockdown von Januar bis Mai 2021 geschlossen hatten, stieg der Gesamtumsatz-Geldwert für Waren deutlich an. Gastronomie- und Großhandelsbetriebe scheinen die Schließungen genutzt zu haben, um sich Gedanken darüber zu machen, was sie eigentlich an ihrem Daily Business nervt. Mit unserer Idee der Digitalisierung der Bestellprozesse haben wir offene Türen eingerannt, ein perfekter Product-Market-Fit. Chocos Ziel ist es, Warenbestellung so einfach zu machen, wie eine Chatnachricht zu schreiben. Das spart Zeit und Geld, und die Transparenz bei allen Prozessen hilft dabei, dass deutlich weniger Lebensmittel in der Tonne landen. Wir sind der Überzeugung, dass bis 2026 die gesamte Gastro-Branche digital arbeiten wird, und wollen mit unserer Technologie sowohl Restaurants als auch Großhandelsbetriebe dabei unterstützen.»

Warenkatalog im Messenger-Format

Die Nutzung der kostenlosen App für Restaurants ist denkbar einfach: Nach der Auswahl der Produkte aus einem Warenkatalog wird die Bestellung wie eine Chatnachricht verschickt.

Choco bietet Lieferbetrieben unterschiedliche Möglichkeiten, Waren zu präsentieren und Bestellungen entgegenzunehmen. Wenn bereits ein ERP-System genutzt wird, erfolgt die Anbindung an die App auf Restaurantseite über eine entsprechende Integration. Hier unterstützt Choco vollumfänglich, auch mit maßgeschneiderten Lösungen. Die Produktdaten werden in den Warenkatalog in der App importiert und Angebot und Lagerbestände direkt synchronisiert.

Wer nicht auf eine Systemintegration setzen will, erhält die Bestellungen per E-Mail, SMS oder WhatsApp-Nachricht. Oder direkt in der Choco-App für Großhandelsbetriebe. Hier bietet das Unternehmen neben der mobilen Lösung auch eine übersichtliche Webanwendung, in der vom Katalog über Kundennachrichten bis zur Bestellübersicht alles enthalten ist. Diese Funktionen sind auch in der App zu finden.

Durch die Bestellmöglichkeiten im Messenger-Format über einen einzigen Kanal bedienen Großhandelsbetriebe die veränderten Anforderungen ihrer Kund:innen. Im hektischen Restaurantalltag bleibt immer weniger Zeit dafür, Bestellungen über verschiedene Kanäle aufzugeben – und es können leicht Fehler entstehen. Durch das Sammeln aller Bestellprozesse in einer Software für beide Seiten der Lieferkette bleibt die Übersichtlichkeit erhalten, und Restaurants können im Schnitt drei Stunden pro Woche an Arbeitsaufwand sparen. Durch die zentrale Chatfunktion können Lieferant:innen außerdem den Kundendialog intensivieren und auf Anfragen schneller antworten. Das verbessert den Service, vermeidet Bestellfehler und stärkt die Kundenbindung. So sorgt Choco nicht nur für deutliche optimierte Abläufe und eine verbesserte Kundenbeziehung, sondern leistet auch einen erheblichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

Wachstumsrate von 222 Prozent im Jahr 2021

Über 15.000 Gastronom:innen und über 10.000 Großhändler:innen setzen bereits auf Choco – und das weltweit. 2021 wuchs die Gesamtzahl der aktiven Nutzer:innen allein in Deutschland um 222 Prozent. Auch intern ist Choco weiterhin auf Wachstumskurs und sucht weitere Verstärkung für sein Team in Deutschland. Seit Februar 2022 begleitet der Getränkegroßhandelsexperte Michael Kertes Choco auf dem Weg nach oben. Er verantwortet den Aufbau des Vertriebs im Getränkefachhandel und die Repräsentation von Choco in der Branche.

Nutzen von Choco soll Standard in der Gastro-Branche werden

«Das letzte Jahr war für Choco erfolgreich und hat gezeigt, wie groß das Potenzial ist. Für 2022 erwarten wir, unser Wachstum zu verdreifachen. Wir sind stolz, dass wir mit Left Lane Capital, Insight Partners, Coatue und Bessemer Venture Partners überzeugte Shareholder an Bord haben, die das schnelle Wachstum von Choco überhaupt erst ermöglichen. Bisher konnten wir über diverse Finanzierungsrunden bereits mehr als 175 Millionen Euro sammeln, was das Vertrauen der Investor:innen in unser Geschäft beweist. Dadurch können wir die Grundfunktionen der App kostenlos anbieten, auch im Jahr 2022. Denn bei der Digitalisierung der Gastronomiebranche soll niemand ausgeschlossen werden. Wir hoffen, dass sich Choco auf beiden Seiten der Supply Chain als Standard durchsetzt, dass Bestellprozesse komplett digitalisiert, schnell und einfach ablaufen können und dass sich die Kommunikation zwischen alle Beteiligten endlich auf das Wesentliche beschränken kann: die Pflege einer guten Kundenbeziehung», sagt Khachab.

Restaurants können Choco kostenlos nutzen. Großhandelsbetriebe können ihr Bestellmanagement durch Zusatzfunktionen, wie die Integration in gängige IT-Systeme, optimieren. Choco lässt sich in jedes ERP-System integrieren, darunter auch in die Systeme von Infact, GDI Software und Microtech, und bietet auch kundenspezifische Lösungen.

Choco ist ein Unternehmen, das Gastronom:innen und deren Lieferant:innen auf einer gemeinsamen digitalen Plattform miteinander verbindet. Waren zu bestellen wird dadurch so einfach, wie eine Chatnachricht zu schreiben. Durch die Optimierung der Einkaufsprozesse können Kund:innen Zeit, Geld und auch Lebensmittel sparen. Letzteres ist auch Chocos übergeordnetes Ziel. Gegründet wurde Choco von den Serial-Entrepreneuren Daniel Khachab und Julian Hammer sowie Grégoire Ambroselli. Seit der Gründung 2018 ist das Unternehmen schnell gewachsen und heute aktiv in Märkten wie den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und Belgien. Im Februar 2022 betrug der Gesamtwert der über Choco gehandelten Waren mehr als 1,17 Milliarden Euro (Video: Choco über Youtube).

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