Donnerstag, 2. Februar 2023

CeBIT: setzt starke Impulse für Digitale Transformation

Berlin. (bk) 3D-Drucker und Drohnen, Virtual-Reality-Brillen und eine grüne Bank, die für saubere Luft und freies W-Lan sorgt: Mit diesen und vielen weiteren Innovationen hat die weltgrößte Technologiemesse CeBIT starke Impulse für die Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft gesetzt und die Teilnehmer begeistert. Das bestätigt eine Blitzumfrage des Digitalverbands Bitkom unter den Ausstellern.

Die große Mehrheit der ausstellenden Unternehmen ist demnach sehr zufrieden mit der Anzahl und der Qualität von Geschäftskontakten und Abschlüssen auf der Messe. «Die Stimmung auf der CeBIT war hervorragend – vor allem dank der vielfach brillanten und inspirierenden Lösungen, die die Unternehmen präsentiert haben», sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. «Ob auf den Ständen, in Podiumsdiskussionen oder beim Get-together am Ende des Messetags: Überall wurden Ideen für neue Geschäftsmodelle auf der Grundlage von digitalen Plattformen und Cloud Computing, Big Data oder Virtual Reality ausgetauscht und diskutiert. Immer mehr Unternehmen verstehen jetzt das Prinzip der d!conomy. Die CeBIT ist der Startpunkt für die digitale Transformation. Nirgends sonst findet man die dafür erforderlichen Lösungen und das Umsetzungs-Knowhow so umfassend und praxisnah wie hier».

Dabei hat sich während der Messe gezeigt, wo es in der Wirtschaft noch hakt. «Insbesondere mittelständische Unternehmen gehen den digitalen Wandel häufig noch zu verhalten an – teils weil sie angesichts voller Auftragsbücher keinen Anlass zur Anpassung ihres Geschäftsmodells sehen, teils weil das notwendige Know-how fehlt», sagt Rohleder. Eine Befragung, die der Bitkom anlässlich der CeBIT in Auftrag gegeben hat, bestätigt den Trend: Von den Unternehmen mit 20 bis 50 Mitarbeitern haben demnach fast vier von zehn (37 Prozent) keine Digitalstrategie, bei den Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sind es noch elf Prozent. Rohleder: «Wer nicht abgehängt werden will, muss digital denken und handeln – selbst wenn das bedeutet, das eigene Geschäftsmodell komplett umzukrempeln. Auch Mittelständler müssen diese disruptive Mentalität verinnerlichen und den Wandel anpacken».

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