Sonntag, 14. August 2022

ZMP: Brotpreis hoch, Getreidepreis runter

Bonn. (zmp) Die Preise für Brot und den größten Teil des darin steckenden Rohstoffes, das Getreide, haben in den zurückliegenden 56 Jahren sehr unterschiedliche Karrieren genommen: Während der Brotpreis nahezu kontinuierlich stieg, liegen die Preise für Roggen und Weizen auf Erzeugerebene nach einem Zwischenhoch in den 80er Jahren nun in etwa auf dem Niveau von vor 50 Jahren.

Mühlen: Feste Getreidemärkte große Herausforderung

Bonn. (vdm) Die Entwicklung auf den Getreidemärkten während der vergangenen Wochen und Monate stellt die Getreidemühlen vor große Herausforderungen. Die Getreidepreise liegen gegenwärtig um durchschnittlich 50 Euro je Tonne höher als vor Jahresfrist. Die Weizenpreise an der Pariser Warenterminbörse Matif und an der Hannoveraner RMX sind auf ein lange Zeit unbekanntes Niveau von 180 Euro je Tonne geklettert.

Süßwarenindustrie: Kein Ende der Rohstoffhausse

Bonn. (bdsi) Die deutsche Süßwarenindustrie ist mit Preissteigerungen im Rohstoffbereich in nie gekanntem Ausmaß konfrontiert. Nachdem bereits die Preise für Ausgangsmaterialien wie etwa Weizen/Weizenmehl, Mais, Glukose und Kakao drastisch gestiegen sind und weiter steigen, macht die Rohstoffhausse auch nicht vor Milch und Milcherzeugnissen halt – berichtet der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) in Bonn.