Sonntag, 5. Februar 2023

BVE: BMU unterstützt Klimaschutzkampagne

Berlin. (bve) Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt in den kommenden drei Jahren die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) beim Aufbau einer Klimaschutzkampagne für die Ernährungsindustrie. Die BVE-Klimaschutzkampagne richtet sich besonders an die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche. Ziel ist es, möglichst viele Entscheider zu erreichen und für das Erfordernis von klimaschützenden Maßnahmen in den Betrieben zu sensibilisieren und zu werben. Dazu sagt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der BVE:

«Mit unserer Klimaschutzkampagne bekennt sich die Branche zu ihrer Verantwortung, einen weiteren Beitrag zur Reduktion von klimaschädlichen CO2-Emissionen zu leisten, um die Erreichung bestehender Klimaziele zu fördern. Wir freuen uns sehr, dass das Bundesumweltministerium nach Dienstleistungs- und Handelsverbänden nun erstmals einen Industrieverband unterstützt und nehmen unsere Vorreiterfunktion gern an.»

Im Fokus der Kampagne steht besonders der Energieeinsatz. Der Energieverbrauch der Ernährungsindustrie führt jährlich zu rund 18 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Durch dessen Optimierung lassen sich klimaschädliche Emissionen reduzieren und gleichzeitig Kosteneinsparungen generieren. Sowohl auf Dachverbandsebene als auch in Mitgliedsverbänden der BVE werden hierzu vielfältige Schulungs- und Informationsmaßnahmen, wie zum Beispiel Workshops, Webinare, Checklisten, durchgeführt. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, den vielfältigen Verpackungseinsatz in der Branche ökologisch zu optimieren.

Über eine Kampagnenhomepage der BVE werden erprobte Praxisbeispiele aus den Branchen, Leitfäden, Checklisten und so weiter veröffentlicht, um eine möglichst hohe Multiplikationswirkung zu erzeugen. Die Klimaschutzkampagne der BVE ist auf drei Jahre angelegt. Zur Umsetzung arbeitet die BVE mit externen Dienstleistern zusammen. Die Kampagne wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit finanziellen Mitteln gefördert.

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