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Brot und Gebäck in NRW: Absatz steigt um 1,7 Prozent

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Düsseldorf. (nrw) Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen in 483 Industriebetrieben Backwaren (zum Beispiel Brot, Brötchen, Leb- und Honigkuchen, sowie Kekse und Kleingebäck) im Wert von 4,3 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war der Absatzwert damit um 1,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gut ein Viertel (26,7 Prozent) des nordrhein-westfälischen Produktionswerts wurde im Regierungsbezirk Düsseldorf erzielt.

2016 wurden in Nordrhein-Westfalen unter anderem in 440 Betrieben 1,2 Millionen Tonnen (plus 3,1 Prozent gegenüber 2015) frisches Brot und Brötchen im Wert von 2,5 Milliarden Euro (plus 3,6 Prozent) produziert. Der durchschnittliche Absatzwert pro Kilo Brot/Brötchen hat sich gegenüber dem Vorjahr um einen Cent (von 2,05 auf 2,06 Euro) erhöht. Außerdem wurden in 58 Betrieben 130’000 Tonnen (minus 7,3 Prozent) Dauerbackwaren (zum Beispiel Kekse, Kleingebäck, Lebkuchen und Waffeln) mit einem Absatzwert von 358 Millionen Euro (minus 9,3 Prozent) hergestellt. Der Absatzwert von feinen Backwaren (gesüßt, auch gefroren) betrug 1,4 Milliarden Euro (plus 1,5 Prozent).

In ganz Deutschland wurden im Jahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen Backwaren im Gesamtwert von 17,4 Milliarden Euro (plus 2,0 Prozent) produziert. Fast ein Viertel (24,5 Prozent) des bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Nordrhein-Westfalen.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, werden bei dieser Statistik nur Angaben der Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten erfasst. Kleinere Betriebe und in Privathaushalten hergestellte Backwaren wurden bei den vorliegenden Ergebnissen nicht berücksichtigt.