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BMWI: überreicht 1000. Förderbescheid an den FEI

Berlin. (bmwi) In dieser Woche hat der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) seinen 1’000. Zuwendungsbescheid für die «Industrielle Gemeinschaftsforschung» (IGF) erhalten. Mit der IGF unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium bereits seit 1954 mittelständische Unternehmen erfolgreich dabei, praxisorientierte Forschung im vorwettbewerblichen Stadium zu realisieren.

Staatssekretär Matthias Machnig: «Mittelständische Unternehmen verfügen häufig nicht über eigene Forschungskapazitäten. Daher unterstützt unsere Industrielle Gemeinschaftsforschung sie dabei, unternehmensübergreifend gemeinsam an neuen Technologien zu arbeiten. Die Ernährungsindustrie ist von Anfang an mit im Boot und ich freue mich, ihrem Forschungskreis heute den 1000. Förderbescheid zu überreichen. Das Projekt zur Zerkleinerung von Zuckerpartikeln soll nicht nur den Ressourcenverbrauch von Schokoladenherstellern reduzieren. Es ist auch für Maschinenbauer bedeutend, die Zerkleinerungsanlagen herstellen. Dieser branchenübergreifende Ansatz ist typisch für die IGF: Über alle Technologien hinweg können mittelständische Unternehmen eigene innovative Akzente setzen und so im internationalen Wettbewerb besser bestehen».

Das 1000. Projekt des Forschungskreises der Ernährungsindustrie «Zielgerichtete Zerkleinerung von Zuckerpartikeln zur Herstellung von Zartbitter-Schokoladenmasse mit angepassten Fließeigenschaften» soll die Qualität der Zerkleinerungsmethoden von Zuckerpartikeln auf eine solide wissenschaftliche Basis stellen. Süßwarenhersteller können so Zeit, Energie und Zutaten einsparen. Die Branche besteht zu fast 80 Prozent aus Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, denen der Input aus der IGF besonders zu Gute kommt.

An der IGF beteiligen sich 50.000 mittelständische Unternehmen, die in 100 industriellen Forschungsvereinigungen organisiert sind. Das Programm ist themenoffen konzipiert und ermöglicht Projekte in allen Technologiefeldern. Aktuell werden über 1.500 IGF-Projekte gefördert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt im Rahmen der IGF jährlich 169 Millionen Euro bereit. Es wird angestrebt, das Fördervolumen in den nächsten Jahren weiter anzuheben.

Weitere Informationen zur IGF gibt es hier auf dem BMWI-Server und unter aif.de.

Im Rahmen des Treffens bedankte sich FEI-Geschäftsführer Dr. Volker Häusser bei Staatssekretär Matthias Machnig für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit und nachhaltige Förderung seitens des BMWi: «Der Stellenwert der IGF für die Lebensmittelwirtschaft ist enorm hoch – sie leistet seit Jahrzehnten wichtige Beiträge für die Sicherung des Produktionsstandortes und zum Erhalt der technologischen Leistungsfähigkeit der Unternehmen unseres mittelständischen Wirtschaftszweiges», betonte Häusser.