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Bezugs-Alternative: Bio-Lebensmittel aus China

München. (en) In Sachen Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit hat China einen schlechten Ruf. Dabei bauen chinesische Landwirte längst auch ökologisch an. Laut einer Studie des Weltdachverbands für Biolandbau Ifoam zählt China schon heute zu den größten Ökoproduzenten weltweit. Mit 2,3 Millionen Hektar zertifizierten Bioanbauflächen liegt das Land hinter Australien (11,8 Millionen) und Argentinien (3,1 Millionen) auf Platz drei. 2005 lag das Ausfuhrvolumen bei etwa 350 Millionen US-Dollar. Für dieses Jahr gehen Schätzungen von 400 Millionen US-Dollar aus. Der zunehmende Druck auf die Preise macht kostengünstige Bezugs-Alternativen wie China für den Lebensmittelhandel in Deutschland durchaus attraktiv. Hinzu kommt, dass die boomende Nachfrage die Lieferkapazitäten der deutschen Biobranche zum Teil erheblich übersteigt.