Montag, 24. Juni 2024

Bankenkommunikation: Der Ton macht die Musik

Isernhagen / Hannover. (ge) Regelmäßig haben kleine und mittelgroße Betriebe des Bäckereigewerbes mit mittlerer oder nur ausreichender Bonität gemäß Umfragen und gezeigten Erfahrungen immer noch Schwierigkeiten, eine Finanzierung für Betriebsmittel und Investitionen zu erhalten. Die Basel III-Regulierung hat starken Einfluss auf die internen Prozesse in den Banken genommen und deshalb spielen über die Bilanzzahlen hinaus die so genannten weichen Faktoren – geschäftliches Umfeld, Wettbewerb, Abnehmer, Geschäftsführung, Kontoinformationen oder die Informationspolitik – zunehmend eine wichtige Rolle. Das Ergebnis der eigenen Bonität spiegelt sich im Rating wider, das die Banken jeweils für sich nach gesetzlich vorgegebenen Bestimmungen ermitteln und eine gute Ratingnote ist das entscheidende Kriterium für die Kreditvergabe. Andererseits lautet eine bei kleinen und mittelständischen Unternehmen nach wie vor weit verbreitete Meinung: «Wir sind schon seit vielen Jahren bei unserer Bank, und diese macht sich sowieso ihr eigenes Bild von unserem Unternehmen – egal, ob mit oder ohne Bankenkommunikation». Doch die Praxis beweist das Gegenteil: Die Art der Bankenkommunikation entscheidet häufig sehr wohl über die Kreditzusage oder die Gewährung günstiger Zinskonditionen. Die Kommunikation mit der Bank sollte in den wesentlichen vier Punkten folgendermaßen erfolgen:
– regelmäßig,
– vollständig,
– realistisch,
– offen und nachvollziehbar.
Voraussetzung hierfür ist natürlich auch eine verlässliche Datenbasis durch qualifizierte Buchführung und eine übersichtliche Darstellung des wesentlichen Zahlenmaterials (zum Beispiel Branchen-BWA). In einer ausführlichen Unternehmer-Information hat die Gehrke Econ Gruppe ihre Empfehlungen zur Bankenkommunikation zusammengefasst. Diese oder/und weitergehende Informationen und Hinweise zum Thema können Sie gern bei den Steuerberatern der Gehrke Econ Gruppe aus Isernhagen unter michael.debeer@gehrke-econ.de anfordern.