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Baklava: süß, nussig und lecker

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Hamburg. (eb) Wer nach einer zuverlässigen Beschreibung von Filoteig oder Phyllo Dough sucht, landet früher oder später beim Yufka-Teig aus dem Nahen Osten. Das türkische Wort «yufka» bedeutet in der ursprünglichen Bedeutung «dünn», «zerbrechlich», «brüchig». Da der Yufka-Teig und das Yufka-Fladenbrot sehr dünn ausfallen, sei der Begriff irgendwann übertragen worden, weiß Wikipedia. In gewisser Weise ähnelt Filo/Phyllo/Yufka dem uns bekannten Blätterteig. Wobei Yufka nach dem Backen allerdings längst nicht so zartsplittrig ausfällt. Gemeinsam haben Filo/Phyllo/Yufka und Blätterteig, dass sie allein auf den physikalischen Ofentrieb setzen.

Das Grundrezept sieht nur drei Zutaten vor: Mehl, Wasser und Salz. Die Zubereitung muss man sich vermutlich ähnlich vorstellen wie beim Blätterteig: kühl und fest führen, dann entspannen lassen. Während der klassische Blätterteig touriert und weiter auf Maß gebracht wird, wird der Filo/Phyllo/Yufka zum Beispiel für Baklava hauchdünn ausgerollt. Dann erst darf sich der Teig entspannen und werden die einzelnen Blätter weiter verarbeitet.

So oder ähnlich wird die Herstellung Ihres eigenen Filoteigs gelingen, damit Sie als Bäcker nicht in den Einzelhandel gehen müssen um Yufka-Teigblätter zu kaufen. Dann können Sie zur Tat schreiten und aus Ihrem ersten Yufka-Teig Baklava herstellen, wie die Webseite zugutfuerdietonne.de es anbietet: «süß, nussig und lecker».

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Zutaten: Für zwölf Portionen benötigen Sie demnach (im Original) 5’400 Gramm Yufka-Teig, 12 Packungen gemahlene Mandeln, 3’000 Gramm Butter, 5’400 Gramm Zucker, 36 Esslöffel Zitronensaft, sowie gehackte Pistazien. In der Annahme, dass Sie nicht nur Reste verwerten, sondern zum ersten Mal in Ihrem Leben «richtige» Baklava erzeugen wollen, müssten Sie die genannten Zutaten für Ihren professionellen Bedarf anpassen.

Zubereitung: Die Filoteig-Blätter in einer Form oder einem Kapselblech doppellagig auslegen und mit der geschmolzener Butter bestreichen. Anschließend den Teig mit Mandeln und Zucker – je nach Geschmack auch mit Zimt – bestreuen. Danach wieder eine Lage Teigblätter drauf legen und entsprechend würzen. Diesen Vorgang wiederholen bis alle Teigblätter verbraucht sind. Die letzte Lage jedoch nicht mehr mit Gewürzen bestreuen. Den Teig in Würfel schneiden und bei 160° Celsius für 20 Minuten im Ofen backen. Danach die Backtemperatur auf 200° Celsius erhöhen und für weitere 15 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist. Während des Backens Zucker, 300 Milliliter Wasser und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Sirup kochen. Fertiges Baklava mit Sirup übergießen, mit Pistazien bestreuen und kalt werden lassen. Tipp: Die vom genannten Rezept unabhängige Herstellungsanleitung Easy Baklava verschafft Ihnen zusätzliche Sicherheit – auch wenn hier zugekaufte Yufka-Teigblätter Verwendung finden

Zubereitungszeit: Abgesehen von der Erzeugung Ihres ersten Filoteigs und ohne Backzeit sollte die Herstellung nicht mehr als 20 Minuten in Anspruch nehmen.

Druckversion: Interessenten können sich das Rezept «Baklava: süß, nussig und lecker» auf der Seite zugutfuerdietonne.de für die eigene Sammlung ausdrucken lassen (Fotos: pexels.com).