Sonntag, 16. Juni 2024

Backstuben-Konzept: Was macht eigentlich die Kamps GmbH?

Schwealmtal. (usp) Nach den Jahren 2010 und 2011, die durch den Verkauf der Werke Freiberg, Hamburg und Berlin mit 317 Fachgeschäften Umbruch und Neuausrichtung markierten, erfolgte in 2012 eine Konzentration der klassischen Filialen in der Kernregion Nordrhein-Westfalen sowie in angrenzenden Gebieten, die von den beiden Produktionen in Schwalmtal und Dortmund beliefert werden – heißt es im Konzernabschluss 2012 der Kamps Management GmbH, Muttergesellschaft der Kamps GmbH. Ergänzend zum bundesweiten Ausbau des Premium- Backstuben- Konzepts setzte Kamps in 2012 eine Überarbeitung seines Marketings und der Operations-Strategie um. Zum Stichtag 31. Dezember führte der Großbäcker 59 Standorte nach dem Backstuben-Prinzip (2011: 54) von insgesamt 521 Filialen. Ambitionen zur Übertragung des Backstuben-Konzepts auf andere Regionen Europas sind im Bericht noch nicht zu erkennen. Mit Blick auf die Ertragslage sind die Zahlen 2012 auch nur eingeschränkt mit denen von 2011 vergleichbar. Grund ist der eingangs erwähnte Umbruch. Allerdings betrug das Ebitda 2012 rund 8.639 tausend Euro (2011: 6.952 tausend Euro). Das Ebitda 2013 und 2014 werde wohl analog zu 2012 ausfallen, hieß die Prognose zum Stichtag. Aktuell weist die Kamps GmbH auf ihrer Homepage 430 Bäckerfachgeschäfte und 65 Kamps-Backstuben aus (= 495 Standorte). Über 97 Prozent der Standorte werden von selbständigen Franchise-Partnern geführt – oft im Soft-Franchising-System, zunehmend aber auch im Investitions-Franchising.