Freitag, 1. März 2024

Ausbildungsverträge: 2006 plus vier Prozent

Wiesbaden. (destatis) Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts haben nach den vorläufigen Ergebnissen für 2006 rund 581.600 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen, das sind vier Prozent (plus 22.500) mehr als 2005. Eine vergleichbare Zahl gab es zuletzt in 2001. Seither verließen rund drei Prozent mehr Absolventinnen und Absolventen die allgemeinbildenden Schulen, und das Angebot an Ausbildungsplätzen hat sich deutlich verringert. Damit dürfte es auch mehr Altbewerber aus vorangegangenen Jahren auf dem Ausbildungsstellenmarkt geben. Die Entwicklung neu abgeschlossener Verträge verlief in 2006 wiederholt unterschiedlich: Im Westen wurden 4,9 Prozent (plus 21.400) mehr Ausbildungsverträge als 2005 abgeschlossen, im Osten (inklusive Berlin) nur 0,9 Prozent (plus 1.100) mehr, obwohl in den jungen Bundesländern ein Großteil der Ausbildungsanfänger staatlich gefördert oder außerbetrieblich ausgebildet wird. Deutliche Unterschiede gab es auch zwischen den Ländern: Die Spanne reichte im Osten von minus 2,9 Prozent (Thüringen) bis plus 4,5 Prozent (Berlin) und in den alten Ländern von plus 2,2 Prozent (Saarland) bis plus 7,3 Prozent (Hamburg).
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