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Aryzta AG: hofft auf ein gutes Geschäftsjahr 2019

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Zürich / CH. (aag) Die schweizerisch-irische Aryzta AG hat die Ergebnisse für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2019 bekannt gegeben, das bei den Großbäckern am 31. Oktober 2018 endete. Das Unternehmen berichtet von einer anhaltenden organischen Umsatzstabilität. Für das vollständige Geschäftsjahr 2019 erwartet Aryzta ein organisches Ebitda-Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich – bei Anwendung des vorgesehenen Budgets für das Geschäftsjahr 2019 auf vergleichbarer Basis und ohne weitere Veräußerungen.

Q1/2019 Leistungsübersicht in Stichpunkten

  • Der erzielte Konzernumsatz von 862,3 Millionen Euro entspricht einem organischen Umsatzwachstum von 0,3 Prozent im Berichtsquartal und spiegelt die anhaltende Stabilisierung des gesamten Unternehmens wider, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen.
  • Der ausgewiesene Konzernumsatz ging um 5,2 Prozent zurück, was auf die Auswirkungen von Veräußerungen (5,3 Prozent) und Währungsschwankungen (0,2 Prozent) zurückzuführen ist.
  • Die Gruppe erreichte nach dem Quartalsende einen wichtigen Meilenstein mit einer erfolgreichen Kapitalerhöhung, die einen geschätzten Nettoerlös von mehr als 740 Millionen Euro(*) generierte, der die Bilanz von Aryzta stärken, die nötige Liquidität und Finanzierung der Betriebsmittel bereitstellen und der Gruppe die Zeit und finanzielle Flexibilität geben wird, ihren mehrjährigen Turnaround-Plan umzusetzen.
  • Der Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2019 ein mittleres bis hohes einstelliges organisches Ebitda-Wachstum – bei Anwendung des Budgets für das Geschäftsjahr 2019 auf vergleichbarer Basis und ohne Veräußerungen.

Kevon Toland, Vorstandsvorsitzender der Aryzta AG: «Im ersten Quartal haben wir weiter daran gearbeitet, die Herausforderungen des Unternehmens zu bewältigen. Wir konzentrieren uns weiterhin konsequent auf unser Kerngeschäft, den B2B-Tiefkühl-Backwarenmarkt, und verfügen über das Management-Team, um eine mehrjährige Turnaround-Strategie kompetent umzusetzen. Wir haben kürzlich eine erfolgreiche Kapitalerhöhung abgeschlossen, die einen geschätzten Nettoerlös von rund 740 Millionen Euro(*) generiert hat, der die Verschuldung reduzieren und das notwendige Kapital für die Umsetzung von «Project Renew» bereitstellen wird – unserem wettbewerbsfähigen Programm zur Neupositionierung – das darauf abzielt, bis zum Geschäftsjahr 2021 jährliche Einsparungen von 90 Millionen Euro zu erzielen. Diese stärkere Kapitalstruktur und die verbesserte Liquidität werden es dem Management-Team ermöglichen, von einer Position des wahrgenommenen wirtschaftlichen Stresses zu einer Position der Stabilität überzugehen und sich stattdessen auf die Stärkung unserer Kundenbeziehungen, die Steigerung unserer operativen Effizienz, die kontinuierliche Verbesserung unserer Bilanz und die rechtzeitige Rückkehr des Geschäfts zu Leistung und Wachstum zu konzentrieren», sagt Toland.

(*) Ursprüngliches Ziel der Großbäcker war, mit der Kapitalerhöhung 800 Millionen Euro einzunehmen. Kritiker unkten im Vorfeld ihre Einschätzung von 500 bis 600 Millionen Euro. So gesehen sind die tatsächlich erzielten 740 Millionen Euro als ganz ordentlich zu werten. Die vollständige Mitteilung der Großbäcker zum Geschäftsverlauf finden Interessenten auf bakenet:eu unter der Überschrift «Q1-2019 Revenue Update» (Foto: pixabay.com).