Freitag, 2. Dezember 2022

Apetito: kann sich gut behaupten in schwieriger Zeit

Rheine. (aag) Die Apetito Gruppe hat wiederholt die eine Milliarde Euro Umsatz überschritten – zum dritten Mal in Folge und erneut in durchaus herausfordernden Zeiten. Der Umsatz der Apetito Firmengruppe liegt bei 1,01 Milliarden Euro und damit 2,2 Prozent unter dem des Vorjahrs (1,03 Milliarden Euro). Das international tätige Familienunternehmen aus dem westfälischen Rheine hat es geschafft, insbesondere in den Kernmärkten die Umsätze zu stabilisieren, auch im Ausland. Das betrifft besonders die Verpflegung von Seniorinnen und Senioren zuhause und die Kita- und Schulverpflegung.

Was für eine Grundstabilität sorgt, sei die Diversität im Portfolio, berichtet Apetito Vorstandssprecher Guido Hildebrandt anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 31. Mai. «Vor dem Hintergrund der Pandemie ist das eine beachtliche Leistung, auf die wir stolz sind», betont Hildebrandt.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat Apetito erneut Flexibilität bewiesen und Konzepte neu und umgedacht: «Dadurch haben wir es in der Firmengruppe mit unseren 11.775 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erneut geschafft, uns zukunftsorientiert in den Märkten zu bewegen und Ernährungstrends verantwortungsvoll und wirtschaftlich umzusetzen», erklärt der Vorstandssprecher. «Unsere Stärke ist das Denken und Handeln aus der Sicht unserer Kunden.»

Der Apetito AG Konzern konnte im Geschäftsjahr 2021 ein Umsatzwachstum von 10 Prozent auf 699 Millionen Euro erzielen (Vorjahr: 632 Millionen Euro). Der Konzerngewinn nach Steuern steigerte sich auf 40 Millionen Euro (Vorjahr: 37 Millionen Euro). Die Auszahlungen für Investitionen lagen 2021 bei 52 Millionen Euro und damit wieder auf Normalniveau im Vergleich zum Vorjahr (32 Millionen Euro). Die letzten beiden Jahre waren geprägt durch Corona, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Somit ein echter Treiber für den ohnehin auch bei Apetito dynamischen Fortschritt. 6,7 Millionen Euro investierte der Apetito AG Konzern 2021 in Digitalisierungsprojekte. Apps, digitale Messen oder auch Online-Schulungsprogramme sind nur einige Beispiele. «Zudem galt es, sich auf die neue Situation einzustellen und zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln», berichtet Hildebrandt. Für den Care-Markt bietet Apetito Havariekonzepte an. In der Betriebsverpflegung steht eine Homeoffice-Lösung in den Startlöchern.

Apetito setzt auf ein zielorientiertes Nachhaltigkeitsmanagementsystem, verankert in der Konzernstrategie. Das Unternehmen engagiert sich täglich an allen Standorten sowie mit der dazugehörigen Logistik dafür, einen messbaren Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen zu leisten.Die Verpackungsoptimierung sowie die Herkunft der Zutaten stehen ebenfalls im Fokus. Produktseitig unterstützt das Unternehmen den Trend, weniger Fleisch zu essen und bietet noch mehr vegetarische Menüs an. Seit Herbst 2021 setzt Apetito erstmalig Produkte mit dem Fairtrade-Rohstoffsiegel ein. Apetito darf – als einer der ersten Anbieter in der Gemeinschaftsverpflegung – seine Menüs und Menükomponenten mit dem Nutri-Score kennzeichnen.

Der Apetito Catering Konzern erzielte Im Geschäftsjahr 2021 einen Konzernumsatz von 189,2 Millionen Euro. Der Rückgang um 2 Prozent gegenüber Vorjahr sei überwiegend auf den Ganzjahreseffekt der Corona-Pandemie zurückzuführen, erklärte Geschäftsführer Andreas Oellerich. Für die Catering-Branche war es ein intensives Jahr. «Mit einer zufriedenstellenden Neukundenakquise konnten wir die Auswirkungen der Pandemie und unsere gute Marktposition halten», ergänzt der Geschäftsführer. Der Catering-Umsatz der Service-Gesellschaften lag 2021 bei 76 Millionen Euro.

Die Cateringgesellschaft inklusive der Service-Gesellschaften beschäftigte im Jahresdurchschnitt 7.298 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 7.040) in 693 Kundenbetrieben (Vorjahr: 656).

Der Apetito catering Konzern setzt auf den Konzeptanspruch «Catering ist Maßarbeit» und bietet gastronomische und gleichzeitig flexible und zukunftsweisende Dienstleistungskonzepte an. Digital, einfach und nachhaltiger sind die Lösungen, die das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt. Moderne Bestell- und Bezahlsysteme, Homeoffice-Lösungen oder auch Bistro-Konzepte führte der Caterer 2021 in den Markt ein.

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