Samstag, 1. Oktober 2022

Alfred Ritter: nimmt neue Schokozentrale in Betrieb

Waldenbuch / München. (rsp) Nach knapp dreijähriger Bauzeit eröffnet die Alfred Ritter GmbH + Co. KG den Erweiterungsbau ihrer Schokozentrale. Das hochmoderne, nachhaltige Gebäude wird derzeit von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) zertifiziert. Es ist ein klares Bekenntnis zum Standort Waldenbuch und mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro eine wichtige Investition in die Zukunft des Schokoladenherstellers.

«Hier schlägt das Herz der Marke Ritter Sport. Mit unserer neuen Schokozentrale haben wir Räumlichkeiten geschaffen, die Innovationen fördern und es unseren Mitarbeitenden ermöglichen, interdisziplinär noch enger zusammenzuarbeiten», sagt Ritter CEO Andreas Ronken. «Im neu eröffneten Erweiterungsbau spiegeln sich sowohl der Anspruch des Unternehmens, im Einklang mit Mensch und Natur zu wirtschaften, wider, als auch die Ritter-typische Leidenschaft für Kakao und richtig gute Schokolade».

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Innovation. Nachhaltigkeit. Funktionalität.

Mit der neuen Schokozentrale, die aus dem Neubau und dem Bestandsgebäude besteht, setzt Ritter Sport ein klares Zeichen für eine neue, innovativere Art des Arbeitens. Um messbare Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsbereichen Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles zu erreichen, wurde das Gebäude nach dem DGNB-Zertifizierungs-system errichtet. Die Zertifizierungsphase ist derzeit noch nicht abgeschlossen, erklärtes Ziel ist DGNB Gold. Darüber hinaus wurde das «Cradle to Cradle» Prinzip umgesetzt, nach dem die verbauten Materialien nach der Lebenszeit des Gebäudes wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können.

Innovationsgeist zeigt Ritter Sport auch bei der Wahl der Baustoffe und technischen Elemente: Von der unsichtbaren Holz-Fassade und der Regenwassernutzung für Toiletten und Grünflächen, über die Betonkerntemperierung, die zu Heiz- und Kühlzwecken genutzt wird, bis hin zur biodynamischen Beleuchtung der Räumlichkeiten und einer 500 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Als Bindeglied zwischen dem Neubau und dem Bestandsgebäude, das derzeit schrittweise modernisiert wird, wurde eine lichtdurchflutete Galerie eingefügt. Sie vereint beide Teile und dient dank attraktiver Lounges und einer begrünten Dachterrasse als Ort der Begegnung und des Verweilens.

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Die Marke erlebbar machen

Eines der wichtigsten Ziele des Erweiterungsbaus, neben der Nachhaltigkeit, war es, ein agiles Arbeitsumfeld für mehr Innovation und Austausch über alle Abteilungen hinweg zu schaffen. Darüber hinaus sollten das Produkt und die Marke Ritter Sport lebendig werden. Das ist dem Architektur-, Design- und Projektplanungsteam vorbildlich gelungen. Wer durch den Erweiterungsbau der Schokozentrale vom Untergeschoss bis zum zweiten OG geht, der erlebt die Entstehung der Ritter Sport Schokoladen von der Idee bis zu ihrem Weg in den Handel in all seinen Facetten.

Das Untergeschoss bildet das Fundament für Sicherheit und Abläufe. Hier ist die neue Sanitätsstelle angesiedelt, ebenso wie die Pforte, der Eingang und die Lager- und Technikräume. Im Erdgeschoss steht das Produkt im Mittelpunkt. Hier befindet sich das Innovationswerk, die Heimat des Bereichs Forschung und Entwicklung mit allem, was nötig ist, um richtig gute Schokolade herzustellen: Von der Kakaobohne über die Produktion in Kleinmengen bis hin zur Verpackung. Insbesondere die Schokowerkstatt und die Kakaowerkstatt sind technische wie gestalterische Highlights. Mitarbeitende und Externe haben dort die Möglichkeit, neue Produkte zu verkosten und so an der Entwicklung teilzuhaben.

Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich moderne, offen gestaltete Arbeitsplätze und Begegnungsräume für rund 100 Mitarbeitende. Im ersten OG liegt der Fokus auf der Kommunikation und Erlebbarkeit der Marke Ritter Sport. Das zweite OG steht schließlich unter dem Motto «Bring it to the world». Dort sind all die Bereiche angesiedelt, die für den Verkauf und Vertrieb zuständig sind. Alle Arbeitsflächen sind an die speziellen Erfordernisse der Mitarbeitenden angepasst und nach neuesten Standards gestaltet. So entstand eine innovative, farbenfrohe Bürolandschaft mit wunderbarem Blick auf die bewaldete Umgebung und das Schloss Waldenbuch (Fotos: Alfred Ritter).

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