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AB Foods: muss Bäckereigeschäft auf Trab bringen

London / UK. (wib) Gestiegene Produktionskosten und ein abnehmender Bekanntheitsgrad der Marke «Kingsmill» haben dazu beigetragen, dass das Bäckereigeschäft des britischen Lebensmittel-Giganten Associated British Foods PLC (ABF) derzeit nicht gerade gut läuft. Eine Auffrischung der Marke soll das Geschäft nun wieder ankurbeln. Die Anmerkung, mit Gewinnen aus der Zuckersparte des Konzerns Verluste in der Backwarensparte abschwächen zu können, lässt auf markante Verluste schließen. Insgesamt spricht ABF von einer enttäuschenden Leistung im britischen Brotmarkt. Doch nicht nur die harte Konkurrenz, gestiegene Rohstoff- und Energiepreise setzten der konzerneigenen Allied Bakeries Ltd. zu: Die Absatzkurve neigte sich unter anderem auch, weil es im Werk Kent insgesamt fünf böswillige Betriebsstörungen gegeben hatte. Das Werk Kent produziert hauptsächlich für das Kingsmill-Sortiment. Die Sabotage hat das Vertrauen der Verbraucher in die Marke beschädigt. Nach einer aktuellen Analyse von AC Nielsen fiel Kingsmill vom 8. Platz in der Verbrauchergunst (2005) auf den 9. Platz in diesem Jahr zurück. Analog zu dieser Analyse sanken die Umsätze mit Britanniens drittgrößter Brotmarke um 4,9 Prozent von 441,6 Millionen Euro auf 419,9 Millionen Euro. Allied Bakeries hoffen, verlorengegangenes Terrain in diesem Jahr mit Hilfe von Marketingmaßnahmen in Höhe von 14,8 Millionen Euro zurückgewinnen zu können.