WB-51-52-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 51. + 52. KW 2012 (15.12. bis 31.12.)
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In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. VK Mühlen AG: steigert Profitabilität
02. Bahlsen: bäckt auch künftig Weihnachtskekse

IN EIGENER SACHE:
03. Festtagsgruß: Liebe Leserinnen und Leser!

TERMINE + EVENTS:
04. AGF: lädt zu Detmolder Studientagen 2013

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. BVE: Ernährungsindustrie erholt sich zum Jahresende
06. GEZ-Reform: Belastung für den Einzelhandel
07. Ernährungsindustrie: Größter Druck kommt aus Deutschland
08. CropEnergies: hebt Prognose für 2012/2013 erneut an

MARKETING + VERKAUF:
09. Studie: Trends beim Kaffee-Genuss 2012
10. DLG: erweitert Info-Angebot rund um Lebensmitteltests
11. Bäckerhandwerk: Schritt für Schritt zum Weltkulturerbe

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
12. Mecklenburg-Vorpommern: Genug Butter im Butterstollen?
13. WWF-Studie: Weniger Fleisch ist mehr Klimaschutz
14. Wie isst Deutschland? DGE stellt Ernährungsbericht vor
15. Health-Claims: Verordnung ist in Kraft getreten

PERSONEN + EHRUNGEN:
16. VK Mühlen AG: verlängert Vorstandsvertrag frühzeitig
17. IGV: hat wieder Lehrlinge aus Italien zu Gast
18. Backmittler: meldet Änderung in der Geschäftsführung

BOOKMARKS + BOOKS:
19. Global Industry: General Mills Reports Q2/2013 Results

REZEPTE + IDEEN:
20. CWC: Walnuss-Bratapfel mit Orangen-Vanille-Sauce


MARKT + UNTERNEHMEN


VK Mühlen AG: steigert Profitabilität

Hamburg. (21.12. / vkm) Die VK Mühlen AG hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011/2012 veröffentlicht, welches am 30. September endete. Deutschlands größtes Mühlenunternehmen weist darin trotz eines scharfen Verdrängungswettbewerbs erstmals seit drei Jahren wieder einen positiven Jahresüberschuss aus. Wesentlicher Faktor war das deutlich verbesserte operative Ergebnis der Kampffmeyer Milling Group, des größten der drei Geschäftsbereiche des Konzerns. Das Konzernergebnis insgesamt ist gegenüber dem Vorjahr von minus 31,8 Millionen Euro auf plus 5,7 Millionen Euro gestiegen – darin enthalten ist jedoch der Netto-Erlös aus den Anfang des Jahres 2012 veräußerten polnischen Beteiligungen in Höhe von 13,5 Millionen Euro. Auch die Absatz- und Umsatzentwicklung von VK Mühlen ist wesentlich durch diesen Sondereffekt geprägt: So hat der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 1,5 Millionen Tonnen Getreide, Reis und Hülsenfrüchte verarbeitet.
Info: Die vollständige Meldung lesen Sie unter vkmuehlen.de » Presse » Mitteilungen. Den Geschäftsbericht 2011/2012 (Konzernabschluss) gibt es im Format PDF (4.694 KB) unter der Adresse vkmuehlen.de » Investor Relations » Berichte.

Bahlsen: bäckt auch künftig Weihnachtskekse

Hannover. (15.12. / bkg) Der Gebäckhersteller Bahlsen hat sich entschlossen, das Saisongeschäft fortzuführen. Der Grund für diese Entscheidung ist eine Flut von Verbraucherreaktionen, in denen Bedauern und Unverständnis für diesen Beschluss geäußert wurde. «Für viele Kunden sind Bahlsen Lebkuchen und Spekulatius Bestandteil ihrer Weihnachtskultur», sagt Werner M. Bahlsen, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung zur Verbraucherresonanz. «Auch wenn sich die wirtschaftlichen Gründe, die zu unserer Entscheidung führten, nicht verändert haben, hat uns das vielfältige und emotionale Feedback der Konsumenten doch überrascht». Die Verbraucherreaktionen haben das Unternehmen veranlasst, die Entscheidung zu revidieren und das Geschäft mit Saisonartikeln unter der Marke Bahlsen fortzusetzen. Zum Saisonstart 2013 wird ein überarbeitetes und gestrafftes Sortiment auf den Markt kommen. An der Fokussierung auf wachstumsträchtige und international vermarktbare Segmente wird das Unternehmen Bahlsen aber auch künftig festhalten. Diese sollen weiter ausgebaut und durch gezielte Marketingaktivitäten unterstützt werden. Daneben wird auch der Ausbau der Geschäftsaktivitäten in den ausländischen Märkten weiter vorangetrieben.
Nachtrag: Eine schöne «Weihnachtsgeschichte», die uns Bahlsen da auftischt. Die Meldung, dass der Gebäckhersteller Lebkuchen + Co. in Deutschland nicht mehr anbieten will, hatte der WebBaecker gar nicht erst an Sie weitergereicht – zu absurd schien die Vorstellung. Schnell fanden sich denn auch Experten, die hinter den Verlautbarungen aus Hannover eine gelungene Marketing-Aktion vermuteten. Wäre dem so, würde sich der Keksbäcker diebisch freuen, denn: Künstliche Verknappung erzeugt mehr Nachfrage und generiert markentreue Konsumenten.


IN EIGENER SACHE:


Festtagsgruß: Liebe Leserinnen und Leser!

Hamburg. (21.12. / eb) Der Strukturwandel in den backenden Branchen trifft nicht nur den oft zitierten kleinen Handwerksbäcker um die Ecke. Das ist Branchenkennern klar und langsam tritt diese Einsicht nach außen. «Wir rüsten uns für den Wettbewerb, der in den letzten Monaten deutlich an Schärfe zugenommen hat», ließ zum Beispiel die Edeka Regionalgesellschaft Minden-Hannover letzte Woche wissen, als sie ankündigte, das Tochterunternehmen Schäfer’s Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH in eine Produktions- und eine Vertriebsgesellschaft gliedern zu wollen (siehe WebBaecker 50/2012). Während der «kleine Handwerksbäcker» im übertragenen Sinn also mit seiner Jolle relativ fix auf verändertes Kaufverhalten und Konsumenten reagieren kann, muss ein Tanker wie Schäfer’s – 870 Filialen, fünf Produktionsbetriebe, 6.300 Mitarbeitende – zunächst in Bewegung und auf Kurs gebracht werden. Zwischen diesen Extremen, Sie wissen es, liegen Welten und noch mehr Varianten an Betriebsgrößen. Wir wollen hoffen, dass die Kursberechnung stimmt und als Plan das aufgeht, was sich die Akteure wünschen.

Seit zwölf Jahren begleitet Sie der WebBaecker Infodienst durch Ihr Berufsleben, das «so oder so» mit Bäckerei zu tun hat. Führen Sie Ihr persönliches Archiv nicht gerade auf der Festplatte, dann verfolgen Sie den Wandel der backenden Branchen im lückenlos geführten WebBaecker Archiv. Sie werden erkennen oder Sie wissen längst, dass die Interessen aus den verschiedenen Lagern, ob Handwerk oder Industrie, Management oder Produktion, zumindest so weit übereinstimmen, dass es der Herausgeber-Gemeinschaft Woche für Woche gelingt, Sie zu interessieren und Ihnen einen echten Nutzwert zu bieten – kostenlos.

Waren wir im ersten Jahr froh, bei durchaus verschiedener Interessenlage einen gemeinsamen Newsletter auf die Beine gestellt zu haben, blicken wir heute mit gewissem Stolz auf einen etablierten Infodienst, der nach wie vor wächst. Wir vergessen nicht die Unternehmen, die den WebBaecker in den zurückliegenden Jahren teils im Wechsel unterstützt haben. Wie Sie wissen, umfasst diese Unterstützung auch eine redaktionelle Beteiligung. Dafür braucht man Zeit, will man nicht in eine plakative Werbesprache verfallen, sondern Mehrwert lesenswert darstellen.

In diesem Jahr haben ELEKOM, Gehrke Econ, Goecom, IsernHäger, KMZ Kassensysten, die SHB Allgemeine Versicherung und das Backnetz MedienBüro noch tiefer in die Tasche gegriffen und die gesamte WebBaecker Infrastruktur modernisiert. Wir haben das Content Management System auf den neuesten Stand gebracht, mit dem Sie den täglichen Infodienst auf den Websites der Herausgeber lesen und das Archiv nutzen. Wir haben den kleinen ruckelnden Nachrichten-Ticker auf den Herausgeber-Seiten endlich durch eine komfortable, flüssig laufende Zeile ersetzt. Zum Jahreswechsel werden uns noch einmal die Haare zu Berge stehen, wenn wir das in die Jahre gekommene E-Mail-Versandsystem erneuern und es dabei schaffen müssen, viele tausend Datensätze sauber ins neue System zu ziehen. Es wäre sehr freundlich, würden Sie uns im Januar auf eventuell entstandene Fehler aufmerksam machen.

Sie sehen: Die angeschlossenen Unternehmen freuen sich nicht nur über Ihr Interesse am Infodienst, sondern nehmen die Verantwortung, die ihnen damit erwächst, durchaus ernst. Das soll so bleiben. In diesem Sinn möchten wir Ihnen auch unseren Festtagsgruß übermitteln:

Liebe Leserinnen und Leser!
Ein ertragreiches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage, einen guten Rutsch, gute Gesundheit und eine glückliche Hand im kommenden Jahr 2013 wünschen Ihnen …

Herausgeber und Redaktion.

Der nächste Infodienst erscheint am Freitag, den 04. Januar 2013. Im Internet geht es ein paar Tage früher wieder los; und zwar am Mittwoch, den 02. Januar.


TERMINE + EVENTS


AGF: lädt zu Detmolder Studientagen 2013

Detmold. (17.12. / agf) Seit mehr als 25 Jahren veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) in Zusammenarbeit mit dem heutigen Max Rubner-Institut (MRI), Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide, die Detmolder Studientage für Lehrer an berufsbildenden Schulen. Die dreitägige Veranstaltung – im kommenden Jahr vom 18. bis 20. Februar – greift aktuelle Themen aus Wissenschaft und Praxis auf, die in Form von Vorträgen den rund 80 Teilnehmern dargeboten werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist ein Praktikum mit jährlich unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein Forum mit wechselnden unterrichtsspezifischen Themen unterstreicht den Praxisbezug der Tagung. Das Veranstaltungsprogramm 2013 und die Möglichkeit der Anmeldung zu den Detmolder Studientagen 2013 finden Interessenten auf der AGF-Homepage.


MANAGEMENT + BETRIEB


BVE: Ernährungsindustrie erholt sich zum Jahresende

Berlin. (21.12. / bve) Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete – nach einer rückläufigen Entwicklung im September – im Oktober 2012 einen Umsatz von 15,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 11,6 Prozent gegenüber 09/2012, was vor allem daran lag, dass 10/2012 zwei Arbeitstage mehr hatte als 10/2011. Preisbereinigt stieg der Umsatz um 7,4 Prozent. Die deutschen Lebensmittelexporte konnten 10/2012 gegenüber 10/2011 um 10,2 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zulegen. Insgesamt hat sich im Dezember 2012 die Stimmungslage bei den Lebensmittelherstellern laut Ifo-Geschäftsklimaindex spürbar verbessert. Grund war die gute aktuelle Geschäftslage. Die künftige Geschäftsentwicklung wird hingegen weniger positiv gesehen. Die Rohstoffsituation in der Ernährungsindustrie ist weiter angespannt. Die Weltmarktpreise für Agrarrohstoffe gingen laut HWWI-Index im November 2012 zwar um 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück, lagen aber noch immer elf Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Verbraucherpreise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke stiegen im November 2012 gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent, gegenüber dem Vorjahr waren Lebensmittel vier Prozent teurer. Positiv auf den privaten Konsum wirkt sich die insgesamt niedrige Inflationsrate aus. Die Verbraucherpreise blieben im November 2012 gegenüber Oktober konstant und auch im Jahresvergleich war nur ein Anstieg von 1,9 Prozent zu verzeichnen. Das bevorstehende Weihnachtsfest verspricht kauf- und genussfreudige Verbraucher. Zusätzlich zum reich gedeckten Festtagstisch sollen laut GfK Lebensmittel und Getränke im Wert von insgesamt 514 Millionen Euro verschenkt werden, berichtet die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

GEZ-Reform: Belastung für den Einzelhandel

Berlin. (20.12. / hde) Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht bei dem ab dem Jahreswechsel geltenden neuen Rundfunkgebührenmodell dringenden Nachbesserungsbedarf. «Die Umstellung auf eine geräteunabhängige Gebühr ist zwar richtig – die Umsetzung in Form eines betriebs- und mitarbeiterbezogenen Beitrags jedoch ungerecht und für den Einzelhandel nicht akzeptabel. Die Belastung wird bei vielen Betrieben um das Zwei- bis Dreifache steigen», sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dies gilt wohlgemerkt auch für den Normalfall, in dem in den Geschäften überhaupt kein Rundfunk konsumiert wird. Bei einer großen Drogeriehandelskette führt das zum Beispiel zu einer Erhöhung der GEZ-Gebühren um 464 Prozent. Ungerechtigkeiten in der Staffelung der neuen Gebühren entstehen vor allem durch die Koppelung der Beiträge an die Zahl der Mitarbeiter. Dabei werden nur die Köpfe der Angestellten gezählt, egal ob es sich um Teilzeit- oder Vollzeitmitarbeiter handelt. So zahlt der Inhaber eines Betriebes mit fünf in Teilzeit und vier in Vollzeit angestellten Mitarbeitern, wenn er bisher einen PC nutzte, künftig dreimal so viel wie bisher. Laut HDE wäre es besser, würde die Beitragspflicht am Unternehmen ansetzen. Die Einzelhandelsverbände – federführend der HDE – haben deshalb bereits frühzeitig eine ausgewogenere Lösung gefordert. Unter der Adresse gebuehrenwucher.de hat der Handel eine entsprechende bundesweite Protestaktion initiiert.

Ernährungsindustrie: Größter Druck kommt aus Deutschland

Berlin. (19.12. / bve) Das Exportklima in der Ernährungsindustrie war im Dezember 2012 rückläufig und fiel mit einem Ergebnis von plus 34 Punkten um 21 Prozent schlechter aus als im Mai 2012. Der Saldo der Bewertungen der befragten Unternehmen blieb aber mehrheitlich positiv. Besonders die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage im Ausland behaupteten ihr gutes Niveau, nach einem Rückgang um 14 Prozent gegenüber Mai 2012 erreichte der Wert noch immer plus 44 Punkte. Hingegen sanken die Geschäftserwartungen für den Export um 31 Prozent auf plus 24 Punkte. Die Bewertungen des Exportklimas nach Branchen divergieren jedoch beachtlich, zum Teil kommen Kalendereffekte zum Tragen. Die Lage auf dem EU-Binnenmarkt bleibt konjunkturbedingt angespannt; der Export ins außereuropäische Ausland wird daher immer weiter ausgebaut. Um sich auf dem Weltmarkt durchzusetzen und neue Absatzmärkte zu erschließen, ist ein hohes Maß an Wettbewerbsfähigkeit nötig. Dabei geht für die deutschen Lebensmittelhersteller der größte Wettbewerbsdruck im Exportgeschäft von den Mitbewerbern aus Deutschland aus. «Deutschland ist der drittgrößte Lebensmittelexporteur weltweit, der harte Wettbewerb und die hohen Qualitätsansprüche im Inland haben die deutsche Ernährungsindustrie international sehr wettbewerbsfähig gemacht. Das Exportgeschäft sichert und verbessert die Ertragslage der Unternehmen und sichert die Arbeitsplätze. Bei der Erschließung schwieriger Märkte auf anderen Kontinenten braucht die Branche die Unterstützung der Politik, um bestehende Handelshemmnisse abzubauen», sagt BVE-Geschäftsführerin Dr. Sabine Eichner zu den aktuellen Ergebnisse des Exportbarometers der deutschen Ernährungsindustrie, das die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC bereits zum sechsten Mal im Auftrag der BVE erstellt hat.
Info: Deutsche Ernährungsindustrie hat auf den Weltmärkten vor allem sich selbst zu fürchten – PwC Exportbarometer der deutschen Ernährungsindustrie 2012.

CropEnergies: hebt Prognose für 2012/2013 erneut an

Mannheim. (19.12. / ce) Die CropEnergies AG, ein Unternehmen der Südzucker-Gruppe, hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 2012/2013 (01. März bis 30. November 2012) den Erfolgskurs fortgesetzt und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 510 (Vorjahr: 426) Millionen Euro gesteigert. Hierzu haben die deutlich höheren Produktions- und Absatzmengen von Bioethanol beigetragen. Das operative Ergebnis erreichte 70 (Vorjahr: 43) Millionen Euro. Allein auf das 3. Quartal entfielen 33 (Vorjahr: 14) Millionen Euro. Maßgeblich für das Ertragswachstum sind die aus der Produktions- und Absatzsteigerung erzielten zusätzlichen Ergebnisbeiträge, eine vorausschauende Rohstoffsicherung sowie die gestiegenen Erlöse für Lebens- und Futtermittel. Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs hebt CropEnergies erneut die Umsatz- und Ergebnisprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2012/2013 an und erwartet nunmehr einen Umsatzanstieg auf mehr als 670 (Vorjahr: 572) Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll sich überproportional auf mehr als 80 (Vorjahr: 53) Millionen Euro verbessern. Den vollständigen Bericht für die ersten neun Monate 2012/2013 können Interessenten ab dem 09. Januar unter cropenergies.com herunterladen.


MARKETING + VERKAUF


Bochum. (21.12. / bp) Beim Kaffee-Konsum gehen die Trink- und Einkaufsgewohnheiten von Frauen und Männern auseinander: Frauen zeigen sich experimentierfreudiger, geschmacksorientierter und stärker an Nachhaltigkeit interessiert als Männer. Die in diesem Jahr von Aral durchgeführte Kaffeestudie 2012 belegt auch, dass Frauen nicht in jedem Umfeld Genussmenschen sind. Sie unterscheiden bei der Wahl ihres Lieblingsgetränks zwischen Freizeit und Beruf. Männer hingegen nutzen Kaffee als bewusste Auszeit vom Arbeitsalltag. Die repräsentative Erhebung von Deutschlands größtem Anbieter von Kaffee zum Mitnehmen zeigt demnach, dass Frauen heute etwas häufiger Kaffee trinken: 77 Prozent greifen täglich zu Kaffee, Latte Macchiato und Co. – bei den Männern sind es 74 Prozent. Bei der Erstauflage der Studie 2011 lagen Männer mit einem Anteil von 73 Prozent noch knapp vor den Frauen (72 Prozent). Weitere Details zu den Ergebnisse 2012 finden Interessenten auf der Aral-Homepage – auch im Format PDF.

DLG: erweitert Info-Angebot rund um Lebensmitteltests

Frankfurt. (18.12. / dlg) Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat das Informationsangebot rund um ihre Lebensmitteltests im Internet ausgebaut. Unter DLG-Verbraucher.info können sich Verbraucher über Testmethoden und -kriterien sowie über die DLG-Prämierungen und die damit ausgezeichneten Produkte informieren. Allgemeine Hinweise rund um Lebensmittelqualität, Lebensmittelsensorik, Genuss und Warenkunde ergänzen das übersichtlich strukturierte Angebot. Videoeinspielungen und Bildmaterial geben Einblicke in die umfassende wissenschaftliche Prüfarbeit des DLG-Testzentrums Lebensmittel. Detaillierte Berichte zu einzelnen Qualitätsprüfungen veranschaulichen die Vorgehensweise in den Experten-Tests im Labor, in der Deklarationskontrolle und in der Sensorik. Darüber hinaus vermitteln sie nützliches Hintergrundwissen zu einzelnen Warengruppen.

Bäckerhandwerk: Schritt für Schritt zum Weltkulturerbe

Berlin. (18.12. / ZV) Das Bundeskabinett hat Mitte Dezember den Beitritt zum Unesco-Abkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beschlossen. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) begrüßt den Beschluss. «Diese Entscheidung war lange überfällig, um Deutschlands immaterielle Kulturgüter zu bewahren und zu überliefern. Unsere Brotkultur gehört zu einem der berühmtesten und ältesten Kulturgüter Deutschlands», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker. Der ZV setzt sich bereits seit geraumer Zeit für den Beitritt Deutschlands zum Unesco-Abkommen ein. Schließlich verzeichnet das Deutsche Bäckerhandwerk eine über 1.000 Jahre alte Geschichte und hat eine durch die Regionen geprägte Brotkultur hervorgebracht, die in ihrer Vielfalt weltweit einzigartig ist. Um die herausragende Diversität der deutschen Brotkultur zu dokumentieren, baut das Bäckerhandwerk ein Brotregister auf, in dem bereits knapp 3.000 Spezialitäten hinterlegt sind.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Mecklenburg-Vorpommern: Genug Butter im Butterstollen?

Rostock. (20.12. / lallf) «Die Schwerpunktuntersuchung zu Butterstollen im Dezember 2012 ergab, dass 20 Prozent der Proben beanstandet werden mussten», sagt Prof. Dr. Dr. Frerk Feldhusen, Direktor des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock. In der Analyse waren 15 Proben Butterstollen – vorrangig in handwerklich strukturierten Bäckereien produziert. Das Weihnachtsgebäck wurde auf den Butteranteil sowie seine sensorische Beschaffenheit geprüft. Drei Butterstollen erfüllten nach LALLF-Angaben die in den Leitsätzen für Feine Backwaren des Deutschen Lebensmittelbuches geforderten Buttergehalte nicht. Sie enthielten zu wenig Butter und wurden somit im Sinne der Verbrauchertäuschung beanstandet. Außerdem wies einer der drei beanstandeten Stollen einen verbrannten Boden auf, daher war er trocken und bitter im Nachgeschmack. Die sensorische Beschaffenheit der anderen Butterstollen war in Ordnung. «Die Untersuchungen bestätigen die Ergebnisse aus vergangenen Jahren. Daher werden wir auch 2013 wieder Stollen unter die Lupe nehmen», schreibt Feldhusen den Bäckern ins Stammbuch.
Hintergrund: Der Butterstollen ist eine besondere Art des Christstollens. Nach den Leitsätzen für Feine Backwaren des Deutschen Lebensmittelbuches enthält Butterstollen mindestens 40 Kilogramm Butter oder die entsprechende Menge Butterreinfett oder Butterfett sowie mindestens 70 Kilo Trockenfrüchte, auch Citronat und Orangeat auf 100 Kilo Getreideerzeugnis und/oder Stärken. Bis zehn Kilo Trockenfrüchte können durch Mandeln und/oder eine entsprechende Marzipanrohmasse ersetzt werden.

WWF-Studie: Weniger Fleisch ist mehr Klimaschutz

Berlin. (17.12. / wwf) Würden die deutschen Bundesbürger ihren Fleischkonsum auf ein gesundes Maß reduzieren und weniger Lebensmittel auf dem Müll werfen, könnten pro Jahr 67 Millionen Tonnen an Treibhausgasemissionen eingespart werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Naturschutzorganisation WWF. Die Einsparung an klimaschädlichen Treibhausgasen entspräche in etwa dem jährlichen Gesamtausstoß Portugals. Der WWF fordert daher, der Landwirtschaft und dem weltweit steigenden Fleischkonsum als Faktor im Kampf gegen den Klimawandel endlich mehr Bedeutung beizumessen. «Wer in der Mittagspause statt Schinkenbrötchen oder Hamburger, die Pasta mit Tomatensauce oder Ratatouille wählt betreibt aktiven Klimaschutz», fasst Tanja Dräger de Teran, WWF-Referentin Klimaschutz und Ernährung die Ergebnisse der Studie «Klimawandel auf dem Teller» zusammen. «Selbst wenn jeder Bundesbürger nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnte das noch zu einer jährlichen Einsparung von rund neun Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen führen. Das entspricht umgerechnet 75 Milliarden PKW-Kilometern». Eine gesündere Ernährung gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) – 450 Gramm Fleisch pro Woche – wirkt sich laut WWF entsprechend positiv auf den Ressourcen- und Klimaschutz aus. Würden die Deutschen zudem weniger Lebensmittel wegwerfen, könnten pro Kopf und Jahr Treibhausgasemissionen in Höhe von rund 800 Kilogramm CO2-Äquivalenten eingespart werden. Der Klimafußabdruck eines Durchschnittsdeutschen liegt derzeit bei rund elf Tonnen CO2 pro Jahr.

Wie isst Deutschland? DGE stellt Ernährungsbericht vor

Berlin. (15.12. / dge) «Die Deutschen verbrauchen seit dem Jahr 2000 mehr Gemüse. Der Verbrauch steigt um 1,1 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Diesen positiven Trend begrüßen wir sehr. Er dürfte zu einer besseren Versorgung mit einigen Vitaminen sowie mit sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen beitragen». So lautet ein Fazit von Prof. Helmut Heseker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), mit Blick auf die Trendanalysen zum Lebensmittelverbrauch im Ernährungsbericht 2012. Dem steht allerdings ein Rückgang beim Obstverbrauch von 800 Gramm pro Kopf und Jahr gegenüber, der Getreideverbrauch steigt mit 1,2 Kilogramm nur noch verhalten. «Um das gesundheitsfördernde Potenzial einer Ernährung mit reichlich pflanzlichen Lebensmitteln auszuschöpfen, sollten die Verbraucherinnen und Verbraucher bei Gemüse und Obst sowie Getreide aus dem vollen Korn noch mehr zugreifen», betont Heseker. So können Menschen dem Ziel näher kommen, täglich fünf Portionen Gemüse und Obst zu essen und mindestens 30 Gramm Ballaststoffe aufzunehmen. Der Verbrauch von Fleisch ist in den letzten Jahren konstant, nur der Verbrauch von Geflügelfleisch steigt um etwa 120 Gramm. Damit essen die Deutschen nach wie vor zu viel Fleisch. Mehr als 300 bis 600 Gramm pro Woche sollten es nicht sein.
Details: siehe auch «Wie isst Deutschland? Ergebnisse des 12. Ernährungsberichts zu Trends im Lebensmittelverbrauch» aus der Feder der DGE sowie «DGE überreicht Ernährungsbericht 2012 an Ministerin Aigner» vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Health-Claims: Verordnung ist in Kraft getreten

Berlin. (15.12. / bmelv) Die Europäische Kommission hatte im Mai eine Liste mit 222 gesundheitsbezogenen Angaben über Lebensmittel im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Alle nicht zugelassenen – bis auf die noch nicht abschließend geprüften – Health Claims sind seit dem 14. Dezember auf Lebensmittelverpackungen verboten. Die Liste enthält zum Beispiel Angaben über die Rolle von Calcium für gesunde Knochen oder von Vitamin C für das Immunsystem. Für die Verbraucher/innen in der EU bedeutet dies einen großen Schritt in Richtung mehr Transparenz. Sie können sich in Zukunft darauf verlassen, dass gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel überall in der EU wissenschaftlich fundiert sind. Verbraucher werden somit bei der Auswahl von Lebensmitteln besser vor Irreführung und Fehlkäufen geschützt. Denn meist sind Lebensmittel mit Gesundheitsnutzen teurer als «normale» Lebensmittel. Gerade für Lebensmittel, die einen besonderen Zusatznutzen ausloben, gilt: Was draufsteht, muss auch stimmen. Alle zugelassenen Angaben sind im EU-weiten Unionsregister für jedermann zugänglich gespeichert. Das Register der nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben über Lebensmittel ist über die Website der EU-Kommission zugänglich. Dort sind auch die Angaben einsehbar, die den Zulassungsprozess nicht überstanden haben. Weitere Erläuterungen und Recherchetipps gibt der BMELV-Beitrag «Neue Regelungen zu gesundheitsbezogenen Angaben».


PERSONEN + EHRUNGEN


VK Mühlen AG: verlängert Vorstandsvertrag frühzeitig

Hamburg. (21.12. / vkm) Der Aufsichtsrat der VK Mühlen AG hat auf seiner Sitzung am 18. Dezember beschlossen, den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Christoph Kempkes vorzeitig um fünf Jahre bis zum 30. September 2018 zu verlängern. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bestätigt der Aufsichtsrat den Kurs der VK Mühlen AG unter Leitung von Kempkes und stellt damit gleichzeitig Kontinuität in der Unternehmensführung und bei der erfolgreich angelaufenen Neuausrichtung des größten deutschen Mühlenunternehmens sicher. «Christoph Kempkes hat die Führung der Gesellschaft in einer sehr schwierigen Zeit übernommen und seither für eine glaubwürdige und nachhaltige Neuausrichtung der VK Mühlen bei Marktteilnehmern, Aktionären und Mitarbeitern gesorgt. Er genießt das volle Vertrauen und die Unterstützung des Aufsichtsrates, die Mühlengruppe durch die von ihm eingeleiteten Maßnahmen wieder in die Gewinnzone zu führen», sagt Klaus Josef Lutz, Aufsichtsratsvorsitzender der VK Mühlen AG. Neben Kempkes als Vorstandsvorsitzendem gehört dem Vorstand der VK Mühlen AG Johannes Niclassen an, der die Bereiche Finanzen, Personal und Informationstechnologie verantwortet und zum 01. April 2012 in das Unternehmen eingetreten war.

IGV: hat wieder Lehrlinge aus Italien zu Gast

Nuthetal. (19.12. / igv) Auch in diesem Jahr hat das IGV Technologie- und Bildungszentrum Bäckerlehrlinge aus Italien zu Gast. Die kommen vom Instituti Santa Paola in Mantova und schnuppern in Bergholz-Rehbrücke fünf Tage in die Herstellung traditioneller Gebäckspezialitäten aus Deutschland hinein. Seit 2002 besteht der Kontakt des IGV Instituts für Getreideverarbeitung und der Handwerkskammer Potsdam zum italienischen Bildungsträger. Bereits zum fünften Mal nehmen Auszubildende aus Italien die Gelegenheit wahr, die traditionelle Herstellung typisch deutscher Spezialitäten kennenzulernen. Zu den Seminarinhalten zählten Brote und Kleingebäcke, Flechtgebäcke, darüber hinaus Feinen Backwaren wie zum Beispiel Plunder- und Blätterteiggebäcke, Teegebäck und Hefefeinbackwaren. Krönender Abschluss ist ein gemeinsam hergestellter Baumkuchen. Die Baumkuchenringe werden von den Lehrlingen mit Kuvertüre überzogen und entsprechend dekoriert. Natürlich gehören – jahreszeitlich bedingt – auch Weihnachtsgebäcke zum Programm. In der Freizeit nutzen die Italiener die Gelegenheit, die Landeshauptstadt Potsdam und die Bundeshauptstadt Berlin zu erkunden. Na dann: Frohe Weihnachten!

Backmittler: meldet Änderung in der Geschäftsführung

Frankfurt. (17.12. / jz) Die Geschäftsführung des Backzutatenherstellers Jung Zeelandia, einem Tochterunternehmen der niederländischen Zeelandia Gruppe, übernimmt zum 02. Januar 2013 Dr. Andreas Fricke. Seit 2005 war der 48-Jährige als nationaler Vertriebsdirektor bei CSM Deutschland und in den vergangenen zwei Jahren als General Manager für die Margo-CSM Schweiz verantwortlich. In früheren Stationen bei Bongrain und Unilever sammelte Fricke in verschiedenen leitenden Marketing- und Vertriebsfunktionen weitreichende Berufserfahrung. Als gelernter Landwirt und diplomierter Agrar-Ingenieur kennt er die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohwarenproduktion bis zum Konsumenten. Fricke bringt damit ideale Voraussetzungen zur Wahrnehmung seiner künftigen Aufgaben bei Jung Zeelandia mit und verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung die Bereiche Marketing, Vertrieb, Strategie und Produkte. Weitere Geschäftsführungsmitglieder sind Lambertus Ooms (58) und Harald Zech (49).


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: General Mills Reports Q2/2013 Results

Hamburg. (bm) General Mills Inc. reported results for the second quarter of fiscal 2013. Contributions from new businesses primarily reflect the first three months of consolidated operating results for the Yoki Alimentos business in Brazil and Yoplait Canada. Net sales grew six percent to 4,88 billion USD. Segment operating profit grew ten percent to 959 million USD. Other topics of the week:

Title Region Date
Premier Foods: renews Cadbury Cake Licence (UK) Fri 21-12
General Mills: Reports Fiscal Q2/2013 Results (US) Thu 20-12
McCain: acquires KOSL (Australia) from Hillshire Brands (US) Thu 20-12
Arca Continental: Wise Foods no longer Yankee Doodle (MX) Thu 20-12
Caribou Coffee: to be Acquired by Joh. A. Benckiser (US) Thu 20-12
ADM: Sells Interests in Gruma and Related Investments (US) Wed 19-12
La Brea Bakery: New Retail Store Opens in January (US) Wed 19-12
ADM: Statement Regarding GrainCorp (US) Tue 18-12
Puratos: releases results of global survey (BE) Tue 18-12
Cinnabon: Reaches 1’000th Bakery Milestone (US) Mon 17-12
Cargill: expanding rail service at Atchison grain elevator (US) Mon 17-12
Mexico: Burger King and Alsea sign new Joint Venture (US) Sat 15-12
GrainCorp: ADM´s takeover bid «undervalues company» (AU) Sat 15-12


REZEPTE + IDEEN


CWC: Walnuss-Bratapfel mit Orangen-Vanille-Sauce

Image Frankfurt. (21.12. / cwc) Kaum eine andere Süßspeise ist so eng verknüpft mit der Winter- und Weihnachtszeit wie der Bratapfel. Er wird im besten Fall aus festen wie säuerlichen Apfelsorten zubereitet. Dank seiner Popularität taucht immer mal wieder ein neues Rezept auf. Die Variation der «California Walnut Commission» (CWC) mit deutscher Vertretung in Frankfurt am Main heißt «Walnuss-Bratapfel mit Orangen-Vanille-Sauce». Das macht zunächst mal neugierig und liest sich so, als würde ein besonderer Genuss darauf warten, entdeckt zu werden …

Zutaten: Für vier Portionen braucht es 4 Äpfel (zum Beispiel Boskoop oder Jonagold); 40g kalifornische Walnüsse; 4 Löffelbiskuits; 1 EL getrocknete Moosbeeren (Cranberries); 4 EL Apfelsaft; 1 Prise Zimt; 1 Bio-Orange; 1 Päckchen Vanillesoßenpulver; 350ml Milch; 2 EL Zucker; 1 Eigelb (M); 4 EL Schlagsahne; Puderzucker zum Bestreuen.

Zubereitung: Äpfel abspülen und mit einem Apfelausstecher aushöhlen. Die Öffnung mit einem Küchenmesser etwas vergrößern. Walnüsse hacken. Löffelbiskuits zerbröseln und mit Walnüssen, Moosbeeren, Apfelsaft und Zimt vermengen. Die Äpfel damit füllen und in eine Auflaufform setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius (Gas Stufe 3-4, Umluft 180 Grad) 20 bis 25 Minuten backen. Für die Sauce Orangenschale abreiben und den Saft auspressen. Soßenpulver mit 6 EL Milch verrühren. Übrige Milch mit Zucker und Orangenschale aufkochen. Soßenpulver einrühren und unter Rühren aufkochen. Orangensaft mit Eigelb und Sahne verquirlen und in die nicht mehr kochende Sauce einrühren. Bratäpfel mit Puderzucker bestreuen und mit der Sauce anrichten.