WB-43-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 43. KW 2012 (20.10. bis 26.10.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb4312.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Löwenbäcker: Traditionsbetrieb steht vor dem Aus
02. TK-Teiglinge: «Die Spur führt jedenfalls nicht nach China»
03. Wesermühlen: Das absehbare Ende schmerzt …
04. Brüser: Tandem übernimmt Traditionsbetrieb

TERMINE + EVENTS:
05. Essmanns Backstube: macht was los im Kreis Steinfurt
06. Naturland Exkursionen: Erleben, fragen, diskutieren
07. IBE: Premiere für Bäckermesse in Hongkong

MANAGEMENT + BETRIEB:
08. Bilanz 2011: Zahl der Wohnungseinbrüche steigt um 15 Prozent
09. Angesichts Basel III + Co.: Kredit oder doch lieber Leasing?
10. HDE: Bargeld beliebt – Kartenzahlungen zu teuer
11. «Führende Nullen»: immer wieder wichtig

TRENDS + KONZEPTE:
12. Unternehmer-Wettbewerb: Ideenkraft trifft Wissenschaft
13. IGV: hilft bei Berufe-Entwicklung in Zentralasien

MARKETING + VERKAUF:
14. «Aledo»: Pizza und Pasta vom Beck
15. GEFA: forciert Messeauftritte für Ernährungswirtschaft
16. Bayern: «Jeden Abend ist BrotZeit»
17. Private Labels: Gibt es Grenzen für weiteres Wachstum?

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
18. Download: BÖLW-Broschüre «Bio-Argumente» neu aufgelegt
19. Verbraucherzentrale NRW: findet zu viel Salz im Brot
20. Lebensmittelwarnung.de: Verbraucherportal wird erweitert

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
21. Biomehl: Pionier feiert Jubiläum mit Ökoerlebnistag

PERSONEN + EHRUNGEN:
22. Malzers Backstube: bekommt Preis für Ausbildungskonzept
23. ZV: dankt IsernHäger für Engagement während der iba
24. Zuckerverbände: Wechsel in der Hauptgeschäftsführung

BOOKMARKS + BOOKS:
25. Global Industry: Panera EPS up 28 percent in Q3/2012

REZEPTE + IDEEN:
26. Piratenbrötchen: Mit Roggenflocken durch den Herbst


MARKT + UNTERNEHMEN


Löwenbäcker: Traditionsbetrieb steht vor dem Aus

Leipzig. (25.10. / div) Für die LBL Löwenbäcker Leipzig GmbH, die Ende September vor dem zuständigen Amtsgericht Insolvenz angemeldet hatte (siehe WebBaecker 39/2012), sieht es nicht gut aus. Nach Berichten lokaler Medien sind nochmals mehrere Großkunden abgesprungen, weshalb die Leipziger Großbäcker den Frischdienst nun ganz aufgeben wollen per 05. November. Zur Erinnerung: Bis vor kurzem betrug der Backwarenausstoß noch 100 Tonnen pro Tag. Der Verkauf erfolgte im Wesentlichen über 750 Frischdienst-Kunden. Von den ehemals 240 Mitarbeitenden sind aktuell noch 160 an Bord. Insolvenzverwalter Lucas F. Flöther hat sich noch nicht wieder erklärt. Alles in allem ist die Traditionsbäckerei – seit 1768 – durch den Bankrott des bayerischen Schwesterunternehmens Müller Brot mit in die Tiefe gerissen worden. Allein hierdurch seien die Löwenbäcker auf unbezahlten Rechnungen «in beachtlicher Höhe» sitzen geblieben, heißt es aus Sachsen. Bis zum Jahreswechsel soll nun ein Investor gefunden werden, der frisches Kapital ins Unternehmen schießen kann. Angesichts des Umstands, dass Wiedemar gleich vor der Tür liegt und auch Brehna oder Weißenfels nicht aus der Welt sind, bleibt abzuwarten, ob sich ein solcher Investor überhaupt findet.

TK-Teiglinge: «Die Spur führt jedenfalls nicht nach China»

Düsseldorf. (25.10. / gb) Auch durch Wiederholung würden manche Behauptungen nicht richtiger, schreibt Armin Juncker, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien: «Das gilt auch für die Behauptung, deutsche Bäcker bezögen in großem Umfang Teiglinge aus China. Erste Berichte fanden sich schon 2006, als die Bäckerinnung Berlin mit der Behauptung zitiert wurde: ‘Die China-Brötchen werden in sehr großen Betrieben in der Nähe von Shanghai produziert und dann eingefroren. Danach werden sie auf Kühlschiffe verladen und nach zwei Monaten sind sie in Berlin’. 2012 wird behauptet, im vergangenen Jahr seien aus China mehr als 18.000 Tonnen Teiglinge nach Deutschland importiert worden. Daraus könnten mehr als 280 Millionen Brötchen hergestellt werden». Ein Blick in die Daten des Statistischen Bundesamts helfe auch in diesem Falle weiter, sagt Juncker. Die Zahl von 18.000 Tonnen Importen aus China stimme, aber diese Zahl gelte für alle «Zubereitungen aus Getreide. Mehl, Stärke oder Milch, Backwaren». So lautet die offizielle Bezeichnung des Statistischen Bundesamts. Und in dieser Gruppe gibt es nur eine interessante Produktgruppe, nämlich «Mischungen und Teig, zum Herstellen von Backwaren der Position 19.05» (Volltext).

Wesermühlen: Das absehbare Ende schmerzt …

Hameln. (24.10. / usp) Hinter den Kulissen brodelt es: «Ausgerechnet die Wesermühlen». Sie erinnern sich: Ende September hatte die VK Mühlen AG verkündet, die Wesermühlen Hameln stillzulegen (siehe WebBaecker 39/2012). Auf regionaler Ebene werden seither Schuldzuweisungen hin- und hergeschoben und für die Region Hameln ist die Einstellung des «Typenmehl-Betriebs» der traditionsreichen Wesermühlen sicher ein herber Schlag. Doch die Entscheidung ist gefallen und Aktionismus frei nach dem Motto «Politik stellt Eilantrag zur Rettung» – wie in der Regionalpresse nachzulesen – wäre ein Weg, der schon in anderen, wesentlich prominenteren Fällen viel Geld dem Steuerzahler gekostet, doch wenig gebracht hat. Wer nah dran ist an den Wesermühlen, noch dazu mit Herzblut, den schmerzt das natürlich. Doch die Wesermühlen gehören zur Kampffmeyer Mühlen GmbH, einem Geschäftsbereich der VK Mühlen AG. Die wiederum gehört zur «LLI Euromills GmbH» und damit letztlich zur «Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG». Haupteigentümer von LLI sind die Raiffeisen-Holding Niederösterreich- Wien sowie die Raiffeisen Zentralbank Österreich. Der lange Weg in den Entscheidungen, Eigentumsverhältnissen und Aktionärsinteressen – von den Wesermühlen bis zur LLI – zeigt, dass die Wehmut in den Berichten der Regionalpresse sicher gut ankommt bei ihren Leserinnen und Lesern, an den realen Möglichkeiten der Einflussnahme jedoch weit vorbei geht. Es ist wie es ist. Schade um die Wesermühlen! Andererseits dürften Steuerzahler der Lokalpolitik getrost böse sein, wollte die tatsächlich – unter dem Strich – den österreichischen Eigentümern hiesige Hilfsgelder in den Rachen schmeißen … meint Ihre Ute Speer.

Brüser: Tandem übernimmt Traditionsbetrieb

Bremerhaven. (22.10. / div) Die Bäckerei Brüser GmbH mit 15 Filialen und insgesamt rund 110 Mitarbeitenden hat neue Eigentümer: Martin Rüter (49) und Karl-Mirko Uhde (28) wollen das Unternehmen zum 01. November übernehmen, berichtet die «Nordsee-Zeitung». Wir erinnern uns: Hermann und Marita Brüser hatten zur Fußball-Weltmeisterschaft im Juni 2010 Südafrika besucht und starben dort bei einem Verkehrsunfall. Die Kinder Silke und Marco Brüser standen vor der größten Herausforderung ihres Lebens. Arnd Eisele, langjähriger Freund der Familie und ehemalige Geschäftsführer der Bäko Bremerhaven, übernahm daraufhin vorerst die Geschäftsführung. Auch wenn Silke und Marco Brüser die Bäckerei gerne selbst weitergeführt hätten, so entschlossen sie sich vor einem Jahr dennoch, das kerngesunde Unternehmen zu verkaufen. Bei Martin Rüter und Karl-Mirko Uhde sei das Vertrauen nun groß, den 1893 gegründeten Traditionsbetrieb in fachkundige Hände abzugeben, so dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben. Nach Angaben der Zeitung hatten sich Rüter und Uhde als Angestellte einer großen Bremer Handwerksbäckerei kennen gelernt. Rüter, einst in leitender Funktion für die (einstige …) Großbäckerei Kamps tätig, kümmere sich künftig um Filialen und Standorte. Uhde als Spross einer Familien-geführten Handwerksbäckerei betreut künftig Produktion und Marketing. Langfristig werde der Name Brüser wohl aus dem Stadtbild verschwinden. Was bleibe, sei die nach wie vor handwerklich orientierte Produktion.


TERMINE + EVENTS


Essmanns Backstube: macht was los im Kreis Steinfurt

Altenberge. (24.10. / esb) Essmanns Backstube ist eine Handwerksbäckerei, die seit 1845 mit viel Herzblut familiär geführt wird – heute in fünfter Generation. Über die Zeit ist ein innovatives Bäckerei-Unternehmen mit mehr als 55 Filialen gewachsen, heißt es auf der Homepage des Filialisten. Das kommt nicht von ungefähr, und so gehört die «Himmlische Weihnachtsbäckerei» immer wieder mal zum Veranstaltungskalender: So können Jung bis Alt in diesem Jahr am Sonntag, den 28. Oktober hinter die Kulissen der Bäckerei schauen. Neben handwerklichen Backvorführungen, zauberhafter Weihnachtsdekoration und einer Tombola mit 6.000 Preisen haben Kunden und andere Interessenten Gelegenheit, sich verwöhnen zu lassen. Dabei bleibe kein Wunsch offen, heißt es aus dem Münsterland. Extra für die Kleinen: Während die älteren Semester zusehen, wie fachmännisch gerührt, geknetet und gerollt wird, können die Kinder gemeinsam mit Bäckern Stutenkerle backen und Hexenhäuser bauen. Alles in allem ein bunter (Vor-) Weihnachtsmarkt, der ganz nebenbei zeigt, weshalb handwerklich gebackenen Produkte so wertvoll sind.

Naturland Exkursionen: Erleben, fragen, diskutieren

Gräfelfing. (23.10. / nl) Der Naturland Verband für ökologischen Landbau veranstaltet vom 07. bis 20. November deutschlandweit fünf Exkursionen in die Praxis der ökologischen Landwirtschaft. Eingeladen sind alle interessierten Verbraucher; natürlich auch Vertreter aus den Bereichen Verarbeitung und Handel. Teilnehmer/innen können sich dabei selbst ein realistisches Bild von ökologischer Landwirtschaft und Verarbeitung machen und mit den Landwirten und Betriebsleitern ins Gespräch kommen. Eine Anmeldung ist bis Ende Oktober möglich (Details).

IBE: Premiere für Bäckermesse in Hongkong

Hongkong. (22.10. / ibe) Der Veranstalter Vertical Expo wird vom 05. bis 07. Dezember im Hong Kong Convention and Exhibition Centre eine Fachmesse unter dem Titel Hong Kong International Bakery Expo (IBE) ausrichten. Die ersten beiden Tage sind dem Fachpublikum vorbehalten, am dritten Tag ist auch die Öffentlichkeit zugelassen. Die Anmeldungen zeichneten ein ermutigendes Bild, heißt es aus dem fernen Osten – sei es doch in der Branche immer schwierig gewesen, eine für Ostasien effektive und repräsentative Plattform für Bäckereibedarf und Themen rund um das Bäckereiwesen zu finden. Großabnehmer aus der Region, wie zum Beispiel McDonalds, Cathay Pacific Catering und Teams von The Garden hätten ihre Teilnahme bereits zugesagt – heißt es in einer Mitteilung aus dem Fernen Osten.


MANAGEMENT + BETRIEB


Bilanz 2011: Zahl der Wohnungseinbrüche steigt um 15 Prozent

Königswinter. (26.10. / SHB) Zwar betreffe es nicht den Betrieb an sich, doch hätten Bäcker auch Ihre Gebäude und den Hausrat bei der SHB Allgemeinen Versicherung VVaG versichert. Anhand einer kurzen Zusammenfassung aus der Versicherungswirtschaft will die SHB deshalb darüber informieren, was sich da abspielt, denn: Die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche stieg 2011 um 15 Prozent. Die Ausgaben der Versicherer kletterten gleichzeitig auf ein 13-Jahreshoch. Einige Stichpunkte:

  • Rekordniveau: Ein Einbruch kostet durchschnittlich 3.050 Euro.
  • Sicherheitstechnik – erfolgreich, aber zu selten genutzt. Die SHB kooperiert mit einem anerkannten Unternehmen der Sicherheitstechnik und kann Versicherungsnehmern preisgünstige Lösungen bieten.
  • Tipps für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden:
    • Außenbereiche bei Dunkelheit beleuchten, zum Beispiel durch Lampen mit Bewegungsmeldern.
    • Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen.
    • Keine Experimente: Türen immer abschließen. Schlüssel nie an Außenverstecken deponieren.
    • In zusätzliche Sicherungstechnik investieren, wie etwa spezielle Schlösser für Fenster und Türen. Alarmanlagen bieten zusätzliche Sicherheit. Einsatz von geprüfter und zertifizierter Technik.
    • Bei Abwesenheit vorsorgen: Den Briefkasten leeren lassen, Licht und Rollläden durch Zeitschaltuhren steuern.

Einbrecher hinterlassen immer deutlichere Spuren. Im vergangenen Jahr kam es zu 140.000 Wohnungseinbrüchen, das sind rund 20.000 Einbrüche und damit 15 Prozent mehr als noch 2010. Das geht aus den jüngsten Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Auch die Kosten, die die Wohnungseinbrecher verursachten, kletterten deutlich nach oben. Insgesamt zahlten die deutschen Hausratversicherer 430 Millionen Euro; ein Plus gegenüber 2010 von 23 Prozent und so viel wie zuletzt vor 13 Jahren – heißt es in dem Beitrag «Zahl der Wohnungseinbrüche steigt um 15 Prozent».

Angesichts Basel III + Co.: Kredit oder doch lieber Leasing?

Isernhagen. (26.10. / ge) Eines der größten Probleme für mittelständische Unternehmen, so auch für Bäckerbetriebe, ist die Beschaffung von neuen finanziellen Mitteln zur Finanzierung der zum Teil dringend anstehenden Investitionen. Da leider vielen Unternehmen das nötige Eigenkapital fehlt, um die Investitionen zu finanzieren, nehmen sie meistens einen Kredit bei ihrer Hausbank auf. Doch die Kreditinstitute zeigen sich bisweilen bei der Vergabe von neuen Kreditmitteln sehr «zugeknöpft». Daher suchen viele mittelständische Betriebe Alternativen zum klassischen Bankkredit. Eine Möglichkeit stellt zunehmend die Finanzierung durch Leasing dar. Die Alternative ist zwar nicht neu, wird aber vor dem Hintergrund von Basel III und der Gefahr der Kreditverteuerung weiter an Bedeutung gewinnen, sind sich die Experten von Gehrke Econ sicher. Dann wird es darauf ankommen, im Einzelfall zu entscheiden, was für den Unternehmer günstiger ist: Finanzierung über Kredit oder Leasing? Dabei bietet die Leasingvariante den Unternehmen bisweilen nicht unerhebliche Vorteile, heißt es im Beitrag aus Isernhagen-Kirchhorst.

HDE: Bargeld beliebt – Kartenzahlungen zu teuer

Berlin. (24.10. / hde) Wie die aktuelle Zahlungsverkehrsstudie der Bundesbank zeigt, zahlen die Kunden in Deutschland nach wie vor am liebsten mit Bargeld. «Auch der Handel nimmt am liebsten Bargeldzahlungen entgegen. Grund dafür sind die vergleichsweise geringen Kosten für die Bargeldakzeptanz», sagt HDE-Experte Ulrich Binnebößel in einer Mitteilung. Konkurrierende Bezahlsysteme wie Karte oder Smartphone dürften für den Handel nicht teurer kommen als die Barzahlung. «Hier ist die Kreditwirtschaft gefordert. Die Unterschiede bei den Kosten für Bar- oder Kartenzahlungen sind durch nichts gerechtfertigt. Denn statt einer physischen Bewegung von Banknoten und Münzen erfolgt hier nur eine Versendung von Bits und Bytes und die ist nach heutigem technischen Stand kaum noch kostenrelevant, werden die richtigen Systemanbieter gewählt», sagt Binnebößel. Die Banken müssten kostengünstigere Modelle entwerfen, die tatsächlich mit den Bargeldkosten mithalten können. Bei den Geldhäusern herrsche oft eine zu traditionelle Denkweise vor. Binnebößel mahnt deshalb dazu, die Banken müssten sich von den althergebrachten und teuren Geschäftsmodellen lösen. «Beharren die Banken auf ihren traditionellen Modellen, werden andere Anbieter langfristig den Platz des klassischen Girokontomodells einnehmen», ist sich Binnebößel sicher.

«Führende Nullen»: immer wieder wichtig

Kronau. (23.10. / goe) Bei vielen Nummerierungen in Marvin ist es möglich, Buchstaben und Zahlen zur besseren Ordnung zu kombinieren. Aus diesem Grunde werden zum Beispiel Artikelnummern mit «führenden Nullen» versehen, so dass die Sortierung der Artikel optimal ist. Damit aber niemand diese zusätzlichen Nullen bei der Bestellerfassung eingeben muss, kann in Marvin eine Eingabehilfe aktiviert werden. Dazu kann in den «Firmenparametern» – auf Seite 6 der allgemeinen Parameter – für die meisten Stammdaten eingestellt werden, wie Marvin die «führenden Nullen» auffüllen soll. Danach kann dann zum Beispiel an Stelle der Artikelnummer «0001» einfach eine «1» eingeben werden und Marvin ergänzt automatisch die «Nullen» und findet den passenden Artikel. Die Goecom Hotline und Ihr zuständiger Servicepartner informieren Sie gerne näher über diese Komfortfunktion.


TRENDS + KONZEPTE


Unternehmer-Wettbewerb: Ideenkraft trifft Wissenschaft

Lüneburg. (24.10. / artie) Heizpellets aus Dinkelspelzen oder nicht verkauften Backwaren, Paletten aus Papierabfällen, Kühlsysteme auf Basis von Geothermie: So oder so haben Unternehmen innovative Ideen und Methoden zur effizienten Nutzung und Wiederverwertung von Rohstoffen. Sechs Unternehmen sind dafür jetzt als Gewinner des Unternehmenswettbewerbs «Rohstoffquelle Produkt» ausgezeichnet worden. Ausgeschrieben hatten den der Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg, die Arbeitsgemeinschaft Technologie- und Innovationsförderung Elbe-Weser Region (ARTIE) und das Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Stade und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Beim Wettbewerb waren innovative Ideen und erfolgversprechende Konzepte für eine nachhaltige Produktion, den effizienten Einsatz von Rohstoffen und deren Wiedergewinnung aus Produkten nach Ablauf ihrer Lebensdauer gefragt. Zu den insgesamt sechs Gewinnern zählen:

  • die Bohlsener Mühle GmbH + Co. KG
    Der Bio-Lebensmittelhersteller stellt Pellets aus Dinkelspelzen, die als Nebenprodukt der Getreideverarbeitung anfallen, und Reinigungsabfällen her. Damit sollen die Backstraße des Unternehmens beheizt und ein lokales Fernwärmenetz versorgt werden.
  • Soetebiers Dorfbäckerei GmbH aus Winsen
    Die Bäckerei bereitet die Herstellung von Pellets aus nicht verkauften Backwaren zur Beheizung ihrer Backöfen vor. So könnte den für Bäckereien sehr hohen Energiekosten begegnet werden.

IGV: hilft bei Berufe-Entwicklung in Zentralasien

Nuthetal. (24.10. / igv) Eine Delegation von Vertretern aus Ministerien, Universitäten und Berufsbildungsstätten aus Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan besuchte das IGV Institut für Getreideverarbeitung, um sich zur beruflichen Bildung sowie weiterführenden Qualifikation im Lebensmittelbereich Deutschlands zu informieren. Initiator der Bildungsreise ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, welches die Etablierung einer marktangepassten Qualifizierung in diesen Ländern unterstützt. Interessiert erkundigten sich die Delegierten zum dualen Ausbildungssystem und der praxisorientierten Grundausbildung. Fasziniert waren die Besucher von der Ausstattung der Laboratorien und Technika im Institut. Besonders viel Freude hatten die Gäste an der praktischen Demonstration zur Herstellung von Flechtgebäck, die sie bei der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung für Bäcker in der Ausbildungsbäckerei des Institutes beobachten konnten. Geplant ist die Organisation von Qualifizierungsmaßnahmen für Ausbilder und Lehrkräfte in den genannten Ländern sowie die Einrichtung von berufsorientierten Fachschulen. Das IGV wird mit seiner Expertise zur Ausbildungsentwicklung vor Ort beitragen, heißt es aus Bergholz-Rehbrücke.


MARKETING + VERKAUF


«Aledo»: Pizza und Pasta vom Beck

Erlangen. (26.10. / div) Ob «Der Beck», «beck drive», «Mr. Bleck», «Casa Pane» oder «Cafe 3 Zeiten» – das Unternehmen mit Hauptsitz in Erlangen-Tennenlohe versteht sich heute mehr denn je der Gastronomie zugehörig als dem backenden Gewerbe. Sicher schließt das eine das andere nicht aus und wächst zunehmend zusammen, doch haben Siegfried und Petra Beck – mit ihnen die Söhne Dominik und Alexander Beck – früh erkannt, wohin die Reise im Allgemeinen und bei der fränkischen Gruppe im Besonderen geht. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Dorfbäckerei von 1859 setzt heute in insgesamt mehr als 140 Filialen etwa 67 Millionen Euro per Anno um und zählt um die 1.300 Mitarbeitende. Neuester Ableger des Unternehmens: Pizza und Pasta aus dem «Aledo» für den modernen Städter in Nürnberg. Die Nürnberger Zeitung war da und hat gekostet …

GEFA: forciert Messeauftritte für Ernährungswirtschaft

Berlin. (24.10. / gefa) Mitglieder der GEFA – German Export Association for Food and Agriproducts – können wieder ein attraktives Angebot zur Beteiligung an wichtigen Fachmessen für die Stärkung ihres Auslandsgeschäfts nutzen. Ergänzend zum BMELV-Auslandsmesseprogramm zielt die GEFA vor allem auf wichtige Spezialmessen, bei denen die GEFA eine Wirtschaftsbeteiligung ohne öffentliche Förderung organisiert. Mit sehr gutem Erfolg wurde so 2011 ein Gemeinschaftsstand auf der Food Ingredients Europe in Paris realisiert. Die nächste Food Ingredients Europe findet November 2013 in Frankfurt/Main statt und in bewährter Kooperation mit der WTSH – Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein – sowie German Sweets hat die GEFA ihren Mitgliedern wieder einen Messeauftritt auf dem deutschen Gemeinschaftsstand angeboten. Seine Fläche wurde gegenüber 2011 um 62 auf 278 Quadratmetern erweitert – und ist jetzt schon so gut wie ausgebucht. Neu im Angebot sind die Food Ingredients Russia vom 12. bis 15. März 2013 und die Fine Food Australia vom 09. bis 12. September 2013. In den letzten fünf Jahren stiegen die deutschen Exporte nach Australien kontinuierlich und verdoppelten sich von rund 100 Millionen Euro in 2006 auf über 207 Millionen Euro in 2011. Lebensmittel aus Zentraleuropa werden Down Under mit hoher Qualität und Sicherheit assoziiert. Dabei haben hochveredelte Produkte wie Schokoladen, Süßwaren, Backwaren, Fertiggerichte sowie Obst- und Gemüsekonserven besonders gute Chancen. Mehr zu den GEFA-Zielmärkten 2013 – Europa, Russland, Australien – gibt es auf g-e-f-a.de.

Bayern: «Jeden Abend ist BrotZeit»

München. (23.10. / liv) Ein gutes Abendbrot ist ein Stück Kultur. Das bayerische Bäckerhandwerk bringt dieses Motto derzeit in einer dreiwöchigen Herbst-Kampagne den Kunden näher. Mit der Aktion «Jeden Abend ist BrotZeit» bewerben der Landesinnungsverband und die bayerischen Bäckerinnungen im Freistaat das umfassende Gebäckangebot der handwerklichen Bäckereien zur Abendbrotzeit. Zu stimmungsvollen Plakaten in den teilnehmenden Verkaufsstellen gibt es das Kampagnen-Motto auf speziell bedruckten Aktionstüten sowie auf Rezeptkarten. Wer will, kann bei seinem Bäcker zudem attraktive Abendbrot-Brettchen kaufen und sich so die Stimmung auf den heimischen Tisch holen. Vom 09. bis 26. Oktober unterstützt TV-Bayern in seinem Abendprogramm jeweils auf der Frequenz von RTL um 18:10 Uhr landesweit und anschließend ab 19:10 Uhr in allen 16 lokalen TV-Sendern Bayerns das kulinarische Angebot der handwerklichen Bäckereien mit einem eigens produzierten emotionalen TV-Spot. Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann zeigt sich überzeugt, dass die Kampagne genau jene Menschen anspricht, die sich den Sinn für das Wesentliche erhalten haben: «Wer Wert legt auf Genuss, Qualität, Frische und Regionalität, der ist beim Handwerksbäcker absolut richtig».

Private Labels: Gibt es Grenzen für weiteres Wachstum?

Düsseldorf. (20.10. / siri) Während Handelsmarken dem bewussten Einkaufs- und Sparverhalten der Verbraucher in aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten entgegenkommen, müssen Markenprodukte ihren Marktanteil verteidigen und mit strategischen Maßnahmen versuchen, ihre Kundenbasis zu stabilisieren. Der aktuelle Report «Private Label in Europe 2012 – Is there a limit to growth?» der SymphonyIRI Group zeigt, dass dieser Zweikampf in nahezu allen europäischen Ländern zu beobachten ist. «In einem bereits stark ausgeprägten Private Label Markt sehen wir weitere dynamische Entwicklungen», heißt es seitens der Marktforscher. Es sei jedoch denkbar, dass Handelsmarken ihre Wachstumspotentiale in einigen Warengruppen demnächst ausgeschöpft haben könnten, ganz gleich, wie stark diese angepriesen werden. Der neue Spezial Report «Private Label in Europe 2012» in englischer Sprache untersucht Private Label Trends und liefert Erkenntnisse für auserwählte FMCG Kategorien über sieben europäische Kernländer hinweg. Interessenten können sich den Report auf SymphonyIRI.eu kostenfrei als PDF-Datei herunterladen.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Download: BÖLW-Broschüre «Bio-Argumente» neu aufgelegt

Berlin. (25.10. / boelw) Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens präsentiert der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die komplett überarbeitete 4. Auflage der Broschüre «Nachgefragt: 28 Antworten zum Stand des Wissens rund um Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel». Jedes Kapitel greift eine Frage auf und beantwortet sie fundiert und übersichtlich. Eine kurze Zusammenfassung und zahlreiche Verweise auf aktuelle Quellen und Links ermöglichen Lesern eine vertiefende Beschäftigung mit den verschiedenen Öko-Themen. Neben grundlegenden Fragestellungen rund um die Erzeugung, Verarbeitung und den Handel von Bio-Lebensmitteln enthalten die «Bio-Argumente» Kapitel zu den Themenbereichen «Lebensmittelqualität», «Öko-Landbau und Umwelt» sowie «Ökologische Lebensmittelwirtschaft und Gesellschaft». «Die Fachautoren stützen sich in allen Beiträgen auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse», beschreibt BÖLW-Geschäftsführer Alexander Gerber den Anspruch der Broschüre. «Das bietet die Chance, die gesellschaftliche Diskussion über Bio zu versachlichen und Vorurteilen angemessen zu begegnen». Interessenten können die Broschüre als PDF-Datei (68 Seiten; 2’965 KB) vom BÖLW-Server kostenfrei herunterladen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich gegen Gebühr gedruckte Exemplare zusenden zu lassen.

Verbraucherzentrale NRW: findet zu viel Salz im Brot

Düsseldorf. (25.10. / vznrw) Industriell gebackenes Brot enthält zu viel Salz. Beim Gebrauch dieser Geschmackszutat sollten die Hersteller dringend kleinere Brötchen backen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW von 274 Broten und Brötchen. Im Sommer hatte sie die Zutatenliste von Erzeugnissen aus Supermarktregalen und Backautomaten hinsichtlich ihres Salzgehalts geprüft. Der tägliche Salzkonsum sollte nach anerkannten Ernährungsempfehlungen fünf bis sechs Gramm nicht überschreiten. Laut Stichprobe weist eine Scheibe geschnittenes Brot (etwa 50 Gramm) mit bis zu einem Gramm Salz einen viel zu hohen Anteil auf: «Wer pro Tag drei bis vier Scheiben von abgepacktem Brot aus dem Supermarkt oder vom Discounter verzehrt, nimmt mit dieser Menge bereits zwei Drittel der empfohlenen Tagesdosis an Salz zu sich – den Anteil in Wurst und Käse noch nicht mitgerechnet», erklärt Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Um das Risiko gefährlicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren, rät Müller dringend zum Griff nach salzärmeren Alternativen, die beim Check im Handel nur in jeder fünften Brottüte aufzuspüren waren.

Lebensmittelwarnung.de: Verbraucherportal wird erweitert

Berlin. (20.10. / bvl) Im Oktober 2011 ging das Portal Lebensmittelwarnung.de on Line. Seit einem Jahr können sich Verbraucher/innen im Internet zentral über Warnungen zu gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln und über Rückrufaktionen in Deutschland informieren. Mehr als drei Millionen Mal wurde die Seite seit ihrem Bestehen aufgerufen. Die große Resonanz ist für die Betreiber des Portals, die Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ein Grund, das Angebot zu erweitern: So wird in Zukunft auch vor gesundheitsschädlichen Bedarfsgegenständen wie Geschirr, Spielzeug, Reinigungsmittel oder Kosmetika gewarnt (Volltext).


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Biomehl: Pionier feiert Jubiläum mit Ökoerlebnistag

Landshut. (23.10. / mm) Egal ob Mehl, Brot, Bier oder Gemüse: Immer mehr Nahrungsmittel werden heute ökologisch produziert. Zu den Pionieren in Sachen Biomehl gehört die Meyermühle, in der bereits seit 30 Jahren Biogetreide verarbeitet wird. Ende September organisierte die Mühle zum Jubiläum daher einen Ökoerlebnistag. Rund 5.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich «ihren» Müller näher anzusehen. Der weiß: Die Nachfrage nach Biomehlen aus der Region steigt stetig. Verantwortungsbewusste Verbraucher achten vermehrt auf den Ursprung der Lebensmittel, die sie einkaufen, und Bäcker benötigen einen immer größeren Teil an Biomehlen aus der Region. Im Rahmen einer neuen Kampagne, angestoßen durch Stellungnahmen vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, sucht die Meyermühle derzeit nach neuen Partnern aus der Landwirtschaft, die sich künftig für den Anbau von Getreide ausschließlich im Rahmen der Bio-Richtlinien entscheiden.


PERSONEN + EHRUNGEN


Malzers Backstube: bekommt Preis für Ausbildungskonzept

Bonn. (26.10. / bibb) «Attraktivität der dualen Berufsausbildung für leistungsstarke Jugendliche», so lautete das Thema des 16. Wettbewerbs um den «Hermann-Schmidt-Preis». Der Verein «Innovative Berufsbildung» identifiziert und prämiert damit gezielt Projekte und Initiativen, die bereits Modelle zum Thema entwickelt und umgesetzt haben. Denn besonders für KMU mit weniger als 20 Beschäftigten in bestimmten Regionen und Branchen wird es immer schwieriger, Nachwuchs für die Ausbildung als Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Ziel des Vereins, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn sowie dem Bertelsmann Verlag in Bielefeld getragen wird ist es, mit dem jährlich verliehenen Preis auf innovative Ansätze in der Berufsbildungspraxis aufmerksam zu machen, diese zu fördern und zur Nachahmung zu empfehlen. Zu den Hermann-Schmidt-Preisträgern 2012 gehört Malzers Backstube aus Gelsenkirchen – für das Ausbildungskonzept «Perspektive bieten – Leistung honorieren – Aufmerksamkeit erzeugen». Das prämierte Projekt aus dem Bäckerhandwerk stellt eine ausgezeichnete Basis dar, um jungen Leuten unabhängig vom formalen Schulabschluss eine Entwicklungsperspektive zu bieten und Talente langfristig an das Unternehmen zu binden – heißt es in der Begründung. Die Jury bescheinigt der engagierten, systematischen und außergewöhnlichen Initiative Modellcharakter, der weit über die Branche hinaus strahlt.

ZV: dankt IsernHäger für Engagement während der iba

Isernhagen. (26.10. / ZV / is) Die iba 2012 ist in jeder Hinsicht ein Erfolg gewesen. Besonders die Wettbewerbe – wie der iba-Cup der Bäcker und Konditoren oder die Deutsche Meisterschaft der Bäckermeister – waren der (!) Zuschauermagnet und riefen ein breites Medienecho hervor, resümiert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks noch einmal in einem Dankschreiben an die Vorteig-Spezialisten von IsernHäger und deren Geschäftsführer Fridjof Olms – denn: Ohne die tatkräftige Unterstützung aus Isernhagen bei der Vorbereitung und Durchführung der Wettbewerbe wäre dies nicht möglich gewesen, schreibt der Zentralverband. Die Qualität der in den Wettbewerben entstandenen Backkunstwerke spreche auch deutlich von der Qualität der IsernHäger Produkte, loben Präsident Peter Becker und Hauptgeschäftsführer Amin Werner unisono die Qualität der Vorteige und die außerordentlich erfolgreiche Zusammenarbeit während der iba.

Zuckerverbände: Wechsel in der Hauptgeschäftsführung

Bonn. (24.10. / wvz) Neuer gemeinsamer Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker (WVZ) und des Vereins der Zuckerindustrie (VdZ) mit Sitz in Bonn und Berlin ist seit Anfang Oktober Günter Tissen (44). Seit 1998 war der gelernte Diplom-Agraringenieur im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz tätig. Davor arbeitete er sechs Jahre als Wissenschaftler bei der früheren Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig. Er löst den langjährigen gemeinsamen Hauptgeschäftsführer der beiden zuckerwirtschaftlichen Bundesverbände Dr. Dieter Langendorf ab, der nach rund 32-jähriger Tätigkeit für die Zuckerwirtschaft in den Ruhestand gegangen ist.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Panera EPS up 28 percent in Q3/2012

Hamburg. (bm) Panera Bread Company reported net income of 37 million USD or 1,24 USD per diluted share for the fiscal third quarter ended September 25, 2012. The third quarter fiscal 2012 results compare to net income of 29 million USD or 0,97 USD per diluted share for the fiscal third quarter ended September 27, 2011 and represent a 28 percent year- over-year increase in diluted earnings per share (EPS). Other topics of the week:

Title Region Date
Cheesecake Factory: Reports Results for Q3/2012 (US) Fri 10-26
Brinker International: Reports Increase In Q1/2013 EPS (US) Fri 10-26
Panera Bread: Reports Q3/2012 diluted EPS up 28 percent (US) Thu 10-25
Burger King: Continues Global Expansion in Colombia (US) Thu 10-25
Barry Callebaut: to become supplier of Arcor Dos en Uno (CH) Thu 10-25
Mondelez: Names Member to Board of Directors (US) Thu 10-25
IDDBA: about Dairy-Deli-Bake 2013 (US) Wed 10-24
Post Holdings: Updates Certain Fiscal 2012 Guidance (US) Wed 10-24
IDDBA: Officers and Board of Directors Elected (US) Wed 10-24
Starbucks: Opens «Spectacular» Flagship Store in Mumbai (IN) Tue 10-23
McDonald’s Reports Third Quarter 2012 Results (US) Mon 10-22
ADM: Acquires 14,9 percent Interest in GrainCorp (US) Mon 10-22
Nestle nine-month sales: 6,1 percent organic growth (CH) Sat 10-20
ADM and Wilmar Receive Approval for Partnerships (US) Sat 10-20


REZEPTE + IDEEN


Piratenbrötchen: Mit Roggenflocken durch den Herbst

Image Bonn. (26.10. / GMF) Einer der Selbstgänger in des WebBaeckers Rezeptdatenbank ist das «Piratenbrötchen». Nach wie vor genießt das Kleingebäck eine hohe Popularität und passt zudem gut in den Herbst. Nahezu ideal bietet sich das Brötchen zur Bedienung traditioneller Roggenkunden in einer Variante an, die die gesundheitsbetonten Vorstellungen für Roggenprodukte norddeutscher Prägung bedient. Das Rezept für ein Roggenflockenbrötchen von Hubert Recktenwald ist alles andere als umständlich, und hatte im verblichenen CMA Roggenbäcker-Wettbewerb die höchste Punktzahl für praxisnahe Umsetzbarkeit in der bäckerischen Herstellung erhalten. Das Rezept ist zu finden im «Mehlreport 12/2008» der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung aus Bonn – sowie als Auszug auf dem WebBaecker-Server.

Mehlreport: Ausgabe Juli 2008; Format PDF; vier Seiten; 707 KB
Rezept: Piratenbrötchen; Format JPEG; 168 KB