Sonntag, 29. November 2020

WB-41-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 41. KW 2014 (04.10. bis 10.10.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb4114.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Lambertz: will das Stollengeschäft weiter ausbauen
02. KMZ: Kassensysteme bald auf 1.000 Quadratmetern
03. Ankerbrot AG: schreibt wieder schwarze Zahlen
04. Gastronomie: Zeichen stehen weiter auf Wachstum, wenn …
05. Lebensmittel: EU-Kommission gibt Bundeskartellamt Kontra
06. Außer-Haus-Markt: stabiles Umsatzwachstum im H1/2014

TERMINE + EVENTS:
07. Südback: 25. Ausgabe öffnet bald ihre Tore
08. KMZ: lädt zum IT-Kompetenz-Forum für Backbetriebe
09. Kongressschwerpunkt BioFach 2015: Organic 3.0
10. ADB: bietet Weltreise ab Weinheim
11. AGF: lädt zur 65. Tagung für Bäckerei-Technologie
12. Weizen Compactline: für individuelle Weizenvorteige

MANAGEMENT + BETRIEB:
13. Statistik: Erzeugerpreise für Strom seit Januar 2000
14. Herbst-Check: künftige Ziele sinnvoll abstecken
15. Wink mit dem Zaunpfahl: Kartellwächter kritisieren Tengelmann
16. SHB: vereinbart Rahmenvertrag mit DL-Lebensmittelmodule
17. ZDH: Schnelles Internet auch im ländlichen Raum nötig!
18. Wichtig: das Hygienezentrum in der Bäckerei
19. BVLK und BLL: Erstkontrollen müssen kostenfrei bleiben
20. Marvin Edition 2014 SP1: Haben Sie noch Fragen?
21. Tengelmann: verkauft Supermärkte an Edeka
22. BdS: nur Yi-Ko Holding geht, Burger King bleibt natürlich
23. Orthopädischer Fußschutz und was Sie beachten sollten

MARKETING + VERKAUF:
24. Markthalle Rotterdam: Hollands neues «Food Walhalla»
25. Bäckerhymne: gewinnt bei Cannes Corporate Media + TV Awards

BOOKMARKS + BOOKS:
26. EU-Kommission: veröffentlicht TTIP-Mandat
27. Global Industry: EU Commission publishes retail food study

REZEPTE + IDEEN:
28. Sandwich mit gegrilltem Gemüse und Walnuss-Aioli


MARKT + UNTERNEHMEN


Lambertz: will das Stollengeschäft weiter ausbauen

Aachen. (10.10. / lg) Die Lambertz Gruppe konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2013/2014 um 4,0 % auf 585 Millionen Euro steigern. Jahresartikel erzielten ein Plus von 3,9 %. Saisonartikel steigerten sich um 4,5 %. Neue Absatzkanäle, Absatzfelder und Absatzgruppen sollen in Zukunft bei der Sicherung von Umsatz und Ertrag – bei den Jahresartikeln – die Hauptrolle spielen, sagte Inhaber Dr. Hermann Bühlbecker während der Vorstellung der Bilanz 2013/2014 in Düsseldorf. In der Saison helfen die Traditionsmarken mit geografischer Herkunft, die Unternehmensziele zu erreichen. Dr. Quendt als Marktführer bei Dresdner Stollen wird künftig dabei helfen. Gewinner im Geschäftsjahr 2013/2014 waren keine Produktsegmente, sondern die Tradition und die geografischen Herkunftsmarken Weiss, Lambertz, Haeberlein-Metzger. Die Premiummarke Henry Lambertz konnte ihren Um- und Absatz verdoppeln. Im September übernahm Lambertz mehrheitlich die Dr. Quendt GmbH + Co.KG in Dresden. Das Unternehmen ist der größte Anbieter von Dresdner Stollen und einer der beiden Marktführer bei Russisch Brot. Die seither durchgeführten Maßnahmen zeigten bereits Wirkung, in dem die Verlustentwicklung gestoppt ist. Von 2006 bis 2012 steigerte Dr. Quendt den Umsatz von 16 auf 21 Millionen Euro Umsatz. In diesem Jahr würden es wohl 20 Millionen Euro. Für die Lambertz Gruppe ist das Engagement bei Dr. Quendt wichtig, weil sie nun bei allen drei großen Herkunftsbezeichnungen im Backwarenbereich – Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen – mit den jeweils führenden Marken im deutschen Handel vertreten ist. In den USA konnte die Henry Lambertz Inc. analog zum Vorjahr einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erzielen. Lambertz Polonia steigerte sich auf 38,4 Millionen Euro und das Werk in Ruda Slaska wird derzeit ausgebaut. Insgesamt verfügt Lambertz über sieben Produktionsstätten. Während der Saisonzeit sind die Werke im Dreischichtbetrieb an sechs bis sieben Wochentagen ausgelastet. Die Zahl der Mitarbeitenden (3.450) bewegt sich auf Vorjahresniveau. 2013/2014 investierte die Gruppe rund 17 Millionen Euro in die Werke.

KMZ: Kassensysteme bald auf 1.000 Quadratmetern

Hechingen. (10.10. / KMZ) KMZ steht für «Kassen mit Zukunft». Die Entwicklung der KMZ Kassensystem GmbH erinnert an die Geschichten erfolgreicher Start-Ups, die von Hinterhöfen oder Garagen aus mit ihrer Sicht der Dinge ganze Branchen prägten. Vor gerade mal elf Jahren gründeten Peter Kaierle, Murat Zorlu und Sascha Kaierle ihr Unternehmen, das sie im Keller eines Einfamilienhauses unterbrachten – in der Annahme, das würde erstmal «reichen». 2007 zogen die System-Spezialisten zur Miete beim Sternenbäck ein, auf großzügig bemessener Fläche und mit «viel Luft nach oben» – dachte man. Sieben Jahre später und mit heute 20 Mitarbeitenden vor Ort ist es nun auch dort zu eng geworden, so dass sich die Geschäftsführung entschloss, in Hechingen ein eigenes Gebäude zu bauen. Den Plänen zufolge erstreckt es sich über eine Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern auf zwei Etagen und soll 30 Mitarbeitenden Platz bieten. Der erste Spatenstich ist schon erfolgt, die Bagger schaufeln emsig und noch in diesem Jahr wollen die Fachleute von der Brunnenstraße in die Lotzenäcker umziehen. Der Standort sei gut und man habe nie erwogen, aus Hechingen wegzugehen. Schließlich geht es für die System-Spezialisten weniger um gute Verkehrsanbindungen. Wichtig ist, für individuelle Kundenwünsche optimale Lösungen zu finden, Kassenprogramme für spezielle Bedürfnisse zurecht zu feilen und jederzeit für die Kunden da zu sein. Neben den 20 Mitarbeitenden auf der Schwäbischen Alb zählt die KMZ Gruppe in der Niederlassung Darmstadt und bei der KMZ Kassen Buch in Germering jeweils drei Beschäftigte sowie bei der KMZ Kassensysteme Nord in Bremen neun Mitarbeitende.

Ankerbrot AG: schreibt wieder schwarze Zahlen

Hamburg. (10.10. / eb) Die Gesellschafter-Struktur der österreichischen Ankerbrot AG hatte sich Ende 2013 geändert und eine Kapitalerhöhung war vertraglich zugesichert. Eine weitere Änderung wurde März 2014 beschlossen und umgesetzt. Die Durchführung der Kapitalerhöhung könne jedoch erst nach einer Hauptversammlung erfolgen, die wiederum erst nach kartellrechtlicher Genehmigung der Beteiligung der Austro Holding GmbH (von über 25 Prozent) erfolgen könne, lesen wir in der Bilanz 2013 des Wiener Großbäckers. Von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag (31. Dezember) ist demnach auch, dass im ersten Quartal 2014 eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr von rund 180.000 Euro erzielt werden konnte, welches sich durch eine Umstellung der Logistik und die verbleibenden Monate noch deutlich verbessern werde. Anfang 2014 konnte der Großbäcker, traditioneller Lieferant des alpenländischen Einzelhandels, zudem neue Exportkunden gewinnen, wie zum Beispiel die deutsche Edeka Gruppe. Die dorthin gelieferten Brote hätten bei der DLG-Prüfung gut abgeschnitten, was in Wien als Chance auf eine Erweiterung des Lieferumfangs gesehen wird. Nach der negativen Geschäftsentwicklung 2011 hatten die Großbäcker umfangreiche Maßnahmen ergriffen und schafften 2012 die Trendwende, die sich in 2013 nun erfreulich positiv fortsetzte. Die Umsatzerlöse verringerten sich zwar von 120,6 Millionen Euro auf 116,5 Millionen Euro, was unter anderem auf die Schließung unrentabler Filialen zurückzuführen ist. Zum Bilanzstichtag zählte Ankerbrot 125 Filialen. Das Betriebsergebnis 2013 liegt jedoch bei 1,1 Millionen Euro (2012: 0,0 Millionen Euro). Das Finanzergebnis ist nahezu konstant mit minus 0,5 Millionen Euro (2012: minus 0,6 Millionen Euro). In der Summe ergibt sich ein Jahresgewinn von 0,6 Millionen Euro gegenüber einem Verlust von 0,6 Millionen Euro im Vorjahr. Kurzum: Ankerbrot schreibt wieder schwarze Zahlen.

Gastronomie: Zeichen stehen weiter auf Wachstum, wenn …

Nürnberg. (08.10. / npd) Nach dem erfolgreichen ersten Quartal 2014 zeigte das Konsumentenpanel Crest für das zweite Quartal einen Besuchsrückgang in der deutschen Gastronomie um ein Prozent. Beeinflusst wurde diese Entwicklung durch die Fußball- Weltmeisterschaft, die zu insgesamt reduzierten Besuchen in der klassischen Gastronomie führte sowie der Hygiene-Krise eines großen Unternehmens innerhalb der Schnellgastronomie, die auch auf andere Fast-Food-Ketten abfärbte. Dennoch ergab sich aufgrund deutlicher Steigerungen der Durchschnittsausgaben pro Person und je Besuch in Höhe von drei Prozent insgesamt ein Ausgabenplus in Höhe von zwei Prozent – heißt es im periodisch erscheinenden «Global Foodservice Executive Topline – An excerpt about the German market» der npdgroup deutschland GmbH in Deutsch, auch wenn der Titel anderes vermuten lässt. Wie entwickelten sich nun die verschiedenen Einflussfaktoren der Gastronomie? In puncto Tagezeiten waren die stärksten prozentualen Gäste-Einbußen zur Snacking-Zeit festzustellen. Aber auch die Hauptmahlzeiten waren rückläufig – nur das Frühstücksgeschäft konnte zulegen, am stärksten dabei im Segment Handel. Zudem gab es deutlichere Rückgänge am Wochenende als während der Woche, ein stärkeres Minus beim Vor-Ort-Verzehr als beim To-Go-Geschäft und überproportionale Verluste beim Familiengeschäft. Insgesamt konnte sich der positive Trend aus dem ersten Quartal also nicht fortsetzen. Dennoch stehen die Zeichen in Deutschland weiterhin auf Wachstum – bleibt zu hoffen, dass die weltpolitischen Krisen nicht weiter zunehmen sondern gelöst werden können. Der Aufwärtstrend bei der Konsumentenstimmung dürfte sich dann auch im dritten Quartal fortsetzen und der Gastronomie wieder Besuchszuwächse bescheren, heißt es aus Nürnberg.

Lebensmittel: EU-Kommission gibt Bundeskartellamt Kontra

Brüssel / EU. (04.10. / eu) Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse einer umfassenden Studie über die Entwicklung von Angebot und Innovation bei Lebensmitteln in den letzten zehn Jahren in Europa vorgestellt. Den Ergebnissen zufolge geht der Markteintritt neuer Wettbewerber stets mit einer größeren Auswahl und mehr Innovation einher. In vielen Mitgliedstaaten sind die Einzelhandelsmärkte nicht übermäßig konzentriert, so dass die Verhandlungsmacht der Einzelhändler keine negativen Auswirkungen auf Angebot und Neuerungen zu zeigen scheint. Während die Auswahl, die die Europäer im Einzelhandel haben, seit 2004 beständig zugenommen hat, ist die Zahl der Neuerungen, die die Verbraucher jedes Jahr erreichen, seit 2008 rückläufig. Dies ist vor allem auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen. Die Studie über die Lebensmittelversorgungskette in Europa (Format PDF, 452 Seiten, 14.659 KB) zeigt, dass die europäischen Wettbewerbshüter zu ganz anderen Ansichten gelangt sind als das deutsche Bundeskartellamt in seinem «Bericht zur Sektoruntersuchung der Nachfragemacht im Lebensmittel- Einzelhandel» von Ende September. Die Sektorenuntersuchung in Deutschland hatte ergeben, dass einer weiteren Verschlechterung der Wettbewerbsverhältnisse konsequent entgegengewirkt werden müsse, sagte hierzu Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts: «Der Lebensmittel- Einzelhandel in Deutschland ist ein stark konzentrierter Markt. Edeka, Rewe, Aldi sowie die Schwarz Gruppe mit den Lidl-Märkten und Kaufland stehen für rund 85 Prozent des Marktes». Die Ergebnisse der Sektoruntersuchung hätten belegt, dass die hoch konzentrierte Marktstruktur auf den Lebensmittel- Einzelhandelsmärkten Gefahr laufe, sich weiter zu verschlechtern und dass die strenge Linie des Bundeskartellamts in der Fallpraxis konsequent fortgesetzt werden müsse.

Außer-Haus-Markt: stabiles Umsatzwachstum im H1/2014

Berlin. (04.10. / bve) Im ersten Halbjahr 2014 ist der private Konsum im Außer-Haus- Markt in Deutschland, laut Crest Verbraucherpanel der npdgroup Deutschland, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro gestiegen. Diese positive Entwicklung stellt jedoch erneut kein echtes Nachfragewachstum dar, sondern resultiert alleine aus erneut gestiegenen Durchschnittsausgaben (plus 2,4 Prozent) der Besucher. Von der positiven Umsatzentwicklung profitierten alle Marktsegmente im Außer-Haus-Markt. Am stärksten fiel das Plus in der Kategorie Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung aus (plus 3,9 Prozent), gefolgt von der klassischen Bediengastronomie (plus 2,3 Prozent) und der Schnellgastronomie (plus 1,7 Prozent). Den schwächsten Start ins Jahr erlebte die Erlebnisgastronomie, mit immerhin noch plus 1,3 Prozent. Über alle Segmente hinweg sank die Anzahl der Besuche im ersten Halbjahr 2014 um 0,3 Prozent. Einzig und alleine die Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung konnte einen leichten Zuwachs an Besuchern um 0,6 Prozent verzeichnen – fasst die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) die Erhebungen zusammen.


TERMINE + EVENTS


Südback: 25. Ausgabe öffnet bald ihre Tore

Stuttgart. (10.10. / mstgt) Bäckereien und Konditoreien, die trotz wirtschaftlicher Herausforderungen der Branche erfolgreich am Markt sind, behalten stets den technischen Fortschritt im Auge. Denn hier eröffnen sich vielfache Möglichkeiten für Wettbewerbsvorteile: Vom neuen Ofen, der dank seiner technologischen Raffinesse für eine bessere Produktqualität sorgt, über rationellere Vorproduktion durch ausgetüftelte und Ressourcen schonende Kältetechnik und platzsparende Küchentechnik für ein attraktiveres gastronomisches Angebot, bis hin zu speziellen Bäckereimaschinen. Während der Südback, die vom 18. bis 21. Oktober zum 25. Mal ihre Pforten öffnet, diskutieren Experten die aktuellen Neuheiten in der Betriebstechnik und Marktführer sowie Spezialisten bieten der backenden Branche passende Lösungen. Ob klassisches Equipment oder boomender Außer-Haus-Markt: Für künftige Erfolge im Markt müssen sich Bäckereien und Konditoreien entsprechend rüsten. «Das Thema Snack und der wachsende To-go-Markt sind zu einem wichtigen Segment für das backende Handwerk geworden», sagt zum Beispiel Andreas Kofler, Geschäftsführer des Landesinnungsverbands für das Württembergische Bäckerhandwerk in Stuttgart. Für Sie auf den Fildern mit dabei sind im Oktober natürlich auch ELEKOM (Stand EO23 vor der Halle 1 im Eingangsbereich Ost), Goecom (Halle 1, Stand E31), IsernHäger (Halle 7, Stand C32), KMZ Kassensystem (Halle 7, Stand C11 sowie Stand C40) und die SHB Allgemeine Versicherung (Halle 3, Stand A57).

KMZ: lädt zum IT-Kompetenz-Forum für Backbetriebe

Image Hechingen. (10.10. / KMZ) Die drei Branchengrößen CompData, KMZ Kassensystem (Vectron Kassenlösungen) und OptimoBercher haben sich offiziell zum Kompetenz-Forum im Bereich IT zusammengeschlossen. Die Zielsetzung lautet, Backbetrieben perfekt abgestimmte und integrierte Branchenlösungen für herausfordernde Aufgabenstellungen zu bieten. «Alles aus einer Hand», so kann die Stärke des Verbunds und damit der große Nutzen für die backende Branche prägnant zusammengefasst werden. Die Mitglieder des Kompetenz-Forums präsentieren sich während der kommenden Südback vom 18. bis 21. Oktober am Gemeinschaftsstand C40 in Halle 7 Fachbesuchern mit branchenspezifischen Lösungen für alle Anforderungen der Unternehmens-IT. Die Summe der Kernkompetenzen der drei Unternehmen ist beachtlich. Alle sind auf die Branche spezialisiert, warten mit einer Erfahrung von über 80 Jahren auf und haben verschiedenste Anwendungen im Einsatz. Kassensysteme stellen die Kernkompetenz von KMZ dar; sie sind ein zentrales Element für filialisierte Backbetriebe. Zeiterfassung, Verkauf, Retouren und Bestellungen werden heute über Kassen erfasst.

Kongressschwerpunkt BioFach 2015: Organic 3.0

Nürnberg. (08.10. / nm) Einmal im Jahr versammelt die BioFach, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, Vertreter des gesamten Sektors – zuletzt 2.263 Aussteller und 42.445 Besucher. Sie alle gestalten von dort aus die Zukunft des globalen Markts sowie der Bio-Bewegung und die Politik mit. Zur nächsten BioFach vom 11. bis 14. Februar 2015 in Nürnberg richtet die Branche ihren Blick auf die Rahmenbedingungen. Diese sind mit entscheidend für die Weiterentwicklung von Bio und ausschlaggebend für die nachhaltige Zukunft der Land- und Lebensmittelwirtschaft. Der Startschuss für die Bio-Zukunftsdebatte unter der Überschrift «Organic 3.0» fiel bei der BioFach 2014 anlässlich des 25. Jubiläums der Fachmesse. Nun führt die Branche diese im BioFach Kongress 2015 fort. Der Kongress umfasst rund 100 Vorträge und Diskussionsrunden und erreicht mehr als 6.500 Teilnehmende. Er ist der weltweit größte Bio-Branchenkongress und einzigartige Plattform für Wissens- und Informationsaustausch.

ADB: bietet Weltreise ab Weinheim

Weinheim. (08.10. / adb) Wer sich durch die Welt der Bäckerei und Konditorei bewegen möchte, kann dies vor Ort an der Bundesakademie des Bäckerhandwerks tun. Im November präsentiert sich dort das Kuchenland Sachsen, Anfang Dezember dann Backspezialist Josep Pascual aus Barcelona. Nächstes Jahr zeigt Konditoren-Weltmeisterin Eveline Wild aus Österreich ihre Kunst – auch bekannt als Jurymitglied bei «Deutschlands bester Bäcker», an der Seite von Johann Lafer und Akademie-Direktor Bernd Kütscher. Die USA ist ebenfalls ein «Reiseziel», jedoch sind beide Seminare mit Plunder-Weltmeister Peter Yuen aus Chicago im März 2015 leider schon ausgebucht.

AGF: lädt zur 65. Tagung für Bäckerei-Technologie

Detmold. (07.10. / agf) Die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) strafft in diesem Jahr erstmals das Programm der Tagung für Bäckerei-Technologie von drei auf zwei Tage. Ursprünglich geplant für den 11. bis 13. November, findet die 65. Ausgabe der traditionsreichen Tagung in Zusammenarbeit mit dem Max Rubner-Institut (MRI) nunmehr am 11. und 12. November statt. Die Veranstaltung stellt den rund 300 Teilnehmenden aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland in Form von Vorträgen in verschiedenen Schwerpunkten Erkenntnisse der Wissenschaft und Praxis vor. Das Programm (PDF) hat der amtierende AGF-Ausschuss für Bäckerei-Technologie zusammengestellt. Es bestellt die Möglichkeit der Anmeldung on Line.

Weizen Compactline: für individuelle Weizenvorteige

Image Isernhagen. (07.10. / is) Weizen Compactline für individuelle Weizenvorteige: Die weiter entwickelten Anlagenvarianten von IsernHäger ermöglichen eine völlig flexible Herstellung von Weizenvorteigen. Egal ob variable Temperaturführung, individuelle Rührgeschwindigkeiten oder Ruhezeiten, bei dieser Anlagenreihe bleiben keine Wünsche offen – zu sehen und zu testen während der kommenden Südback vom 18. bis 21. Oktober in Halle 7, Stand C32. Natürlich haben die Vorteig-Experten aus Isernhagen auch andere bewährte Anlagentechnik für Sie im Gepäck: angefangen beim Einsteigermodell «ISYline» über Aromaanlagen zur Herstellung von geschmacksbildenden, thermisch geführten Vorteigen bis hin zum neuen, gebrauchsfertigen Weizensauerteig «Bologna ready to use». Sie haben die Wahl, welche Anlage oder welches Produkt Sie sich in welcher Ausführung näher erläutern lassen möchten. Die IsernHäger Fachleute freuen sich schon jetzt auf Ihren Besuch.


MANAGEMENT + BETRIEB


Statistik: Erzeugerpreise für Strom seit Januar 2000

Wiesbaden. (10.10. / destatis) Im Schnitt lagen die Erzeugerpreise für Strom im August 2014 rund 35 % höher als im Januar 2000. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entwickelten sich die Preise für die verschiedenen Abnehmergruppen in dieser Zeit sehr unterschiedlich. Die Preise für an private Haushalte abgegebenen Strom verdoppelten sich fast von Januar 2000 bis August 2014 (+ 92 %). Auch industrielle Großabnehmer (+ 76 %) und kleinere Gewerbebetriebe (+ 79 %) mussten deutlich mehr bezahlen. Den bislang höchsten Stand erreichte der Strompreis über alle Abnehmergruppen hinweg im Juli 2008: Damals lag der Preis um 61 % über dem Wert von Januar 2000. Vor allem eine verstärkte Nachfrage von Finanzinvestoren auf den Rohstoffmärkten und Konflikte in Nahost hatten für extreme Preise gesorgt. Besonders stark waren die Preise für industrielle Großabnehmer (+ 68 %) und Weiterverteiler (+ 76 %) gestiegen. Private Haushalte zahlten im Juli 2008 hingegen nur rund 41 % mehr für Strom, kleine Gewerbebetriebe sogar nur 30 %. Hier wirkte dämpfend, dass die Versorger Strom für kleinere Letztverbraucher längerfristig und in Raten beschaffen. Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise Ende 2008 fielen die Großhandelspreise für Strom deutlich. Daneben sorgte die Zunahme des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energieträgern in den folgenden Jahren für einen niedrigeren Preis an den Strombörsen. Daraus konnten die privaten Haushalte ebenso wie kleine Gewerbebetriebe allerdings keinen Vorteil ziehen. Für sie wurde Strom auch nach Juli 2008 deutlich teurer und zwar bis August 2014 um 36 % für Haushaltskunden und um 38 % für kleine Gewerbebetriebe. Bemerkbar machten sich darüber hinaus die gestiegenen staatlichen Belastungen wie etwa Stromsteuer und EEG-Umlage. Diese zusätzlichen Belastungen trafen auch Großkunden wie Industrieunternehmen. Allerdings kamen ihnen die gesunkenen Großhandelspreise deutlich stärker zugute. Im August 2014 mussten industrielle Kunden für Strom nur rund 5 % mehr zahlen als im Juli 2008. Für Weiterverteiler sanken die Preise im gleichen Zeitraum parallel zu den Börsenpreisen um 46 %.

Herbst-Check: künftige Ziele sinnvoll abstecken

Isernhagen / Hannover. (10.10. / ge) Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt zu planen und festzulegen, wohin die Reise im nächsten Jahr führen soll. Mithilfe des Gehrke Econ Herbst-Checks besteht die Möglichkeit, eine Bestandsaufnahme mit einem überschaubaren Zeitaufwand durchzuführen und Anregungen für das kommende Jahr zu erhalten. Dabei erstreckt sich der Check nicht nur auf finanzielle Faktoren sondern auch auf die Erreichung weicher Ziele, die für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg maßgeblich sind. Aus folgenden Bereichen werden ausgewählte Aspekte berücksichtigt:
– unternehmerische (und gegebenenfalls persönliche) Ziele;
– Kundenakquisition und -pflege;
– Produktentwicklung und -verbesserung;
– Organisation, Abläufe und Mitarbeitende;
– Finanzen und Liquidität.
Gehrke Econ begleitet Sie bei der Ist-Aufnahme und gibt Ihnen praxisnahe Handlungsempfehlungen und Anregungen zu Zielen für das kommende Geschäftsjahr. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft und vereinbaren einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. Ihr Ansprechpartner Till Weinkauf ist unter der Rufnummer 0511/70050-400 oder per E-Mail – till.weinkauf@gehrke-econ.de – für Sie erreichbar und unterbreitet Ihnen gerne ein Angebot zur Durchführung des Herbst-Checks.

Wink mit dem Zaunpfahl: Kartellwächter kritisieren Tengelmann

Bonn. (09.10. / eb) «Bundeskartellamt gibt Übernahme von Jibi durch Bünting frei», heißt eine der jüngsten Meldungen des Bundeskartellamts, die uns nicht weiter interessieren würde – wäre da nicht ein Wink mit dem Zaunpfahl enthalten, der als Kritik an die Tengelmann Gruppe verstanden werden kann. Die hatte in dieser Woche verkündet, ihre Supermarkttochter Kaiser’s Tengelmann mit 451 Filialen, 15.958 Mitarbeitenden sowie 1,8 Milliarden Euro Netto-Umsatz zum 30. Juni 2015 an den Edeka-Verbund abzugeben. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung. Dass die nicht so einfach über den Tisch gereicht wird, lässt Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt ahnen, wenn er sagt: «Die heutige (Jibi/Bünting) Freigabe zeigt auch, dass es für kleinere Lebensmittel-Einzelhändler im Fall einer Veräußerung durchaus Alternativen zu Edeka oder Rewe gibt». Kurzum, die Kartellwächter halten den Tengelmann/Edeka-Deal nicht für unproblematisch, weshalb sie ein förmliches Hauptprüfverfahren einleiten dürften.

SHB: vereinbart Rahmenvertrag mit DL-Lebensmittelmodule

Königswinter. (09.10. / SHB) Um Bäckereien im Schadensfall zusätzliche Dienstleistungen anbieten zu können, arbeitet die SHB Allgemeine Versicherung sehr erfolgreich mit dem Unternehmen Dominic Landgraf «Unternehmensgruppe DL-Lebensmittelmodule» zusammen. Das besondere an der Gruppe – in ihrem Bereich die Nummer 1 in Deutschland – ist die Zusage, einen Backwaren-Verkaufscontainer bei Verfügbarkeit innerhalb weniger Stunden an einem gewünschten Standort aufzustellen. Diese Zusage hat nicht selten dazu geführt, dass der Bäcker fast übergangslos mit einem individuell ausgestatteten Container seiner Kundschaft wieder zur Verfügung stand. Der Bäcker musste allerdings in kürzester Zeit auch den Versicherungsschutz für die angemieteten Module organisieren, was sich teilweise als sehr schwierig erwies. Damit im Schadenfall die backenden Betriebe keine Unannehmlichkeiten erfahren, vereinbart die SHB mit der Unternehmensgruppe jetzt einen Rahmenvertrag mit besonders auf die Situation abgestimmten Bedingungen. Zur offiziellen Vertragsunterzeichnung lädt die SHB Sie herzlich ein am Südback-Sonntag um 15:00 Uhr in die Messehalle 5, Stand B81.

ZDH: Schnelles Internet auch im ländlichen Raum nötig!

Berlin. (09.10. / zdh) Schnelles Internet auch in den ländlichen Räumen fordern der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Landkreistag (DLT) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). In einem Diskussionspapier stellen die Verbände einen «Fünf-Punkte-Plan» zur Umsetzung dieses Zieles vor. «Es geht beim Breitbandausbau um die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume in Deutschland», heißt es dort. Der bisherige Ausbau des schnellen Glasfasernetzes erfolgt zu langsam und zu fragmentarisch. Erst 64 Prozent der Haushalte in Deutschland sind mit schnellem Internet versorgt, in den meisten ländlichen Gebieten sind es weniger als ein Viertel. Handwerk, Landwirtschaft, Landkreise und Gemeinden brauchen aber leistungsfähige Anschlüsse, um ihre wirtschaftlichen und sozialen Funktionen in ländlichen Räumen weiter wahrnehmen zu können. Der «Fünf-Punkte-Plan» sieht klare Konzepte, zielstrebige Maßnahmen und tatkräftiges Engagement aller Beteiligten vor. Ziel ist es, das schnelle Glasfasernetz möglichst nah an die Nutzer heranzuführen, um ausreichende Kapazitäten und mittelfristig auch höhere Übertragungsraten als die jetzt gesetzten 50 MBit/Sekunde zu ermöglichen.

Wichtig: das Hygienezentrum in der Bäckerei

Buchholz / Nordheide. (09.10. / ele) In vielen gewachsenen Bäckereien ist das Handling von Retouren, Reststoffen und der Reinigung, wenn überhaupt, eher dezentral organisiert und wird häufig nicht mit der nötigen Priorität behandelt. Das Arbeitsumfeld ist entsprechend unsauber, von Gerüchen belastet und die klimatischen Bedingungen im Spülbereich können leicht zu Schimmelbildung an Wänden und Decken führen. Auch ein erhöhter Krankenstand und häufige Wechsel können Folgen dieses Umfelds sein. Das hat ELEKOM schon vor über 20 Jahren erkannt und daher den Begriff des Hygienezentrums geprägt. Dieses Prinzip vereinigt und zentralisiert die betrieblichen Abläufe im Bereich der Retouren- und Reststoffbehandlung, sowie der Reinigungsprozesse. Dabei werden auch die baulichen Anforderungen berücksichtigt und robuste, langlebige, nassfeste und Schimmel-minimierende Baustoffe und Ausstattungen eingesetzt. Seither wird dieses Konzept im Rahmen eines Masterplans bereits in der Planungsphase berücksichtigt und konsequent umgesetzt. Einen Masterplan für die künftige Entwicklung Ihres Betriebs in sinnvollen und bezahlbaren Abschnitten entwickeln die Fachleute von ELEKOM auch gern für Sie. Zögern Sie nicht, die Fachleute unverbindlich anzusprechen. Das Team aus Buchholz in der Nordheide unterstützt Sie gern bei Ihren Fragen rund um Architektur, Produktionsplanung, Projektmanagement und Energieverbundkonzepte und berät Sie zu Brandschutz, Tragwerksplanung sowie Sicherheit und Gesundheitsschutz- Koordination (SiGeKo). Während der kommenden Südback vom 18. bis 21. Oktober finden Sie ELEKOM an Stand EO23 vor der Halle 1 im Eingangsbereich Ost der Messe Stuttgart.

BVLK und BLL: Erstkontrollen müssen kostenfrei bleiben

Bonn. (09.10. / aid) «Routinekontrollen in den Betrieben durch die amtliche Überwachung sind eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Erstkontrollen müssen kostenfrei für die Betriebe bleiben», forderten einhellig Anja Tittes, Vorsitzende des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure (BVLK) und Dr. Siglinde Stähle vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) beim 2. Food Protect Kongreß des BVLK Ende September in Köln. Die beiden Verbandsvertreter, die ansonsten eher gegensätzliche Standpunkte vertreten, ziehen bei diesem Thema an einem Strang. Stähle betonte, dass amtliche Routinekontrollen – auch nichtanlassbezogene Regelkontrollen genannt – wie Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr ein ordnungsbehördliche Aufgabe darstellten, die im Interesse des Staates und der Öffentlichkeit lägen. Lebensmittelunternehmen investierten bereits viel Geld in die gesetzlich vorgeschriebenen Eigenkontrollen und privatwirtschaftliche Audits wie etwa im Rahmen von QS-Systemen. Die zusätzliche Einführung von Kosten für die Regelkontrolle der betrieblichen Eigenkontrolle würde die Betriebe finanziell über Gebühr belasten. Bereits jetzt müssen Nachkontrollen und anlassbezogene Kontrollen von den Unternehmen voll bezahlt werden, erläuterte die Referentin weiter. Tittes warnt davor, dass die amtlichen Kontrollen, wenn sie weitgehend kostendeckend von den Unternehmen bezahlt werden müssten, nicht mehr unbedingt mit der gleichen Gründlichkeit sondern in geringerem Umfang abgeleistet werden könnten. Schlimmstenfalls gehe dies zu Lasten der Verbrauchersicherheit (Volltext beim aid Infodienst). Zur Ergänzung gibt es auch ein Positionspapier auf dem Server des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure.

Marvin Edition 2014 SP1: Haben Sie noch Fragen?

Kronau. (09.10. / goe) Seit September ist die neue Marvin Edition 2014 ServicePack 1 online verfügbar. Viele wichtige Änderungen betreffen dabei natürlich den Bereich «Allergene». Mit freundlicher Unterstützung von food IT Consulting e.K. konnte Goecom alle aktuellen Allergen Piktogramme in Marvin einbinden. Zusätzlich wurde eine umfangreiche Online-Schnittstelle zu «Datenlink» integriert. Marvin gleicht dabei selbständig Ihre Rohstoffdaten ab mit der Datenbank zum Austausch von Lebensmittelkennzeichnungsdaten der Bäko Zentrale Süd. Alle aktualisierten Daten werden danach automatisch weiterverarbeitet, also nicht nur als simple Textinformation angezeigt, sondern ohne «Abschreiben» direkt für die Allergen-Tabellen Ihrer Produkte oder die Nährwertberechnung verwendet. Die Goecom Hotline oder Ihr zuständiger Servicepartner informieren Sie gerne näher über das neue ServicePack 1. Während der kommenden Südback finden Sie Goecom in Halle 1 Stand E31. Die Fachleute für Bäckerei-Software freuen sich schon jetzt auf Ihren Besuch.

Tengelmann: verkauft Supermärkte an Edeka

Mülheim / Ruhr. (08.10. / tg) Die Unternehmensgruppe Tengelmann hat sich entschlossen, ihre Supermarkttochter Kaiser’s Tengelmann (451 Filialen, 15.958 Mitarbeitende, 1,8 Milliarden Euro Netto-Umsatz) zum 30. Juni 2015 an den Edeka-Verbund abzugeben. Zuvor hatte das Mülheimer Handelshaus sein seit Jahren defizitäres Supermarktgeschäft einer grundlegenden Analyse unterzogen. «Das Ergebnis ist auf schmerzliche Weise eindeutig», sagt Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann. «Wir sehen keine Perspektive mehr, unsere Supermärkte aus eigener Kraft zu einem profitablen Unternehmen zu machen. Mit einem Marktanteil von 0,6 Prozent sind wir mit unseren Supermärkten zu klein, um weiterhin im Markt eine Chance zu haben». Lange hatte sich die Unternehmerfamilie Haub gegen einen Verkauf des Geschäftsfelds gesträubt und immer wieder hohe Verluste ausgeglichen. «Zu erkennen, dass der Verkauf unseres Supermarktunternehmens letztlich unausweichlich wurde, war für meine Familie und mich persönlich sehr schwer. Mit diesem Schritt können wir unseren Mitarbeitenden immerhin eine Zukunftsperspektive bieten», sagt Haub. Zudem übernimmt Edeka die Online-Tochter Tengelmann E-Stores GmbH (Plus.de und GartenXXL.de) mit dem Ziel, sie in die Organisation der Edeka-Tochter Netto Marken-Discount zu integrieren. «Unser Online-Shop hat unter dem Dach von Netto als Multi-Channel-Anbieter deutlich größere Marktchancen als heute als reiner Pure Player», sagt Haub. Der jetzt geschlossene Vertrag regelt den Verkauf der Kaiser’s Tengelmann GmbH sowie deren Tochtergesellschaften Bringmeister GmbH, Birkenhof GmbH und Ligneus GmbH sowie der Tengelmann E-Stores GmbH an Edeka. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigung.

BdS: nur Yi-Ko Holding geht, Burger King bleibt natürlich

München. (07.10. / bds) Aufgrund der jüngsten Berichte zur Yi-Ko Holding als Franchisenehmer von Burger King stellt der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) klar, dass die Marke Burger King, die den BdS vor vielen Jahren mit gegründet hat, als Franchisegeber weiterhin Mitglied im Bundesverband bleibt. Der am 30. September bekannt gegebene Austritt der Yi-Ko Holding aus dem BdS bezieht sich ausschließlich auf das Unternehmen dieses einzelnen Franchisenehmers. Der Austritt von Yi-Ko betrifft auch nicht die BdS-Mitgliedschaft der vielen anderen Burger King Franchisenehmer, die ihre Mitgliedschaft aufrecht erhalten und mit dem BdS in sehr gutem Verhältnis stehen. Die von einem Unternehmen der Yi-Ko Holding betriebenen Restaurants hatten am 30. September angekündigt, zum 31. März 2015 den BdS zu verlassen. Damit tritt das Unternehmen gleichzeitig aus der gemäß Satzung zwingenden BdS-Tarifbindung aus. Der Bundesverband missbilligt diesen Ausstieg aus der tariflichen Bindung. BdS-Präsident Wolfgang Goebel: «Die BdS-Wertegemeinschaft ist ein gemeinschaftliches Gut, das unter keinen Umständen beschädigt werden darf. Wir haben kein Verständnis, wenn sich einzelne Mitglieder der zwingenden Tarifbindung und der starken Wertegemeinschaft entziehen wollen». Mit dem Austritt kommt Yi-Ko einem bereits angedachten Ausschluss durch den BdS zuvor. Nach den Schlagzeilen, die Yi-Ko seit Frühjahr 2014 erzeugte, hat der BdS – auch zum Schutz seiner Mitglieder – mehrfach Bekenntnisse zur BdS-Wertegemeinschaft eingefordert. Unter anderem verlangte der Verband eine schriftliche Stellungnahme zu den medial erhobenen Vorwürfen. Auch diese ausdrückliche Aufforderung des BdS-Präsidiums blieb bis heute unbeantwortet.

Orthopädischer Fußschutz und was Sie beachten sollten

Mannheim. (04.10. / bgn) Man nehme einen Sicherheitsschuh, lege eine orthopädische Einlage hinein oder bringe eine Sohlen-Erhöhung an und fertig ist der orthopädische Fußschutz: So einfach geht das natürlich nicht, schreibt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN). Die Regelungen zum Fußschutz schließen ausdrücklich auch orthopädische Anpassungen mit ein. Frank Dietrich von der BGN-Prävention beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema, das sicher auch Bäcker und Konditoren interessiert.


MARKETING + VERKAUF


Markthalle Rotterdam: Hollands neues «Food Walhalla»

Rotterdam. (09.10. / hkh) «Königin Maxima eröffnet Markthalle Rotterdam», lesen wir auf der Homepage des niederländischen Königshauses. Dabei handelt es sich um ein spektakuläres und zukunftsweisendes Konzept, das von Märkten in Barcelona, Valencia und Stockholm inspiriert ist. Wie eine Vielzahl von regionalen und globalen Erzeugnissen mitten in die Stadt gebracht werden kann, um damit eine Welt des Geschmacks zu eröffnen. 80 bis 96 Anbieter unter einem Dach, ganz nah am Verbraucher. Gleichzeitig ein Zentrum der Bildung, Information, Innovation und Erfahrung zu frischen Lebensmitteln. An der Innenwand des Energie-effizienten Gebäudes ist ein 11.000 Quadratmeter großes Kunstwerk zu sehen: lebensgroße, farbenfrohe Bilder von frischen Produkten in der Markthalle wie etwa Brot, Fisch und Gemüse. Im Bogen selbst sind zahlreiche Wohnungen untergebracht. Ein Parkhaus unter Hollands neuem «Food Walhalla» mit 1.200 Stellplätzen löst jedes Parkproblem. Viele schöne Bilder hat zudem das Planungsbüro MVRDV Rotterdam auf seiner Homepage bereitgestellt.

Image

Bäckerhymne: gewinnt bei Cannes Corporate Media + TV Awards

Berlin. (09.10. / ZV) Dieser Tage wurde die Bäckerhymne bei den 5. Cannes Corporate Media + TV Awards mit dem goldenen Delphin ausgezeichnet. Der Imagefilm des Deutschen Bäckerhandwerks konnte sich in der Kategorie «Human Resources» (Corporate Film) gegen eine neue Rekordanzahl von insgesamt 725 internationalen Konkurrenten durchsetzen. Vor rund 240 geladenen Gästen aus aller Welt wurde die Bäckerhymne Anfang Oktober im Rahmen eines Gala-Diners in Cannes prämiert. Nachdem die Nachwuchs- und Image-Kampagne bereits im Mai in Wien die Goldene Viktoria erhalten hatte, kann das Deutsche Bäckerhandwerk mit der zweiten internationalen Auszeichnung für Wirtschaftsfilme nahtlos an diesen Erfolg anknüpfen. «Wir freuen uns sehr über die internationale Auszeichnung. Besonders stolz sind wir jedoch darauf, dass ein Film, der vor einer internationalen Jury besteht, auch den Bäckern und Lehrlingen gefällt», sagt Peter Becker, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). Die Resonanz auf den Clip ist groß: Mit rund 410.000 Klicks und über 300 Kommentaren auf YouTube ist die Bäckerhymne eine Erfolgsgeschichte, die gerade für die Nachwuchskampagne des Bäckerhandwerks eine starke Signalwirkung hat. Der Imagefilm des Deutschen Bäckerhandwerks wurde von der Berliner Agentur Dorland eingereicht und von der Stink GmbH unter der Regie von Lars Knorrn realisiert.


BOOKMARKS + BOOKS


EU-Kommission: veröffentlicht TTIP-Mandat

Berlin. (10.10. / bmwe) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begrüßt den Beschluss des Rats der EU, das Verhandlungsmandat zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership – TTIP) zu veröffentlichen. Bundesminister Sigmar Gabriel: «Deutschland setzt sich seit langem für mehr Transparenz in den TTIP-Verhandlungen ein. Eckpfeiler für Offenheit und auch Glaubwürdigkeit in den Verhandlungen bildet dabei das Verhandlungsmandat der Europäischen Kommission. Bislang sind alle Vorstöße aus Deutschland, das Mandat zu veröffentlichen, allerdings gescheitert. Ich begrüße es sehr, dass es jetzt endlich zu einem einstimmigen Beschluss für die Veröffentlichung gekommen ist. Wir setzen damit ein sichtbares Zeichen für mehr Transparenz und stärken den Verhandlungsprozess. Auch in den weiteren Verhandlungen wird es darum gehen, ein hohes Maß an Transparenz zu verfolgen. Nur so kann den in der Öffentlichkeit geäußerten Bedenken umfassend und sachgerecht begegnet werden». Die Verhandlungen über TTIP werden auf europäischer Seite von der EU-Kommission geführt. Grundlage dafür ist das Verhandlungsmandat, das ihr 2013 durch die EU-Mitgliedstaaten erteilt wurde. Die deutsche Fassung des TTIP-Verhandlungsmandats finden Interessenten hier (PDF: 178 KB). Erläuternde Hinweise zum Verhandlungsmandat sind hier (PDF: 285 KB) abrufbar.

Global Industry: EU Commission publishes retail food study

Hamburg. (bm) The European Commission has unveiled the results of a comprehensive study about the evolution of choice and innovation in food products in Europe during the last decade. The results show that the entry of new competitors always increases choice and innovation. In many Member States, retail markets are not overly concentrated, and the retailers´ bargaining power does not seem to have a negative impact on choice and innovation, the Commission supposes. Other topics of the week:

Title Region Date
Nestle: about salt reduction progress and opportunities (CH) Fri 10-10
After five o’clock: dinner and late-night occasions (US) Fri 10-10
Yum! Brands: Reports Third-Quarter EPS Growth of 3% (US) Thu 10-09
Cargill: reports first-quarter fiscal 2015 earnings (US) Thu 10-09
Bread, Pasta + Co.: Aldi USA introduces gluten free brand (US) Thu 10-09
General Mills Receives Clearance for Annie’s Acquisition (US) Wed 10-08
Diamond Foods: Builds Innovation Center in Oregon (US) Wed 10-08
PepsiCo: Names EVP Government Affairs (US) Wed 10-08
BBX Capital: Acquires Anastasia Confections (US) Tue 10-07
Morrisons: To Price Match The Discounters (UK) Tue 10-07
Domino’s Pizza Group: Progress in Germany slower than thought (UK) Mon 10-06
Krispy Kreme: CFO to Retire In Calendar Year 2015 (US) Mon 10-06
Competition: Commission publishes results of retail food study (EU) Sat 10-04
Innovation and Non-GMO Trends Will Help Bread Rise Again (US) Sat 10-04
Mondelez: to Build 90 Million USD Biscuit Plant in Bahrain (US) Fri 10-03
ADM: Completes Acquisition of Wild Flavors (US) Fri 10-03


REZEPTE + IDEEN


Sandwich mit gegrilltem Gemüse und Walnuss-Aioli

Image Frankfurt. (10.10. / cwc) Sieht fast aus wie eine vegane Alternative zum beliebten Döner Kebap und ist eine schöne Gelegenheit, Ihr bestes Sauerteigbrot im Snacksegment noch mehr zur Geltung zu bringen: Das «Sandwich mit gegrilltem Gemüse und Walnuss-Aioli» aus der Rezeptdatenbank der California Walnut Commission (CWC). Neben der originalen Kombination «Zucchini – Aubergine – Paprika» sind sicher auch andere Varianten denkbar, wie zum Beispiel «Rote Beete – Orange» oder «Wirsing – Porree – Paprika» für den Herbst oder Winter. Fragen Sie doch einfach mal Ihre Kunden, wonach denen der Sinn steht – kombiniert mit Ihrem Hausbrot.