WB-40-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 40. KW 2012 (29.09. bis 05.10.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb4012.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Entscheidung: Ihle durfte Betriebsrat nicht überwachen
02. Standpunkte: Bäckerhandwerk kontert «Schwanengesang»
03. Evertzberg: Produktionsfläche verdoppelt, Energiebedarf halbiert

TERMINE + EVENTS:
04. AGF: lädt zur 63. Tagung für Bäckerei-Technologie
05. InterCool: Branche bestätigt Bedarf an B2B-Plattform
06. ZLF: Regionale Vielfalt vom Bäckerhandwerk
07. In eigener Sache: über des WebBaeckers iba-Bilanz …

MANAGEMENT + BETRIEB:
08. «safety + work»: mit Tipps speziell für KMU
09. Alle Rückstellungen vollständig gebildet? Auch für die Betriebsprüfung?
10. Energieeffizienz: Voraussetzung für den Spitzenausgleich
11. Glockenbrot: auf dem Weg zur ISO-Norm 50001

MARKETING + VERKAUF:
12. Markt: 2011 war ein gutes Jahr für den Bio-Sektor

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
13. Gastroenteritis-Epidemie: Was ist zu tun?

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
14. BayWa AG: baut Position als Getreidehändler deutlich aus

PERSONEN + EHRUNGEN:
15. Backzutatenverband: van den Einden folgt auf Hauenstein
16. Kellogg: meldet neuen General Manager D-A-CH-Region
17. BKV: Schleswig-Holstein ermittelt Landesmeisterinnen
18. BIV: Landesmeister der Bäckerjugend stehen fest
19. BKV: meldet Landessiegerin der Konditoren in MVP
20. SHB: unterstützt «Sachsenmeisterschaft der Bäckerjugend»
21. Aston Foods: erweitert Vertriebsteam

BOOKMARKS + BOOKS:
22. Global Industry: Just-Eat acquires Spanish SinDelantal

REZEPTE + IDEEN:
23. Für den Herbst: Moseltaler Winzer-Wähe


MARKT + UNTERNEHMEN


Entscheidung: Ihle durfte Betriebsrat nicht überwachen

Augsburg. (05.10. / ngg / div) Das Arbeitsgericht Augsburg (LAG) hat in dieser Woche die angestrebte Verdachtskündigung des Betriebsratsvorsitzenden der Landbäckerei Ihle gestoppt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Friedberg hatte sich die Zustimmung des Betriebsrats zur angestrebten Kündigung ersetzen lassen wollen. Das Arbeitsgericht wies dieses Ansinnen zurück. Die Bäckerei hatte für die Verdachtskündigung Erkenntnisse vorgetragen, die durch heimliche Bildschirmfotografien eines Betriebsratsrechners gewonnen wurden. Das Arbeitsgericht hielt die Art und Weise der Überwachung nicht für verhältnismäßig und damit für rechtswidrig. Die Landbäckerei Ihle hatte zum Mittel der heimlichen Überwachung gegriffen, um die Manipulation des Arbeitszeitkontos des Betriebsrats zu beweisen. Die hierfür verwendete Software machte dabei jede Sekunde einen Screenshot, sobald auf das Zeiterfassungsprogramm zugegriffen wurde. Das Arbeitsgericht wandte sich mit seiner Entscheidung nicht gegen den (den verfügbaren Angaben nach …) geglückten Nachweis, sondern gegen die Vorgehensweise, wie dieser zustande kam. Der Prozess wurde begleitet von mehreren Demonstationen – wobei nach Meldung der Lokalpresse die «Wir-sind-Ihle-Fraktion» stets überwog.

Standpunkte: Bäckerhandwerk kontert «Schwanengesang»

Berlin. (01.10. / ZV) Während der Jahrespressekonferenz 2012 des Verbands Deutscher Großbäckereien hatte Verbandspräsident Helmut Klemme den versammelten Journalisten seine Sicht der Branche dargelegt – siehe WebBaecker 39/2012 (thematisch geteilt in mehrere Meldungen). Daraufhin konnte Deutschland die «Düsseldorfer Sichtweise» unwidersprochen eine knappe Woche in der Tagespresse nachlesen, bevor der Einspruch aus Berlin kam – vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). Eingeklemmt zwischen Nachbereitung der Weltleitmesse iba und anderen Terminen ist die etwas längere Reaktionszeit nachvollziehbar. Vielleicht war der ZV auch nur erstaunt, denn: Das Hinterfragen der eigenen Identität und die Entwicklung hin zu einem modernen, leistungsfähigen, vielseitigen und nach wie vor sehr individuellen Handwerk war und ist seit langem eines der bestimmenden Themen im Bäckerhandwerk. In diesem Sinn liest sich der ZV-Konter, der am Freitag die Redaktionen erreichte, auch nicht «verärgert», sondern allenfalls unwillig. Wer versteht schon den Disput, alle paar Jahre aufgekocht, außerhalb der Branche? Ein Un-Thema also, zu dem der ZV zum Wochenschluss Stellung bezog. Andererseits von Nutzen sowohl für die einen als auch die anderen, denn mit dem Austausch der Groß- und Handwerksbäcker über die Medien entsteht Reibung – und Reibung erzeugt Energie. In diesem Sinne lesen Sie die ZV-Stellungnahme unter der Überschrift «Totgesagte leben länger» – Unkenrufe der Brotindustrie entbehren ihrer Grundlage.

Evertzberg: Produktionsfläche verdoppelt, Energiebedarf halbiert

Remscheid. (29.09. / div) Den strengen Hygienevorschriften für Fleischereibetriebe will die Bäckerei Evertzberg aus dem Bergischen Land demnächst genügen. Los geht es im November, wenn das handwerklich orientierte Unternehmen seine neue Produktionsstätte in Betrieb nimmt. Die hatten Dieter und Stefan Evertzberg sowie Produktionsleiter Oliver Platt und Verkaufsleiter Ralf Brauckmann unlängst der Regionalpresse vorgestellt. Wir erinnern uns: Im August 2010 gab es eine kleine Meldung unter der Überschrift «Gut Ding will Weile haben» – wie Evertzbergs ihr Grundstück fanden, sich mit den Entwicklungsplänen aber noch Zeit lassen wollten. In diesem Sinn gemütlich kann es seither nicht zugegangen sein, denn auf den neuen, knapp 11.000 Quadratmetern Remscheid ist ein 5.400 Quadratmeter großes Gebäude entstanden, das zu den modernsten Produktionen für Brot und Gebäck in Deutschland zählen dürfte. Besonders stolz ist das Familien geführte Unternehmen darauf, dass sich die Produktionsfläche verdoppelt, während der Energiebedarf halbiert werde. Ziel aller Maßnahmen ist es, mittelfristig CO2-neutral erzeugen zu können. Energetisch sei der Betrieb einzigartig in Deutschland. Doch zunächst haben die gut 90 Mitarbeitenden in der Produktion damit zu tun, sich auf den neuen Betrieb und die neuen Abläufe vorzubereiten. Dann kommt der Umzug und dann – ja dann ist man vor Ort vermutlich erst einmal froh darüber, dass alles gut geklappt hat und auch in den 35 Filialen «rund» läuft. Das Investitionsvolumen soll insgesamt bei rund acht Millionen Euro liegen.


TERMINE + EVENTS


AGF: lädt zur 63. Tagung für Bäckerei-Technologie

Detmold. (02.10. / agf) 2012 ist iba-Jahr und so darf während der 63. Tagung für Bäckerei-Technologie, die vom 13. bis 15. November stattfindet, das iba-Forum nicht fehlen. Darüber hinaus lässt es die Tagung, die von der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) in Zusammenarbeit mit dem Max Rubner-Institut (MRI) veranstaltet wird, an Vielseitigkeit nicht mangeln: «Lebensmittelrecht», «Hygiene», «Rohstoffe und Zutaten», das bereits erwähnte «iba-Forum», «Technik und Technologie» sowie «Snacks und Feine Backwaren» heißen die Themenblöcke, die insgesamt 24 Vorträge beinhalten. Weitere Details entnehmen Interessenten dem ausführlichen Programm (PDF). Neben den Herstellern von Brot und Kleingebäck, Snacks und Feinen Backwaren kommen auch Vertreter der Bereiche Backzutaten, Maschinen- und Zulieferindustrie sowie Forschung und Beratung immer wieder gerne auf den Detmolder Schützenberg. Auch in diesem Jahr dürfen die Veranstalter mit rund 300 Teilnehmern aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland rechnen. Die bequeme Anmeldung on Line ist möglich.

InterCool: Branche bestätigt Bedarf an B2B-Plattform

Düsseldorf. (02.10. / md) Die internationalen Fachmessen InterMopro (Molkereiprodukte), InterCool (Tiefkühlkost, Speiseeis, Technik) und InterMeat (Fleisch und Wurst) sind Ende September am Rhein zu Ende gegangen. 13.800 Fachbesucher aus 22 Ländern kamen, um sich bei 440 Ausstellern aus 21 Ländern über innovative Lebensmittel-Sortimente und originelle Nischenprodukte zu informieren und sich zum Beispiel bei den Vorträgen zur neuen Studie «Deutschland vor der Theke» oder von der Sonderfläche «Best Practice» Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis mit nach Hause zu nehmen. Die Erläuterungen zu unterbewussten Faktoren, die das Kundenverhalten beeinflussen und die Tipps, wie der Handel diese Faktoren in seinem Umgang mit dem Kunden und seiner Warenpräsentation geschickt nutzen kann, stießen durchweg auf positive Resonanz. Die Aussteller überzeugten mit Produkten, die den Wunsch der heutigen Kunden nach absoluter Frische, Regionalität, Rückverfolgbarkeit und Konvenienz erfüllen. «Uns wurde im Nachgang zu den letzten InterMessen sehr viel Kritik entgegengebracht. Diese haben wir ernst genommen und konzeptionelle Änderungen vorgenommen», sagt Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. «Der äußerst positive Veranstaltungsverlauf bestätigt nicht nur uns in unserem Tun, sondern hat auch bei einer Reihe verlorengegangener Kunden neues Vertrauen geschaffen», freut sich Reinhard. Das Fachpublikum zeigte zudem großes Interesse am reichhaltigen Rahmenprogramm.

ZLF: Regionale Vielfalt vom Bäckerhandwerk

München. (01.10. / liv) Das bayerische Bäckerhandwerk hat sich auch am 125. Zentral-Landwirtschaftfest (ZLF) beteiligt, das im vierjährigen Turnus parallel zur Wiesn stattfindet. Ende September präsentierten Handwerksbäckereien aus verschiedenen Regierungsbezirken unter dem Dach des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ihre Qualitätsbackwaren der Besucherschar. Über 370.000 Besucher zählte Deutschlands älteste Agrarausstellung im Jubiläumsjahr. Die Organisation der Genussvielfalt bei den ZLF-Bäckern oblag dem Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk, der über Schulleiter Arnulf Kleinle von der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks Lochham am Tag des Brotes natürlich auch selbst mit Vorträgen und Demonstrationen aktiv war.

In eigener Sache: über des WebBaeckers iba-Bilanz …

Hamburg. (eb) Mehrfach hatte den WebBaecker in den letzten Tagen die Kritik erreicht, in der Ausgabe 39/2012 «nur» den offiziellen Schlussbericht zur iba 2012 weitergereicht zu haben. Das ist so nicht ganz richtig, denn:

  1. Den offiziellen Schlussbericht aus München konnten wir in diesem Jahr durchaus «so» weiterreichen, weil er (a) nicht zu lang war; (b) unabhängigen Beobachtungen vor Ort im Durchschnitt entsprach; (c) weil die rund 70.000 Fachbesucher statt der erwarteten 80.000 der guten Stimmung vor Ort nicht abträglich waren.
  2. Sicher haben Sie in der Zwischenzeit bemerkt, dass des WebBaeckers Eindrücke von der iba 2012 bereits eine Woche zuvor, und zwar in der Ausgabe 38/2012 erschienen. Die setzen sich zusammen aus kurzen Berichten von vier Unternehmen, die zwei Dinge gemeinsam haben: Sie zeigten ihre Produkte und Dienstleistungen in München und sie gehören zur WebBaecker Herausgeber-Gemeinschaft.

MANAGEMENT + BETRIEB


«safety + work»: mit Tipps speziell für KMU

Mannheim. (04.10. / bgn) Das Webportal «safety + work» bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) eine Informationsplattform rund um das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheit. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat dort gemeinsam mit in- und ausländischen Partnern Handlungshilfen aufgelistet; unter anderem zu den Themen Management von Sicherheit und Gesundheit, Stress und weiteren Bereichen.

Alle Rückstellungen vollständig gebildet? Auch für die Betriebsprüfung?

Isernhagen. (04.10. / ge) Die Betriebsprüfungen verursachen regelmäßig nicht unerhebliche externe und interne Kosten für das geprüften Unternehmen. Ein Großbetrieb muss eine Rückstellung für die Kosten einer künftigen Außenprüfung bilden, die bereits abgelaufene Wirtschaftsjahre betreffen wird. In seinem Urteil vom 06. Juni 2012 (Az. I R 99/10) wich der Bundesfinanzhof (BFH) von der Auffassung der Finanzverwaltung ab, die für die Bildung einer solchen Rückstellung das Vorliegen einer Prüfungsanordnung zum Bilanzstichtag fordert. Bei Großbetrieben spricht laut BFH eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine Außenprüfung, da zum Beispiel in 2006 die Prüfungsquote bei Großbetrieben bei 80 Prozent lag. Die Rückstellung ist in Höhe der künftigen Sach- und Personalaufwendungen, die aufgrund der Außenprüfung anfallen werden, zu bilden. Ob es sich bei Ihrem Unternehmen um einen Großbetrieb handelt, richtet sich nach Paragraph 3 BpO. Danach gelten Handelsbetriebe seit dem 01. Januar 2010 als Großbetriebe, wenn die Umsatzerlöse 6.900.000 Euro oder der steuerliche Gewinn 265.000 Euro übersteigen. Ab dem 01. Januar 2013 werden die Grenzen für Großbetriebe bei den Umsatzerlösen auf 7.300.000 Euro und beim steuerlichen Gewinn auf 280.000 Euro erhöht. Großbetriebe sollten ab sofort Rückstellungen für die künftigen Kosten einer zu erwartenden Betriebsprüfung bilden, auch wenn noch keine Prüfungsanordnung vorliegt. Zu den Kosten gehören die Raumkosten für den Betriebsprüfer, die Kosten des steuerlichen Beraters und die Personal- und Sachkosten sämtlicher mit der Prüfung befassten Mitarbeiter sowie der Geschäftsleitung.
Hinweis: Für weitere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an die Gehrke Econ Steuerberatungsgesellschaft mbH unter info@gehrke-econ.de, die Ihnen gerne weitere nützliche Tipps zukommen lässt oder Sie bei der Betriebsprüfung unterstützt.

Energieeffizienz: Voraussetzung für den Spitzenausgleich

Berlin. (01.10. / bve) Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind wesentliche Voraussetzungen für die Umsetzung der Energiewende sowie eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung in Deutschland. Dies sagte Stefan Kleiner, Abteilungsleiter im Bayerischen Wirtschaftsministerium – Energieagentur Energie Innovativ – im Rahmen der 5. Fachtagung «Energieeffizienz in der Ernährungsindustrie», die Mitte September in Nürnberg stattfand. Darüber hinaus stellt Energieeffizienz künftig eine Bedingung für den Spitzenausgleich bei der Ökosteuer dar. Diese Entlastungsregelung, die für die Ernährungswirtschaft laut BVE mit jährlich etwa 165 Millionen Euro zu veranschlagen ist, wird ab 2013 neu geregelt. Unternehmen, die künftig in den Genuss dieser Entlastungsregelung kommen wollen, müssen ab 2013 die Implementierung von Energiemanagementsystemen vorbereiten; ab 2015 muss das Produzierende Gewerbe ferner konkrete Energieeinsparungen belegen. Die rund 70 Teilnehmer der Tagung erhielten Informationen zur Energieeffizienz im Kontext der EU-Strategie 2020 sowie dem Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001. Die Veranstaltung beleuchtete zudem die Bedeutung der Prozessanalyse bei der Ermittlung von Energieeffizienzpotentialen. Den Abschluss bildeten Möglichkeiten der Energieeinsparung bei Druckluftsystemen und Pumpen – berichtet die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

Glockenbrot: auf dem Weg zur ISO-Norm 50001

Frankfurt. (29.09. / eha) Die Glocken Bäckerei ist ein Unternehmen der Rewe Gruppe und gehört mit 270 Millionen Euro Umsatz per Anno zu den größten Backbetrieben in Deutschland. Bis Ende 2013 will Glockenbrot unternehmensweit ein Energiemanagementsystem etablieren, um dauerhaft den Energieverbrauch zu reduzieren – Kosten und CO2-Emissionen zu senken. Um die Energieeffizienz zu steigern und alle Produktionsbetriebe nach der ISO-Norm 50001 zertifizieren lassen zu können, haben die Großbäcker jetzt die EHA Energie-Handels-Gesellschaft an Bord geholt. Das geht aus einer EHA-Meldung hervor. Demnach berät EHA Glockenbrot zunächst beim Aufbau einer Energiedatenerfassung in den Werken Frankfurt, Bergkirchen und Östringen. Nach Analyse der Energiedaten werden individuelle Einsparziele definiert und Aktionspläne entwickelt. Parallel dazu entstehen die für ein funktionierendes Energiemanagementsystem nötige Organisation und Prozesse. Die Erfolge prüft EHA in internen Audits, bevor die externe Zertifizierung erfolgt. Geplant ist, dass EHA Glockenbrot auch nach der Zertifizierung beim Betrieb des Energiemanagementsystems unterstützt. Sascha Bennewitz, Projektleiter von Glockenbrot, sagt in der Meldung: «Das Energiemanagementsystem spart Kosten und gleichzeitig praktizieren wir Klimaschutz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der Rewe Gruppe». Gemäß einer im August 2012 beschlossenen Gesetzesänderung sind Unternehmen des Produzierenden Gewerbes verpflichtet, ein Energiemanagementsystem einzuführen, um im Rahmen des sogenannten Spitzenausgleichs in den Genuss steuerlicher Erleichterungen zu kommen. Für die Gewährung müssen die Unternehmen nachweisen, dass sie bis spätestens Ende 2015 ein zertifiziertes Energiemanagementsystem etabliert haben.


MARKETING + VERKAUF


Markt: 2011 war ein gutes Jahr für den Bio-Sektor

Nürnberg. (04.10. / nm) Nach eher verhaltenem Wachstum in den Jahren zuvor gewannen die Biomärkte Europas und der USA mit einem Umsatzplus zwischen fünf und zehn Prozent wieder deutlich an Fahrt. So konnten sich zum Beispiel Frankreich und Schweden über einen Anstieg von jeweils elf Prozent freuen, der Biomarkt in den Niederlanden wuchs sogar um 17 Prozent. Für 2012 rechnen Experten derzeit mit Zuwächsen im einstelligen Bereich, heißt es in einer Medienmitteilung zur BioFach 2013. In Deutschland, Veranstaltungsort des Messe-Duos BioFach und Vivaness, stieg laut Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) der Bio-Umsatz 2011 um neun Prozent, von 6,02 auf 6,6 Milliarden Euro. Der Bio-Anteil am Lebensmittelmarkt erhöht sich auf 3,7 Prozent. Insgesamt 22.506 Betriebe bewirtschaften ihr Land, und damit 1.015.626 Hektar, nach den Bestimmungen der EU-Bio-Verordnung. Das sind 7,5 Prozent der Betriebe in Deutschland und 6,1 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche. Der Jahresbeginn 2012 verlief etwas ruhiger: Im ersten Halbjahr stiegen zum Beispiel die Bio-Umsätze im Naturkost-Fachhandel nur um 3,3 Prozent. Nicht eingerechnet ist dabei der Vertriebskanal des konventionellen Lebensmittel-Einzelhandels. In den ersten sechs Monaten 2012 haben laut «Bio-Markt» in Deutschland bereits 25 Bio-Supermärkte neu eröffnet oder ihre Fläche durch Umzug vergrößert. 2011 waren es insgesamt 66 neue Fachmärkte ab einer Verkaufsfläche 200 Quadratmeter und Bio-Supermärkte ab 400 Quadratmeter. Alleine 80 Prozent der neuen Geschäfte gehören zu einem einzigen Unternehmen. Bis Ende Dezember 2011 entstanden rund 30.000 Quadratmeter zusätzlicher Verkaufsfläche. Weitere Details siehe biofach.de.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Gastroenteritis-Epidemie: Was ist zu tun?

Bonn. (05.10. / aid) Knapp 10.000 gemeldete Fälle von akuter Gastroenteritis bis zum 02. Oktober geben genügend Anlass, von einer Epidemie zu sprechen. Betroffen sind – oder waren – überwiegend Kinder und Jugendliche, sowie Betreuungspersonal von Schulen und Kindergärten respektive Tageseinrichtungen. Die Fälle verteilen sich auf rund 370 Einrichtungen. Eine einberufene Task Force unter Federführung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sieht in der Epidemie den bisher mit Abstand größten bekannten lebensmittelbedingten Ausbruch in Deutschland. Denn nach Angaben der Bundesländer wurden nahezu alle betroffenen Einrichtungen in Brandenburg, Berlin und Thüringen von einem gemeinsamen Lieferanten über regionale Küchen mit Essen versorgt.

Allerdings hat man offenbar aus der EHEC-Krise gelernt und ist mit einer voreiligen Warnung und Schuldzuweisung sehr vorsichtig. «Die Ursache der Erkrankungen ist weiterhin noch ungeklärt», heißt es in einer Stellungnahme des RKI. Als mögliche Auslöser sind im Verdacht: Norovirus oder Toxine von toxinbildenden Bakterien (zum Beispiel Staphylococcus aureus, Bacillus cereus, Clostridium perfringens). Es wird in jedem Falle weiter untersucht und eine Überlagerung von zwei Auslösern (Mensch und Lebensmittel) ist nicht auszuschließen.

Derweil werden die Rufe nach schneller Aufklärung und Forderungen an Bund und Länder laut. In den Medien und ergänzt durch Eltern, Internetblogger und Kolumnisten wird diskutiert, dass das Schulessen ja viel zu billig sei und man für zwei Euro nicht erwarten könne, qualitativ gutes Essen zu bekommen. Das ist aber so nicht haltbar, erklärt Dr. Margareta Büning-Fesel vom aid infodienst: «Generell muss das angebotene Essen bedarfsgerecht und ausgewogen sein. Und natürlich auch hygienisch einwandfrei. Das gilt für jedes Essensangebot, egal wie preiswert». Allerdings hätte man mit mehr Geld für ein Mittagessen auch ein vielfältigeres Angebot mit größerer Lebensmittelauswahl und hochwertigeren Zutaten zur Verfügung.

Handlungsbedarf besteht dennoch und beim akuten Anlass keimt die Diskussion nach mehr Qualität für die Verpflegung unserer Kinder wieder auf: «Schon vor fünf Jahren wurden die ersten bundesweiten Qualitätsstandards für die Schulverpflegung veröffentlicht. Sie haben allerdings nur einen Empfehlungscharakter und sind nicht verbindlich», sagt Büning-Fesel. Es bleibt also abzuwarten, ob sich das Mittagessen für täglich zwei Millionen Schüler/innen mittelfristig und flächendeckend verbessert oder ob nach wie vor eher die Devise gilt «Hauptsache satt» (Quelle: aid).

Nachtrag: Die zuständigen Gesundheits- und Lebensmittelüberwachungsbehörden auf Bundes-, Länder- und lokaler Ebene arbeiten nach wie vor daran, den aktuellen Ausbruch von akuter Gastroenteritis in Deutschland zu stoppen und die Ursache zu identifizieren. Auf Bundesebene sind dies das Robert Koch Institut (RKI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Auf allen drei Servern gibt es weiterführende Informationen zur Epidemie (Handlungsempfehlungen etc.).


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


BayWa AG: baut Position als Getreidehändler deutlich aus

München. (29.09. / bag) Die BayWa AG übernimmt 100 Prozent des weltweit agierenden Getreidehändlers Cefetra B.V. (Niederlande) und erwirbt gleichzeitig eine Mehrheitsbeteiligung an der norddeutschen Bohnhorst Agrarhandel GmbH (Niedersachsen). Beide Transaktionen werden vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden zum 01. Januar 2013 abgeschlossen. Der Kaufpreis für 100 Prozent an Cefetra beträgt etwa 125 Millionen Euro. An Bohnhorst erwirbt die BayWa eine Beteiligung von 60 Prozent für 36 Millionen Euro. Der bisherige Eigentümer und Geschäftsführer Helmut Bohnhorst jr. bleibt mit 40 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und wird weiter im Unternehmen als Geschäftsführer tätig sein. Damit entsteht bei der BayWa AG ein konzernweites Handelsvolumen mit Getreide von rund 28 Millionen Tonnen. Durch diese beiden Transaktionen steigert der BayWa-Konzern seinen Umsatz auf mindestens 15 Milliarden Euro. «Die BayWa weitet ihre Position als bedeutender Getreidehändler in Europa nicht nur deutlich aus, sondern wird auch in diesem Bereich zum internationalen Handelsunternehmen», erklärt der BayWa-Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz die Bedeutung der beiden Akquisitionen. Die BayWa komme ihrem Ziel, auch im internationalen Agrarhandel an Gewicht zu gewinnen, einen deutlichen Schritt näher. «Wir haben mit diesen Akquisitionen einen Meilenstein im internationalen Ausbau eines unserer Kerngeschäfte erreicht».


PERSONEN + EHRUNGEN


Backzutatenverband: van den Einden folgt auf Hauenstein

Berlin. (05.10. / bzv) Im August hatte die langjährige Geschäftsführerin der Unifine Food + Bake Ingredients GmbH in Darmstadt, Eva-Maria Hauenstein, beschlossen, eine kreative Auszeit zu nehmen. Neuer Geschäftsführer ist Erik van den Einden (siehe WebBaecker 33/2012). Seit gut acht Jahren gehörte Hauenstein dem Vorstand des Backzutatenverbands an; van den Einden übernimmt nun auch in dieser Position: Er wurde einstimmig als kooptiertes Mitglied berufen. Eine reguläre Nachwahl steht während der Mitgliederversammlung im kommenden Frühjahr an, heißt es aus Berlin.

Kellogg: meldet neuen General Manager D-A-CH-Region

Bremen. (05.10. / kc) Am 01. Oktober hat Wolfgang König die Position des General Managers Germanics übernommen und zeichnet damit verantwortlich für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er folgt auf Flemming Sundø, der künftig in gleicher Funktion für die vier skandinavischen Länder verantwortlich ist. König übernimmt mit der Geschäftsleitung von Kellogg in der D-A-CH-Region nicht nur die Verantwortung für die Kategorie Cerealien, sondern ebenso – durch die im Juni abgeschlossene Akqusition von Pringles – die für salzige Snacks.

BKV: Schleswig-Holstein ermittelt Landesmeisterinnen

Rellingen. (04.10. / bkv) Die beste Bäckerin Schleswig-Holsteins heißt Michaela Graf; die beste Fachverkäuferin Laura Clauer. Das ist das Ergebnis des Landeswettbewerbs des Landesinnungsverbands für das nördlichste Bundesland. Zwei Tage lang hatten fünf Bäckerinnen, drei Bäcker und elf Fachverkäuferinnen um die Titel der Landessieger geknetet, geformt und gebacken. Für den Wettbewerb hatten sie sich durch ihre sehr guten Leistungen in der Gesellen- respektive Abschlussprüfung qualifiziert. Ihre Ausbildung haben sie in diesem Jahr beendet. Die besten Bäckerinnen 2012: Michaela Graf von der Bäckerei Kolls GmbH in Bönningstedt; Janne Tackmann von der Bäckerei Tackmann in Boostedt; Anja Schmidt von der Bäckerei Sievers in Schenefeld. Die besten Fachverkäuferinnen 2012: Laura Clauer von der Bäckerei von Allwörden in Mölln; Chantal Affeldt von der Bäckerei Kühl in Bad Oldesloe; Jennifer Johannsen von der Bäcker Meesenburg GmbH in Flensburg. Beide Landessiegerinnen können das Land Schleswig-Holstein bei den Deutschen Meisterschaften vertreten, welche im November an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk in Weinheim stattfinden.

BIV: Landesmeister der Bäckerjugend stehen fest

Hannover. (04.10. / biv) Nach zweitägigem Wettbewerb in der Bäckerfachschule Hannover, Akademie Deutsches Bäckerhandwerk, stehen die beiden Landesmeister der niedersächsischen Bäckerjugend fest. Bäckergeselle Oliver Tackenberg, ausgebildet in der Bäckerei Strößner in Wallenhorst bei Osnabrück, und Bäckerei-Fachverkäuferin Anna-Franziska Pabst, ausgebildet in der Osnabrücker Bäckerei Welp, können sich jetzt auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Bäckerjugend Mitte November in Weinheim freuen. Insgesamt vier Bäcker und drei Verkäuferinnen traten zur Landesmeisterschaft in Hannover an. Sie hatten sich zuvor über ihre herausragenden Gesellenprüfungsergebnisse zu Innungsbesten respektive Kammersiegern im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks «Profis leisten was» (PLW) qualifiziert. Der PLW wird bereits seit 1951 vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) veranstaltet und stellt alljährlich die hohe Qualifikation der Berufsausbildung im Handwerk unter Beweis.

BKV: meldet Landessiegerin der Konditoren in MVP

Rellingen. (04.10. / bkv) Im Handwerkerbildungszentrum der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern in Rostock wurde Ende September im Konditorenhandwerk der Landessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks «Profis leisten was» (PLW) für 2012 ermittelt: Kathleen Hauer von der Classic Conditorei + Cafe Röntgen GmbH aus Steffenshagen überzeugte dabei mit ihren hohen fachlichen Fertigkeiten.

SHB: unterstützt «Sachsenmeisterschaft der Bäckerjugend»

Image Dresden. (02.10. / SHB) Bei der «Sachsenmeisterschaft der Bäckerjugend» 2012 traten an der Sächsischen Bäckerfachschule die Besten der einzelnen Prüfungsgebiete gegeneinander an, um die Sachsenmeister/innen in der Produktion und im Verkauf zu ermitteln. Landessieger bei den Bäckern wurde Stefan Lenk von der Bäckerei Rene Krause in Dresden. Bei den Verkäufer/innen hatte Claudia Beck von der Bäckerei Matthias Brade in Riesa die Nase vorn. Dem Sachsenmeister und der Sachsenmeisterin unter dem Nachwuchs stellte die SHB Allgemeine Versicherung in Anerkennung der gezeigten Leistung jeweils einen Geldbetrag zur Verfügung, den die SHB-Mitarbeiterin Regine Müller in Dresden-Helmsdorf übergab. Beide Sieger sind nun für Weinheim nominiert.

Aston Foods: erweitert Vertriebsteam

Rotkreuz / CH. (02.10. / af) Die Aston Foods AG hat ihr Vertriebsteam mit Ulrich Lauck (50) als neuen Leiter Vertrieb für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz (D-A-CH) erweitert. Der gelernte Bäcker- und Konditormeister sowie Lebensmitteltechniker zeichnet seit dem 15. September für die D-A-CH-Region verantwortlich, heißt es aus dem Kanton Zug.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Just-Eat acquires Spanish SinDelantal

Hamburg. (bm) Just-Eat, the world’s leading online takeaway ordering service, has consolidated its position as both global leader and number one in Spain with the acquisition of SinDelantal, its main competitor in the Spanish market. The deal will add 1’300 restaurants to Just-Eat Spain. The company plans to grow its network to over 3’000 delivery restaurants in 2013. Other topics of the week:

Title Region Date
Hershey: to Source 100% Certified Cocoa by 2020 (US) Fri 10-05
Corner Bakery: appoints franchise veteran to lead expansion (US) Fri 10-05
Just-Eat: acquires Spanish competitor SinDelantal (UK) Thu 10-04
Nestle: New partnership seeks alternatives to salt (CH) Thu 10-04
Premier Foods: appoints new Chief Operating Officer (UK) Thu 10-04
Mondelez: Completes Spin-Off of N.A. Grocery Business (US) Wed 10-03
Technomic: Provides Snapshot of QSR Customers (US) Wed 10-03
InterCool: Sector confirms Need for Special B2B Platform (DE) Tue 10-02
BayWa AG: turning company into a global agricultural trader (DE) Mon 10-01
Tate + Lyle: H1/2012 in line with expectations (UK) Mon 10-01
Campbell: to close two US plants (US) Mon 10-01
Tata Starbucks: Readies for India Market Entry (US) Sat 09-29
Post Holdings: Repurchases Outstanding Shares (US) Sat 09-29
Survey shows majority of Americans are «value seekers» (US) Sat 09-29


REZEPTE + IDEEN


Für den Herbst: Moseltaler Winzer-Wähe

Bonn. (05.10. / GMF) Unter das Motto «Erntedank und neuer Wein» hat die GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernaehrungsforschung aus Bonn ihr Oktober-Rezept von der Moseltaler Winzer-Wähe gestellt. Mit oder ohne Federweißem eine interessante Kreation, die so manchen Snackhungrigen ansprechen dürfte. Das Rezept bezieht sich auf vier Portionen.

Zutaten: Für den Teig 125g Mehl Type 1050, 125g Mehl Type 405, 1/2 Würfel Backhefe, 1 gestrichenen Tl Salz, 1 Prise Zucker, 20g zerlassenes Butterschmalz, 1/8l lauwarme Milch. Für den Belag 300g Schweinefilet, 100g durchwachsenen Speck in Scheiben, 150g weiche Backpflaumen, 1 Stange Porree, 3 Eier, 75g Creme Fraiche, 50ml Sahne, Salz, weißen Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Die Hefe zerbröckeln und in der Milch mit einer Prise Zucker auflösen. Mehl, Butterschmalz und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig angehen lassen. In der Zwischenzeit die Speckscheiben in einer beschichteten Pfanne hellbraun braten, herausnehmen und zur Seite stellen. Schweinefilet in dünne Scheiben schneiden und kurz im Speckfett anbraten, beiseite stellen. Porree in Ringen ebenfalls in die Pfanne geben und 5 Minuten dünsten. Backpflaumen halbieren. Den Hefeteig nochmals durchkneten und eine gefettete Form (32 cm) damit auskleiden, an den Rändern etwas hochziehen. Erneut einige Zeit gehen lassen, dann mit Schweinefilet, Porree, Backpflaumen und Speckscheiben belegen. Eier mit Sahne und Crème Fraîche verquirlen und mit Salz und reichlich weißem Pfeffer aus der Mühle würzen. Den Guss über der Wähe verteilen und im Backofen bei 200° Celsius 25 bis 30 Minuten backen.

Nährwert: Je Portion 730 kcal / 3090 kJ.
Quelle: http://www.gmf-info.de/info/verbrauchertipps/rezept10.htm