Donnerstag, 25. Februar 2021

WB-40-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 40. KW 2009 (26.09. bis 02.10.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb4009.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Kaffeekonzept: Back-Factory und Tchibo kooperieren
02. Landbäckerei Ihle: Bauarbeiten lassen sich gut an
03. Aryzta AG: muss Gewinneinbruch hinnehmen

TERMINE + EVENTS:
04. Anuga 2009: Weltmarkt der Ernährung
05. DLG-Lebensmitteltage: Sensibilität für Lebensmittel wächst
06. AGF: lädt zur 60. Tagung für Bäckerei-Technologie
07. «Brot-für-die-Welt»: 15.000 Euro kamen zusammen

THEMA DER WOCHE: iba 2009 – Weltmarkt des Backens lädt ein:
08. Praktisch: Der Fairbizz-Router weist den Weg
09. ZV: bietet iba-Besuchern umfangreiches Programm
10. Bau und Technik: Sprechen Sie mit den Spezialisten
11. Kleiner Helfer: Die iba 2009 auf einen Blick

MANAGEMENT + BETRIEB:
12. Wichtig: die zukunftsorientierte Mitarbeiterführung
13. BVE: Exportgeschäft ist weiterhin Hoffnungsträger
14. Export: Immer mehr Unternehmen handeln EU-weit
15. Finanzen: Vier Wege zum Verzögern von Steuerzahlungen

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
16. Bluthochdruck? Langzeitstudie rät zu Vollkornprodukten
17. DGE: Wissenschaftliche Basis für Ampelkennzeichnung fehlt
18. IFEU: über die Ökobilanz von Lebensmitteln
19. Ökobilanz Brot: Fabrikbrot oder Heimbacken?

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
20. EU-Kommission: warnt vor Erzeugnissen mit GV-Leinsaat

PERSONEN + EHRUNGEN:
21. Brotsenat: Professor Dr. Klaus Lösche neuer Ehrensenator
22. Schleswig-Holstein: ermittelt Landessiegerinnen
23. Resch + Frisch: schärft weiter sein Profil
24. BIV: ermittelte Landessiegerinnen für Bundesentscheid

BOOKMARKS + BOOKS:
25. BGN: Grobe Fahrlässigkeit kann teuer werden
26. ADB: Seminarprogramm H1/2010 zum Download bereit
27. Global Industry: Aryzta’s revenues increased 2,5 percent

REZEPTE + IDEEN:
28. «Kultur am Herd»: Flammkuchen nach Hausmacher Art


MARKT + UNTERNEHMEN


Kaffeekonzept: Back-Factory und Tchibo kooperieren

Hamburg. (02.10. / div) Erinnern Sie sich an den Bäko Workshop 2008 und an den Referenten Michael Herz, Miteigentümer der Maxingvest AG – vormals Tchibo Holding AG? «Premium-Kaffee passt perfekt zu Ihnen», hatte Herz in Berlin gesagt – verbunden mit der Frage, was Bäckerfachgeschäfte und Tchibo heute tun können, um wieder besser miteinander ins Geschäft zu kommen. Diese Frage scheint Tchibo mittlerweile für sich selbst beantwortet zu haben – wenn auch weniger traditionell, sondern mehr dem Zeitgeist folgend: «Wir wollen mit dem neuen Marktauftritt im modernen Lounge-Charakter neue Zielgruppen ansprechen und die Wahrnehmung der Marke Back-Factory als Qualitätsanbieter steigern», sagt Peter Gabler, Geschäftsführer der Hamburger Back-Factory GmbH bei der Vorstellung eines neuen Konzepts, das die Selbstbedienungs-Bäckerei mit der Kaffeebar verbinden soll. Kooperationspartner ist, und hier schließt sich der Gedanke, Tchibo. Premiere für das neue «Lounge-Design mit Lifestyle-Ambiente» war dieser Tage in Mainz. Die Kooperation zwischen den Kaffeeröstern und Back-Factory, ein Unternehmen der Harry Brot GmbH, leuchtet ein. Die Integration von gastronomischen Konzepten spielt für Filialbäckereien schließlich eine immer größere Rolle. Back-Factory spricht von 30 Prozent Umsatzplus in der Testphase zur Entwicklung seines neuen Konzepts. 2002 gegründet, zählt die Harry-Tochter derzeit knapp 120 Filialen und gehört damit zu den Marktführern unter den SB-Bäckereien. 850 Mitarbeitende erwirtschafteten 2008 einen Systemumsatz von 67 Millionen Euro.

Landbäckerei Ihle: Bauarbeiten lassen sich gut an

Gersthofen. (29.09. / aa) Im bayerisch-schwäbischen Landkreis Augsburg rumort es. Schwere Lastwagen transportieren im Minutentakt Tonnen von Aushub ab. Der fällt auf einer Baustelle in der gut 20.000 Einwohner zählenden Stadt Gersthofen an – berichtet die die «Augsburger Allgemeine». Das muss die Ihle-Baustelle sein, wissen Sie spätestens seit dem WebBaecker 48/2008. Tatsächlich war der erste Spatenstich für diesen August geplant. Und wie der Tagespresse zu entnehmen ist, schreitet das Projekt planerisch wie bautechnisch rasant voran. Alle Beteiligten sind zufrieden. «Sieben Monate Planungszeit, das ist rekordverdächtig», sagt Stadtbaumeister Thomas Berger. Auch Wilhelm-Peter Ihle lässt sich nicht lumpen und lobt die Stadtverwaltung: «Nicht zuletzt durch das tolle Tempo, das die Stadt, aber auch das Landratsamt vorgelegt haben, sind wir vier bis sechs Wochen vor dem Zeitplan». Zur Erinnerung: Rund 50 Millionen Euro will die Landbäckerei Ihle GmbH + Co. KG bis 2020 investieren – im ersten Bauabschnitt etwa 20 Millionen Euro. Kern des ersten Bauabschnitts ist eine riesige Halle, die auf sechs Hektar bis Mitte 2010 verwirklicht werden soll. Weitere vier Hektar sind für mehrere Jahre als «optionale Fläche» für die Landbäckerei reserviert. Das Unternehmen will den Betrieb im neuen Werk bereits Oktober 2010 aufnehmen. «Wir werden in Gersthofen zusätzlich zu unseren aktuell 2’000 Beschäftigten weitere 200 Stellen für hoch qualifizierte Mitarbeitende schaffen», sagt Ihle. Besonderes Augenmerk richtet er auf umweltschonende Technik. Die Stadt wiederum richtet ihre Aufmerksamkeit auf die umliegende Infrastruktur, die es anzupassen gilt. 6,3 Millionen Euro nimmt Gersthofen dafür in die Hand und hofft auf eine Refinanzierung durch höhere Gebühren und eine kräftig sprudelnde Gewerbesteuerquelle.

Aryzta AG: muss Gewinneinbruch hinnehmen

Zürich / CH. (28.09. / aag) Fusionskosten und Wertberichtigungen haben auf den Gewinn des weltweiten Marktführers für Backwaren und Fertigprodukte Aryzta AG gedrückt. Mit Blick auf das laufende Jahr gibt sich das Unternehmen bedeckt: Die ersten Monate hätten einen deutlich rückläufigen Umsatztrend gezeigt. Während der Umsatz von Aryzta im Geschäftsjahr 2008/2009 (per Ende Juli) um 2,5 Prozent auf 3’212,2 Millionen Euro stieg, sackte der Nettogewinn auf 54,0 (Vorjahr 129,8) Millionen Euro ab. Nach Minderheiten fiel der Gewinn gar auf 41,0 (142,5) Millionen Euro. Das Ergebnis wurde von Einmaleinflüssen in Höhe von 96,5 Millionen Euro nach Minderheiten und Steuern beeinträchtigt. Dazu gehörte wie angekündigt eine Wertberichtigung der Landreserven bei Origin in Höhe von 134,5 Millionen Euro. Die branchenfremde Aryzta-Tochtergesellschaft Origin Enterprises ist im Dünger- und Futtermittelgeschäft tätig und gehört zu 71,4 Prozent Aryzta. Der operative Gewinn der aus der Aargauer Hiestand Holding und der irischen IAWS PLC entstandenen Aryzta sank auf 77,0 (177,5) Millionen Euro. Vor außerordentlichen Posten wäre das Betriebsergebnis um 14,4 Prozent auf 280,4 Millionen Euro und der Reingewinn um 15,5 Prozent auf 184,5 Millionen Euro gestiegen.
Info: Aryzta AG announces financial results for the fiscal year ended 31 July 2009 (Format PDF, 32 Seiten, 575 KB)


TERMINE + EVENTS


Anuga 2009: Weltmarkt der Ernährung

Köln. (02.10. / km) Positive Signale vermeldet die Anuga 2009 vom 10. bis 14. Oktober. Die größte und wichtigste Ernährungsmesse der Welt vereint in Köln 6.522 Anbieter aus 97 Ländern unter einem großen Messedach. Der Auslandanteil liegt bei 84 Prozent. Damit erweist sich die Leitmesse, die in diesem Jahr zum 30. Mal stattfindet, als zuverlässige und stabile Informations-, Order- und Netzwerk-Plattform für die internationale Lebensmittelsindustrie und ihre Partner aus Handel, Außer-Haus-Markt und «New Channels». Partnerland ist die Türkei, die ihre vielseitige und leistungsfähige Ernährungswirtschaft präsentiert und darüber hinaus kulinarische Einblicke gewährt. Für alle zehn Anuga-Foodmessen liegen gute bis ausgezeichnete Anmeldeergebnisse vor. Marktführende Unternehmen sind ebenso beteiligt wie mittelständische und kleinere Unternehmen oder auch von nationalen Organisationen angeregte Länderpavillons. Die zehn Anuga-Fachmessen im Überblick: «Fine Food», «Drinks», «Chilled Food», «Meat», «Frozen Food», «Dairy», «Bread + Bakery and Hot Beverages», «Organic», «CateringTec», «RetailTec». Mit ihrem breiten und tiefen Angebot bei Lebensmitteln und Getränken ist die Anuga die zentrale Kommunikations- und Beschaffungsplattform für die Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. Sie richtet sich nicht nur an Einkäufer aus dem Handel, sondern ebenso aus dem Außer-Haus-Markt und den «New Channels».
Der Weltmarkt der Ernährung belegt das gesamte Hallengelände der Koelnmesse mit einer Bruttoausstellungsfläche von 287.000 Quadratmetern, inklusive eines eigens aufgebauten Zeltes zwischen den Hallen 1 und 2.

DLG-Lebensmitteltage: Sensibilität für Lebensmittel wächst

Frankfurt / Main. (02.10. / dlg) Lebensmittel und ihre Produzenten werden in Zukunft mit weiter steigenden Anforderungen von Seiten der Verbraucher konfrontiert werden. Hierüber waren sich alle Referenten der DLG-Lebensmitteltage, die Ende September in Darmstadt stattfanden, einig. 500 Teilnehmer aus allen Bereichen der Ernährungsbranche diskutierten über das Thema «Lebensmittel im gesellschaftlichen Wandel». Eröffnet wurde die Vortragsveranstaltung von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer und vom Vize-Präsidenten des Max-Rubner-Instituts, Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer. Der Konsument beschäftige sich verstärkt mit sozialen, ethischen und ökologischen Fragen, dadurch entstehe eine neue Einkaufsmoral, betonte Bartmer in seiner Rede. «Lebensmittelsicherheit, glaubwürdige Kommunikation, soziales und ökologisches Engagement sind die zentralen strategischen Felder, die es zukünftig verstärkt durch die Lebensmittelwirtschaft zu besetzen gilt», sagte Bartmer. Prof. Lindhauer unterstrich in seinem Grußwort den Einfluss des sozialen Strukturwandels sowie neueste Erkenntnisse der Ernährungsmedizin auf die Entwicklung der Lebensmittelmärkte. Gleichzeitig forderte er eine sachliche und vor allem sachkundige Diskussion über Lebensmittel und Ernährung (Volltext).

AGF: lädt zur 60. Tagung für Bäckerei-Technologie

Detmold. (29.09. / agf) In Zusammenarbeit mit dem Max Rubner-Institut (MRI) veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) vom 03. bis 05. November ihre 60. Tagung für Bäckerei-Technologie. Die Veranstaltung auf dem Detmolder Schützenberg ist wie immer sehr vielseitig angelegt. An den ersten beiden Tagen geht es um «Brot und Kleingebäck», während der dritte Tag den «Snacks und Feinen Backwaren» gewidmet ist. Wie in jedem iba-Jahr bietet die Tagung ein «iba-Forum», das anhand verschiedener Kurzbeiträge Innovationen vom Weltmarkt des Backen vorstellt.
Programm:

«Brot-für-die-Welt»: 15.000 Euro kamen zusammen

Rellingen. (29.09. / bkv) Mit dem Erntedankgottesdienst am 04. Oktober beenden die Bäckerinnungen Schleswig-Holstein und Hamburg (beide BKV Nord) ihre «Brot-für-die-Welt-Spendenaktion» 2009. 75 Bäckereien mit 420 Filialen aus Hamburg und Schleswig-Holstein haben insgesamt 15.000 Euro an Spenden gesammelt. Die Übergabe erfolgt während der Landes-Erntedankgottesdienste in Wesselburen und Hamburg. Dort wird jeweils ein «gebackener Scheck» an das Diakonische Werk überreicht. Auf beiden Landeserntedank-Veranstaltungen werden sich Bäcker auch mit Schaubroten und Brotständen beteiligen.


THEMA DER WOCHE: iba 2009 – Weltmarkt des Backens lädt ein


Praktisch: Der Fairbizz-Router weist den Weg

Düsseldorf. Sie ist mit Abstand die wichtigste Messe für die Bäcker- und Konditorenbranche weltweit: die iba. Zum 21. Mal findet sie statt. Vom 03. bis 09. Oktober erfahren sowohl kleine und mittlere als auch große Betriebe in Düsseldorf alles über Innovationen und Trends der Branche. Nirgendwo anders gibt es ein so großartiges und vielfältiges Produktangebot aus aller Welt – eine Chance, die sich nur alle drei Jahre bietet. Damit Fachbesucher zielgerichtet finden können was sie suchen, steht im Internet (natürlich …) eine Aussteller-Datenbank zur Verfügung, die Interessenten nach verschiedenen Kriterien durchsuchen können. Die Unternehmen aus der WebBaecker Herausgeber-Gemeinschaft, die an der iba 2009 teilnehmen, finden Sie übrigens wie folgt:

Jetzt möchten Sie vermutlich noch wissen, wie Sie zielstrebig durch die Hallen navigieren können. Dafür haben die Veranstalter den «Fairbizz-Router» entwickelt. Er zeigt Ihnen die Messehallen und Sie können jede iba-Halle anklicken. Danach öffnet sich der Belegungsplan zur jeweiligen Halle. Fahren Sie mit der Maus über den Hallenplan, zeigen Ihnen kleine Pop-Up-Fenster, welches Unternehmen an welchem Stand zu finden ist. Praktisch! Das spart viel Zeit und Sie können im Vorfeld Ihren Messerundgang zielgenau planen.

ZV: bietet iba-Besuchern umfangreiches Programm

Düsseldorf. (ZV) Die iba 2009 öffnet vom 03. bis 09. Oktober ihre Pforten und der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) bietet den Besuchern ein umfangreiches Rahmenprogramm: Neben der Austragung des «iba Cups» mit Teams aus der ganzen Welt wird in den Backstuben des Zentralverbands das «Finale der 1. Deutsche Meisterschaft der Bäckermeister» ausgetragen. Der ZV stellt in Halle 11 Stand E44 / D37 und D35 zudem die weiter entwickelte Software «bro:Tplus 2.0» vor, über die sich die Besucher an mehreren Computerterminals informieren und beraten lassen können. Die Fachschulen der «Akademie Deutsches Bäckerhandwerk» informieren und beraten über die Weiterbildung, die Werbegemeinschaft stellt die Frühstücks-Offensive «Richtig frühstücken-kinderleicht» (Start: Januar 2010) und den neuen Kinospot zur Nachwuchswerbung vor, der im Vorfeld der Siegerehrungen des iba-Cups gezeigt wird. Das Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren «IQBack» informiert über Brot-, Brötchen- und Stollenprüfungen.
Terminplan: https://www.webbaecker.de/r_termine/2009/200909-ZV-IBA-TERMINE.PDF

Bau und Technik: Sprechen Sie mit den Spezialisten

Buchholz / Nordheide. (ele) Der Betrieb wird zu eng – was ist zu tun? Die Produktionsabläufe entsprechen nicht mehr Ihren Vorstellungen? Welches Konzept passt am besten zu Ihnen bei Erweiterungen, Um- oder Ausbau, Neubau oder Umstrukturierung? Welche Möglichkeiten zur Optimierung bietet Ihr Betrieb? Beschäftigen Sie sich mit diesen oder ähnlichen Fragen, dann sollten Sie das unverbindliche Gespräch mit den Spezialisten von ELEKOM suchen. Für Sie da während der iba in Düsseldorf vom 03. bis 09. Oktober in Halle 17, Stand A18. Die Standbesetzung:

03. bis 05. Oktober: Jörn Wunderlich
Geschäftsführer, Dipl.-Ing. prod. und E-Technik, Fachauditor DGQ
03. bis 05. Oktober: Birk Hoffmann
Meister für Büro- und Informationselektronik
06. bis 09. Oktober: Dirk Marben
Prokurist, Dipl.-Ing. prod.
06. bis 07. Oktober: Rolf Seguin
Bauingenieur
08. bis 09. Oktober: Ingo Ostendorf
Bautechniker

Kleiner Helfer: Die iba 2009 auf einen Blick

Düsseldorf. (ghm) Die iba als weltweit bedeutendste Messe für die gesamte Branche erfordert vorausschauend eine gute Planung – nicht nur für die Aussteller, sondern auch für die vielen Fachbesucher. Die GHM ist für die reibungslose Durchführung der Messe verantwortlich und möchte Ihnen helfen, Ihre Tage in Düsseldorf vom 03. bis 09. Oktober so angenehm wie möglich zu gestalten. Für Ihre individuellen Planungen stellt Ihnen die GHM daher zahlreiche Serviceangebote zur Verfügung. Unter anderem können Sie ein «Besucherprospekt» (Format PDF, 1.957 KB) herunterladen, in dem Sie auf einen Blick alle wichtigen Informationen für Ihren Messebesuch während der iba 2009 erhalten: Preise, Anfahrt Highlights …


MANAGEMENT + BETRIEB


Wichtig: die zukunftsorientierte Mitarbeiterführung

Hannover. (02.10. / gg) Die Basis für den Unternehmenserfolg bilden hochqualifizierte Mitarbeiter. Aufgrund der Dynamik der Marktentwicklung sowie den sich ändernden Verbraucherwünschen gilt es, sich immer schneller auf die neuen Anforderungen einzustellen und diese aktiv umzusetzen. Dazu bedarf es einer permanenten Weiterbildung der Mitarbeiter sowie eines Kennzahlensystems zur aktiven Mitarbeiterführung. Die Gehrke Econ Gruppe beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diesem Thema und hat hierzu zwei wesentliche Werkzeuge entwickelt:
Weiterbildungsbausteine für die Führungskräfte um Backhandwerk in den Fachbereichen Produktion, Verkauf und Verwaltung;
spezifische Personalkennzahlen zur Mitarbeiterführung.
Die Kombination der Werkzeuge ergibt ein ganzheitliches Konzept für die Betriebe mit dem Ergebnis, Prozesse deutlich zu optimieren und damit höhere Gewinne zu realisieren. Die Experten der Gehrke Econ Gruppe verfügen über langjährige Erfahrung in der Bäckerbranche und helfen Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen und optimale Lösungen für Ihren Erfolg zu finden. Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder zu anderen Themen der backenden Branchen, dann beraten Sie gerne Unternehmensberater Oliver Vogt, Telefon 0511/9848-480, E-Mail oliver.vogt@gehrke-gruppe.de und Steuerberater Carsten Klingebiel, Telefon 0511/9848-403, E-Mail carsten.klingebiel@gehrke-gruppe.de. Die Spezialisten informieren Sie ausführlich in einem ersten unverbindlichen und kostenlosen Gespräch.
Info: Wollen Sie regelmäßig über die aktuellen Veränderungen in der Bäckerbranche sowie über Tipps zur Unternehmensführung im Mittelstand informiert werden, dann senden Sie bitte eine E-Mail an info@gehrke-gruppe.de – Sie erhalten dann gratis den aktuellen Newsletter der Gruppe.

BVE: Exportgeschäft ist weiterhin Hoffnungsträger

Berlin. (01.10. / bve) Die Ernährungsindustrie erzielte nach Berechnungen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in den ersten sieben Monaten 2009 einen Umsatz von 85,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Umsatzminus von 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Minus geht überwiegend auf sinkende Preise bei Lebensmitteln zurück. Preisbereinigt blieb der Umsatz mit einem Minus von 0,3 Prozent im Zeitraum Januar bis Juli 2009 nahezu stabil. Dank der Konsumlaune der Deutschen hat die Ernährungsindustrie ihre Rolle als Konjunkturanker demnach bestätigt. Die Produktionsleistung blieb mengenmäßig stabil und die Arbeitsplätze der über 530.000 Erwerbstätigen in der Branche sind weitgehend sicher. Damit leistet die Ernährungsindustrie als viertgrößter Industriezweig in Deutschland einen wichtigen Beitrag für Wohlstand und Beschäftigung. Der Export sorgte in den letzten Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten für Wachstum. In den ersten sieben Monaten 2009 wurden verarbeitete Lebensmittel im Wert von 21,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Das entspricht einem Minus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Rückgang geht wesentlich auf gesunkene Exportpreise (minus 5,7 Prozent) zurück. Ursächlich dafür sind die Aufwertung des Euro und das international gesunkene Preisniveau für Lebensmittel insgesamt. Mengenmäßig sind die Exporte leicht um 0,7 Prozent gestiegen (Volltext).

Export: Immer mehr Unternehmen handeln EU-weit

Wiesbaden. (30.09. / destatis) Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben in 2008 rund 2,3 Prozent mehr Unternehmen Waren ins EU-Ausland geliefert oder von dort bezogen als im Vorjahr. Zudem ist der Anteil der Konzerne am Export leicht gesunken. Insgesamt waren 585.000 deutsche Unternehmen im EU-weiten Handel tätig. 28,4 Prozent der Exportumsätze mit EU-Staaten wurden in 2008 laut Destatis von den 42 umsatzstärksten Unternehmen erwirtschaftet. Ihr Exportumsatz beträgt mehr als einer Milliarde Euro. 2006 waren es noch 30 Prozent. Dennoch halten die Großen den mit Abstand größten Marktanteil – auch wenn sie nur 0,3 Prozent aller Unternehmen darstellen. Knapp 90 Prozent der Unternehmen erwirtschafteten im EU-Handel einen Jahresumsatz von unter einer Million Euro. Es lohnt sich, auch wenn der wertmäßige Anteil am gesamten Exportumsatz nur bei vier Prozent liegt.

Finanzen: Vier Wege zum Verzögern von Steuerzahlungen

Hamburg. (30.09. / gj) Manchmal können Unternehmen ihre Steuern nicht mehr zahlen. Welche Auswege das Finanzamt bietet, hat das Magazin «Impulse» anhand von vier Möglichkeiten dargestellt:
Anpassung: Die Höhe der Vorauszahlung für die Einkommensteuer, Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer kann nachträglich nach unten korrigiert werden. Ein Antrag wird in der Regel gewährt, wenn der Steuerpflichtige die rückläufige Geschäftsentwicklung belegen kann.
Stundung: Die Zahlung der Steuer kann gestundet werden, wenn allein wegen der Steuerschuld die Existenz des Unternehmens gefährdet wäre. Die Stundung kann formlos beantragt werden und kostet 0,5 Prozent Zinsen pro Monat.
Aufschub: Der Vollstreckungsaufschub gilt als das schlaueste Mittel unter klammen Schuldnern. Er bedeutet eine Ratenvereinbarung mit dem Finanzamt und wird im Einzelfall gewährt, wenn einem Unternehmen vorübergehend das Geld fehlt.
Erlass: Die Steuer kann ausnahmsweise komplett erlassen werden, wenn das Einziehen «nach Lage des einzelnen Falls unbillig wäre». Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Schuldner seinen Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren kann und seine wirtschaftliche Schieflage nicht selbst herbeigeführt hat.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Bluthochdruck? Langzeitstudie rät zu Vollkornprodukten

Bonn. (01.10. / aid) Männer mittleren Alters, die regelmäßig Vollkornprodukte verzehren, haben ein geringeres Risiko für Bluthochdruck. Das hat eine US-amerikanische Langzeitstudie mit knapp 32.000 Teilnehmern ergeben. Die männlichen Probanden im Alter von 40 bis 75 Jahren machten Angaben zu ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Diese Daten wurden alle vier Jahre aktualisiert. Anschließend berechneten die Wissenschaftler, wie viel Gramm Vollkorn jeder Teilnehmer durchschnittlich am Tag verzehrt hatte. In den folgenden achtzehn Jahren diagnostizierten die Mediziner in über 9.200 Fällen einen zu hohen Blutdruck. Die Auswertung der Daten zeigte, dass Vollkornprodukte als Teil einer ausgewogenen Ernährung die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems fördern. So hatten Männer, die durchschnittlich 46 Gramm Vollkorn am Tag verzehrten, ein bis zu zwanzig Prozent geringeres Risiko für Bluthochdruck als Teilnehmer, die höchstens 6,5 Gramm täglich aufnahmen. Der Begriff Vollkorn sagt aus, dass ein Getreideprodukt aus dem ganzen Korn hergestellt worden ist. Alle drei Teile des Korns sind im Lebensmittel vorhanden: die äußere, ballaststoffreiche Kleie, der innere Keimling und der stärkehaltige Mehlkörper. Die ganzen Körner müssen aber nicht vollständig sein, sondern werden häufig wie weißes Mehl fein vermahlen. Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Für die positive Wirkung auf den Blutdruck scheint die Kleie als äußere Schicht des Getreidekorns eine besondere Bedeutung zu haben. Die Wissenschaftler vermuten, dass der Verzehr von Lebensmitteln mit dem ganzen Korn die Empfindlichkeit für das Blutzucker senkende Hormon Insulin steigert und die Kontrolle des Blutzuckerspiegels verbessert. Weitere Studien legen nahe, dass die Resultate auch für Frauen gelten, berichtet der aid infodienst aus Bonn.

DGE: Wissenschaftliche Basis für Ampelkennzeichnung fehlt

Bonn. (30.09. / dge) Die aktuell wieder intensiv diskutierte Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln soll über die Farbsymbole Rot – Gelb – Grün eine schnelle Orientierung über den Nährwertgehalt eines Lebensmittels bieten. Auf einen Blick soll für den Verbraucher damit erkennbar sein, wie viel Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz ein Lebensmittel enthält. Unbestritten ist die Ampel ein denkbares Modell für eine vereinfachte Bewertung der Lebensmittelzusammensetzung. Doch liegen dem Modell überhaupt objektive, wissenschaftlich basierte Bezugswerte zugrunde? Hinsichtlich der Frage, bei welchen Werten im Rahmen einer Farbkennzeichnung mittels Ampel der Farbumschlag von Gelb nach Rot erfolgen soll, vertritt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nach Prüfung der zugänglichen wissenschaftlichen Daten die Position, dass exakte Zahlenwerte und/oder Bezugsgrößen für die trennscharfe Bewertung von Lebensmitteln nicht wissenschaftlich korrekt abzuleiten sind. Die wissenschaftliche Evidenz der für eine Ampelkennzeichnung notwendigen «Bezugsgrößen» ist nicht vorhanden. Zu große Spannen im Nährwertgehalt, die für die Farbgebung zugrunde gelegt werden müssten, machen eine Vergleichbarkeit von Lebensmitteln fast unmöglich.
Info: https://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=961

IFEU: über die Ökobilanz von Lebensmitteln

Heidelberg. (26.09. / ifeu) Regionale Lebensmittel stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Sie werden häufig als ökologisch und sozial verträglicher eingeschätzt als vergleichbare Lebensmittel aus überregionaler oder internationaler Produktion. Doch diese Annahme ist nicht immer richtig, wie das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) in einer aktuellen Studie festgestellt hat. Denn neben dem Ort der Erzeugung entscheiden eine ganze Reihe anderer Faktoren bei der Frage, wie empfehlenswert ein Lebensmittel aus Sicht des Klimaschutzes und dem Verbrauch von fossilen Energieträgern tatsächlich ist. Sowohl die Produktionsbedingungen, die Verarbeitung, Verpackung und der Vertrieb des Lebensmittels spielen eine Rolle. Den größten Einfluss hat jedoch der Verbraucher über sein Konsum- und Einkaufverhalten. Die IFEU-Studie «Ökologische Optimierung regional erzeugter Lebensmittel: Energie- und Klimagasbilanzen» steht sowohl als Langfassung als auch Kurzfassung kostenfrei zur Verfügung.
Langfassung: Format PDF, 66 Seiten, 695 KB – beim IFEU herunterladen.
Kurzfassung: Format PDF, 02 Seiten, 062 KB – beim IFEU herunterladen.

Ökobilanz Brot: Fabrikbrot oder Heimbacken?

Heidelberg. (26.09. / ifeu) Überraschende Ergebnisse beim ökologischen Vergleich von Brot aus dem Supermarkt, von Handwerks- oder Heimbäckern lieferte die Studie «Ökobilanz Brot: Fabrikbrot oder Heimbacken?» aus dem Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) in Heidelberg. Okay – für Fachleute eigentlich nicht ganz so überraschend. Doch manchmal ist es gut, hat man verschiedene Dinge noch mal zum Nachlesen. Dazu gehört auch, dass uns die Ökobilanz viele Ergebnisse zu ökologischen Zusammenhängen liefert – einerseits. Andererseits gibt es daneben viele Argumente, die eine rationale Entscheidung schnell beeinflussen: zum Beispiel die Lust, zu Hause zu backen, der Genuss urwüchsiger Vielfalt aus Handwerks- wie auch Heimbäckereien, die eine Großbäckerei «so» nicht umsetzen kann, die sozialen Kontakte beim Bäckereieinkauf, aber natürlich auch und besonders die Kosten des Brotes. In diesem Sinn soll der Artikel «Ökobilanz Brot: Fabrikbrot oder Heimbacken?» (Format PDF, vier Seiten, 41 KB) einen Beitrag zu einer zunehmend umweltverträglichen Brotproduktion leisten, ohne Liebgewonnenes gleich über Bord zu werfen. Schließlich sind es die Verbraucher, die nachfragen. Nachfrage ließe sich aber schonend optimieren, würde man als Konsumnet darüber einmal genauer reflektieren …


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


EU-Kommission: warnt vor Erzeugnissen mit GV-Leinsaat

Brüssel / BE. (01.10. / eu) Die EU-Kommission hat die Mitgliedsstaaten aufgerufen, Backwaren und andere Produkte mit gentechnisch veränderten Leinsamen aus dem Handel zu nehmen. Die aus Kanada stammende genveränderte Leinsaat «FP-967» sei in der EU nicht zugelassen, sagte eine Kommissionssprecherin in Brüssel. Seit Anfang September sind demnach bei der EU acht Warnungen über das Auftauchen von «FP-967» (auch «CDC Triffid») in Lebensmitteln eingegangen. Aufgrund der Warnungen sei es gelungen, die Herkunft der Saat zu ermitteln. Die kanadischen Behörden seien informiert worden und hätten Lieferungen in die EU umgehend gestoppt. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace handelt es sich bei FP-967 um eine Leinsaat, die gegen einen Unkrautvernichter resistent ist. FP-967, ursprünglich entwickelt von der kanadischen Universität Saskatchewan, ist in der EU seit 2004 verboten, in Kanada und den USA hingegen zum Verzehr zugelassen. Greenpeace zufolge wurden Nahrungsmittel mit der Leinsaat FP-967 bereits in Deutschland, Polen, der Schweiz, Belgien, Ungarn, den Niederlanden, sowie in Portugal, Rumänien, Luxemburg, Schweden und Großbritannien entdeckt. Nach Angaben des Schnellwarnsystems der EU exportiert Kanada 70 Prozent seiner Leinsaat-Ernte in die Europäischen Union. Jede Unterbrechung des Handels hätte «verheerende» Auswirkungen, sorgten sich kanadische Interessengruppen – vier an der Zahl – schon Anfang September.


PERSONEN + EHRUNGEN


Brotsenat: Professor Dr. Klaus Lösche neuer Ehrensenator

Düsseldorf. (02.10. / dk) Professor Dr. Klaus Lösche, Leiter des Instituts für Bäckerei- und Getreidetechnologie am ttz in Bremerhaven, ist neuer Ehrensenator im Brotsenat des Verbands Deutscher Großbäckereien. In seiner Laudatio bezeichnete der Ehrensenator des Vorjahrs, Karl-Heinz Wiesheu, Lösche als «Innovator im klassischen Sinne», denn «auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln, war nie seine Sache». So gründete Lösche bereits 1998 einen neuartigen Studiengang «Lebensmittelwirtschaft mit Schwerpunkt Bäckereitechnologie», das «European Institute of Baking Technology» und das erste Sensorik-Labor im norddeutschen Raum. Mit der Ernennung zum Brotsenator werde ein außerordentlich erfolgreicher Wissenschaftsmanager und Wissenschaftsunternehmer ausgezeichnet. Besonders erwähnenswert sei auch das Engagement von Professor Dr. Lösche bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG als Prüfer für die jährlichen Qualitätsprüfungen Brot und Backwaren sowie als Dozent bei der Fortbildung zum «Detmolder Backmanager».

Schleswig-Holstein: ermittelt Landessiegerinnen

Lübeck-Travemünde. (02.10. / bkv) Schleswig-Holsteins beste Bäckerin ist Sandra Bies von der Bäckerei Sievers in Schenefeld, Kreis Steinburg. Die beste Fachverkäuferin ist Pinar Demirbilek von der Konditorei Junge in Lübeck. Das ist das Ergebnis des Landeswettbewerbs des Landesinnungsverbands des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein in Travemünde. Zwei Tage lang hatten die Bäckerin, sechs Bäcker und acht Fachverkäuferinnen um die Titel gerungen. Junggesellin Bies hat nun eine Festanstellung bei Bäcker Sievers sicher. Die Fachverkäuferin Demirbilek drückt derweil wieder die Schulbank, um die Fachhochschulreife zu erreichen. Beide Fachfrauen können, so sie wollen, ihr Land beim Bundeswettbewerb in Weinheim vertreten, der im November stattfindet.

Resch + Frisch: schärft weiter sein Profil

Wels / AT. (02.10. / div) Sieben Tage die Woche Brot von der Tankstelle; Tiefpreise in Supermärkten und in SB-Bäckereien; Aufbackstationen zudem bei Diskontern wie Lidl, Zielpunkt und Penny: Österreichs Bäcker halten nur noch 50 Prozent des alpenländischen Brotumsatzes von rund 1,8 Milliarden Euro per Annum. Überleben kann da nur, wer ein Profil hat – sagt der Welser Unternehmer Josef Resch. Er will sich nicht nur mit starken Vertriebswegen vom Markt absetzen, sondern auch mit den Produkten. Er hat Bio eingeführt und verschärft seine Qualitätsstandards. Äußeres Zeichen war dieser Tage die Verleihung des AMA Gütesiegels durch die Agrar Markt Austria. Resch + Frisch ist damit der erste Backbetrieb Österreichs mit dieser Auszeichnung für kontrollierte heimische Qualität.

BIV: ermittelte Landessiegerinnen für Bundesentscheid

Hannover. (29.09. / biv) Die Bäckergesellin Janina Lüdemann, ausgebildet in der Bäckerei Poduschnik in Buchholz/Nordheide, vertritt die niedersächsischen Landesfarben beim Bundesentscheid des Praktischen Leistungswettbewerbs (PLW) im Bäckerhandwerk 2009. Beim Ausscheidungswettkampf in der Bäckerfachschule Hannover qualifizierte sie sich als Landessiegerin. Im Beruf der Bäckerei-Fachverkäufer/in sicherte sich Stefanie Beyer, ausgebildet in der Wiefelsteder Bäckerei Schultze-Mühlenfeld, den Landessieg. Auch sie wird am Bundesentscheid in Weinheim teilnehmen, berichtet der Bäcker-Innungsverband Niedersachsen/Bremen (BIV).


BOOKMARKS + BOOKS


BGN: Grobe Fahrlässigkeit kann teuer werden

Mannheim. (30.09. / bgn) Kommt es zu einem Unfall, weil der Unternehmer grob fahrlässig vorgeschriebene Schutzmaßnahmen missachtet hat, kann es für ihn richtig teuer werden. Bei grober Fahrlässigkeit kann die BGN Unfallkosten nämlich zurückfordern.
Info:

ADB: Seminarprogramm H1/2010 zum Download bereit

Weinheim. (29.09. / adb) Die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) hat ihr Seminarprogramm für das 1. Halbjahr 2010 veröffentlicht. Mit mehr als 65 Angeboten ist es umfangreicher denn je, heißt es aus Weinheim. Zudem beinhalte es wieder viele Themen, die für die Branche neu und innovativ sind.
Info: 20090929-ADB-H1-2010.PDF (41 Seiten, 4’196 KB)

Global Industry: Aryzta’s revenues increased 2,5 percent

Hamburg. (bm) Revenues at Dublin- and Zurich-listed food group Aryzta AG rose by 2,5 percent to 3,21 billion Euro for the year ended July 2009, according to results posted this week. The company, formed in 2008 as the result of a merger between Irish IAWS PLC and Swiss Hiestand Holding, posted EPS of 234,7 cent; a rise of 16 percent on the previous year, beating most analysts´ expectations. Other topics of the week:

Title Region Date
PTM: gave Kraft Foods six weeks to bid on Cadbury (UK) Thu 10-01
Finsbury Food: turnover hit by recession but sales grow (UK) Thu 10-01
Lees Foods: sees H1 revenue increase 14 percent (UK) Thu 10-01
Lees Foods: announces new board structure (UK) Thu 10-01
Real Good Food making progress in H1/2009 (UK) Wed 09-30
Once again: EU detects biotech linseed in food (BE) Wed 09-30
Aryzta AG: announces financial results for 2008/2009 (CH) Tue 09-29
Origin Enterprises: says 2010 earnings may decline (IE) Tue 09-29
Sara Lee: sells global body care business to Unilever (US) Tue 09-29
Pizza chains: succeed through focused positioning (US) Mon 09-28
Larger than expected: opportunities in consumer catering (US) Mon 09-28
Premium burgers: satisfy consumer cravings for more value (US) Mon 09-28
Waitrose: plans major move into convenience (UK) Sat 09-26
Feeling the pinch: fewer consumers eat healthy food (US) Sat 09-26
Belarus: increased cereal production by 5,3 percent (BY) Sat 09-26
«Anuga Bread + Bakery»: will present 370 suppliers (DE) Fri 09-25
Belarus: agrarians work for a strong food security (BY) Fri 09-25
Sundflower Triangle: How strong is the competition? (UA) Fri 09-25


REZEPTE + IDEEN


«Kultur am Herd»: Flammkuchen nach Hausmacher Art

Stuttgart. (02.10. / swr) Der Flammkuchen oder «Tarte flambée» ist eine Spezialität aus dem Elsass und dem benachbarten Baden. Der württembergische Südwestrundfunk (SWR) vermittelt seit 25 Jahren «Kultur am Herd» und hat es dabei zu einer ansehnlichen Rezeptsammlung gebracht. Mit dabei natürlich auch Flammkuchen, für den die SWR-Bäcker folgendes Rezept vorsehen:

Zutaten: Für den Teig benötigen Sie 500 g Mehl, 250 ml Wasser, 100 ml Olivenöl, 20 g Hefe, 10 g Salz. Für den Belag benötigen Sie 150 ml Sahne, 150 g Rahmquark, 2 EL Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer, 200 g Schwarzwälder Speck (in feine Streifen geschnitten), 2 Zwiebeln (in feine Ringe geschnitten).

Zubereitung: Einen glatten Teig kneten, angehen lassen, portionieren, so dünn wie möglich ausrollen. Masse für den Belag herstellen, Speckstreifen und Zwiebelringe darüber streuen.

Backzeit: bei 250° Celsius rund 15 Minuten.