Sonntag, 28. Februar 2021

WB-39-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 39. KW 2009 (19.09. bis 25.09.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb3909.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Franchise: Selbstbedienungsbäckereien auf dem Vormarsch
02. Sinnack: erweitert Kapazitäten in Droßdorf
03. Bagel Bakery: Schritt für Schritt voran
04. Schweiz: Migros Märkte senken die Brotpreise
05. Brot + Gebäck: Ukraine fördert Billigprodukte

TERMINE + EVENTS:
06. «Anuga Bread + Bakery»: sicher einen Besuch wert
07. DLG-Akademie: Programm Lebensmittelsensorik 2010
08. Sial 2010: jetzt anmelden für deutsche Beteiligung

THEMA DER WOCHE: iba 2009 – Weltmarkt des Backens:
09. iba 2009: Feuerwerk der Innovationen
10. Marvin: Ein paar nützliche Helfer mehr …
11. Rahmenprogramm: Vielseitiges rund um den Weltmarkt
12. FALA: kommt mit interessanten Neuheiten zur iba
13. Besucherprospekt: alles Wichtige auf einen Blick
14. ELEKOM: Wo Bau und Technik auseinandergehen …
15. FAQ: Anreise und Unterkunft im Detail
16. IsernHäger: Die gesamte Palette der Vorteigführung

MANAGEMENT + BETRIEB:
17. KfW: Kreditbeschaffung sollte ab jetzt leichter sein
18. Ärgerlich: Geld weg – Was nun?
19. Bäko Zentrale Süd: weitet Kapazitäten deutlich aus
20. Ökodesign-Richtlinie: Die Glühbirne war nur der Anfang
21. «Causa Hirtenfladen»: Revision ist nicht zulässig

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
22. USA: Ausgaben für Bio heute ähnlich wie in Deutschland
23. BfR: Allergene in Lebensmitteln binnen Minuten nachweisen

PERSONEN + EHRUNGEN:
24. Politiker unterwegs (1): in Sachsen-Anhalt
25. Politiker unterwegs (2): in Hessen
26. Senior Vice President Food Intelligence verlässt Lekkerland
27. Josef Wiese im Alter von 77 Jahren verstorben
28. Ofenbau: Kauffrau unterstützt Vertrieb in Frankreich
29. Kulmbach: Stühlerücken in der Chefetage

BOOKMARKS + BOOKS:
30. «backwaren aktuell»: geballte Infos rechtzeitig zur iba
31. Global Industry: Tortillas become mainstream solution

REZEPTE + IDEEN:
32. Rezeptideen: «Aller guten Dinge sind Drei»


MARKT + UNTERNEHMEN


Franchise: Selbstbedienungsbäckereien auf dem Vormarsch

Hamburg. (25.09. / ots) McDonalds, Burger King und Fressnapf sind die drei besten Franchise-Systeme des Jahres 2009 in Deutschland. Mit Backwerk (Platz 5), Joey´s Pizza (Platz 6), Hallo Pizza (Platz 7) und Subway (Platz 8) gehören allein sechs Unternehmen der Top-Ten-Liste der Lebensmittelbranche an. Aus den rund 950 am Markt aktiven Franchise-Systemen – das sind rund 40 mehr als im Vorjahr – hat das Wirtschaftsmagazin «impulse» (Ausgabe 10/2009) in einem nach eigenen Angaben aufwändigen Analyse-Prozess die 100 besten Franchise-Geber ermittelt. Dabei bewertete das Magazin in den drei übergeordneten Bereichen Nachhaltigkeit des Franchise-Konzepts, Nachhaltigkeit der Geschäftsidee und Dynamik der Franchise-Idee insgesamt zwölf Kriterien wie etwa das geplante Wachstum bis 2011 oder die Expansionschancen der Partner. Für jedes Kriterium konnte die Jury jeweils maximal zehn Punkte vergeben. Die in der Top-100-Liste aktuell ausgewiesenen Unternehmen suchen trotz der Wirtschaftskrise mehrere tausend neue Franchise-Partner und bieten damit potenziellen Gründern einen attraktiven Einstieg in die Selbstständigkeit. Besonders erfolgreich entwickelten sich binnen Jahresfrist die Selbstbedienungsbäckereien. Alle drei im Ranking erfassten Systeme machten große Sprünge nach vorn. So verbesserte sich Backwerk von Platz 24 auf Platz fünf, Mr. Baker von Rang 56 auf Rang 40 und die Back-Factory vom 35. Platz auf den 21. Platz. Diese drei Franchise-Geber, die mit ihrer Geschäftsidee noch zu den Jungen der Branche zählen, wollen Deutschland flächendeckend mit Aufbäckereien überziehen und innerhalb der nächsten drei Jahre weitere 170 Ladenlokale eröffnen.

Sinnack: erweitert Kapazitäten in Droßdorf

Bocholt. (23.09. / wib) Rund 13 Millionen Euro investiert gerade die Sinnack Backspezialitäten GmbH + Co. KG an ihrem Standort Droßdorf (Sachsen-Anhalt) in eine neue Produktionsstätte. Der Rohbau steht, im Inneren der 100 Meter langen und 25 Meter breiten Halle laufen die Arbeiten auf vollen Touren. In wenigen Tagen könne mit dem Aufbau der Anlagen begonnen werden, heißt es aus dem Burgenlandkreis. Bislang verarbeitete Sinnack im Werk Droßdorf rund 16.500 Tonnen Mehl per Annum zu Trockenware – dazu zählen unter anderem längerfristig haltbare Baguettes und Brötchen zum Aufbacken. Mit Abschluss der ersten und zweiten Ausbaustufe werden es den Angaben zufolge 28.000 Tonnen Mehl sein. Je nach Auftragslage soll eine dritte Produktionslinie folgen. Um expandieren zu können, hatte das Unternehmen, das seit 1994 in Droßdorf produziert, im Gewerbegebiet einen Hektar Land hinzugekauft. Sinnack hat seinen Hauptsitz in Bocholt. 1899 von Bäckermeister Julius Sinnack gegründet, gehören heute über 20 Backstraßen und umfangreiche Lagerstätten zum familiengeführten Unternehmen an den Standorten Bocholt (Münsterland), Droßdorf (Burgenlandkreis) und Laatzen (Leinemarsch). In dritter Generation teilt sich Inhaber Julius Peter Sinnack heute die Geschäftsführung mit Hartmut Wießner.

Bagel Bakery: Schritt für Schritt voran

Droßdorf. (23.09. / wib) Die Bagel Bakery GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Backwaren nach US-amerikanischem Vorbild spezialisiert hat für die Gastronomie, Bäckerei und den Handel. 2000 in Zeitz gegründet, übersiedelte das Unternehmen 2003 in den anhaltinischen Burgenlandkreis und ist seit 2005 nach IFS und BRC zertifiziert. Der preisgekrönte Pionier in Sachen «US Bakery» wächst und gedeiht und konnte seine Produktion in den letzten Jahren sukzessive erweitern. Zuletzt investierte Geschäftsführer Christian Kiefer in einen Anbau mit Tiefkühllagerhaus, Warenausgang und Rohstofflager. Die Bagel Bakery wird in Droßdorf auch weiterhin expandieren. Der Vertrag zum Kauf eines weiteren Grundstücks liege bereits beim Notar vor, heißt es aus dem Rathaus der Stadt.

Schweiz: Migros Märkte senken die Brotpreise

Zürich / CH. (22.09. / mgb) Der Migros Genossenschafts-Bund (MGB) hat für den schweizerischen LEH im Allgemeinen und den Brotkonsum im Speziellen – über die Jowa AG – eine besondere Bedeutung. Teilt der MGB mit, dass die Migros Märkte die Preise für Frischbrot senken wollen, muss man sich vergegenwärtigen, dass Jowa allein in 2008 rund 171’509 Tonnen Brot und Gebäck abgesetzt hat – statistisch gesehen und etwas vereinfacht gerechnet 44,6 Prozent vom inländischen Konsum. Der Schweizerische Bäcker-Konditorenmeister-Verband (SBKV) schätzt, dass der Produktionsanteil des helvetischen Bäcker-Konditorenhandwerks an diesem Konsum rund 110’000 Tonnen beträgt – ungefähr 28,6 Prozent. Wie sich die restlichen 26,8 Prozent verteilen, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Anlass für das Zahlenspiel ist eine MGB-Meldung, nach der die Migros Märkte ab sofort die Preise für Frischbrot um zehn bis zwanzig Rappen senken. Weitere Brotpreissenkungen sollen folgen. Begründung: Die jüngste Getreideernte ist auf dem Weltmarkt wie auch im Inland sehr positiv verlaufen. Das Angebot ist reichhaltig, was die Beschaffungskosten merklich senkt. Die Einsparungen will Migros vollständig an seine Kunden weitergeben. Diese liegen in einem Umfang von sieben Millionen Schweizer Franken, heißt es aus Zürich. Abschließend ein Blick auf die Berechnungsgrundlage: Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BfS) zählte Ende 2008 rund 7’701’900 Köpfe als «ständige Wohnbevölkerung». Ebenfalls eine BfS-Statistik klärt uns darüber auf, dass der eidgenössische Konsum von Brot und Gebäck derzeit bei rund 49,9 Kilogramm je Kopf und Jahr liegt. Das sind über den Daumen gerechnet insgesamt 384’325 Tonnen Brot und Gebäck, die in der Schweiz 2008 verzehrt wurden (100 Prozent).

Brot + Gebäck: Ukraine fördert Billigprodukte

Kiew / UA. (22.09. / gtai) Bei einer insgesamt entspannten Versorgungslage bei Getreide verlegen sich in der Ukraine die Hersteller von Brot sowie anderer Back- und Teigwaren vermehrt auf Angebote im Niedrigpreissegment. Die Regierung unter Yuliya Tymoshenko unterstützt diesen Trend; sie hat die staatlich administrierten höchstzulässigen Gewinnmargen für das so genannte Sozialbrot nach oben revidiert. Dies ist als Anreiz für die Brotfabriken gedacht, sich stärker mit der Herstellung billiger Sorten zu befassen. Damit soll der aktuellen Krise Rechnung getragen werden – berichtet Germany Trade and Invest.
Info: https://www.webbaecker.de/r_markt/2009/3909-UKRAINE.HTM


TERMINE + EVENTS


«Anuga Bread + Bakery»: sicher einen Besuch wert

Köln. (25.09. / km) Die Hersteller von Brot und Backwaren zeigen während der Anuga 2009 ebenso Flagge wie die Produzenten von Brotaufstrichen und Heißgetränken. Rund 370 Unternehmen präsentieren sich vom 10. bis 14. Oktober während der «Anuga Bread + Bakery, Hot Beverages», eine der zehn Fachmessen unter dem Dach der Anuga in Köln. Sie stellen mit neuen Produkten und Marketingkonzepten ihre Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit unter Beweis. Die europäischen Verbraucher lassen sich Brot und Backwaren nach wie vor schmecken. Gefragt sind dabei zusehends Produkte mit gesundheitlichem Zusatznutzen und internationale Spezialitäten. Die aktuellen Marktdaten für Brot belegen die gute Marktlage. 2008 stieg der Brotabsatz in Deutschland laut ACNielsen um 2,4 Prozent auf mehr als 1,13 Millionen Tonnen. Insgesamt setzte der LEH knapp zwei Milliarden Euro in diesem Bereich um – ein Plus von 8,6 Prozent. Auch in vielen anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien und den Niederlanden zeigten die Umsatzkurven nach oben. Die deutlichste Steigerung verzeichnete Großbritannien mit einem Plus von mehr als zehn Prozent auf umgerechnet 3,4 Millionen Euro. Viel Freude bereitet dem Handel in Deutschland das Geschäft mit Biobrot. Der Absatzzuwachs betrug hier in 2008 knapp 30 Prozent. Nach wie vor im Trend liegen Produkte mit gesundheitlichem Zusatznutzen und internationale Spezialitäten. Im «ethnischen Sortiment» sind der Vielfalt kaum Grenzen gesetzt. Das Angebot umfasst neben mediterranen Klassikern diverse Naan-Brot- und Wrap-Varianten sowie außergewöhnliche Kreationen wie etwa Mais-Chili-Brot. Kurzum: Es gibt gute Gründe, sich die «Anuga Bread + Bakery, Hot Beverages» genauer anzusehen und dabei gute Ideen zu sammeln.

DLG-Akademie: Programm Lebensmittelsensorik 2010

Frankfurt / Main. (23.09. / dlg) Ein in Deutschland einmaliges Fortbildungsangebot für Lebensmittelsensoriker bietet die Akademie der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) für 2010 an. Mit produktgruppenspezifischen Seminaren, erfahrenen Referenten und einem hohen Praxisbezug stellt das Angebot der DLG-Akademie eine attraktive Weiterbildungsplattform für einen der zentralen Themenbereiche der Ernährungswirtschaft dar. Das DLG-Sensorik-Zertifikat, das in den Seminaren erworben werden kann, ist ein international anerkannter Qualifikationsnachweis bei Zertifizierungen gemäß DIN EN ISO 9001:2008. Darüber hinaus bietet die Akademie erstmalig auch ein Seminar zur Kennzeichnungs- und Verpackungsprüfung von Lebensmitteln an. Das Fortbildungsprogramm Lebensmittelwirtschaft 2010 ist im Internet veröffentlicht unter DLG-Akademie.de.

Sial 2010: jetzt anmelden für deutsche Beteiligung

Berlin. (21.09. / bve) Die Sial in Paris zählt für das Lebensmittel verarbeitende Gewerbe in Deutschland – Handwerk wie Industrie – zu den wichtigsten Messen im europäischen Ausland. Mit über 5.300 Ausstellern aus 100 Ländern und über 140.000 Besuchern ist sie ein internationaler Branchentreff für exportorientierte Unternehmen und ein Schaufenster für neue Produkte und internationale Innovationen. Die Sial 2010 findet vom 17. bis 21. Oktober in der französischen Hauptstadt statt. Die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) organisiert als privatwirtschaftliche Durchführungsgesellschaft den deutschen Gemeinschaftsstand während der Fachmesse. Sie wurde zudem vom BMELV beauftragt, die deutschen Informationsstände mit Lounges durchzuführen. Somit liegt der deutsche Gesamtauftritt in den Händen der HMC. Interessierte Unternehmen können sich on Line bis zum 23. Oktober 2009 als Aussteller am deutschen Firmen-Gemeinschaftsstand anmelden.


THEMA DER WOCHE: iba 2009 – Weltmarkt des Backens


iba 2009: Feuerwerk der Innovationen

Düsseldorf. (25.09. / ghm) Sie ist mit Abstand die wichtigste Messe für die Bäckerei- und Konditorenbranche weltweit: die iba. In diesem Jahr findet sie zum 21. Mal statt. Vom 03. bis 09. Oktober erfahren sowohl kleine und mittlere Betriebe als auch Großbetriebe in Düsseldorf alles über Innovationen und Trends in den backenden Branchen. Nirgendwo sonst gibt es ein derart vielfältiges und innovatives Angebot aus aller Welt – eine Chance, die sich nur alle drei Jahre bietet. Ob technische Produktneuheiten oder neue und optimierte Rohstoffe: «Die iba leistet alle drei Jahre einen unvergleichlichen Beitrag: Sie liefert die wegweisenden Ideen und Impulse für die Zukunft. Auf keiner anderen Messe findet der kleine Bäcker genauso wie der Großbetrieb und der Industriebäcker eine derartige Vielzahl an Trends und Innovationen aus aller Welt. Sie sind das Nonplusultra für den Markt der Bäcker und Konditoren», sagt Peter Becker, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). «Die iba ist der ideale Marktplatz, erfolgreich neue Produkte auf dem Markt zu platzieren und im Wettbewerb zu testen. Diese Weltleitmesse ist die Innovationslokomotive. Hier werden Neuheiten auf die richtigen Gleise gesetzt, weil die Weichen auf Zukunft stehen». Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr unter anderem die neue «grüne» Technik- und Technologiegeneration, der Außer-Haus-Verkauf und das Thema Kaffee anhand der Sonderschau «Kaffee, Espresso und Barista». Nicht zuletzt die Unternehmen aus der WebBaecker Herausgeber-Gemeinschaft, die als Aussteller am Weltmarkt des Backens teilnehmen, freuen sich schon jetzt, Sie in Düsseldorf begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen zu fachsimpeln.

Marvin: Ein paar nützliche Helfer mehr …

Kronau. (25.09. / goe) Denkt man an nützliche Helfer für die Unternehmensführung in der Bäckerei, Konditorei und Gastronomie, kommt man schnell – allein schon aufgrund der Verbreitung – auf «Goecom,:::::.de/Produkte/produkte.php” >Marvin» von Goecom,:::::.de” >Goecom. Leistungsstarke Funktionen vereinfachen die täglichen Routinearbeiten und erleichtern den Überblick. Durch die professionelle Fakturierung und Produktionssteuerung unterstützt Marvin die Unternehmen bei einer Vielzahl der täglichen Arbeiten. Dadurch erfahren Anwender eine deutliche Entlastung in der Bestellabwicklung und Produktionsplanung. Der integrierte Einkaufsmanager sorgt für die optimale Übersicht über die Einkaufspreise und ermöglicht es, alle Eingangsrechnungen der Lieferanten genauestens zu prüfen. Auch zur Filialkontrolle stellt Marvin in übersichtlichen Auswertungen alle Informationen über Leistung, Genauigkeit und Sortimentsüberwachung zur Verfügung. Kurzum: Mit Marvin greifen Unternehmen auf ein professionelles Waren- und Kostenmanagement vom Einkauf bis zum Filialcontrolling zu, das in regelmäßigen Abständen aktualisiert und weiterentwickelt wird. Mit Blick auf die iba 2009 in Düsseldorf vom 03. bis 09. Oktober hat Goecom wieder Ideen aus dem großen Kreis der Anwender verwirklicht und/oder vertieft. Die Software-Spezialisten aus Kronau freuen sich schon jetzt, gemeinsam mit Ihnen in Halle 9, Stand 9B30 interessante Entwicklungen zu diskutieren. Vorab die wichtigsten Neuerungen in Kürze:
Marvin Easy Calc: So einfach kann Kalkulation sein;
Marvin Power Print: Etiketten für die Profis;
Brot und anderen Einheiten: Nährwertberechnung in Marvin.

Rahmenprogramm: Vielseitiges rund um den Weltmarkt

Düsseldorf. (25.09. / ghm) Während der iba 2009 bieten die Träger und Veranstalter vom 03. bis 09. Oktober ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm an. Hervorzuheben sind die Betriebsbesichtigungen, die gerade ausländischen Messebesuchern Einblick in das Know-how deutscher Bäckereibetriebe bietet. Ergänzt wird dieses Programm durch Besucherevents in der Bäckerfachschule Olpe. Hier können Sie individuell entscheiden, welche Bereiche des deutschen Backhandwerks Sie kennen lernen möchten. Weitere Stichworte zum Rahmenprogramm: Seminare der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk; iba-Cup; Lehrlingswettbewerb; Wettbewerb «Stollen-Zacharias»; Sonderschau «Kaffee, Espresso und Barista». Details zu den einzelnen Angeboten finden Interessenten unter
Info:

FALA: kommt mit interessanten Neuheiten zur iba

Bühl / Baden. (25.09. / fh) Mit voller Kraft arbeitet FALA, deutsche Tochtergesellschaft der französischen Lesaffre Group, weiter an der klaren Neuausrichtung des qualitativen Marktführers für Backhefe, Backzutaten und Backmischungen in Deutschland. «Wir sind auf dem besten Wege», sagt Deutschlandchef Mathias Kollmann. «Unser neues Konzept – Straffung des Sortiments und Entwicklung neuer, attraktiver Produkte – kommt gut bei den backenden Betrieben an. Unsere 15 Berater vor Ort haben alle Hände voll zu tun, die Innovationen vorzustellen». Das spiegelt sich auch während der iba in Düsseldorf wider, wo die Bühler Spezialisten in Halle 14, Stand B19 nicht nur das eingeführte Sortiment und den neuen Produkt-Katalog vorstellen. Mit im Gepäck sind zudem fünf Neuentwicklungen, die eines gemeinsam haben: Sie verbessern die Produktqualität und erleichtern gleichzeitig die Arbeit in der Backstube:

  • KASTALIA, ein patentierter Flüssighefeautomat, der direkt neben dem Kneter steht, revolutioniert den Hefeeinsatz: alles geht leichter, schneller, hygienischer und kostensparender.
  • Crème de Levain, ein aktiver, lebender Sauerteig in flüssiger Form. Crème de Levain ist sofort gebrauchsfertig und eignet sich ideal für Baguette, Spezialbrot, Toastbrot, Brioche und Brötchen.
  • Minute bread, die Patentlösung für alle Bäckereien mit Backstationen, macht frisches, knuspriges Brot in nur drei Minuten möglich.
  • APFELBROT, eine neue Verkaufsidee, um Brot und Kleingebäcke den Kunden mit einem neuen, knackig frischen Geschmackserlebnis zu präsentieren.
  • GUSTAL, ein patentiertes Produkt, das es möglich macht, den Salzgehalt des Brotes bis zu 30 Prozent zu reduzieren und dennoch den gewohnten, leicht salzigen Geschmack unverändert zu lassen.

Die Spezialisten von FALA sind sicher, dass die neuen Produkte auf dem Weltmarkt des Backens große Beachtung finden und freuen sich schon jetzt auf Ihren Besuch. Seien Sie herzlich willkommen.

Besucherprospekt: alles Wichtige auf einen Blick

Düsseldorf. (25.09. / ghm) Die iba als weltweit bedeutendste Messe für die gesamte Branche erfordert vorausschauend eine gute Planung – nicht nur für die Aussteller, sondern auch für die vielen Fachbesucher. Die GHM ist für die reibungslose Durchführung der Messe verantwortlich und möchte Ihnen helfen, Ihre Tage in Düsseldorf vom 03. bis 09. Oktober so angenehm wie möglich zu gestalten. Für Ihre individuellen Planungen stellt Ihnen die GHM daher zahlreiche Serviceangebote zur Verfügung. Unter anderem können Sie ein «Besucherprospekt» (Format PDF, 1.957 KB) herunterladen, in dem Sie auf einen Blick alle wichtigen Informationen für Ihren Messebesuch während der iba 2009 erhalten: Preise, Anfahrt Highlights …

ELEKOM: Wo Bau und Technik auseinandergehen …

Buchholz / Nordheide. (25.09. / ele) Seit gut 20 Jahren berät und begleitet ELEKOM,:::::.de” >ELEKOM Lebensmittel verarbeitende Betriebe – Schwerpunkt Backgewerbe. Zeit genug, vielseitige Erfahrungen und geballtes Know-how zusammenzutragen – entwickelt und umgesetzt. Wo Einzelgewerke aufhören sowie Bau und Technik auseinandergehen, sind die Spezialisten für Architektur, Produktionsplanung und Projektmanagement zur Stelle und schaffen funktionsfähige Gesamtkonzepte:

  • Der Betrieb wird zu eng – was tun?
  • Die Produktionsabläufe entsprechen nicht mehr Ihren Vorstellungen?
  • Welches Konzept passt am besten zu Ihnen bei Erweiterungen, Um- oder Ausbau, Neubau oder Umstrukturierung?
  • Welche Möglichkeiten zur Optimierung bietet Ihr Betrieb?

Beschäftigen Sie sich mit diesen oder ähnlichen Gedanken, dann sollten Sie das unverbindliche Gespräch mit den Spezialisten von ELEKOM suchen. Für Sie da während der iba in Düsseldorf vom 03. bis 09. Oktober in Halle 17, Stand A18. Weitere Infos siehe ELEKOM,:::::.de” >elekom.de.

FAQ: Anreise und Unterkunft im Detail

Düsseldorf. (25.09. / ghm) Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt und das Messegelände sind äußerst verkehrsgünstig gelegen. Ganz gleich, mit welchem Verkehrsmittel oder aus welcher Himmelsrichtung Sie kommen: Düsseldorf ist von überall aus bequem und schnell zu erreichen. Details zu Anreise und Unterkunft finden Sie auf der Homepage der Fachmesse fein säuberlich sortiert. Stichworte: Anreise zum Messegelände Düsseldorf; Flughafenshuttle; Anreise mit dem Auto; Umweltzone; Anreise mit dem Taxi; Hotelangebote; Stadtrundfahrten + Führungen; Reisepartner; Über Düsseldorf.
Info:

IsernHäger: Die gesamte Palette der Vorteigführung

Isernhagen. (25.09. / is) Nicht nur die Brotbäcker unter Ihnen werden ganz genau hingesehen haben, als wir Ihnen in der Ausgabe 36/2009 ein neuartiges Messverfahren für Sauerteigfermentationen vorgestellt haben. Das hat IsernHäger in Zusammenarbeit mit dem Institut für Technische Chemie an der Uni Hannover und der Harry Brot GmbH entwickelt. Keine Frage: Wie das in der Praxis funktioniert, zeigen die Vorteig-Spezialisten aus Isernhagen unter dem Motto «Online Messen und Regeln» vom 03. bis 09. Oktober während der iba in Düsseldorf – Halle 17, Stand A21/B20. Für reichlich Gesprächsstoff ist gesorgt. Andere Exponate sollen darüber nicht zu kurz kommen:

  • Individuell konfigurierbare Industrieanlagen für alle Vorteigformen. Die IsernHäger Systemline ist mehrstufig modular aufgebaut. In der ersten Ausbaustufe besteht die Anlage aus einem Produktionsfermenter und zwei Lagerfermenter. Entsprechend der steigenden Produktion kann durch zusätzliche Fermenter eine Kapazität von bis zu 15.Kilogramm je Tag erreicht werden.
  • Ergänzt wird dieser Nutzen durch eine bedienerfreundliche Anlagensteuerung, die die Möglichkeiten für Support- und Online-Unterstützung durch die Vorteigtechnologie von IsernHäger bietet.
  • Unterschiedliche Starterkulturen (StartGut®) – auch in Bio-Qualität – für AromaStück®, Weizen- und Roggenvorteige komplettieren das Vorteigangebot für den Fachmann, der für seine Kunden das Besondere und Unverwechselbare sucht.

MANAGEMENT + BETRIEB


KfW: Kreditbeschaffung sollte ab jetzt leichter sein

Frankfurt / Main. (25.09. / kfw) Wie von der Bundesregierung Anfang September angekündigt, bietet die KfW Bankengruppe ab sofort den Banken Globaldarlehen zur Refinanzierung von Unternehmenskrediten in Deutschland an. Die Banken haben damit die Möglichkeit, flexible und maßgeschneiderte Kredite sowohl für mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 500 Millionen Euro als auch für große Unternehmen mit einem höheren Jahresumsatz zu refinanzieren. Die KfW Globaldarlehen sind Teil des bis Ende 2010 laufenden Maßnahmenpakets der Bundesregierung (Deutschlandfonds) und werden dem 40 Milliarden Euro umfassenden Etat des KfW Sonderprogramms für Unternehmenskredite entnommen. Sie werden Kreditinstituten aus allen drei Bankensäulen angeboten. Die KfW hat bereits mit mehreren Banken Absichtserklärungen über Globaldarlehen in einem Gesamtvolumen von knapp 3,5 Milliarden Euro unterzeichnet.

Ärgerlich: Geld weg – Was nun?

Buchholz / Nordheide. (23.09. / ele) Banken erhöhen die Gebühren für ihre Geldmaschinen ständig. Deshalb ist das System des direkten Geldeinwurfs durch Verantwortliche aus den Bäckereifilialen bei den Banken fast tot. Heute werden die Tageseinnahmen meist in den Hauptverwaltungen angenommen, gezählt und dann zentral zur Bank gegeben. Dies führt dazu, dass sich unter Umständen zwei Tageseinnahmen im Betrieb befinden können. Kurzum: Das Einsparen von Gebühren ist sicher sinnvoll, das Lagern größerer Geldbeträge aber auch problematisch. In den Polizeinachrichten häufen sich Meldungen über Einbrüche, bei denen nicht selten ganze Tresore verschleppt werden. Wie können Sie sich schützen? Zunächst ist wichtig, dass Sie Ihren Versicherungsschutz prüfen. Danach lohnt es sich, einen Blick auf die internen Flüsse zu werfen, in denen das Geld bei Ihnen zirkuliert – bis hin zur Lagerung. Sicher haben Sie davon gehört, dass Diebesbanden selbst Geldautomaten aus den Wänden reißen. Es ist also nicht damit zu rechnen, dass eine solche Bande – im Fall des Falls – vor Ihrem Wandtresor Halt machen würde. Wie können Sie Ihr Geld also wirkungsvoll schützen? Eine Frage, die schon oft an ELEKOM herangetragen wurde. «Die» Antwort gibt es nicht. So verschieden Unternehmen sind, so verschieden sind die Maßnahmen, die ELEKOM in diesem Sinn bereits entwickelt und realisiert hat – bis hin zum Bau eines richtigen Tresorraums, kombiniert mit der Geldzählung und Kassenbearbeitung. Die Buchholzer Spezialisten für Architektur, Produktionsplanung und Projektmanagement unterziehen auch Ihren Umgang mit den Tageseinnahmen gerne einer fachkundigen Prüfung und erarbeiten Verbesserungsvorschläge.

Bäko Zentrale Süd: weitet Kapazitäten deutlich aus

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Ladenburg. (22.09. / bae) Durch den Neubau des Logistikzentrums und die damit verbundene, deutliche Kapazitätserweiterung am Standort Nürnberg setzt die Bäko Zentrale Süddeutschland auf eigene Stärken (siehe WebBaecker 38/2009). Mit der 1.200 Quadratmeter messenden Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Neubaus leistet die Zentrale Süd zudem nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern sichert sich auch ein Zusatzeinkommen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert nämlich eine feste Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre. Zudem kann der erzeugte Solarstrom selbst genutzt werden. Dafür erhält der Bauherr eine Förderung je Kilowattstunde vom Staat. Diese Vorteile bewogen Vorstand und Aufsichtsrat, eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage zu errichten. Die kann jetzt den durchschnittlichen Stromverbrauch von rund fünfzig Vier-Personen-Haushalten pro Jahr decken. Zudem hilft die Anlage, den CO2-Ausstoß am Standort Nürnberg um 154 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Von der Niederlassung aus erreicht die Zentrale Süd die Genossenschaften in einem Umkreis von Chemnitz über Saalfeld und Schweinfurt, Richtung Süden entlang der A7 bis Kempten, von dort bis in den südöstlichsten Teil Deutschlands und den Kreis schließend auf der östlichen Seite Süddeutschlands wieder nordwärts. Zudem wird von Nürnberg aus die Bäko Österreich in Linz regelmäßig mit Waren versorgt. Darüber hinaus – mit Spediteuren – die Bäko Hungaria sowie Großhandelskunden in Süditalien.

Ökodesign-Richtlinie: Die Glühbirne war nur der Anfang

Berlin. (22.09. / dihk) Das Aus für die Glühbirne ist eingeläutet: Seit dem 01. September dürfen bestimmte Glüh- und Halogenlampen in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Bis 2012 werden stufenweise alle herkömmlichen Glühbirnen vom Markt verbannt und durch Energiesparlampen ersetzt. Das Verbot ineffizienter Leuchtmittel ist allerdings nur der Anfang: Auf die Wirtschaft kommt in den nächsten Jahren eine ganze Flut neuer Ökodesign-Vorschriften zu. Mit der so genannten Ökodesign-Richtlinie will die EU die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit bestimmter Produkte und Güter verbessern. Dafür legt die EU-Kommission verbindliche Mindestanforderungen an die umweltgerechte Gestaltung fest. Rund zehn Ökodesign-Verordnungen hat sie bereits erlassen, über zwanzig weitere sind in Vorbereitung. Neben Haushaltslampen werden künftig Produkte wie Fernseher und Kühlschränke, aber auch Motoren und Pumpen kleinteilig reglementiert. Darüber hinaus wird die Ökodesign-Richtlinie künftig nicht mehr nur für energiebetriebene Produkte gelten, sondern auch für jene, die den Energieverbrauch irgendwie beeinflussen – wie zum Beispiel Fenster und Türen, Duschköpfe und Wasserhähne und, und, und. Planungen zufolge wird dies die EU-Kommission bis spätestens Herbst 2011 festlegen. Die EU-Gesetzgeber wollen danach noch weiter gehen und die Ökodesign-Richtlinie schon ab 2012 auf alle Produkte – wie Möbel, Kleidung und Nahrungsmittel – ausdehnen. Zum Pensum, in welchen Produktgruppen die EU-Bürokratie demnächst1 gnadenlos regeln und regulieren will, gehören unter anderem
Haushalts- und Gewerbeöfen inklusive Mikrowellengeräte;
Haushalts- und Gewerbeherde und -grills;
Gewerbliche Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner;
Industrie- und Laboröfen;
Kühlgeräte;
Klimatechnik.
Eine Arbeitsgruppe von IHK und DIHK erläutert mit dem Merkblatt «Ökodesign in 10 Minuten» (Format PDF, acht Seiten, 65 KB), wie die Ökodesign-Richtlinie funktioniert, welche weiteren Produkte betroffen sind und wie sich Unternehmen in die komplexen Entscheidungsprozesse einbringen können.
Info:

«Causa Hirtenfladen»: Revision ist nicht zulässig

Bergkamen. (19.09. / wib) Über die «Causa Hirtenfladen» hatten wir an dieser Stelle erstmals Anfang März berichtet und uns belehren lassen, dass Diebstahl nicht immer Diebstahl ist. Zum Beispiel dann, wenn der beschuldigte Bäcker das Brötchen gekauft, den verwendeten Brötchenbelag im Wert von unter zehn Cent aber nicht abgerechnet hat. Im März hob das Arbeitsgericht Dortmund die durch die Bäckerei Westermann GmbH ausgesprochene fristlose Kündigung wegen formaler Fehler auf, weshalb das Unternehmen in Berufung ging. Jetzt ist die fristlose Kündigung des Bäckers auch in zweiter Instanz für nichtig erklärt worden. Selbst wenn der Angestellte sein Brötchen nur aus Hunger mit dem Belag bestrichen hätte, wäre eine fristlose Kündigung unverhältnismäßig, entschied das Landesarbeitsgericht Hamm. Beim Belag habe es sich um eine «äußerst geringwertige Sache» gehandelt. Ob es tatsächlich einen Diebstahl gab oder der Angestellte «nur abschmecken» wollte, konnte die zweite Instanz nicht klären. Eine Revision ließ das Landesarbeitsgericht nicht zu. Der 26-jährige Bäcker will weiter bei seinem Brötchengeber arbeiten, der insgesamt rund 350 Mitarbeitende zählt.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


USA: Ausgaben für Bio heute ähnlich wie in Deutschland

Greenfield / MA. (21.09. / bf) Das Marktwachstum in den USA betrug trotz einer im zweiten Halbjahr 2008 einsetzenden Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr (2008) erstaunliche 16 Prozent. Die Jahre zuvor hatte die Zuwachsrate jeweils bei etwa 20 Prozent gelegen. Inzwischen liegt der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln und Getränken bei rund 23 Milliarden US-Dollar, einschließlich des Non-Food-Bereichs (Naturkosmetik, Öko-Textilien, Tierfutter …) sogar bei 24,6 Milliarden US-Dollar (2008). Am schnellsten wuchs das Segment Brot und Getreideprodukte mit 35 Prozent sowie der Getränkesektor mit 31 Prozent, heißt es bei der Organic Trade Association (OTA) in ihrem jährlichen Bericht «2009 Organic Industry Survey». Einen wahren Boom erlebte der Non-Food-Sektor mit einer Zunahme von annähernd 40 Prozent auf über 1,6 Milliarden US-Dollar. Der Bio-Anteil an den gesamten Lebensmittelausgaben liegt mit 3,5 Prozent heute etwa in der gleichen Größenordnung wie in Deutschland.

BfR: Allergene in Lebensmitteln binnen Minuten nachweisen

Berlin. (21.09. / bfr) Die Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) arbeitet an der Entwicklung von Schnelltests zum Nachweis Allergie auslösender Stoffe in Lebensmitteln. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Forschungsprojekts sollen bis Anfang 2012 Analysemethoden für die amtliche Lebensmittelüberwachung und die Lebensmittelindustrie entwickelt werden, mit Hilfe derer sich innerhalb von Minuten auch geringste Spuren von Allergenen in Lebensmitteln nachweisen lassen. «Wir schließen damit eine Lücke bei den wissenschaftlichen Methoden zur Kontrolle von Lebensmitteln», sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel – denn: Die wichtigsten Allergene müssen seit 2005 zwar auf Lebensmitteln gekennzeichnet werden, doch gibt es bislang nur zwei offizielle Methoden, um sie im Labor nachzuweisen. Die sind zeitaufwändig und können nur mit entsprechenden Analysegeräten erfolgen (Volltext).


PERSONEN + EHRUNGEN


Politiker unterwegs (1): in Sachsen-Anhalt

Stendal. (24.09. / slb) Bundesarbeitsminister Olaf Scholz besuchte die Stendaler Landbäckerei. Anlass war die Auszeichnung «Beschäftigung gestalten – Unternehmen zeigen Verantwortung», die das Unternehmen 2007/2008 erhielt. Für Inhaber Andreas Bosse stand nicht nur ein Produktionsrundgang auf dem Programm, sondern auch eine Diskussion über Qualifizierung, Mitarbeiterführung und Lehrlingsausbildung. «90 Prozent der Beschäftigten in der Produktion haben einen ihrer Tätigkeit entsprechenden Abschluss. Im Verkauf ist der Anteil geringer», sagte Bosse. Scholz bestätigte: «Qualifikation ist für die Menschen in Zeiten der Globalisierung wichtig. In Zukunft werden vor allem jene auf dem Arbeitsmarkt Probleme haben, die als ungelernte Kräfte eine Arbeit finden müssen». Andererseits werde es zunehmend schwierig, gute Nachwuchskräfte zu finden. Bosse: «Deshalb werben wir heute offensiv um Nachwuchs». Bislang konnte das Unternehmen jedem ausgebildeten Lehrling einen Arbeitsplatz garantieren, sofern er gute Leistungen zeigt und sich einfügt». Das, so bestätigten die Betriebsräte Thomas Dargent und Doris Schermer, funktioniere nicht zuletzt aufgrund des Miteinanders von Geschäftsführung und Arbeitnehmern recht gut. Anerkennung fand beim Arbeitsminister, dass die Arbeitsplätze in Stendal anpassbar sind, zum Beispiel für ältere Arbeitnehmer – und dass es beim Landbäcker wieder die Tradition des Betriebsferienplatzes gibt: Der Betriebsrat vergibt Plätze in einem Wohnwagen am Barleber See bei Magdeburg zum günstigen Konditionen an die Beschäftigten.

Politiker unterwegs (2): in Hessen

Heuchelheim. (24.09. / wib) Leistungsfähige mittelständische Unternehmen im Kreis Gießen besichtigte Dr. Hermann Otto Solms wenige Tage vor der Bundestagswahl. Eine der Anlaufstellen für den Vize-Präsidenten des Deutschen Bundestags war die Bäckerei-Konditorei Volkmann GmbH, die sich aus einer kleinen Dorfbäckerei der 30er Jahre zu einer modernen, 2005 in Betrieb genommenen «Großbäckerei» entwickelt hat. Das Unternehmen zählt 170 Mitarbeiter, davon 37 Bäcker und Konditoren sowie einige Auszubildende. Insgesamt sind 13 Lieferfahrzeuge im Einsatz. Seniorchef Peter Volkmann und Juniorchef Frank Pauly führte die Delegation durch das Unternehmen und nutzten die Gelegenheit, mit dem Politiker mittelstandsspezifische Angelegenheiten zu besprechen.

Senior Vice President Food Intelligence verlässt Lekkerland

Frechen. (24.09. / lag) Aus persönlichen Gründen hat sich Thomas Kern, Senior Vice President Lekkerland Food Intelligence entschieden, die Lekkerland AG + Co. KG zu verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu stellen. Die Leitung des Bereichs Food Intelligence übernimmt zunächst Stefan Punke, Geschäftsführer Lekkerland Deutschland GmbH + Co. KG, in Personalunion. Kern trat 2006 in das Unternehmen ein und baute den Bereich Food Services konzeptionell und operativ auf. Unter anderem führte er die eigene Produktlinie Food IQ ein. Lekkerland bedauert die Entscheidung des 47-Jährigen und bedankt sich ausdrücklich für sein Engagement.

Josef Wiese im Alter von 77 Jahren verstorben

Osnabrück. (23.09. / oz) Der Mitbegründer und ehemalige Gesellschafter der Conditorei Coppenrath + Wiese, Josef Wiese, starb vergangene Woche im Alter von 77 Jahren. Der gelernte Bäcker- und Konditormeister beeinflusste maßgeblich die Entwicklung von Europas größtem Hersteller tiefgekühlter Torten und Kuchen. 1975 hatten die Cousins Josef Wiese und Aloys Coppenrath den Grundstein für ihr Lebenswerk gelegt – in einer umgebauten Molkerei im westfälischen Westerkappeln. Beschäftigte das Unternehmen anfangs 35 Mitarbeitende, zählt Coppenrath + Wiese heute über 1.800 Mitarbeiter/innen. 2004 zog sich Josef Wiese aus dem aktiven Berufsleben zurück und verkaufte die durch seine Familie gehaltenen 50 Prozent Geschäftsanteile an die Familie Coppenrath.

Ofenbau: Kauffrau unterstützt Vertrieb in Frankreich

Affalterbach. (21.09. / wie) Seit September repräsentiert die Französin Sophie Lecoq den württembergischen Ladenbackofenhersteller Wiesheu in Frankreich. Dank ihrer perfekten Deutschkenntnisse war die gelernte Kauffrau mehrere Jahre im Industrieservice und Einkauf für deutsche Unternehmen in Frankreich tätig, bevor sie nun in den Vertrieb wechselte.

Kulmbach: Stühlerücken in der Chefetage

Kulmbach. (19.09. / wib) Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kulmbacher Brauerei AG, Jürgen Brinkmann (53), wird neuer Ireks-Geschäftsführer. Ab Oktober verantwortet er neben Thomas Krupp, Robert Prause, Hans Albert Ruckdeschel und Stefan Soiné das Ressort Beteiligungsmanagement im Kulmbacher Unternehmen. Bis zum Jahreswechsel 2009/2010 stehen zudem noch Horst Bergmann (68) und Bernd Dieckmann (66) zur Verfügung, bevor sie in den Ruhestand gehen. Sie werden nach Angaben aus Kulmbach jedoch weiterhin die Geschicke «mit Sachverstand begleiten». Mit Brinkmanns Berufung trage Ireks der wachsenden Zahl und Bedeutung von Beteiligungsgesellschaften in Deutschland und 18 weiteren Ländern Rechnung. Brinkmann werde als Diplom-Kaufmann profunde Kenntnisse und Erfahrungen aus seiner langjährigen Tätigkeit in familiengeführten oder börsennotierten Unternehmen der Lebensmittelbranche einbringen und damit einen bedeutenden Beitrag zur künftigen Entwicklung der Gruppe leisten. Ireks ist die Kerngesellschaft der seit über 150 Jahren in Besitz der Familie Ruckdeschel befindlichen Firmengruppe. Rund 2.000 Mitarbeitende erwirtschaften jährlich einen Umsatz von gut 400 Millionen Euro.


BOOKMARKS + BOOKS


«backwaren aktuell»: geballte Infos rechtzeitig zur iba

Bonn. (24.09. / wiba) Mit Blick auf die iba 2009 hat das Wissensforum Backwaren gleich zwei neue Ausgaben seiner Publikation «backwaren aktuell» parat – und noch dazu in Farbe.

  • «backwaren aktuell» Nr. 02 – September 2009
    Format PDF – 20 Seiten – 1.453 KB
    Aus dem Inhalt: Die Schwarzwälder Kirschtorte – eine Klassikerin deutscher Patisseriekunst. Exorphine – von Quarkjunkies und Krümelmonstern. Lebensmittelkennzeichnung – Information oder Desinformation. Bretter, die die Welt verändern – Eine vergleichende Gegenüberstellung von Holz und Kunststoffpaletten. Die Lernreihe – Das neue Informationsangebot auf der Website des Wissensforums Backwaren.
  • «backwaren aktuell» Ausgabe Österreich – September 2009
    Format PDF – 20 Seiten – 1.231 KB
    Aus dem Inhalt: Bio-Backwaren – Gesetzliche Vorgaben. Salz und Salzreduzierung bei der Backwarenherstellung. Scharf auf Gewürze – Was in Gewürzen steckt, was unsere Begierde weckt. Cremefüllungen – Die süßen Verführer. Die Lernreihe – Das neue Informationsangebot auf der Website des Wissensforums Backwaren.

Zudem sind die Fachbroschüren «Was sind Backmittel?» (Nr. 01) und «Emulgatoren in Backmitteln und Backgrundstoffen» (Nr. 27) jetzt auch in englischer Sprache verfügbar:

  • «Bread improvers – action and application»
    Prof. Dr. Ludwig Wassermann, Neu-Ulm, Germany
    (PDF file – 20 pages – 283 KB)
  • «Emulsifiers in bread improvers and bakery ingredients»
    Hartmut Gölitz, Andreas Funke, Illertissen, Germany
    (PDF file – 20 pages – 527 KB)

Die Publikationen sind auch während der iba direkt erhältlich – gedruckt und digital. Sie finden das Wissensforum Backwaren in Halle 11, Stand E 29. Die Mitarbeiter des Wissensforums freuen sich schon jetzt auf einen regen Informationsaustausch.

Global Industry: Tortillas become mainstream solution

Hamburg. (bm) The tortilla, which has been a staple in Mexican homes for thousands of years, has become a contemporary favourite in mainstream households in recent years. With sales estimated to be 950,4 million USD in 2008, it is the second most popular bread type in the United States – beating out whole wheat bread, bagels and rolls and only giving way to classic white bread. Other topics of the week:

Title Region Date
General Mills: reports strong results for fiscal Q1/2010 (US) Thu 09-24
Viterra Inc.: acquires Australian ABB Grain (CA) Thu 09-24
Bauli: acquires Motta and Alemagna brands from Nestle (IT) Thu 09-24
ConAgra Foods: reports strong Q1/2010 (US) Thu 09-24
85 Degrees Coffee: to open first Beijing store (TW) Thu 09-24
Sri Lanka: to promote rice flour for biscuits and bread (LK) Thu 09-24
Study: Stevia market to break 100 million USD this year (US) Thu 09-24
Sara Lee: names new chief financial officer (US) Thu 09-24
Sara Lee: reports improved environmental performance (US) Wed 09-23
AQSIQ: promulgates new rule on moon cake packaging (CN) Wed 09-23
Asia: The CSR issues behind moon cakes (CN) Wed 09-23
BfR: Detect allergens in food within a few minutes (DE) Tue 09-22
Tortillas: become a mainstream meal solution (US) Tue 09-22
iba 2009: hosts a number of interesting competitions (DE) Mon 09-21
Cargill: First cocoa co-operatives receive UTZ Certification (NL) Mon 09-21
Riverside: buyout firm buys German Kaul GmbH (DE) Sat 09-19
Barry Callebaut and Natra terminate negotiations (CH) Sat 09-19
Krispy Kreme: net income nears breakeven in Q2/2010 (US) Fri 09-18
Sara Lee: held its 2009 «Meet the Management» meeting (US) Fri 09-18


REZEPTE + IDEEN


Rezeptideen: «Aller guten Dinge sind Drei»

Isernhagen. (25.09. / is) Auf der Suche nach einem für Sie passenden «Rezept der Woche» fiel dem WebBaecker auf, dass die Vorteig-Spezialisten von IsernHäger gerade die Navigation auf ihrer Website vorteig.de überarbeiten. Sie wissen es: Während man im deutschsprachigen Raum eher die senkrechte Navigation bevorzugt, setzte sich international mehr die waagerechte Navigation durch. Nun arbeiten die Spezialisten daran, dass sich das internationale Interesse an Produkten und Dienstleistungen aus Isernhagen bei Hannover auch in der Website-Navigation widerspiegelt. Unbeabsichtigte, für uns aber ganz praktische Begleiterscheinung ist, dass die abgelegten Rezepte etwas durcheinander geraten sind. So stehen derzeit attraktive und sehr populäre Herstellungsanweisungen ganz oben, die Sie bereits kennen – wie zum Beispiel das «Aromasoftweißbrot», die «Speckbrötchen» und das «Vollkorn-Sonnenblumen-Brot». Die Download-Links zur Erinnerung:

ODS (0.017 KB): 1009-ISERN-AROMASOFT.ODS
XLS (0.021 KB): 1009-ISERN-AROMASOFT.XLS
PDF (1.052 KB): Aromasoftweissbrot.pdf

ODS (17 KB): 1409-ISERN-SPECKBROET.ODS
XLS (18 KB): 1409-ISERN-SPECKBROET.XLS
PDF (1.048 KB): Speckbroetchen.pdf

ODS (18 KB): 1809-ISERN_VK-SONNE.ODS
XLS (22 KB): 1809-ISERN_VK-SONNE.XLS
PDF (1’366 KB): VollkornSonnenblumenBrot.pdf