Samstag, 27. Februar 2021

WB-35-2008

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 35. KW 2008 (23.08. bis 29.08.)
Download: https://www.webbaecker.de/08archivphp/wb3508.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Bahlsen: Standort Barsinghausen ist gerettet
02. Joey´s: meldet zweistelliges Umsatzplus im ersten Halbjahr
03. Morgengold: passt Strukturen dem Wachstum an
04. Lieken AG: Eiltempo beim Wiederaufbau in Brehna
05. Freundliche Börse: Aryzta löst Hiestand mit Kursgewinn ab
06. Cinnabon: will in Europa expandieren

TERMINE:
07. ZV: lädt zum Delegiertentag nach Dresden
08. Bäko Workshop: von «alten Bekannten» und «neuen Gesichtern»
09. Grundwissen: zur Produktion ohne Zusatz von Backhefe
10. Für Bäcker: Infotag «Klimawandel und Landwirtschaft»
11. Lebensmittel-Kommunikation: Neue Konzepte sind gefragt
12. VDB + IGV: laden zur Betrachtung der Getreideernte 2008
13. Management: «Nach der Krise ist vor der Krise»

MANAGEMENT + BETRIEB:
14. Frischeiverarbeitung: Bayern lässt nicht locker
15. Zielvorgaben: Über das Know-how für das richtige Maß
16. BfAI + IiG: bilden neue «Germany Trade and Invest»
17. «Kühl und weich macht den Bäcker reich»: Was heißt das?
18. Exkurs: Regeln und Risiken der Geschäftsführerhaftung
19. Danisco: Aktionäre bestätigen Verkauf der Zuckersparte

MARKETING + VERKAUF:
20. CMA: Wert deutscher Agrarexporte steigt um über 18 Prozent
21. ZMP: Kürbisse in Deutschland immer beliebter

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
22. Erntebilanz: Erträge überdurchschnittlich, Qualität gut
23. Bauernverband: Menge gut, Preise niedriger, Kosten höher

PERSONEN + EHRUNGEN:
24. Basic AG: wechselt Aufsichtsrat komplett aus

BOOKMARKS + BOOKS:
25. Zahlen, Fakten, Hintergründe: Flyer wieder erhältlich
26. DIA: Über Risiken und Renditen bei der Altersvorsorge
27. Global Industry: Focus Brands sets sights on Europe

REZEPTE + IDEEN:
28. CMA: «Achtung, fertig, Butterbrot!»


MARKT + UNTERNEHMEN


Bahlsen: Standort Barsinghausen ist gerettet

Hannover. (29.08. / ngg / eb) Nach zähen Verhandlungen hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie einen Tarifvertrag zur Zukunftssicherung des Gebäckherstellers Bahlsen GmbH + Co. KG, Werk Barsinghausen abgeschlossen. NGG-Verhandlungsführer Michael Bergstreser: «Es ist gelungen, den Standort zu retten und eine weitgehende Arbeitsplatzgarantie bis 31. Dezember 2010 im Gesamtunternehmen zu vereinbaren. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wird Bahlsen bis 2011 am Standort Barsinghausen 20 bis 40 Millionen Euro investieren» (Volltext NGG). Inhaber Werner M. Bahlsen hatte während einer Betriebsversammlung im April den rund 700 Beschäftigten eine Prüfung des traditionsreichen und größten Bahlsen-Werks angekündigt. Angesichts des harten Wettbewerbs sollten Produktionskosten gesenkt und die Werksstruktur verbessert werden. Damals hieß es, dass Barsinghausen mit einer Jahreskapazität von 60.000 Tonnen derzeit nur zu zwei Dritteln ausgelastet sei (vgl. WebBaecker 16/2008). Der neu geschlossene Tarifvertrag tritt zum 01. September in Kraft. Darin garantiert Bahlsen den Erhalt von 434 Vollzeitarbeitsplätzen in Barsinghausen. Derzeit gibt es dort rund 630 Stellen. Rund 200 Arbeitsplätze entfielen durch Rationalisierung. Die Arbeitnehmer müssen zudem Einbußen bei Sonderzahlungen hinnehmen. Das Werk war 1957 in Betrieb genommen worden. Wegen seiner veralteten Gebäude- und Infrastruktur und daraus resultierenden hohen Fixkosten galt/gilt es als nicht mehr effizient genug. Mit dem neuen Vertrag sei nun auch die Entscheidung für eine Sanierung getroffen worden, heißt es seitens des Unternehmens (Volltext Bahlsen).

Joey’s: meldet zweistelliges Umsatzplus im ersten Halbjahr

Hamburg. (27.08. / jp) Die Joey´s Pizza Service GmbH meldet für das erste Halbjahr 2008 ein Umsatzwachstum von 19,5 Prozent im Vergleich zur ersten Hälfte 2007. Das entspreche einer Steigerung um 12,8 Prozent auf bestehender Fläche, heißt es aus Hamburg. Zudem hat das Unternehmen seit dem Jahreswechsel 2007/2008 bundesweit elf Filialen eröffnet: ein so genannter « Flagship-Store», zwei reine Lieferbetriebe sowie acht Lieferbetriebe mit angeschlossener PizzaBar. Die geschäftsführenden Gesellschafter Carsten Gerlach und Christian Niemax wollen in diesem Jahr noch zwei weitere Eigenregie-Filialen eröffnen. Joey´s Pizza zählt aktuell 145 Standorte und will noch in diesem Jahr die 150. Filiale eröffnen. In 2007 erwirtschaftete das Unternehmen insgesamt einen Umsatz von mehr als 63 Millionen Euro. Der Spezialist für Pizza-Heim-Lieferservice will seine Marktposition auch künftig zügig ausbauen. Gegründet 1988, gehört Joey´s heute in der Gastronomie – nach eigenen Angaben – zu den zehn größten Franchisegebern in Deutschland.

Morgengold: passt Strukturen dem Wachstum an

Stuttgart. (27.08. / frn) Für das erste Halbjahr 2008 verzeichnet die Morgengold Frühstücksdienste Franchise GmbH ein Umsatzplus von 18 Prozent. Zudem hat die Zentrale zwei neue Franchise-Partner hinzugewonnen, heißt es aus Stuttgart. Insgesamt gelte jedoch: «Nach einer Konsolidierungsphase haben wir uns einerseits von schwachen Partnern getrennt. Andererseits haben wir kleinere Standorte zusammengelegt. So ist die Voraussetzung für einen neuen Betriebstyps 1500+ entstanden, der Franchise-Partnern die Möglichkeit bietet, deutlich über die bisher durchschnittliche Betriebsgröße von 1.500 Kunden zu wachsen», sagen die geschäftsführenden Gesellschafter Franz Smeja und Jürgen Rudolph. Auch am so genannten «Backend» hat Morgengold hart gearbeitet, um seinen Franchise-Partnern Verwaltung und E-Commerce zu erleichtern: «Ziel war es, in der Betriebsführung dem Wachstum besser gerecht zu werden. Mit neuen Lösungen im Franchise-, Telefonisten- und Repräsentanten-Portal on Line haben wir die Voraussetzung geschaffen, wachsende Strukturen besser organisieren zu können». Die Morgengold-Akademie bietet seit diesem Jahr zudem ein mehrstufiges Programm zur Aus- und Fortbildung. Seminare sind auf individuelle Betriebsgrößen angepasst. Intensivseminare für ausgesuchte Partner in ausgesuchten Situationen ergänzen das Programm. Aktuell erhalten über 220.000 Kunden in Deutschland und Österreich Backwaren bis morgens früh um 06:30 Uhr frisch an die Haustür geliefert. Die Kundenansprache über das Kundenportal on Line ist dabei ein wichtiges Instrument. Im Schnitt werden heute rund 60 Prozent der Bestellvorgänge über das Internet abgewickelt. Die Morgengold-Zentrale selbst versteht sich eher als Unternehmens- und Konzeptberatung.

Lieken AG: Eiltempo beim Wiederaufbau in Brehna

Brehna. (25.08. / mz) Ende Januar hatte ein Feuer die Produktionshallen der Zimmermann Toast GmbH – Tochtergesellschaft der Lieken AG – im Landkreis Anhalt-Bitterfeld zerstört. Daraufhin setzten die Großbäcker alles daran, die zerstörten Kapazitäten im Eiltempo wieder herzustellen. So hat Zimmermann Toast bereits Ende Mai in Brehna Richtfest für die neuen Hallen feiern können, berichtet die «Mitteldeutsche Zeitung» (MZ). Die unbeschädigte Produktionslinie 1 war nach grundlegender Reinigung Anfang April wieder angefahren worden. Die Produktionslinie 2 und 3 würden derzeit aufgebaut, sagte Firmensprecherin Christina Stylianou gegenüber der MZ. Produktion und Belegschaft aus Brehna waren nach dem Brand auf andere Lieken-Großbäckereien verteilt worden. Heute arbeiten wieder zwei Drittel der ursprünglich 150 Mitarbeitende in Brehna. Sobald die dritte Linie angefahren ist, würde wieder die komplette Belegschaft in Brehna arbeiten können. So Maschinen, Linie und Mitarbeiter optimal zusammenpassten, liege die Kapazität je Linie bei etwa 7.000 Broten pro Stunde, beantwortete Christina Stylianou die Frage nach der Auslastung der neuen Linien. Es gehe nach wie vor nur um die Wiederherstellung der Kapazitäten. Erweiterungspläne gebe es derzeit nicht.

Freundliche Börse: Aryzta löst Hiestand mit Kursgewinn ab

Zürich / CH. (23.08. / nzz / iaws) Die Fusion der Hiestand Holding AG mit der IAWS Group PLC zur neuen Aryzta AG ist komplett. Der Einstand an der Schweizer Börse SWX sei «eindrücklich» gewesen, berichtet die NZZ. Die auch an der irischen Börse ISE kotierte Namenaktie eröffnete demnach mit 57,50 Schweizer Franken (CHF) und ging zum Tageshöchstwert von 64 CHF aus dem Handel; entsprechend einem Tagesgewinn von über elf Prozent. Die inzwischen dekotierte Hiestand-Aktie hatte am letzten Handelstag bei 2’020 CHF geschlossen. Da die Hiestand-Aktionäre je Titel 36 Aryzta-Aktien erhalten, hätte der Aryzta-Eröffnungskurs rein rechnerisch lediglich bei 56,10 CHF liegen müssen. Die freundliche Aufnahme der neuen Papiere basiert im Wesentlichen auf der positiven Bewertung der Fusion durch diverse Analytiker. Nicht zuletzt ist mit Aryzta der Weltmarktführer im Convenience-Backwaren-Markt entstanden. Das Unternehmen hat an Gewicht gewonnen und dürfte dadurch mehr institutionelle Investoren anlocken. Die Kotierung umfasst den Meldungen nach 77,55 Millionen Namenaktien, zuzüglich der formellen Kotierung von 78’940’460 Aktien aus bedingtem Kapital. Dies entspricht einer Börsenkapitalisierung von 4,45 Milliarden CHF – 2,749 Milliarden Euro. Der neue Backwarenkonzern wird im September erstmals Zahlen vorlegen. Die Resultate des Ende Juli abgeschlossenen Geschäftsjahrs der IAWS Group, der Halbjahresabschluss der Hiestand Holding sowie die Pro-forma-Resultate der Aryzta AG per Ende Juli sollen am 22. September zur Verfügung stehen.

Cinnabon: will in Europa expandieren

Atlanta / GA. (23.08. / fb) Der Snack-Gigant Focus Brands will auf dem europäischen Markt Fuß fassen. Als Franchise-Geber betreibt das Unternehmen derzeit über 2.100 Eiskrem-, Bäckerei-, und Sandwich-Standorte sowie Cafés in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus unter den Marken «Carvel», «Cinnabon», «Schlotzky´s» und «Moe´s Southwest Grill». Focus Brands ist zudem Franchise-Geber für «Seattle´s Best Coffee» auf US-amerikanischen Militärstützpunkten in den USA sowie dort, wo US-Militär stationiert ist. Die erste europäische Franchise-Niederlassung – eine Cinnabon-Filiale – hat unlängst in London (UK) eröffnet. Auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz möchte der Franchise-Geber expandieren und ist auf der Suche nach Master-Franchise-Nehmern. Die Produktpalette von Cinnabon umfasst Zimtgebäck in verschiedenen Varianten sowie Kaffee, heiße Schokolade uns Speiseeis. Franchise-Nehmer erhalten exklusive Gebietslizenzen und sollten über das Know-how und die finanziellen Kapazitäten verfügen, um mehrere Niederlassungen zu betreiben. Master-Franchise-Nehmer für Großbritannien, zunächst bis 2014, ist Rayhaan Hassim, Eigentümer der Cinnaworld Limited. Mit Cinnaworld betreibt Hassim bereits Cinnabon-Filialen in Südafrika – über das Subunternehmen Cinnabest Retail Limited. Weltweit gibt es derzeit rund 700 Cinnabon-Filialen.


TERMINE + EVENTS


ZV: lädt zum Delegiertentag nach Dresden

Berlin. (29.08. / ZV) Zur Mitgliederversammlung lädt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) ins Hotel Hilton nach Dresden. Die Jahrestagung vom 14. bis 16. September zählt etliche Programmpunkte, hier zusammengefasst in einer kleinen Übersicht (Format PDF | 184 KB). In Vorbereitung des Delegiertentags hat der Zentralverband seinen 120 Seiten zählenden Geschäftsbericht 2007/2008 als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung gestellt – interessante Lektüre, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Hinweis: Im Rahmen des Delegiertentags lädt das Sparwerk der Deutschen Bäckerjugend am 15. September zur Mitgliederversammlung etwa um 11:30 Uhr (siehe Übersicht).

Bäko Workshop: von «alten Bekannten» und «neuen Gesichtern»

Bonn. (29.08. / bae) Die Macher sind schon ein wenig stolz auf den langjährigen Erfolgsweg des Bäko-Workshops, heißt es auf der Homepage. Dabei wollen sie zur 20. Ausgabe des Branchenkongresses gar nicht so sehr auf die Veranstaltungsreihe an sich eingehen, sondern beleuchten, welche Veränderungen sich in dieser Zeit in der backenden Branche ergeben haben und Anregungen geben, wie man den heutigen Marktherausforderungen begegnen kann. Hochkarätige Referenten, darunter sowohl «alte Bekannten» als auch «neue Gesichter», sollen die inspirierenden Themen des 20. Workshops vom 09. bis 11. November in Berlin präsentieren.
Programm:
Anmeldung:

Grundwissen: zur Produktion ohne Zusatz von Backhefe

Oberursel. (28.08. / tml / eb) Biegt sich des WebBaeckers Server unter einer «gewissen Last», dann muss Sie ein Thema besonders interessieren. «Brot ohne Zusatz von Hefe» ist ein Solches, wie Sie in der vergangenen Woche (Ausgabe 34/2008) eindrucksvoll bewiesen. Wer nach einem eher anthroposophischen Ansatz sucht und in diesem Sinn Grundwissen zur Herstellung von Brot und Gebäck ohne Backhefe erwerben will, sollte einen Blick auf die Homepage von Thomas und Monika Lepold aus Oberursel werfen. Die beiden Diplomingenieure für Bäckereitechnologie haben das Honig-Salz-Verfahren neu belebt und ein Backferment entwickelt, das nur aus Getreide, Wasser, Honig und Salz besteht. Wie man damit in der Betriebspraxis umgeht, vermitteln die Lepolds in Seminaren. Die nächsten Schulungen finden statt in Düsseldorf (29.September), Hamburg (30.September), Bad Vilbel (27.Oktober), Stuttgart (28.Oktober) und Bayreuth (29.Oktober). Details finden Sie hier.

Für Bäcker: Infotag «Klimawandel und Landwirtschaft»

Neumünster. (28.08. / gr) Zum Infotag «Klimawandel und Landwirtschaft» lädt am Sonntag, den 07. September die Handelsgesellschaft Gut Rosenkrantz ein. Interessierte Bäcker und Landwirte erwarten ab 11:30 Uhr in Neumünster Fachvorträge und eine Mühlenführung. Stichworte: Klimawandel; Auswirkungen auf den Anbau und die Qualitäten von Getreide; Kurzbericht zur Ernte 2008.
Info: Anmeldungen sind bis zum 29. August erbeten unter der Rufnummer 04321/9900 oder per E-Mail an info um gut-rosenkrantz.de – Christian Bickhove nennt Ihnen gerne weitere Details zur Veranstaltung.

Lebensmittel-Kommunikation: Neue Konzepte sind gefragt

Frankfurt / Main. (27.08. / dlg) Im Rahmen der DLG-Lebensmitteltage in Frankfurt und Bad Soden veranstaltet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ein Fach-Forum zum Thema «Food-Kommunikation». Spezialisten aus den Bereichen Marketing, strategische Kommunikation und Werbung informieren über aktuelle Herausforderungen, Trends und Strategien in der Lebensmittelbranche. Das DLG-Forum «Erfolgreiche Kommunikation für veränderte Märkte» findet am 09. Oktober in Bad Soden statt (Volltext).

VDB + IGV: laden zur Betrachtung der Getreideernte 2008

Berlin. (27.08. / vdb) Die Vereinigung Deutsche Backbranche (VDB) und das Institut für Getreideverarbeitung (IGV) laden am 23. September ab 13:00 Uhr zur gemeinschaftlichen Veranstaltung «Qualität der Getreideernte – Erntejahr 2008». Dr. Gerd Huschek, Dipl.-Ing. Dorothea Klotz und Dipl.Ing. Annette Lehrack vom IGV referieren über die «Auswertung der Qualität und Verarbeitungseignung von Weizen und Roggen des Landes Brandenburg der Ernte 2008». Ein weiterer Vortrag befasst sich mit Fragen der Agrarpreisentwicklung und natürlich vorrangig mit der Preissituation. Dietrich Holler vom «Ernährungsdienst» (Frankfurt/Main) referiert in diesem Sinn über «Mengen und Preise: Tendenzen an den Agrarmärkten». Die kostenfreie Veranstaltung findet statt am IGV in Nuthetal, OT Bergholz-Rehbrücke.
Info: Zwecks Beantwortung weiterführender Fragen stehen Dr. Heinz Kaiser, (Telefon 033200-89-179) und Dr. Gerd Huschek (033200-89-131) zur Verfügung.

Management: «Nach der Krise ist vor der Krise»

Bonn. (25.08. / bmi) Qualitätsmanagementsysteme sehen stets auch Krisenleitfäden vor, die Hilfestellungen bei der Bewältigung einer Krise geben sollen. Wie diese aussehen, wie sich Unternehmen und Branchen vor Krisen schützen können und wie man auf Krisen reagieren sollte, zeigt das Seminar «Krisenmanagement nach Best Practice» – nicht nur anhand theoretischer Ansätze, sondern ebenso durch die Erarbeitung von Lösungen bei geeigneten Fallbeispielen. Das Backmittelinstitut hat dieses Seminar am 24. September speziell für die Backbranche konzipiert. Es richtet sich an alle Mitarbeiter/innen, die in den Unternehmen für das Krisenmanagement zuständig sind (Unternehmens- und Qualitätsmanagement).
Info: https://www.backmittelinstitut.de/files/flyer.pdf


MANAGEMENT + BETRIEB


Frischeiverarbeitung: Bayern lässt nicht locker

München. (29.08. / liv) Wie im Juno berichtet (vgl. WebBaecker 25/2008), engagiert sich der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk sehr in Sachen Frischei – oder besser gesagt im Kampf gegen die VO(EG) 853/2004, nach der sich Frischei verarbeitende Backbetriebe künftig einem speziellen Zulassungsverfahren unterwerfen müssten. «Speziell» heißt in diesem Fall, dass – unter anderem – ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Auszug aus dem Katasteramt oder Lageplan, ein vollständiger Betriebsspiegel inklusive produktspezifischem Beiblatt (…) vorzulegen wären, wollten Betriebe auch in Zukunft frische Eier für ihre Wienerböden aufschlagen, anstatt zum Tetrapack zu greifen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMVEL) verweise nun auf «ausreichend Spielraum» in der deutschen Umsetzungsverordnung, heißt es aus Bayern. Damit ließen sich kleine Handwerksbetrieb von der Zulassungspflicht befreien. Darüber hinaus soll man nach BMVEL-Lesart darauf vertrauen, dass bei der Festlegung der Zulassungsprozedur jeweils die Umstände des Einzelfalls berücksichtigt würden. Dies ist dem bayerischen Verband zu wage. Die angedachte Kleinbetriebsregelung liefere Betrieben vor dem Hintergrund des beschleunigten Strukturwandels keine praktikable Option, sondern schaffe nur eine nicht zu vertretende Ungleichbehandlung. Als Lösung schlagen die Bayern vor, in die einschlägige Verordnung eine Klarstellung zur Zulassungspflicht von Betrieben so aufzunehmen, dass der innerbetriebliche Verkehr mit Backwaren – der Verkehr zwischen Produktionsbetrieb und betriebseigener Verkaufsstelle – auch bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs als Abgabe von Lebensmitteln unmittelbar an Verbraucher interpretiert wird und somit zulassungsfrei bleibt (Volltext).

Zielvorgaben: Über das Know-how für das richtige Maß

Kronau. (28.08. / goe) «Wir müssen das Unmögliche fordern, um das Mögliche zu erreichen». Dieses Zitat von Hermann Hesse findet sich in auffallend vielen Unternehmens-Leitsätzen wieder. Als Motivation gedacht, soll er Beschäftigte zu Höchstleistungen anspornen. Doch weit gefehlt. Was in den USA funktioniert, hat in Deutschland nicht unbedingt Erfolg. Eine amerikanisierte Unternehmenskultur zu etablieren gelang vielen Firmen hierzulande nicht. Denken Sie nur an das Beispiel WalMart. Die Mentalität beider Völker ist im Kern so unterschiedlich, dass sich nicht alles einfach so portieren lässt. Dabei heißt das Unmögliche zu fordern im beabsichtigten Mechanismus eigentlich nur: Ziele setzen, die von vornherein zwar nicht erreichbar sind – mit denen sich aber das bestmögliche Ergebnis erzielen lässt. Doch das wurde nicht kommuniziert, und so konnten die meisten Mitarbeiter auf Dauer mit dem erzeugten Druck nicht umgehen. Ziele, deren Erreichbarkeit insgeheim angezweifelt werden durfte, frustrierten die Menschen und führten zu Blockaden, Missmut bis hin zur Leistungsverweigerung. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, eigene Unternehmensziele exakt und mit Zahlen belegt an der Grenze des Machbaren zu definieren. Zeigen Sie auf, mit welchen Methoden und Leistungsumfängen diese erreicht werden können und geben Sie einen klaren Zeitrahmen für das Erreichen vor. Dies vermeidet Burn-Out-Effekte, Fluktuation und schafft neue Loyalität zum Unternehmen. Vor allem aber erhöht es die Motivation und Freude, wurde das angestrebte Ziel gemeinsam erreicht – legen Ihnen Olaf Mannertz (Geschäftsführer) und Bernd Ratzel (Leiter Abteilung Software) von Goecom ans Herz.

BfAI + IiG: bilden neue «Germany Trade and Invest»

Berlin. (28.08. / bmwi) Die Bundesagentur für Außenwirtschaft (BfAI) einschließlich ihres Netzwerks an Auslandskorrespondenten und die Invest in Germany GmbH (IiG) will der Bund zu einer neuen privatrechtlichen Gesellschaft zusammenführen. Die neue Gesellschaft nimmt unter dem Namen «Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH» Anfang nächsten Jahres ihre Tätigkeit auf. Sie wird sowohl Informationsdienstleistungen über ausländische Märkte für deutsche Exporteure erbringen als auch ausländische Unternehmen als Investoren in Deutschland anwerben und beraten.

«Kühl und weich macht den Bäcker reich»: Was heißt das?
Isernhagen. (28.08. / is) «Kühl und weich macht den Bäcker reich». Was heißt das in der Praxis? Hinter dem geflügelten Wort steht zunächst uraltes Bäckerwissen, nach dem kühl und weich geführte Teige die Wasserbindung erhöhen und zur guten Gebäckqualität beitragen. Wobei kühl hier nicht wirklich für «kühl» steht, sondern für «richtig eingestellte Teige». Bäcker mögen es schließlich gerne warm und manch einer neigt dazu, durch schnellere (wärmere) Teige «sparen» zu wollen – und indirekt das Gegenteil erreicht. Bei den Brotprüfungen im IsernHäger VorteigCentrum ist immer wieder ein hoher Anteil an Broten dabei, die aus Teigen resultieren, deren Temperatur zu hoch war. Zu erkennen sind sie leicht an einer trockenen Krume mit beeinträchtigtem Zusammenhalt. Ebenso oft vertreten sind Brote aus zu fester Teigführung. Zu wenig Schüttflüssigkeit behindert jedoch die Teiglingsreife und Gebäckentwicklung. Als Richtwerte sollten folgende Teigausbeuten gelten:
Brötchenteige: 158-160
Weißbrot: 158
Weizenmischbrot: 165-168
Roggenmischbrot: 170-173
Roggenschrotbrot: 175-180
Nur angemessen weiche Teige liefern eine gute Gebäcklockerung in Verbindung mit guter Frischhaltung und aromatischem Brotgeschmack, lautet die IsernHäger Empfehlung.

Exkurs: Regeln und Risiken der Geschäftsführerhaftung

Hannover. (27.08. / mvr) Ein Geschäftsführer muss die «Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anwenden». Kommt er seinen Pflichten nicht nach, kann er dafür persönlich haftbar gemacht werden. Das nennt man Geschäftsführerhaftung. Welche Regeln und Risiken Unternehmer und Geschäftsführer kennen sollten, lesen Interessenten bei «Mittelstand Direkt».

Danisco: Aktionäre bestätigen Verkauf der Zuckersparte

Kopenhagen / Braunschweig. (25.08. / nz) Die Hauptversammlung der Danisco A/S hat mit klarer Mehrheit für den Verkauf ihrer Zuckersparte gestimmt. Nachdem das Executive Board von Danisco und der Vorstand der Nordzucker AG Mitte Juli eine gemeinsame Vereinbarung über den Erwerb der Danisco Zuckersparte getroffen hatten (vgl. WebBaecker 29/2008), bestätigten nun die Aktionäre dieses Vorhaben. 99,17 Prozent der vertretenen Anteilseigner stimmten für die Transaktion. «Die Zustimmung zu dieser Transaktion durch die Hauptversammlung der Danisco A/S ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Zukunft beider Unternehmen und ein bedeutender Meilenstein für die Entwicklung von Nordzucker», sagte Hans-Gerd Birlenberg, Vorsitzender des Vorstands der Nordzucker AG, zum einhelligen Votum der Aktionäre.


MARKETING + VERKAUF


CMA: Wert deutscher Agrarexporte steigt um über 18 Prozent

Bonn. (27.08. / cma) Der deutsche Außenhandel mit Agrarprodukten und Lebensmitteln setzt die enormen wertmäßigen Zuwachsraten auch im ersten Halbjahr 2008 (H1/2008) unvermindert fort. Dies zeigen vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden. Von Januar bis Juni stieg der Exportwert im Handel mit deutschen Lebensmitteln und Agrarprodukten um 18,5 Prozent im Vergleich zur ersten Hälfte 2007 und damit deutlich stärker als die Exporte der deutschen Gesamtwirtschaft. Der Exportwert der Agrar- und Ernährungsbranche liegt bei 24,3 Milliarden Euro im H1/2008. Die ausgeführte Menge zeigt hingegen einen leichten Rückgang um 2,9 Prozent auf 23,6 Millionen Tonnen. Vornehmlich bei Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs macht sich die Schere zwischen wertmäßigem Zuwachs und mengenmäßigem Rückgang bemerkbar. Bei ihnen zeigt sich ein hoher Wertzuwachs um 21,5 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro im H1/2008, bei einem gleichzeitigen Rückgang in der Menge um knapp sechs Prozent auf 17 Millionen Tonnen. Backwaren und Zubereitungen aus Getreide bilden die mit Abstand wichtigsten Waren in dieser Gruppe. Brot und Backwaren aus Deutschland sind international bekannt und beliebt. Sie liegen bei 1,8 Milliarden Euro (plus 20 Prozent). Süß- und Zuckerwaren wurden mit einem Exportwert von 1,6 Milliarden Euro im H1/2008 gehandelt, 12,7 Prozent mehr als im H1/2007. Der größte Anteil der deutschen Lebensmittel und Agrarprodukte wird innerhalb der EU-27 gehandelt. Im H1/2008 sind es insgesamt 78,7 Prozent des Exportwerts und 83,8 Prozent der Exportmenge. Der Anteil der osteuropäischen Staaten nimmt seit deren Beitritt in 2004 stetig zu und liegt im H1/2008 bei über zehn Prozent. Darüber hinaus bestimmt zunehmend die stetig steigende Nachfrage speziell nach hochwertigen Waren das Exportgeschäft der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft (Quelle).

ZMP: Kürbisse in Deutschland immer beliebter

Bonn. (25.08. / zmp) Nicht nur für Dekorationszwecke und Späße zu Halloween, sondern auch auf dem Speisezettel sind Kürbisse in Deutschland in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Die privaten Verbraucher in Deutschland haben 2007 mit 17,6 Kilo je 100 Haushalte so viele Speisekürbisse eingekauft wie noch nie zuvor. Das zeigt eine ZMP-Analyse auf Basis des Haushaltpanels des Marktforschungsinstituts GfK. Die hiesigen Erzeuger haben auf diese Entwicklung reagiert und den Anbau von Speisekürbissen 2007 deutlich ausgeweitet: Um sieben Prozent auf rund 1.300 Hektar. Die Erntemenge nahm aber nur leicht um zwei Prozent auf 42.000 Tonnen zu. Die Hauptangebotszeit für das Fruchtgemüse fällt meist in den September und Oktober Quelle.

Apropos Kürbis: Fast schon zehn Jahre Erfahrung in Sachen «Backen mit Kürbis» haben der Puchheimer Bäckerei Schönleben ein nach eigenen Angaben reichhaltiges Angebot an Brot, Kuchen, Torten, Gebäck und Pralinen beschert (… ein funktionierender Link an dieser Stelle wäre hilfreich gewesen). Über 30 verschiedene Kürbis- und Halloween-Spezialitäten stellen die Bäcker und Konditoren aus dem Münchener Westen jeden Oktober her – darunter «Bolo mimoso» (Portugiesische Kürbistorte), «Kürbis-Tiramisu», «Kürbiskern-Vinschgerl» oder zum Beispiel «Kürbis-Walnuss-Käsebrot».


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Erntebilanz: Erträge überdurchschnittlich, Qualität gut

Berlin. (29.08. / bmvel) Deutschlands Ackernbauern können zufrieden sein: Mit 49,9 Millionen Tonnen wurde die zweithöchste Getreideernte seit 2004 eingebracht. Im Durchschnitt gute Wachstumsbedingungen in der Vegetationsperiode 2007/2008 begünstigten Erträge und Qualitäten bei Getreide und Winterraps, heißt es zur amtlichen Erntebilanz 2008 aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMVEL).

Bauernverband: Menge gut, Preise niedriger, Kosten höher

Berlin. (29.08. / dbv) Der Deutsche Bauernverband sieht sich mit seiner Ernteschätzung durch die amtliche Erntebilanz 2008 des BMVEL bestätigt. Danach haben die deutschen Getreidebauern mit 49,9 Millionen Tonnen auf 7,05 Millionen Hektar Getreide (einschließlich Körnermais) von zufriedenstellender Qualität eine gute Ernte eingefahren. Die Ausweitung der Getreideanbaufläche infolge der Aufgabe der Flächenstilllegungen und überdurchschnittliche Hektarerträge wegen vielerorts guter Wachstumsbedingungen ermöglichte ein um 22,8 Prozent höhere Ernte als im Vorjahr. Die Getreideernte der EU-27 wird 301 Millionen Tonnen (plus 16 Prozent) betragen.


PERSONEN + EHRUNGEN


Basic AG: wechselt Aufsichtsrat komplett aus

München. (26.08. / bag) «In der Hauptversammlung wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt», heißt es in einer Medienmitteilung der Basic AG. Anzunehmen ist, dass der Bio-Lebensmittelhändler damit einen Schlussstrich unter die Irrungen und Wirrungen der vergangenen Monate ziehen will, die dem Unternehmen nicht nur eine durchwachsene Presse, sondern gleichwohl Umsatzeinbußen in Höhe mehrerer Millionen Euro beschert hatten. So hat die Hauptversammlung einen neuen Aufsichtsrat gewählt, dem neben dem Arbeitnehmervertreter Erich Adams der Vertreter der Anteilseigner Frank Dieter Maier (Vorsitzender) als Kenner der deutschen Wirtschaft angehört und Giancarlo Bianciardi als ausgewiesener Experte der Lebensmittelbranche. Die Versammlung hat zudem, mit deutlicher Mehrheit, eine signifikante Kapitalerhöhung beschlossen. Die Neuausrichtung werde darüber hinaus unterstrichen durch einen Wechsel im operativen Management, heißt es aus München. Josef Spanrunft hat mit sofortiger Wirkung sein Amt als Vorstand niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung Joachim Kreuzburg für eine Übergangszeit zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Kreuzburg hat mit sofortiger Wirkung Wilfried Rathert und Jörn-F. Göbert Generalvollmacht erteilt.


BOOKMARKS + BOOKS


Zahlen, Fakten, Hintergründe: Flyer wieder erhältlich

Berlin. (28.08. / ZV) Der Info-Flyer «Zahlen, Fakten, Hintergründe 2008» mit aktuellen Daten per 31. Dezember 2007 kann von Innungsmitgliedern ab sofort wieder bei der Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks kostenlos angefordert werden. Der Flyer eignet sich nach Angaben aus Berlin hervorragend zur Unterstützung der Pressearbeit. Der Flyer informiert über wichtige Zahlen und geht ebenso kurz wie prägnant auf die wirtschaftliche Situation im Bäckerhandwerk ein. die PDF-Version steht auf dem Server des Zentralverbands zum Herunterladen bereit.
Info: https://www.baeckerhandwerk.de/Daten-kompakt.28.0.html

DIA: Über Risiken und Renditen bei der Altersvorsorge

Berlin. (26.08. / dia) Lange galt die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung (GRV) im Vergleich zur kapitalgedeckten Altersvorsorge als renditeschwächer, aber risikoärmer. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) belege jedoch: Das Renditerisiko der GRV war in den letzten 30 Jahren sogar höher als das am Kapitalmarkt. Und: Die Mischung mit kapitalgedeckten Anlagen senkt das Risiko der gesetzlichen Rente und steigert gleichzeitig die gesamte Rendite. «Die kapitalgedeckte Vorsorge beinhaltet zwar ebenfalls Renditerisiken, aber diese sind geringer als bei der gesetzlichen Rentenversicherung», lautet das Fazit der Autoren Prof. Dr. Reinhold Schnabel von der Universität Duisburg-Essen und Adrian Ottnad. Sie belegen, dass bei einem Anlagehorizont von 30 Jahren die niedrigste reale Rendite eines reinen DAX-Portfolios 3,5 Prozent betrug, die mittlere sieben Prozent, Spitzenwerte sogar zehn Prozent. Vergleicht man dies mit den Renditen der gesetzlichen Rentenversicherung, ist deren Risiko deutlich höher: Konnte ein lediger Berufsanfänger (Geburtsjahr 1950) im Jahr 1970 noch mit einer realen Beitragsrendite von gut fünf Prozent rechnen, kann er heute bei optimistischer Prognose bestenfalls zwei Prozent erwarten, bei realistischen Erwartungen sogar nur Null Prozent.
Info: https://www.dia-vorsorge.de/downloads/pr000062a.pdf

Global Industry: Focus Brands sets sights on Europe

Hamburg. (bm). «Highly anticipated location marks beginning of brand´s United Kingdom expansion plans», snack giant Focus Brands Inc. says in a statement and means: Its subsidiary Cinnabon Inc. has opened its first bakery in Europe. «We always have our eyes open for international opportunities, and when we can work with existing franchise partners to expand our presence in Europe and other regions abroad, that´s the frosting on the roll», stated Mike Shattuck, Senior Vice President of International Operations for Focus Brands. Other topics of the week:

Title Region Date
Premier Foods: passes on cost hikes (UK) Thu 08-28
Europasta: raises turnover to 52,9 million EUR (CZ) Thu 08-28
Penam A.S.: buys Pekast bakery and Nobrs mill (CZ) Thu 08-28
Klas: Better don´t talk about profit in H1/2008 (BA) Wed 08-27
Boromir: forecasts 25 percent higher turnover (RO) Wed 08-27
Goodman Fielder: Australia´s largest food processor suffers (AU) Tue 08-26
Domino´s: Global pizza chain with great plans for India (US) Tue 08-26
Mrs. Fields: files prepackaged Chapter 11 Bankruptcy (US) Mon 08-25
Focus Brands: sets sights on Europe (US) Mon 08-25
Coldiretti: Pasta prices boil over in Italy (IT) Sat 08-23
Burger King: profit up, but margins squeezed (US) Sat 08-23
Teamsters: «New financial plan gives IBC solid footing» (US) Fri 08-22
Aryzta AG: Combination of Hiestand and IAWS is completed (CH) Fri 08-22


REZEPTE + IDEEN


CMA: «Achtung, fertig, Butterbrot!»

Bonn. (29.08. / cma) «Achtung, fertig, Butterbrot!» heißt es am 26. September, wenn sich deutschlandweit rund 5.000 Bäckereien am Tag des Butterbrots beteiligen. Diesen kleinen «Feiertag» führte die Centrale Marketing-Gesellschaft deutscher Agrarwirtschaft (CMA) vor zehn Jahren erfolgreich ein. Unterstützung gewähren (auch) in diesem Jahr Deutschlands größte Food- und Genusszeitschrift «meine Familie + ich» sowie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks – nicht zu vergessen die vielen großen und kleinen Butterbrot-Liebhaber, ohne deren Resonanz die zahlreichen Aktionen wohl kaum so viel Spaß machen würden. Damit Sie gut gerüstet sind für Ihren Butterbrot-Tag, bietet die CMA zwei Rezept-Broschüren an. «Butterbrot – deutscher Trendsnack mit Kultstatus» bietet eine bunt gemischte Auswahl an Butterbrot-Köstlichkeiten. Die Broschüre hat Ihnen der WebBaecker zu einem früheren Zeitpunkt sicher schon mal vorgestellt. Neu ist hingegen das Booklet «Achtung, fertig, Butterbrot!», das in Zusammenarbeit mit «meine Familie + ich» entstanden ist. Es enthält – entsprechend dem Aktionsmotto 2008 – leckere Butterbrotrezepte, die schnell zuzubereiten sind.