WB-34-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 34. KW 2009 (15.08. bis 21.08.)
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In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Der Bäcker Legat: plant Änderungen im Management
02. Canada Bread: Experten raten zum Aktienkauf
03. VK Mühlen AG: weist erheblich geringeren Umsatz aus
04. BackWerk: nun auch in Niederösterreich
05. Nestle: will bei Wagner-Pizza auf 74 Prozent aufstocken
06. Bäckerei Hesse: rüstet sich für die Zukunft
07. DEH: Tapetenwechsel mit Sommerfest
08. Le Pain Quotidien: Erstes Restaurant hat eröffnet

TERMINE + EVENTS:
09. iba 2009: Feuerwerk der Innovationen
10. Lebensmittelrechtsakademie: Es sind noch Plätze frei

MANAGEMENT + BETRIEB:
11. Frick und kein Ende: Anklage gegen Ex-Börsenguru
12. Marvin: Modul Internet-Schnittstelle
13. Betriebskontrollen: Bayerischer Verband fordert Augenmaß

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
14. ZV: Aktion für «Original-Käse» ist ein voller Erfolg
15. Coffee-Shops: Der Service könnte besser sein
16. Glutenunverträglichkeit: Die Zahlen steigen

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
17. Backhefe: Handelsformen und besondere Sorten
18. Weizen 2009: «ausgewogene, gute Qualität»
19. Gerste: neue Chancen für eine alte Getreideart
20. VDM: sieht Ernteerträge fast auf Rekordniveau von 2008
21. Roggen 2009: «gute bis sehr gute Qualität»

PERSONEN + EHRUNGEN:
22. DLG: meldet neuen Leiter Kommunikation
23. Host: Oberhessisches Backhaus feiert 150-Jähriges
24. Essmann´s Backstube: Freude über bestandene Prüfungen
25. Stollen-Zacharias 2009: Nominiert sind …

BOOKMARKS + BOOKS:
26. Kostenlos: Leitfaden zu Social Media Marketing
27. Vorsorge: Versicherungen für ungesunde Lebensweisen
28. ADB Lochham: Das neue Seminarprogramm ist on Line
29. Global Industry: Flowers Foods´ profit up 27% in Q2

REZEPTE + IDEEN:
30. Piratenbrötchen: Roggenflockenbrötchen einmal anders


MARKT + UNTERNEHMEN


Der Bäcker Legat: plant Änderungen im Management

Klagenfurt / AT. (21.08. / at) In den nächsten Tagen entscheidet sich die Zukunft der Bäckerei Legat. Wie berichtet sollen die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten Zuschüsse in Form stiller Einlagen einbringen. Zuvor müssten noch Hausaufgaben gemacht werden, sagt Klagenfurts Vizebürgermeister Albert Gunzer gegenüber der Regionalpresse: «1,2 Millionen Euro müssen investiert werden. Wenn die Eigentümer 900.000 Euro eingebracht haben, bringen wir das in den Gemeinderat». Gunzer berichtet auch, dass es im Lauf der Restrukturierung Änderungen im Management geben soll: «Die Familie Legat zieht sich gänzlich zurück, Gunther Gröss wird Allein-Geschäftsführer». Das Unternehmen selbst gibt derzeit keine Stellungnahme ab. Dabei wären schon allein die Beteiligungsverhältnisse von aufklärungsbedürftig, mokiert sich die Regionalpresse. Über 25 Prozent würden von zwei niederländischen Gesellschaften unter ein und derselben Postadresse gehalten. Die Fäden beider Gesellschaften liefen bei Walter Groier von der Wirtschaftsprüfungskanzlei Confida zusammen. Ob Groier die Anteile verwaltet oder ihm selbst gehören, sei nicht bekannt.

Canada Bread: Experten raten zum Aktienkauf

Frankfurt / Main. (21.08. / div) Geht es nach verschiedenen Analysten auf dem hiesigen Börsenparkett, dann sollten sich Anleger die Aktie von Canada Bread genauer ansehen und eventuell kaufen. Zumindest empfehlen sie den Kauf der Aktie. Das Tochterunternehmen der kanadischen Maple Leaf Foods Inc. zähle zu den Gewinnern der globalen Krise. Einerseits würden Kunden weniger auswärts essen und sich mehr Brot für daheim kaufen. Andererseits seien die Preise der Rohstoffe wie Weizen, Milchprodukte und Energie im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Zudem habe Canada Bread rechtzeitig die Preise zu einer Zeit anheben können, als die hohen Rohstoffpreise die Kosten nach oben schnellen ließen. Davon hätten die Gewinnmargen profitiert. Canada Bread habe im zweiten Halbjahr 0,87 kanadische Dollar je Aktie verbucht. Auch im laufenden Gesamtjahr sowie 2010 und 2011 dürfte die Gesellschaft gut verdienen. Pferdefuß: Der Titel ist noch nicht an deutschen Börsen gelistet. Anleger müssen daher über Toronto ordern.

VK Mühlen AG: weist erheblich geringeren Umsatz aus

Hamburg. (20.08. / vkm) Die VK Mühlen AG weist für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009 im Vergleich zum Vorjahr trotz einer gestiegenen Vermahlungsmenge einen erheblich geringeren Umsatz aus. Die Rohmarge und das operative Ergebnis gingen deutlich zurück, heißt es in einer Pflichtmitteilung durch das Unternehmen. Der Rückgang der Rohstoffpreise und der Verkaufspreise hat das durchschnittlich gebundene Kapital verringert. Zusammen mit einem unter Vorjahr liegenden Zinsniveau führt dies zu einer Verbesserung des negativen Finanzergebnisses. Weiterhin wirkt sich die Rückerstattung der seit Mitte 2002 gezahlten Absatzfondabgaben im Zusammenhang mit dem im Februar 2009 ergangenen Urteil des Bundesverfassungsgerichts Ergebnis steigernd aus. Das Vorjahr war zudem durch Bildung einer Rückstellung für das laufende Kartellverfahren belastet. Der Steueraufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Dies resultiert aus den im Vorjahr enthaltenen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Kartellverfahren, die steuerlich nicht als Betriebsausgabe berücksichtigt werden konnten. Die im Wesentlichen nicht aus dem operativen Geschäft stammenden Effekte führen zu einem Konzernjahresüberschuss für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres, der den Vorjahreswert um rund 2,5 Millionen Euro überschreitet.
Info: Zweite Zwischenmitteilung der Geschäftsleitung gemäß § 37x WpHG für das Geschäftsjahr 2008/2009 (Format PDF, zwei Seiten, 12 KB)

BackWerk: nun auch in Niederösterreich

St. Pölten / AT. (20.08. / bw) Die BackWerk AT GmbH eröffnete ihre erste Franchisefiliale in Niederösterreich. Der neue Standort befindet sich in St. Pölten. Schon am ersten Tag besuchten rund 1.000 Kunden das neue Geschäft in der Fußgängerzone der Landeshauptstadt. Österreichweit hält das in Deutschland gegründete Unternehmen nun elf Standorte. Mit diesem Konzept erwirtschaftete BackWerk im vergangenen Jahr rund drei Millionen Euro Umsatz und ist als größte SB-Bäckerei Marktführer in Österreich. «Das neue Geschäft in St. Pölten hat eine Verkaufsfläche von 140 Quadratmeter und wird von sechs Mitarbeitern unter der Leitung von Kurt und Bernadette Hauck betreut», sagt Ingrid Dubowy, Backwerk-Geschäftsführerin für Österreich. Freie Flächen mit entsprechender Kundenfrequenz seien in Niederösterreich schwer zu finden. Um die Expansion in Österreich voranzutreiben, ist BackWerk AT laufend auf der Suche nach attraktiven Geschäftslokalen mit hoher Kundenfrequenz sowie neuen Franchisepartnern. Bis Ende 2010 sollen in Österreich weitere 15 Filialen eröffnet sein.

Nestle: will bei Wagner-Pizza auf 74 Prozent aufstocken

Frankfurt / Main. (19.08. / nag / wib) Die Nestle Deutschland AG wird zum 01. Januar 2010 ihren Anteil an der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH in Nonnweiler um 25 Prozent steigern. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts erhöht der Konzern damit seinen Anteil auf 74 Prozent. Dies habe keinen Einfluss auf die Kontrollverhältnisse, die nach wie vor paritätisch von Wagner und Nestle gemeinsam ausgeübt würden – heißt es aus Frankfurt. «Nestle hat sich als der ideale Partner erwiesen, unser Geschäft in Europa weiter zu entwickeln und neue Märkte zu erschließen», resümiert Gottfried Hares, Sprecher der Geschäftsführung Wagner Tiefkühlprodukte. Seit dem Einstieg von Nestle habe sich der Umsatz um 20 Prozent erhöht und besonders das internationale Geschäft habe von 13 Prozent auf über 30 Prozent ausgebaut werden können. Auf dieser Basis bleibe die unternehmerische Führung wie bisher bei den geschäftsführenden Gesellschaftern Anette und Gottfried Hares. Nestle war zum Jahreswechsel 2004/2005 mit 49 Prozent bei Wagner eingestiegen (siehe WebBaecker 50/2004). Damals kam Wagner auf einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro und beanspruchte für sich einen Marktanteil von 33 Prozent in Deutschland. Wagner hält aktuell einen Marktanteil von 27,4 Prozent. 2008 erreichten die Tiefkühl-Bäcker in Deutschland ein Umsatzplus von vier Prozent und lagen damit unter der Marktentwicklung von sechs Prozent. Große Hoffnungen setzen die Saarländer auf ihr Auslandsgeschäft. Entsprechend baut Wagner seine Produktions- und Versand-Kapazitäten zügig aus.

Bäckerei Hesse: rüstet sich für die Zukunft

Kirchhundem. (19.08. / div) Stetig wachsende Anforderungen im Bereich Hygiene, die Optimierung der Abläufe innerhalb der Logistik, aber auch zusätzlich erforderliche Kühlflächen haben die Bäckerei Hesse GmbH + Co KG bewogen, ihre Kapazitäten auszubauen. Nach Fertigstellung in den nächsten Wochen würden dann Schritt für Schritt einzelne Arbeitsbereiche innerbetrieblich verlagert, bis wieder alles «passt». «Innerbetriebliche Abläufe stehen bei einer Erweiterung immer im Vordergrund. Die Wirtschaftskrise hat keine besondere Rolle gespielt. Auch wenn die Branche aktuell durchaus von der Kaufzurückhaltung der Verbraucher betroffen ist, blicken wir optimistisch in die Zukunft», sagen die Geschäftsführer Reinhard und Thomas Hesse. Die Bäckerei Hesse beliefert dreimal täglich 40 Filialen zwischen Olpe, Siegen und Lüdenscheid mit frischen Backwaren. Verhandlungen über weitere Standorte liefen bereits, heißt es aus dem Kreis Olpe.

DEH: Tapetenwechsel mit Sommerfest

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Das Bild zeigt von links die Firmengründerin Doris Entrup (im Hintergrund), Alexander Haselbach (Geschäftsführer des Vertriebs), Landrat Dr. Arnim Brux (mittig am Baum) sowie Claus Jacobi (Bürgermeister der Stadt Gevelsberg) beim Einpflanzen des Ginko-Baums sowie auf der anderen Aufnahme das neue Firmengebäude (Quelle: DEH).
Gevelsberg. (18.08. / deh) Mit über 200 geladenen Gästen feierte die D. Entrup-Haselbach GmbH + Co. KG – kurz DEH – den Einzug in das neue Verwaltungsgebäude Alte Geer (siehe WebBaecker 30/2009). Zur Einweihung traf sich die Belegschaft auf dem neuen Firmengelände mit Kunden, Lieferanten und Vertretern aus der Politik. Bürgermeister Claus Jacobi brachte ein besonderes Geschenk mit: einen Gingko-Baum, der auch gleich vor Ort eingepflanzt wurde. Gingko steht für Langlebigkeit und Ausdauer, was man durchaus als DEH-Eigenschaften verstehen kann. Das erfolgreiche Wachstum von DEH und die damit verbundene Schaffung neuer Arbeitsplätze hatten in den letzten Jahren zu beengten Raumverhältnissen am bisherigen Standort geführt. «Wir sind froh, dass wir ein bestehendes Gebäude in Gevelsberg gefunden haben, das unseren Bedürfnissen entspricht», sagte Firmengründerin und Geschäftsführerin Doris Entrup zur Einweihung der neuen Zentrale. Der Umzug wurde in einem logistischen Kraftakt für die Belegschaft eine Woche vor dem Fest über die Bühne gebracht. In nur sieben Monaten war das alte Schulgebäude entkernt, saniert und mit großen Glasfronten außen und innen ausgestattet worden.

Le Pain Quotidien: Erstes Restaurant hat eröffnet

München. (18.08. / div) Kommen Sie vom 03. bis 09. Oktober zur iba nach Düsseldorf, dann könnten Sie einen Abstecher in die Bergerstraße am Rande der Altstadt machen. Dort hat jüngst «Le Pain Quotidien» seine Pforten geöffnet – im wiederholten Anlauf und mit der Aussicht auf weitere Ableger der Bäckerei-Restaurant-Kette in Deutschland (siehe WebBaecker 25/2009). Das 1990 ursprünglich in Belgien entwickelte Konzept hat heute seinen Hauptsitz in New York. Dem Vernehmen nach eröffnete das Franchisesystem mit dieser Filiale seinen 120. Standort und ist nach eigenen Angaben derzeit in 16 Ländern der Welt aktiv. General-Franchisenehmer für Deutschland ist die Apeiron AG mit Sitz in München. Der Entwicklungsvertrag umfasst 30 Restaurants in einem Zeitraum von sieben Jahren. Hauptmerkmale von Le Pain Quotidien: Qualitativ hochwertige Backwaren, kreative Bäckersnacks, der große Gemeinschaftstisch oder «Communal Table» sowie eine hohe Frühstückskompetenz. Nicht zu vergessen: überwiegend Ware aus biologischer Produktion. Das Sortiment in Deutschland soll sich nur geringfügig von den weltweiten Standards unterscheiden. Deutlich geringer sei jedoch das Preisniveau, um sich den hiesigen Gegebenheiten anzupassen. Das Umsatzziel liegt zunächst bei 1,2 Millionen Euro per Annum. Für den ersten Standort in Deutschland hat Apeiron rund 800.000 Euro in die Hand genommen. Weitere Standorte sollen bald folgen.


TERMINE + EVENTS


iba 2009: Feuerwerk der Innovationen

Düsseldorf. (21.08. / ghm) «Ändere die Welt, sie braucht es!» Nach diesem Motto Bertolt Brechts verfährt der Großteil der über 1.000 Unternehmen während der iba 2009, die vom 03. bis 09. Oktober in Düsseldorf stattfindet. Firmen investieren in Entwicklungen viel Zeit und Geld. Um den Markt hiervon sofort und umfassend zu informieren, setzen die Unternehmen auf den Weltmarkt des Backens: «Die iba leistet alle drei Jahre einen unvergleichlichen Beitrag: Sie liefert die wegweisenden Ideen und Impulse für die Zukunft. Auf keiner anderen Messe findet der kleine Bäcker genauso wie der Großbetrieb und der Industriebäcker eine derartige Vielzahl an Trends und Innovationen aus aller Welt. Sie sind das Nonplusultra für den Markt der Bäcker und Konditoren», sagt Peter Becker, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, in «Feuerwerk der Innovationen».

Lebensmittelrechtsakademie: Es sind noch Plätze frei

Bonn / Marburg. (18.08. / fsl) Es sind noch wenige Plätze frei für die Lebensmittelrechtsakademie 2009. Diese führt die Forschungsstelle für Europäisches und Deutsches Lebens- und Futtermittelrecht am Fachbereich Rechtswissenschaften der Philipps-Universität Maburg im Herbst bereits zum vierten Mal durch. Zielrichtung und Aufgabenstellung dieser für Deutschland einmaligen interdisziplinären und zertifizierten Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit ist es, dem steigenden Bedarf an versierten Praktikern im Lebensmittelrecht nachzukommen und Fachkompetenz systematisch und kompakt zu vermitteln. Zielgruppen sind sowohl Berufstätige in der Lebensmittelbranche als auch Studierende der Rechts-, Agrar- und Ernährungswissenschaften sowie Studierende anderer Fachbereiche (etwa Chemie, Biologie, Lebensmitteltechnologie und -chemie, Veterinärmedizin).
Details: Terminhinweis 17. KW  Homepage  Prospekt  Anmeldung


MANAGEMENT + BETRIEB


Frick und kein Ende: Anklage gegen Ex-Börsenguru

Berlin. (21.08. / div) Für den selbsternannten Börsenexperten Markus Frick wird es ernst. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat jetzt Anklage gegen den Autor, Fernsehmoderator und Herausgeber verschiedener Börseninformationsdienste erhoben. Die Strafverfolger werfen dem gelernten Bäckermeister Börsenmanipulation vor. Frick habe gestanden, dass er zwischen September 2005 und Juni 2007 in seinen per E-Mail vertriebenen Börsenbriefen 49-mal Aktien empfohlen habe – ohne offenzulegen, dass er selbst wirtschaftliche Interessen an der Kursentwicklung dieser Papiere hatte. Seine Empfehlungen hätten erst zu einem deutlichen Kursanstieg und später zu einem Kursverfall geführt. Viele Kleinanleger hatten einen Totalverlust erlitten. Bereits vor einem Jahr hatte die Staatsanwaltschaft bei Frick 80 Millionen Euro sichergestellt. Dies soll im Allgemeinen verhindern, dass Beschuldigte Vermögen beiseite schaffen.

Marvin: Modul Internet-Schnittstelle

Kronau. (18.08. / goe) Sie betreiben einen Online-Shop und wollen die eingehenden Daten verarbeiten oder Artikel an das System senden? Mit dem Marvin-Modul «Internet-Schnittstelle» ist dies möglich. Diese Schnittstelle wurde geschaffen, damit Bestellungen aus Online-Shops schnell und bequem in Marvin eingelesen werden können. Wollen Sie zum Beispiel Ihren Wiederverkäufern die Möglichkeit geben via Internet Bestellungen zu generieren, dann können diese Daten in Marvin eingelesen und verarbeitet werden. Entsprechend ist dies auch für Einmal-Besteller möglich. Marvin prüft dabei auf Wunsch in regelmäßigen Abständen, ob neue Daten vorhanden sind. Diese Daten können entweder per Datei direkt aus dem Shop gelesen werden oder aber aus den E-Mails, die das Shopsystem automatisch nach Eingang einer Bestellung generiert. Aufgrund der Vielzahl möglicher Shops passen die Spezialisten von Goecom selbstverständlich die Schnittstelle individuell auf den von Ihnen eingesetzten E-Shop an. Für weitere Fragen und Details wenden Sie sich bitte an die Goecom,:::::.de/Kontakt/kontakt.php” >Goecom Hotline, den Goecom,:::::.de/Service/service.php” >Support oder an Ihren Goecom,:::::.de/Kontakt/ueberuns.php” >Vertriebspartner.

Betriebskontrollen: Bayerischer Verband fordert Augenmaß

München. (17.08. / liv) In Bayern wird die Lebensmittelüberwachung seit geraumer Zeit durch eine Spezialeinheit «Lebensmittelsicherheit» unterstützt. Diese direkt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit eingesetzte Einheit soll eine grundlegende Bestandsaufnahme des Hygienezustands in den Bäckereien durchführen. Dabei werden alle Beanstandungen dokumentiert und der für die Vor-Ort-Überwachung zuständigen Behörde zur weiteren Veranlassung zugeleitet. Das von vielen Bäckereien als zu forsch empfundene Auftreten der Überwachungsgruppe und die Art der Dokumentation hat der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk zum Anlass genommen, die dadurch in den Bäckereien aufgetretene Verunsicherung und Frustration direkt dem Bayerischen Gesundheitsministerium vorzutragen. «Uns geht es darum, dass bei Hygienekontrollen die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt», sagt Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. gegenüber dem Ministerium. Das Ministerium wiederum macht deutlich, dass es nicht darum gehe, Betriebe zu kriminalisieren, sondern zu sensibilisieren für die besonderen Hygieneanforderungen der Produktion von Lebensmitteln. Zahlreiche Prüfungen seien ganz oder weitgehend beanstandungsfrei verlaufen. Gleichwohl werde die Kontrolltätigkeit ständig geprüft – dort, wo Defizite festgestellt werden, müssen diese auch korrigiert werden. Zudem bestand Einigkeit darin, dass mit der modernen Dokumentationstechnik vorsichtig umzugehen sei. Verband und Ministerium verständigten sich darauf, den Dialog zu diesem Thema fortzusetzen.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


ZV: Aktion für «Original-Käse» ist ein voller Erfolg

Berlin. (21.08. / ZV) Die Initiative des Zentralverbands (ZV) zur Verwendung von Original-Käse aus Milch ist nicht nur bei den Betrieben des Bäckerhandwerks auf große Resonanz gestoßen. Auch das Bundesernährungsministerium, der Deutsche Bauernverband und die Verbraucherschutzorganisationen begrüßen dieses Engagement, heißt es aus Berlin. Die erste Auflage der für Innungsmitglieder kostenlosen, großflächigen Aufkleber «Wir verwenden nur Original-Käse aus Milch» ist bereits vergriffen. Der ZV wird eine zweite Auflage drucken lassen, um den Gesamtbedarf decken zu können. Bäckereibetriebe, die den Aufkleber noch bestellen wollen, können diesen, so lange der Vorrat reicht, bei der Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks anfordern. Ein Fax-Formular zur Bestellung der Aufkleber steht auf den Mitgliederseiten unter http://www.baeckerhandwerk.de zur Verfügung.

Coffee-Shops: Der Service könnte besser sein

Hamburg. (15.08. / disq) Die Coffee-Shops in Deutschland haben Mängel in der Kompetenz und in der Kundenfreundlichkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) in Hamburg. Sieger im Test, für den das DISQ insgesamt 100 Filialen der zehn großen Franchiseketten überprüft hat, ist Balzac Coffee. Das Unternehmen überzeugte mit den kompetentesten Mitarbeitern und einer perfekten Kundenfreundlichkeit. Auf dem zweiten Platz landete World Coffee, vor allem dank seines Angebots und dem Ambieten. Bei McCafé werden Kunden zügig bedient und Reklamationen am professionellsten bearbeitet. Dennoch gab es für die Tester genügend Anlässe zur Kritik. Als das größte Defizit der Branche sieht das DISQ die Kompetenz des Personals, die im Durchschnitt nur als ausreichend bewertet wird. «Mitarbeiter aller Unternehmen zeichnen sich oft durch Unkenntnis der eigenen Produkte aus und konnten die Kunden zu Inhaltsstoffen von Speisen und Getränken selten individuell beraten», sagt Bianca Möller. Verbesserungsmöglichkeiten sieht die Geschäftsführerin des Instituts auch bei der Angebotsvielfalt und der Frische der Spesien. So gab es immer wieder zu den einzelnen Cafes zu trockenes oder zu süßes Gebäck oder einen kalten Espresso. So landete etwa Starbucks auf Platz 6, weil die Wartezeiten einfach zu lang waren. Zudem mussten die Tester feststellen, dass die Shops zwei Drittel aller Reklamationen nicht zufriedenstellend bearbeiteten.

Glutenunverträglichkeit: Die Zahlen steigen

Frankfurt / Main. (15.08. / div) Mediziner beobachten seit Jahren eine unerklärliche Zunahme der Autoimmunkrankheit Zöliakie. Amerikanische Forscher haben beim Vergleich von Blutproben aus den fünfziger Jahren mit denen heute lebender Menschen einen mehr als vierfachen Anstieg der Gluten-Antikörperkonzentration festgestellt. Zöliakie wird durch das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß Gluten hervorgerufen. Die Unverträglichkeit führt zu chronischen Dünndarmentzündungen, Nährstoffe können nicht mehr richtig resorbiert werden. Die Krankheit tritt bereits im frühen Kindesalter auf und führt zu Gedeihstörungen. Ohne Behandlung besteht zudem ein höheres Risiko für Diabetes Typ 1 und Krebserkrankungen. Betroffene müssen eine lebenslange Diät mit glutenfreien Lebensmitteln einhalten.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Backhefe: Handelsformen und besondere Sorten

Bühl / Baden. (21.08. / fa) Hefe ist zweifellos die treibende Kraft in der Backstube. Während FALA Ihnen im letzten Monat eher «Grundlegendes über die Hefe und ihre Bedeutung» dargelegt hatte, will der qualitative Marktführer für Backhefe, Backzutaten und Backmischungen an dieser Stelle mehr auf die Handelsformen der Backhefe eingehen und einige besondere Sorten vorstellen. In der Produktion wird die Vermehrung der Hefekulturen – kurz gesagt – in mehreren Stufen geführt, an deren Ende die so genannte «Hefemilch» oder «Hefesahne» steht. Die wird je nach gewünschtem Ergebnis weiterverarbeitet, und zwar zu Presshefe, aktiver Trockenhefe, Trockenhefe oder Flüssighefe. Was das bedeutet und was FALA daraus macht, lesen Sie unter
Info:

Weizen 2009: «ausgewogene, gute Qualität»

Frankfurt / Main. (20.08. / hm) Der Übergang von der alten zur neuen Ernte ist bereits so gut wie abgeschlossen. Die Anpassung an die Qualität der neuen Ernte im Backbetrieb kann wieder schnell und sicher erfolgen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind die Protein- und Feuchtklebergehalte geringer, die Kleberqualität hingegen ist sehr gut, was ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dehnbarkeit und Dehnwiderstand und der Kleberindex zeigen. Der Sedimentationswert (nach Zeleny) ist vor allem bei den mittleren Brotweizensorten hoch. Die Fallzahlen liegen tendenziell im oberen Bereich – heißt es in der «Ernte-Schnell-Information Weizen 2009» der Hildebrandmühlen Frankfurt (Format PDF, zwei Seiten, 1.297 KB).

Gerste: neue Chancen für eine alte Getreideart

Bonn. (20.08. / bfi) Gerste wird bislang vorwiegend im Futter- und Nahrungsmittelsektor verwendet – Wintergerste in erster Linie als hochwertiges Tierfutter und Sommergerste hauptsächlich zur Herstellung von Braumalz. Mit einer «waxyWintergerste» steht nun erstmals in Deutschland eine Gerstensorte mit besonderen Stärkeeigenschaften zur Verfügung, die viel versprechende Perspektiven für technische Nutzungen aufweist. Damit bieten sich neue Ansätze für die stoffliche Verwertung von Gerste als nachwachsender Rohstoff – heißt es in einem Report der Bundesforschungsinstitute unter dem Titel «WaxyGerste – stark als Stärkelieferant» (Format PDF, drei Seiten, 942 KB).

VDM: sieht Ernteerträge fast auf Rekordniveau von 2008

Bonn / Berlin. (19.08. / vdm) «Die Getreideernte 2009 ist mit 48 bis 50 Millionen Tonnen mengenmäßig gut und reicht an die von 2008 heran», sagte Hans-Christoph Erling, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Mühlen (VDM), in Berlin anlässlich des Ablaufs des Getreide-Wirtschaftsjahres 2008/2009. «Bei Weizen erwarten wir aufgrund der regional variierenden Proteingehalte Preisdifferenzen, bei Roggen hohe Erträge und gute Kornfüllungen». Die Jahresvermahlung der deutschen Mühlen sank innerhalb eines Jahres von 7,8 auf 7,5 Millionen Tonnen. Aus 6,6 Millionen Tonnen Weichweizen und 0,9 Millionen Tonnen Roggen wurden insgesamt 6,2 Millionen Tonnen Mehl hergestellt. Positives Signal: Der Export stieg um gut drei Prozent auf über 540.000 Tonnen Mehl. Und im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen bauen die Mühlen keine Stellen ab.
Info: https://www.webbaecker.de/r_rohstoffe/2009/3409-VDM-GMF.HTM

Roggen 2009: «gute bis sehr gute Qualität»

Frankfurt / Main. (17.08. / hm) Die Untersuchungen von bisher rund 250 Mustern zeigen Analysenwerte mit hohen Fallzahlen. Die gemessenen Amylogrammwerte liegen in einem optimalen Bereich. Die in den Quellkurven gefundenen Viskositäten sind ebenfalls als normal einzustufen. Der diesjährige Roggen weist ein gut ausgewogenes Verhältnis zwischen Stärkequalität und Enzymatik aus. Mit einer normalen Wasseraufnahme ist eine gute bis sehr gute Backfähigkeit gegeben – heißt es in der «Ernte-Schnell-Information Roggen 2009» der Hildebrandmühlen Frankfurt (Format PDF, zwei Seiten, 132 KB).


PERSONEN + EHRUNGEN


DLG: meldet neuen Leiter Kommunikation

Frankfurt / Main. (21.08. / dlg) Bei der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat Harald Teutenberg die Leitung des Bereichs Kommunikation übernommen. Er tritt die Nachfolge von Hans-Georg Burger an, der nach über 30-jähriger Tätigkeit für die DLG in den Ruhestand gegangen ist. Mit seinem Team verantwortet Teutenberg die Kommunikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DLG. Seine Erfahrung in der Unternehmenskommunikation erwarb der 48-Jährige in Agenturen und produzierenden Unternehmen. Zuletzt war der studierte Sprachwissenschaftler für die internationale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eines Verpackungsmaschinenherstellers verantwortlich.

Host: Oberhessisches Backhaus feiert 150-Jähriges

Oberwalgern. (19.08. / div) «1960 arbeiteten nur mein Mann und ich für und in der Bäckerei», sagt Elli Horst der Lokalpresse und verweist auf das respektable Wachstum der Bäckerei, die heute insgesamt 120 Mitarbeiter/innen beschäftigt und derzeit 14 Filialen betreibt – die 15. ist gerade in Bau. 1859 von Johannes und Katharina Horst in Lohra gegründet und mit Ernst Horst nach Oberwalgern übergesiedelt, können Kurt und Elli Horst heute auf 150 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken. Die moderne Backstube im Fronhausener Ortsteil verfügt aktuell über rund 600 Quadratmeter Produktionsfläche. Im «Oberhessischen Backhaus Horst» arbeiten 18 Bäcker sowie zwölf weitere Mitarbeiter. Backstubenleiter ist Rolf Hofmann. Junior-Chefin Andrea Horst wird das Unternehmen in die Zukunft führen. Auch ihre Schwester Martina Horst, Bäckerin und Kauffrau, hält die Tradition der Familie hoch. Regina Dörr als Leiterin der Verwaltung komplettiert das Führungsteam und ist verantwortlich für die gesamte Lohn- und Gehaltsabrechnung. «Das Personal wird regelmäßig geschult – jedes Jahr drei Mal. Dadurch sind wir sicher, dass wir unseren hohen Qualitätsanspruch auch künftig halten können. Denn eine gute Qualität bedeutet auch eine gute Zukunft», sagt Seniorchefin Elli Horst.

Essmann´s Backstube: Freude über bestandene Prüfungen

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Mit der Segeljolle unterwegs: Gemeinsam etwas zu unternehmen fördert den Teamgeist und das Verständnis untereinander (Bild: Essmann).

Altenberge. (18.08. / esb) Erfolgreich haben elf Auszubildende aus Essmann´s Backstube ihre Abschlussprüfung in den Bereichen «Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk / Schwerpunkt Bäckerei», «Industriekaufmann» sowie «Bäcker» vor der zuständigen Kreishandwerkerschaft respektive IHK abgeschlossen. Das moderne, mittelständische Handwerksunternehmen hat seinen Hauptsitz in Altenberge und freut sich, zwar nicht alle, doch immerhin acht von elf Absolventen / Absolventinnen übernehmen zu können. Wie aus dem Münsterländischen zu hören ist, waren die Prüflinge gut vorbereitet und haben daher überwiegend mit Bravour bestanden. Geschäftsführer Matthias Essmann und sein Team (es müssen um die 600 Leute sein) gratulieren den jungen Berufsleuten herzlich und wünschen ihnen alles Gute für den weiteren Berufsweg. Gegründet 1845, führt Bäcker- und Konditormeister Essmann das Unternehmen seit 1981 in fünfter Generation. Durch gezielte Expansion ist es ihm gelungen, die Bäckerei zu einem bedeutenden Arbeitgeber für seine Region zu machen. Zum Ausbildungsbeginn 2009 freut sich das Unternehmen, für die nächsten drei Jahre wieder 16 junge Menschen tatkräftig unterstützen zu können bei den ersten Schritten ins Berufsleben.

Stollen-Zacharias 2009: Nominiert sind …

Bingen. (17.08. / mm) Der in der Backbranche bekannte «Stollen-Zacharias» steht am 04. Oktober während der iba im Mittelpunkt der öffentlichen Preisverleihung. Ab Mittag können Messebesucher dann auf dem Stand des Zentralverbands des deutschen Bäckerhandwerks in Halle 11, Stand 11D35 erfahren, welche herausragenden Leistungen von den Preisträgern erbracht worden sind. Die von MeisterMarken gestiftete Auszeichnung «Stollen-Zacharias» für kreative Public Relations und erfolgreiches Stollen-Marketing wird in Düsseldorf zum 20. Mal verliehen. Nominiert für den Stollen-Zacharias 2009 sind (ohne Wertung in alphabetischer Reihenfolge): Backhaus-Cafe Liese, Bestwig / Nordrhein-Westfalen; Bäckerei Zinke, Olpe / Nordrhein-Westfalen; Die Lohner´s, Polch / Rheinland-Pfalz; Dresdner Backhaus, Dresden / Sachsen; Bäcker-Innung Ludwigsburg / Rems-Murr. Heinrich Münsterjohann, Leiter Kundenzentrum MeisterMarken-Ulmer Spatz und Vorsitzender der Stollen-Zacharias-Jury: «Die Leistungen der Bewerber um den Stollen-Zacharias waren in diesem Jahr in der Spitze wieder sehr eindrucksvoll und konzeptionell durchdacht». Dass es sich lohnt, am Wettbewerb um den Stollen-Zacharias teilzunehmen, sei allen Bewerbungen zu entnehmen. Durch das besondere Engagement in Sachen Stollen hätten alle Bewerber deutliche Umsatzsteigerungen vermelden können.


BOOKMARKS + BOOKS


Kostenlos: Leitfaden zu Social Media Marketing

Berlin. (21.08. / bk) Die Nutzung des Internets zeichnete sich bis vor wenige Jahre durch ein passives Konsumieren von Inhalten aus. Nur in Ausnahmefällen produzierten Nutzer eine eigene Homepage oder beteiligten sich an Diskussionsforen und/oder Newsgroups. Das so genannte «Web 2.0» wird auch als «Mitmachnetz» bezeichnet – obwohl die Möglichkeiten zum Austausch von Meinung oder auch Daten bereits zuvor gegeben waren. Das Internet der zweiten Generation bietet diese Möglichkeiten nun auch für jene Nutzer an, die keine technischen Vorkenntnisse haben und sich dennoch aktiv am Web beteiligen wollen – zum Beispiel durch das Hochladen von Videos, Bildern oder eigenen Texten. Einerseits ist das viel propagierte Web 2.0 nur viel Getöse um wenig Neues – für zwei Drittel der Internet-Nutzer ist das Produzieren von eigenen Inhalten schlicht uninteressant. Andererseits bietet das «Mitmachnetz» Möglichkeiten im Marketing, über die man sich wenigstens informiert haben sollte. Genau das bietet ausführlich der Bitkom-Leitfaden «Social Media Marketing» (Format PDF, 24 Seiten, 1’907 KB).

Vorsorge: Versicherungen für ungesunde Lebensweisen

Hamburg. (21.08. / div) Raucher können vom Abschluss einer sogenannten Lebensstilrente profitieren. Mit derartigen Policen werden individuelle Lebensweisen berücksichtigt. So zahlt zum Beispiel ein Versicherer aus Liechtenstein Rauchern eine höhere Rente. Aufgrund ihrer geringeren Lebenserwartung kosten Raucher die Versicherungen weniger, lautet die Begründung – berichtet «Spiegel Online». Die Idee zu Individual-Policen entstand in Großbritannien. Die «Non-Standard Annuities» (Nicht-Standardrenten) versichern Raucher, Übergewichtige und Herzkranke zu besseren Konditionen als herkömmliche Angebote. In Deutschland entwickelt sich dieser Nischenmarkt erst langsam. Etwa bei Quantum Leben aus Liechtenstein könne eine solche Individualrente abgeschlossen werden. Wer diese beim Vertriebsunternehmen Alternative Investments Deutschland (AID) abschließe, könne als starker Raucher (mehr als 15 Zigaretten pro Tag) oder schwer Übergewichtiger bis zu doppelt soviel Rente bekommen wie gesunde Versicherte. Der Versicherer behält sich vor, den Nikotinkonsum zu prüfen. Beim Versicherer LV 1781 wird eine schwere Krankheit mit einer höhere Rente bedacht. Dazu wird drei Monate vor Rentenbeginn der Gesundheitszustand geprüft. Ergibt die Diagnose eine kürzere Lebenserwartung, setzt die LV 1781 die Rente hoch. Dabei richtet sich die Höhe der Beiträge nach der statistischen Lebenserwartung. Die verkürzt sich bei einem Herzinfarkt zum Beispiel um drei Jahre. Dafür erhält ein Herzpatient bei der LV 1781 statt 1.000 Euro im Monat 1.119 Euro Rente. Das sind fast zwölf Prozent mehr.
Info: Quantum Leben  AID  LV 1871

ADB Lochham: Das neue Seminarprogramm ist on Line

Lochham. (15.08. / liv) Die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks startet mit einen anspruchsvollen Seminarprogramm in den Herbst. Vom 22. September bis 25. November bietet sie insgesamt neun Ein-Tages-Seminare und zwei zweitägige Veranstaltungen. Sechs Mal kommen externe Referenten zum Einsatz, fünf Mal – vor allem bei den Praxis-Seminaren – packt das Lochhamer Fachlehrerteam selbst an. Die gesamte Palette gibt es zum Nachlesen unter
Info: http://www.baecker-bayern.de/75.0.html

Global Industry: Flowers Foods´ profit up 27% in Q2

Hamburg. (bm) Bakery goods company Flowers Foods Inc. said that its second-quarter profit climbed 27 percent, helped by acquisitions and cost control efforts. The maker of Nature´s Own bread maintained its full-year adjusted earnings forecast but lowered its sales guidance on tightened consumer spending and competition. Other topics of the week:

Title Region Date
Flowers Foods: Reports Results for the Q2 and H1/2009 (US) Thu 08-20
Ukraine: to reduce tariffs for grain shipment (UA) Thu 08-20
Russia: Grain harvest to total 85 million tonnes (RU) Thu 08-20
Ukraine: increased output by 3,8 percent (UA) Thu 08-20
Georgia: to increase wheat imports (GE) Thu 08-20
Cargill: reports fourth-quarter and fiscal 2009 earnings (US) Wed 08-19
Danisco: invests into fast-growing cultures market (DK) Wed 08-19
Vaasan + Vaasan: Publishes Annual Report 2008 (FI) Wed 08-19
Russia: to satisfy domestic and foreign requirements with grains (RU) Wed 08-19
Belarus: harvested seven million tonnes of grains (BY) Wed 08-19
Russia and Ukraine: to lower common volumes of foreign trading (RU) Wed 08-19
Russia: to export 15-19 million tonnes of grains (RU) Wed 08-19
Tootie Pie: Company Nears Positive Operational Cash Flow (US) Tue 08-18
Kazakhstan: GDP decreased by 4,1 percent (KZ) Tue 08-18
Russia: Novorossiysk increased grain shipments (RU) Tue 08-18
Belarus: to decrease wheat imports to 80 thousand tonnes (BY) Tue 08-18
Anuga: Frozen products are highly dynamic (DE) Mon 08-17
iba 2009: Lots of sight-seeing opportunities around Dusseldorf (DE) Mon 08-17
Ukraine: National Bank to keep inflation at the level of 13% (UA) Mon 08-17
Belarus: to complete mass grain harvesting campaign next week (BY) Sat 08-15
Ukraine: grain carry-over stocks increased by ten percent (UA) Sat 08-15
Ukraine: harvested grains throughout area of 9,4 million hectares (UA) Sat 08-15
Sara Lee: Reports Q4 and Fiscal 2009 Results (US) Fri 08-14
Britannia: «Daily Bread» posts net loss in FY 2008/2009 (IN) Fri 08-14
Ukraine: commodity exports decreased by 46,8 percent in H1 (UA) Fri 08-14
Azerbaijan: to harvest record grain crop (AZ) Fri 08-14
Ukraine: harvested 35 million tonnes of grains (UA) Fri 08-14


REZEPTE + IDEEN


Piratenbrötchen: Roggenflockenbrötchen einmal anders

Image Bonn. (21.08. / GMF) Einer der Selbstgänger in des WebBaeckers Rezeptdatenbank ist das «Piratenbrötchen». Erstmals vorgestellt vor gut einem Jahr, genießt das Kleingebäck nach wie vor hohe Popularität – ideal zur Bedienung traditioneller Roggenkunden mit einer Brötchenvariante, die die gesundheitsbetonten Vorstellungen für Roggenprodukte norddeutscher Prägung bedient. Das Rezept für ein Roggenflockenbrötchen von Hubert Recktenwald hatte im (verblichenen) CMA Roggenbäcker-Wettbewerb die höchste Punktzahl für praxisnahe Umsetzbarkeit in der bäckerischen Herstellung erhalten. Das Rezept ist zu finden im «Mehlreport 12/2008» der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung aus Bonn – sowie als Auszug auf dem WebBaecker-Server.

Mehlreport: Ausgabe Juli 2008; Format PDF; vier Seiten; 707 KB
Rezept: Piratenbrötchen; Format JPEG; 168 KB