Sonntag, 29. November 2020

WB-30-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 30. KW 2015 (18.07. bis 24.07.)
Download: https://www.webbaecker.de/15archivphp/wb3015.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Lantmännen: Werk Suhl geht an die B+F Gruppe Salzkotten
02. Pan+Co Gruppe: Zweckoptimismus konnte nicht helfen
03. La Maison du Pain: will vorsichtig expandieren

TERMINE + EVENTS:
04. Goecom: spendiert Marvin wichtige Neuerungen
05. Gut aufgestellt: Anuga Bread + Bakery

MANAGEMENT + BETRIEB:
06. Benchmarking: Schwachstellen mit Hilfe von Vergleichen erkennen
07. BIV: Politiker erleben einen Praxistag im Bäckerhandwerk
08. Halloren: Schokoladenfabrik erhöht Kapital
09. BMWI: richtet Gründungs- und Mittelstandsberatung neu aus
10. Wetterderivate: So bleiben Wetterkapriolen beherrschbar
11. Hofer KG: Discounter will weiter wachsen

MARKETING + VERKAUF:
12. Kasse mit Kundenbindung: zum Reinschnuppern
13. Vegan: die neue Marketing-Lüge?

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
14. «Leere Tonne»: Initiative fordert Wegwerfstopp
15. Rewe: Vorwürfe der Initiative «Leere Tonne» sind haltlos
16. Lebensmittelklarheit.de: BMEL hebt Entwicklung hervor

PERSONEN + EHRUNGEN:
17. Bäckerhandwerk: erhält Peta Progress Award 2015
18. VDKL: Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
19. KNUST eG: Genossenschaft konstituiert sich

BOOKMARKS + BOOKS:
20. Global Industry: CSM to relocate global headquarters

REZEPTE + IDEEN:
21. Armer Ritter mit gebratenen Honig-Brombeeren


MARKT + UNTERNEHMEN


Lantmännen: Werk Suhl geht an die B+F Gruppe Salzkotten

Bremen / Suhl / Salzkotten. (23.07. / eb) Anfang Februar hatte Lantmännen Unibake Germany (LUG) Maßnahmen zur Restrukturierung angekündigt, die die Schließung der Produktionsstätte Suhl beinhalten sollte. Dieser Tage nun kam die erfreuliche Meldung aus Bremen, dass LUG nach intensiver Suche einen Käufer für das Werk Suhl gefunden hat, der den Betrieb fortführt. «Wir freuen uns sehr, dass wir hiermit die Interessen der Mitarbeiter und von Lantmännen Unibake Germany gleichermaßen erfüllen können», sagt LUG-Geschäftsführer Christian Sommer in einer Mitteilung. Das Unternehmen STK GmbH aus Waltershausen hat demnach das Werk zum 10. Juli 2015 übernommen und wird es weiter betreiben. Hinter der STK Waltershausen stehen Ulrich Kamp aus Salzkotten und Maik Pfuch aus Tabarz – und damit die B+F Bakery+Food GmbH aus dem Kreis Detmold. B+F beschäftigt sich seit 1996 mit der Produktion von Tiefkühlprodukten für den deutschen Lebensmittel- Einzelhandel und den Großverbraucherservice. Vom Hauptsitz in Salzkotten steuert das Unternehmen den nationalen und internationalen Vertrieb, sowie die Produktentwicklung in den sechs Produktionsstätten der Gruppe. Mit dem Schwerpunkt Tiefkühl-Backwaren ist B+F im Eigenmarken- wie im Marken-Bereich für alle maßgeblichen Retailer unterwegs. Suhl dürfte demnach die siebte Produktionsstätte sein. Die Adresse in Waltershausen teilt sich STK übrigens mit der Thoks GmbH. Erstaunlicherweise war «Kuchen Thoks» in 15 Jahren WebBaecker nur ein einziges Mal Gegenstand unserer Berichterstattung (Januar 2002). Zum B+F-Imperium zählen zudem die Marken «Heinersdorfer Backwaren» (Berlin-Pankow) sowie «Fronhoffs» Torten (Sevelen am Linken Niederrhein).

Pan+Co Gruppe: Zweckoptimismus konnte nicht helfen

Linz / AT. (21.07. / eb) Selbst bei fortgeschrittenem Erfahrungsschatz erlaubt sich der Mensch hier und da zu träumen. Auch der WebBaecker hat zumindest nicht ausgeschlossen, dass die spektakuläre Pleite der Holding Success Marketing Unternehmensberatung mit ihren Tochter- und Enkelgesellschaften noch ein glimpfliches Ende nehmen könnte. 40,77 Millionen Euro Schulden hatten Pan+Co, Ring Bäckereien und verwandte Gesellschaften angehäuft – insgesamt acht an der Zahl. Bei den Ring-Filialen waren die österreichischen Branchenkenner von vornherein skeptischer, beim Logistik- Geschäft der Pan+Co Gruppe optimistischer. Bei den Ring-Filialen geht man heute davon aus, dass 20 von 56 Standorten gesichert sind. Sechs davon hat die Welser Resch+Frisch Gruppe Anfang Juli übernommen. Andere acht Standorte wurden durch andere Bäckereien übernommen. Der Masseverwalter geht davon aus, noch weitere Filialen verwerten zu können. Was kaum jemand auf dem Schirm hatte mit Blick auf die Pan+Co Gruppe: Die Bäckereien, die bislang mit Pan+Co als Zwischenhändler und/oder Logistiker Großabnehmer wie Spar oder Lidl versorgten, nahmen die Pleite zum Anlass, umgehend direkte Geschäftsbeziehungen zu den Kunden aufzubauen, die sie ohnehin schon belieferten. Zu den etwa fünf Bäckereien, die ihr Geschäft selbst in die Hand nahmen, gehören die Bäckerei Moser (OÖ) und die Backwelt Pilz (NÖ). Zwar soll es zahlreiche Interessenten für den Dienstleister Pan+Co gegeben haben, doch genau genommen braucht den heute keiner mehr. Davon betroffen sind 65 Dienstverhältnisse, die zeitnah aufgelöst werden sollen oder schon sind. Weitere Beiträge in diesem Zusammenhang:
Österreich: Großpleite könnte glimpflich enden (2015-06-18)
Österreich: Großpleite in der Bäckerbranche (2015-06-10)
Fusion: Pan+Co Gruppe übernimmt Bäckerei Ring (2014-09-04)
Pan+Co: Tiefkühl-Experte legt sich Filialnetz zu (2014-07-14)

La Maison du Pain: will vorsichtig expandieren

Frankfurt. (21.07. / lmdp / eb) Das Bäckerei-Konzept La Maison du Pain (LMDP) ist jetzt ein Franchisesystem und möchte auf diesem Weg vorsichtig expandieren, entnehmen wir einer Mitteilung vom Main. Das hört sich ganz anders an als 2009, als die Kette – unter anderen Voraussetzungen – schon einmal davon sprach – damals gemeinsam mit der Immobilienberatungsgruppe NAI apollo – bundesweit rund 80 Standorte zu etablieren. LMDP besteht jetzt seit über neun Jahren im Rhein-Main-Gebiet – mit Filialen in Wiesbaden, Mainz, MTZ-Sulzbach sowie drei frequentierten Lagen in Frankfurt. Seit Dezember 2013 gehört LMDP dem schweizerisch-deutschen Doppelbürger Bernd Steiner. Zwei der bestehenden Standorte, nämlich Bockenheimer Landstraße und Schweizer Straße in Frankfurt, sollen in diesem August an langjährige Mitarbeiter übergehen, die beide Standorte als Franchisepartner übernehmen und weiterführen wollen. LMDP plant innerhalb der nächsten drei Jahre insgesamt 20 weitere Standorte in Deutschland zusammen mit Franchisepartnern zu eröffnen. Steiner hat sich mit der Ausbreitung der Marke zum Ziel gesetzt, das französische Lebensgefühl neu zu erwecken und das Speisen- und Backwarensortiment mit frischen Ideen und neuen Produkten zu erweitern. Geschäftsführer der LMDP-Systemzentrale ist der in der Systemgastronomie erfahrene Stephan Otte.


TERMINE + EVENTS


Goecom: spendiert Marvin wichtige Neuerungen

Kronau. (24.07. / goe) Die iba 2015 vom 12. bis 17. September ist das internationale Schaufenster für das Bäckerhandwerk. Natürlich ist Goecom mit der modularen Bäckerei-Software Marvin in München dabei. Die größte und auffälligste Neuerung in diesem Jahr ist das Redesign des Messestands mit den neuen Logos für Goecom und Marvin. Das bringt zum Ausdruck, dass es nicht nur Neuerungen im Programm gibt, sondern auch im Unternehmen. In Marvin selbst gibt es eine Reihe neuer Funktionen, Module und Optionen. Beispiele:
– Für das Kassensystem PiOs wurde eine neue Schnittstelle in bundesweiter Zusammenarbeit mit Kassenhändlern konzipiert. In diesem Zusammenhang wurde auch der Kundenwunsch verwirklicht, dass ein- und ausgespielte Kassendaten separat gesichert werden können.
– Die Anbindung für MDE-Geräte – seit jeher eine Stärke von Marvin – wurde aktualisiert und den aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen der Nutzer angepasst.
– Die Ausweisung von Nährwerten, Allergenen und Zusatzstoffen wurde deutlich erweitert, um die geänderten Vorschriften umzusetzen. Gleichzeitig werden hier schon die Auflagen, die erst ab 2016 gelten, hinterlegt, so dass die nötigen Vorarbeiten ab sofort erledigt werden können.
– Und wie immer zur Herbstmesse bietet Marvin mit dem Servicepack 1 der aktuellen Version eine Reihe Neuerungen und Erweiterungen im Programm selbst. So wird beim Etikettendruck aus Marvin nun die Option angeboten, die Zahl der Etiketten aus der Bestellung heraus zu ermitteln und automatisiert drucken zu lassen. Die Statistiken und der Preislistendruck wurden deutlich ausgebaut und eine Reihe anderer Kundenwünsche umgesetzt.
– Auch eine Reihe neuer Module stellt Goecom während der iba 2015 vor: So bietet Marvin ein komplett neues Angebotswesen, ein Modul für die Bestellungen bei der Bäko und das neue B2B-Modul als Schnittstellenmanager zur Bestellbearbeitung mit anderen Programmen (zum Beispiel Webshops).
Mit tatkräftiger Unterstützung durch einige Kunden wurde auch der Bestellprofi noch einmal erweitert. Die automatisierte Bestellung nach Wetterlage, Umweltfaktoren und Erfahrungswerten aus der Vergangenheit stellen Ihnen die Software-Experten aus Kronau gerne während der iba 2015 in München vor – Halle B3 Stand 371. Ein Besuch lohnt sich.

Gut aufgestellt: Anuga Bread + Bakery

Köln. (23.07. / km) Der Brotkorb ist ebenso international wie die Vielfalt bei Heißgetränken. Dies zeigt die kommende Anuga Bread + Bakery, Hot Beverages. Die Fachmesse vereint auf einer Fläche von 20.500 Quadratmetern über 400 Anbieter aus den Sortimenten Brot, Backwaren, Brotaufstrich und Heißgetränke. Unternehmen wie Darboven, Ditsch, Dilmah, Gimoka, Gujarat, Instanta, Lambertz, Langnese, Lavazza, Harry Brot, Kronenbrot, Kuchenmeister, Namyang, Mestemacher, Mokate, Sri Lanka Tea Board, Super Group, Tea Board of India, Vandemoortele, Witor´s, Wolf Butterback und viele andere stehen für die große Bandbreite des Angebots. Einkäufer aus Handel und Foodservice finden hier zahlreiche Ideen für ihr Geschäft. Zur Anuga vom 10. bis 14. Oktober 2015 in Köln erwarten die Veranstalter insgesamt rund 6.800 Anbieter aus etwa 100 Ländern. Für die «Messe in der Messe» haben die Veranstalter einen etwas ausführlicheren Text verfasst. Der bietet zwar nichts neues, sofern man die Branche kennt, bringt manche Entwicklung aber auch kurz und knapp auf den Punkt. Das Werk aus der Feder der Koelnmesse haben wir hier untergebracht.


MANAGEMENT + BETRIEB


Benchmarking: Schwachstellen mit Hilfe von Vergleichen erkennen

Isernhagen / Hannover. (24.07. / ge) Die Zahl der am Markt agierenden Bäckereien ist seit Jahren rückläufig. Durch den steigenden Konkurrenzkampf haben Unternehmen Schwierigkeiten, sich am Markt zu behaupten. Um auch künftig wettbewerbsfähig zu sein, müssen die Unternehmen versuchen, ihre Stärken auszubauen und ihre Schwächen zu erkennen und zu minimieren. Häufig sehen Unternehmer erst bei starken Umsatzrückgängen oder verstärkten Liquiditätsengpässen einen Anlass, sich mit dem eigenen Unternehmen, dem Wettbewerb und den Gründen für die Schieflage zu befassen. Eine Möglichkeit der strukturierten Analyse der angespannten Situation bietet das «Benchmarking». Dahinter verbirgt sich die «Messlatte» (= Benchmark). Es geht darum, Daten, Kennzahlen und weitere Informationen von anderen (erfolgreichen) Unternehmen quantitativ zusammenzuführen, um diese als Referenzwerte für das eigene Unternehmen zu nutzen. Dabei sollte sichergestellt werden, dass die eigene Größenklasse und die eigene regionale Struktur bei den Referenzunternehmen ähnlich ist. Durch das Benchmarking wird die Möglichkeit gegeben, sein eigenes Unternehmen mit anderen Unternehmen zu vergleichen. Ziel des Vergleichs ist es, Schwachstellen zu erkennen und abzustellen. Die Möglichkeit, das Benchmarking mit gleichartigen Unternehmen durchzuführen, könnte durch die Teilnahme an Erfahrungsaustauschkreisen erfolgen, zu deren Bestandteil der Vergleich von finanz- und insbesondere leistungswirtschaftlichen Kennzahlen teilnehmender Betriebe gehört. Weitere Möglichkeiten bieten externe Datenquellen, wie zum Beispiel Betriebsvergleiche, die in der Regel jährlich von branchennahen Kreditgebern, Verbänden oder Beratungsunternehmen herausgegeben werden.
Hinweis: Die Gehrke Econ Gruppe betreut seit über 50 Jahren schwerpunktmäßig Betriebe des Bäckerhandwerks. Sie ist Veranstalter der IntraBack-Arbeitskreise und Herausgeber des Bäcker-Betriebsvergleichs. Sofern Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen mit anderen Betrieben zu vergleichen, steht Ihnen Till Weinkauf unter der Rufnummer 0511/70050-400 oder per E-Mail unter till.weinkauf@gehrke-econ.de sehr gerne zur Verfügung.

BIV: Politiker erleben einen Praxistag im Bäckerhandwerk

Hannover. (24.07. / biv) Zu einem «Praxistag Bäckerhandwerk» kamen auf Einladung des Bäckerinnungsverbands Niedersachsen/Bremen (BIV) fünf SPD-Mitglieder des niedersächsischen Landtags in die Bäckerfachschule nach Hannover. Die Parlamentarier vertreten ihre Fraktion im Ausschuss «Verbraucherschutz» des Landesparlaments, der in dieser Legislaturperiode erstmals als Unterausschuss des «Ständigen Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung» eingerichtet worden ist. Bei den Kontakten zwischen dem Bäckerinnungsverband und der Landespolitik geht es auch immer wieder um das Thema Verbraucherschutz im Zusammenhang mit Herstellung von Lebensmitteln. Die Abgeordneten nutzten daher gerne die Einladung von Landesinnungsmeister Karl-Heinz Wohlgemuth kurz vor der parlamentarischen Sommerpause, auch einmal die praktische Seite handwerklicher Backwarenherstellung zu erleben und die damit in Verbindung stehenden politischen Themenfelder aus Sicht der Handwerksbäcker näher kennen zu lernen. Nach zwei intensiven Stunden «mit den Fingern im Teig», in denen Gersterbrote geflämmt, Butter- und Aprikosenkuchen gebacken oder auch Kaiserbrötchen gestüpfelt wurden, folgte ein reger Gedankenaustausch. Dabei sprachen Landesinnungsmeister Wohlgemuth zusammen mit seinem Stellvertreter Dietmar Baalk, dem BIV-Geschäftsführer Heinz Essel und dem stellvertretenden Schulleiter der Bäckerfachschule, Karsten Bormann, auch die teils schwierige Umsetzung gesetzlicher Regelungen im Verbraucherschutz an.

Halloren: Schokoladenfabrik erhöht Kapital

Halle / Saale. (23.07. / hag) Der Vorstand der Halloren Schokoladenfabrik Aktiengesellschaft hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft im Rahmen einer Barkapitalerhöhung und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre von 5.770.843,00 Euro um 577.084 Euro auf 6.347.927,00 Euro durch Ausgabe von 577.084 Neuen Aktien zu erhöhen. Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im regulierten Markt sowie zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und in die bestehenden Notierungen aufgenommen werden. Zur Zeichnung und Übernahme der Neuen Aktien wurde die Charlie Investors S.à.r.l. aus Luxemburg zugelassen. Zur Berechnung des Kapitalerhöhungsbetrags und der Anzahl der auszugebenden neuen Aktien der Halloren Schokoladenfabrik AG wurde ein Wert von 6,80 Euro je Aktie der Halloren Schokoladenfabrik AG zugrunde gelegt. Dem Unternehmen fließt somit ein Emissionserlös von 3.924.171,20 Euro vor Provisionen und Kosten zu. Die Halloren Schokoladenfabrik AG beabsichtigt, die aus der Kapitalerhöhung zufließenden Mittel zur Finanzierung des Wachstums, für Investitionen in Maschinen und Anlagen sowie zur Stärkung der Eigenkapitalquote der Gesellschaft zu verwenden. Nach der erfolgten Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung im Handelsregister ist die Charlie Investors S.a.r.l mit rund 26 Prozent am Grundkapital der Halloren Schokoladenfabrik AG beteiligt.

BMWI: richtet Gründungs- und Mittelstandsberatung neu aus

Berlin. (23.07. / bmwi) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in dieser Woche Eckpunkte zur künftigen Förderung der Gründungs- und Mittelstandsberatung (PDF) vorgelegt. Damit werden die verschiedenen Programme des Bundes, die Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen unterstützen, zu einer einheitlichen Förderung zusammengefasst. So erhalten diese einen besseren Zugang zu externem unternehmerischen Know-how. Gerade für Menschen, die sich selbständig machen, sind eine gute Vorbereitung und Begleitung von unternehmerischen Richtungsentscheidungen essenziell. Professionelle Beratung unterstützt dabei, die Erfolgschancen von Gründungen wie auch die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit bestehender Unternehmen zu steigern. Vorbehaltlich der parlamentarischen Zustimmung zum Haushalt 2016 stehen für das kommende Jahr 16 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die Beratung zur Verfügung. Die aus dem Europäischen Sozialfonds ko-finanzierten Zuschüsse sind vor allem für kleine und finanziell nicht sehr starke Unternehmen in schwächer entwickelten Regionen von großer Bedeutung. Die Richtlinien der künftigen Förderung werden im Herbst veröffentlicht und zum 01. Januar 2016 in Kraft treten. Die neue Förderung ersetzt die bisherige «Förderung unternehmerischen Know-hows» sowie die Programme «Gründercoaching Deutschland», «Turn-Around-Beratung» und «Runder Tisch». Antragsberechtigt sind neu gegründete sowie bereits bestehende KMU sowie Freie Berufe im Sinne der EU-Mittelstandsdefinition. Die Durchführung der neuen Beratungsförderung übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Wetterderivate: So bleiben Wetterkapriolen beherrschbar

Königswinter. (21.07. / SHB) Kennen Sie Wetterversicherungen oder Wetterderivate? Bei diesen Produkten erhält der Versicherungskunde – etwa ein Unternehmen oder eine Kommune – eine Entschädigung, sobald ein im Voraus definiertes Wetterszenario eintritt. Anders als bei klassischen Versicherungen, die Schäden durch Naturgewalten wie Sturm, Hagel oder Hochwasser ausgleichen, muss kein Sachschaden vorliegen. Es reicht, wenn das Wetter aus der Reihe schlägt. Denn schon das kann für Unternehmen schlimme Folgen haben: Es drohen Umsatzeinbußen oder höhere Kosten. Wetterderivate dienen dazu, mögliche Auswirkungen von Wetterschwankungen auf das Geschäft zu begrenzen. Zu den klassischen Branchen, die besonders stark vom Wetter abhängig sind, zählen neben der Tourismusindustrie die Landwirtschaft, das Baugewerbe, die Freizeitindustrie oder der Energiesektor. Mal sorgt das Wetter für Hochkonjunktur, mal verhagelt es im wahrsten Sinne des Wortes das Geschäft. Bäckereien und gastronomische Betriebe, die darauf angewiesen sind, zu einer bestimmten Jahreszeit den größten Teil ihres Jahresumsatzes zu generieren, sollten sich näher mit Wetterderivaten befassen. Versicherer erwarten nicht von ungefähr eine wachsende Bedeutung dieser Produkte, wissen die Fachleute der SHB Allgemeinen Versicherung aus Königswinter, die selbst keine Wetterversicherung im Portfolio hat.

Hofer KG: Discounter will weiter wachsen

Sattledt / AT. (18.07. / hkg) Mit einem großen Fest für seine 1.200 Mitarbeitenden und deren Familien hat die Hofer KG, Tochtergesellschaft der Aldi Süd Gruppe, ihr erweitertes Logistikzentrum in Tirol eröffnet. Die Zweigniederlassung Rietz wurde 2014 als «familienfreundlichstes Unternehmen in Tirol» ausgezeichnet. Der Ausbau für über 20 Millionen Euro des seit 1973 bestehenden Standorts ermöglicht nicht nur effizientere Warenströme, sondern garantiert gleichzeitig angenehmeres Arbeiten. Darüber hinaus punktet das moderne Logistikzentrum durch Umweltfreundlichkeit. Die Bauarbeiten für die Erweiterung um rund 22.000 Quadratmeter waren eine logistische Herausforderung für sich, denn der laufende Betrieb musste während dieser Phase gewährleistet bleiben. «Unser dynamisches Wachstum möchten wir auch in Zukunft fortsetzen. Mit der Erweiterung des Logistikzentrums haben wir einen weiteren Meilenstein in diese Richtung gesetzt», sagte Günther Helm, Hofer-Generaldirektor und Sprecher der Unternehmensleitung, am Rande des Fests. Zum dynamischen Wachstum gehört auch, dass Hofer sein Filialnetz mittelfristig von 450 auf 500 Standorte ausbauen will. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten wie den Regionen Wien, Linz oder Salzburg sieht der Discounter Wachstumschancen. Durch den Erfolg mit Brot und Gebäck aus der BackBox sowie mit Frischeartikeln könne der Discounter aber auch im ländlichen Raum Lücken schließen. Das BackBox-Projekt werde schneller abgeschlossen sein als vorgesehen. Aktuell seien drei Viertel aller Filialen um eine BackBox ergänzt, bis Ende 2015 sollen fast alle Filialen damit ausgestattet sein.


MARKETING + VERKAUF


Kasse mit Kundenbindung: zum Reinschnuppern

Hechingen. (24.07. / KMZ) Mit dem Umbau des Hauptgeschäfts im Oktober 2014 brachte die Bäckerei Koch in Balingen-Engstlatt auch das Vectron Kassensystem auf den neuesten Stand – inklusive Kundenkarten. «Neben den neuen Kassen für die drei Filialen haben wir uns zusätzlich für das Kundenbindungssystem BonVito entschieden», sagt Bäcker- und Konditormeister Thomas Koch in der Reportage «Kasse mit Kundenbindung» (PDF). Die Reportage ist ursprünglich im BackJournal erschienen und wird an dieser Stelle von KMZ Kassensystem zur Verfügung gestellt. Die Erfahrungen mit der Soft- und Hardware von Vectron und der gute Service der KMZ Kassensystem GmbH aus dem benachbarten Hechingen gaben für Thomas und Isabell Koch jedenfalls den Ausschlag, sich erneut für die Kombination Vectron/KMZ zu entscheiden. Die Erfahrungen mit BonVito, zunächst als digitale Stempelkarte, sind ebenfalls sehr gut. Nach einem guten halben Jahr steht für Kochs fest, dass sie auch andere Funktionen so schnell wie möglich nutzen wollen.

Vegan: die neue Marketing-Lüge?

Frankfurt / Main. (24.07. / tr) Mit der aktuellen Studie «vegan – Die neue Marketing-Lüge» will die targeted! Marktforschung dem Vegan-Hype einen Kontrapunkt entgegensetzen. Wobei targeted! eine junge Agentur ist, allerdings mit erfahrenen Marktforschern. Die wollen zuerst (O-Ton) «results for better sales» abliefern und fragen zudem nach, wie sich teure Flops vermeiden lassen. These: Die Kennzeichnung «vegan» bedeutet nicht zwingend mehr Abverkauf für Kategorien im FMCG-Bereich. Sogar das Gegenteil kann der Fall sein. Beispiel: «Unsere Frage nach veganem Bier stieß allgemein auf große Abneigung», sagt Markenexpertin Birgit Kühne-Hellmessen. «Dazu kommt, dass Menschen heute das Ursprüngliche, Unverfälschte suchen. Wird durch die vegane Variante dieses Natürliche verändert, wird das Produkt im Markt floppen». Bier und gutes Brot liegen in ihrer Unverfälschtheit und Ursprünglichkeit nah beieinander, so dass wir in Frankfurt noch mal nachgefragt haben. targeted! Research hat uns daraufhin eine Zusammenfassung überlassen, die wir hiermit gerne weiterleiten unter dem Titel «Vegan – Die neue Marketing-Lüge» (PDF).


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


«Leere Tonne»: Initiative fordert Wegwerfstopp

Verden/Aller. (23.07. / aa) Anfang der Woche schütteten Aktivisten der Kampagne «Leere Tonne» säckeweise Brot und Brötchen auf den Boden vor der Zentrale der Rewe Markt GmbH in der Kölner Innenstadt. Der Dokumentarfilmer Valentin Thurn, der die Kampagne mit initiierte, sagte: «Rewe schmückt sich gerne mit seinem Engagement für Nachhaltigkeit. In Wirklichkeit aber zwingt der Lebensmittelriese Bäckereien, die in seinen Märkten verkaufen, bis zum Ladenschluss die Verkaufsregale ständig neu aufzufüllen. So müssen täglich große Mengen Backwaren direkt den Weg vom Regal zur Mülldeponie antreten. Damit macht Rewe die Verschwendung zum internen Gesetz». Die Kampagne hat eigenen Angaben zufolge in vielen Gesprächen mit Bäckereien in mehreren Bundesländern erfahren, wie viel Druck Rewe auf sie ausübe. Die Verträge, die der Kampagne vorliegen, fordern «während der gesamten Ladenöffnungszeiten der Vermieterin» die Verkaufsregale der Bäckerei «gut bestückt» zu halten. Rewe ergänze dies durch eine Praxis strenger Kontrollen. Jutta Sundermann, Sprecherin von Aktion Agrar, sagt: «Wort und Tat klaffen bei den Supermärkten weit auseinander. Wir brauchen deshalb verbindliche Regeln. Frankreich hat es vorgemacht und ein Gesetz zum Wegwerfstopp für Lebensmittelhändler geschaffen. Das brauchen wir auch hier, damit unverkaufte, aber verzehrbare Ware günstig oder kostenlos abgegeben und der Verschwendung ein Riegel vorgeschoben wird». Die Kampagne «Leere Tonne» ist eine gemeinsame Initiative von Aktion Agrar, foodsharing.de und Slow Food Youth.

Rewe: Vorwürfe der Initiative «Leere Tonne» sind haltlos

Köln. (22.07. / rg) Medienberichten zufolge wirft die Kölner Initiative «Leere Tonne» den Rewe-Supermärkten vor, angeblich das Wegwerfen von Backwaren zu befördern, in dem das Unternehmen die Bäcker in der Vorkassenzone zwinge, auch in den Abendstunden volle Regale zu haben. Diese Behauptung sei falsch und ignoriere die Tatsachen, heißt es in einer Mitteilung aus Köln. «Wir bieten unseren Kunden im Rewe-Markt auch in den Abendstunden ein reduziertes aber angemessenes Sortiment. Das ist bei den selbstständigen Vorkassen- Bäckereien nicht anders. Der eine Kunde möchte in den Abendstunden gerne Weißbrot kaufen, der andere Schwarzbrot und ein Dritter vielleicht ein Dinkel-Körnerbrot. Eben die gängigen Sorten und das in einer angemessenen Menge», erklärt Martin Brüning, Leiter Unternehmenskommunikation der Rewe Gruppe, in dieser Mitteilung. «Es gibt keine Verträge, in denen wir die Vorkassenbäcker zwingen, wieviel Artikel oder welche Sortimente sie in den Abendstunden zu führen haben», sagt Brüning. Leider habe die Initiative Behauptungen aufgestellt, die man im direkten Dialog leicht hätte klären und erklären können. Sollte ein Warenüberschuss vorliegen, dann wird dieser nach Kenntnis des Unternehmens in der Regel an die örtliche Tafel oder landwirtschaftliche Betriebe abgegeben. Die vollständige Stellungnahme gibt es hier zu lesen.

Lebensmittelklarheit.de: BMEL hebt Entwicklung hervor

Berlin. (22.07. / bmel) Bundesminister Christian Schmidt (BMEL) hat den Verbraucherzentralen zum vierjährigen Bestehen des Internetportals Lebensmittelklarheit.de gratuliert und die weitere Unterstützung zugesagt. «Die Förderung dieses Erfolgsprojekts hat sich bewährt. Mit dem Portal haben wir eine unverzichtbare Anlaufstelle für Verbraucherinnen und Verbraucher geschaffen. Zugleich haben wir mit dem Portal einen neuartigen und gewinnbringenden Dialog zwischen Wirtschaft und Verbrauchern angestoßen», betont Schmidt. «Diese positive Entwicklung und die auch nach vier Jahren noch hohen Nutzerzahlen zeigen, dass wir mit einer Dialogplattform den richtigen Weg eingeschlagen haben. Deshalb werde ich dafür sorgen, dass die weitere Förderung sichergestellt wird. Meine Ziele sind «Klarheit und Wahrheit» auf der Verpackung, gute Verbraucherinformation und der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Täuschung». Aus diesem Grund werde auch das «Deutsche Lebensmittelbuch» reformiert. Es soll sich künftig mehr an dem Anspruch nach Wahrheit und Klarheit richten. «Ich will nicht das ganze Buch neu schreiben, aber einzelne Kapitel für einen verbesserten Verbraucherschutz neu formulieren», sagt der Bundesminister.


PERSONEN + EHRUNGEN


Bäckerhandwerk: erhält Peta Progress Award 2015

Berlin. (24.07. / ZV) Die Tierschutzorganisation Peta hat den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) und die Bundesakademie Weinheim (ADB) mit dem Progress Award 2015 ausgezeichnet. Der jährlich verliehene Preis zeichnet tierfreundliche Errungenschaften in Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Ernährung aus. Der Verband und die Bildungseinrichtung erhalten diesen Preis für das Merkblatt «Bedeutung und Herstellung von veganen Backwaren, Konditoreiwaren und Snacks», das durch Rundschreiben an rund 9.000 deutsche Innungsbäckereien versandt wurde. Nach Schätzung des Vegetarierbunds Deutschland (Vebu) ernähren sich in Deutschland heute 900.000 Menschen rein vegan, was 1,1 Prozent der Bevölkerung entspricht. Durch die derzeit hohe mediale Aufmerksamkeit und die öffentliche Diskussion wird sich vegane Ernährung vermutlich weiter verbreiten, so dass es sich um einen für das Bäckerhandwerk durchaus interessanten Trend handelt. Daraus resultierend entwickelte der Verband gemeinsam mit der Bundesakademie das Merkblatt für seine Verbandsmitglieder. Von Begriffsdefinitionen über Marktbedeutung veganer Ernährung bis hin zu rechtlichen Hinweisen wurden die Innungsbäcker darin umfassend informiert und aufgeklärt. Dieses und weitere Merkblätter sind auf der Homepage des Zentralverbands im Mitgliederbereich abrufbar. PETA ehrt das Bäckerhandwerk für die trendbewusste Information zu veganen Produkten. «Wir freuen uns sehr über diese nicht alltägliche Auszeichnung. Als Innungsbäcker möchten wir gerne Kundenwünschen entsprechen und ein Trend zum Vegetarismus und Veganismus lässt sich nicht mehr wegdiskutieren», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker. Für eine allumfassende Qualifikation in Sachen vegetarisches und veganes Backen bietet die Bundesakademie Weinheim für interessierte Handwerksbäcker spezielle Fortbildungen und Seminare an.

VDKL: Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Bonn. (21.07. / vdkl) Über 100 Personen nahmen an der Jahrestagung des Verbands Deutscher Kühlhäuser und Kühl-Logistikunternehmen (VDKL) in Frankfurt am Main teil. Vorstandswahlen standen auf dem Programm, zu denen Jürgen Rohn (SFB), im Vorstand seit 1993 und dessen Vorsitzender seit 1996, nicht mehr antrat. Auch Dr. Joachim Pfotenhauer (Thüringer Kühlhäuser) machte nach 17jähriger Vorstandstätigkeit Platz für die nächste Generation. Jürgen Oltmanns (Nordfrost) kandidierte nach drei Jahren im Vorstand ebenfalls nicht noch einmal. Zur Wahl aufgerufen waren alle ordentlichen VDKL-Mitglieder, die den neuen Vorstand wie folgt bestimmten: Falko Thomas (Thermotraffic), Vorsitzender; Thomas Lemmerholz (Kühlhaus Düsseldorf), stellv. Vorsitzender; Lüder Korff (BLG), stellv. Vorsitzender; Britta Heine (Nordfrost); André van den Broek (Kraftverkehr Nagel); Tim Pfotenhauer (Thüringer Kühlhäuser); Marcus Hoffmann-Rothe (Transthermos); Stephan Regus (Bamberger Kühlhaus). Die Wahl leitete VDKL-Geschäftsführer Jan Peilnsteiner. Die Mitgliederversammlung erklärte Jürgen Rohn und Joachim Pfotenhauer zu VDKL-Ehrenmitgliedern. Britta Heine, geschäftsführende Gesellschafterin von Nordfrost, ist die erste Frau, die jemals in den Vorstand des Verbands gewählt wurde.

KNUST eG: Genossenschaft konstituiert sich

Barsinghausen. (20.07. / db) Die Initiatoren der «Kooperativen Nachhaltigen Unabhängigen Schule für Transformation im Backhandwerk» (K.N.U.S.T.) trafen sich in diesen Tagen zur Gründungsversammlung ihrer gemeinnützigen Genossenschaft als Trägerorganisation einer neuen Weiterbildungseinrichtung für ein nachhaltiges Backhandwerk (siehe WebBaecker 24/2015). Rund 100 Genossenschaftsanteile für die neue KNUST eG wurden Mitte Juli im Zechensaal Barsinghausen gezeichnet. Gründungsmitglieder sind neben Bäckern und Bäckerinnen unter anderem Mühlenbetriebe, Getreidezüchter, Landwirte sowie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. In den Aufsichtsrat wählte die Versammlung einstimmig Rike Kappler (Cibaria GmbH, Münster), Patricia Pitzschel (Brotgarten GmbH, Kiel), Björn Wiese (Privatbäckerei Wiese, Eberswalde), Jens Müller-Cuendet (Agraringenieur, Darmstadt), Dr. Alexander Beck (Lebensmitteltechnologe, Bad Brückenau), Dr. Karl-Josef Müller (Leiter der Getreidezüchtungsforschung Darzau), Joachim Weckmann (Märkisches Landbrot, Berlin), Florian Domberger (Kaufmann und Bäckereigründer, Berlin). In den Vorstand der KNUST eG bestellten die acht Aufsichtsratsmitglieder Anke Kähler, Bäckermeisterin und Vorstandsvorsitzende der Organisation Die Bäcker. e.V. sowie Jens Leppin, kaufmännischer Leiter der Bäckerei Vollkern in Temnitztal.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: CSM to relocate global headquarters

Hamburg. (bm) Georgia’s Governor Nathan Deal announced that CSM Bakery Solutions, a company with origins in the Netherlands, will relocate its global headquarters to Fulton County, creating 120 jobs and investing more than 5.5 million USD into Sandy Springs. CSM Bakery Solutions is an international leader in its industry, producing a broad range of bakery ingredients, products and services. Other topics of the week:

Title Region Date
Grupo Bimbo: reports Q2/2015 results (MX) Fri 07-24
CSM: to relocate global headquarters to Fulton County (NL) Fri 07-24
Lantmännen: completes Vaasan acquisition (SE) Fri 07-24
CSM: 5th Binger Bäckerforum Inspired Bakers (NL) Fri 07-24
Cocoaland: First Pacific Abortes Proposal (CN) Thu 07-23
RGF: Posts Pre-close Trading Update (UK) Thu 07-23
Cargill: officially opens canola processing facility (US) Thu 07-23
RGF: Announces Directorate Change (UK) Thu 07-23
Sweet creativity: iba UIBC CUP «Confectioners» (DE) Wed 07-22
Profile America: About Downscale Dining (US) Wed 07-22
China: replaces U.S. as largest ice cream market (US) Wed 07-22
Domino’s Pizza: names new member to its Board (US) Wed 07-22
The Growing U.S. Hispanic Population Increasingly Relies on Foodservice (US) Tue 07-21
AAK: Interim Report for the Second Quarter 2015 (SE) Tue 07-21
Mars: Continues Growth With Investment in Chocolate Factory (US) Tue 07-21
Cargill: gains approval for ADM deal (US) Tue 07-21
Bunge: to close Illinois oil packaging plant (US) Mon 07-20
Hershey: Announces New Chief Marketing Officer (US) Mon 07-20
Domino’s Pizza: Announces Q2/2015 Financial Results (US) Mon 07-20
Domino’s Pizza: Announces Retirement of CFO (US) Mon 07-20
Cloetta: reports results for the second quarter 2015 (SE) Sat 07-18
Orkla: announces continued improvement in Q2/2015 (NO) Sat 07-18


REZEPTE + IDEEN


Armer Ritter mit gebratenen Honig-Brombeeren

Image Berlin. (24.07. / ufop) Wer die aktuelle Rezeptidee «Armer Ritter mit gebratenen Honig-Brombeeren» herunterlädt, sollte sich nicht wundern, dass «Gefüllte Poulardenbrust mit Zucchini und Kartoffelschnee» drüber steht. So ist das manchmal, wenn Informationen durch mehrere Hände gehen und verarbeitende Redaktionen nicht die Möglichkeit haben, alternativ auf korrekte Downloads hinzuweisen. Doch damit steht die ufop, Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen, nicht allein. Verrückt ist, dass Unternehmen und/oder Verbände viel Geld ausgeben für ihre Öffentlichkeitsarbeit, aber nicht nachfragen nach den Gründen, weshalb teils sehr schöne Themen zuweilen unter den (Redaktions-) Tisch fallen. «Armer Ritter mit gebratenen Honig-Brombeeren» klingt allerdings lecker, zumal die Früchte gerade überall reifen, egal wo man hinsieht. Wir wünschen Ihnen und Ihren Bäckersnack-Kunden guten Appetit.