Freitag, 26. Februar 2021

WB-29-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 29. KW 2012 (14.07. bis 20.07.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb2912.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Bäckerei Mayer: Weichen für die Zukunft sind gestellt
02. Hoisbütteler Mühle: Heise verkauft an von Allwörden
03. Müller + Höflinger: «Das wird aus Müller-Brot»
04. Glockenbrot NRW: Schneider übernimmt 28 Filialen
05. LUG: stellt Produktion in Verden Ende September ein

TERMINE + EVENTS:
06. Coteca: Kaffee-Campus für Röster, Coffee Shop Betreiber + Co.
07. BIV: Politik zu Gast bei Bäckern und Fleischern
08. IGV: Erfahrungsaustausch mit italienischen Bäckern
09. BÖLN: Qualifizierungsseminare für das Bäckerhandwerk H2/2012
10. Natural Products Scandinavia: für Natur- und Bioprodukte

MANAGEMENT + BETRIEB:
11. Präsentation des Jahesabschlusses: Die Darstellung macht’s
12. «Button-Lösung»: Empfehlungen für Online-Händler
13. Mehrwert: Betriebliche Krankenversicherung als Wettbewerbsvorteil
14. ZDH: Handwerk begrüßt Erleichterungen bei ELStAM
15. Südzucker: Geschäftsjahr 2012/2013 lässt sich gut an
16. Nordzucker: schließt 1. Quartal 2012/2013 erfolgreich ab
17. Urlaubszeit: Machen Sie mal Pause!

TRENDS + KONZEPTE:
18. Mühlengruppe: ist nach IN EN ISO 50001 zertifiziert
19. IsernHäger: ist jetzt IFS-zertifiziert

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
20. Brot und Spiele: Energie für Sportler
21. VSMK: setzt weiter auf einheitliche Regeln für Hygieneampel
22. Lebensmittelklarheit.de: BLL sieht Verbesserungsbedarf
23. BMELV: «Lebensmittelklarheit.de» ist Erfolgsprojekt
24. Praxisbeispiel: der «U.S. Food Inspection Report»

PERSONEN + EHRUNGEN:
25. Bumüller: meldet neuen Leiter Expansion + Immobilienverwaltung

BOOKMARKS + BOOKS:
26. Global Industry: Mrs. Fields and Interbake signed cookie deal

REZEPTE + IDEEN:
27. Gemüsestrudel mit Schnittlauch-Joghurt-Sauce


MARKT + UNTERNEHMEN


Bäckerei Mayer: Weichen für die Zukunft sind gestellt

Kohlberg. (20.07. / may / ele) Nach dem ersten Spatenstich im Februar 2011 und dem Richtfest im September konnte die Bäckerei-Konditorei Günter Mayer e. K. vor wenigen Wochen ihre zwei Anbauten an die bestehende Bäckerei in Betrieb nehmen. Damit hat der Traditionsbetrieb von 1761 seine Produktions- und Verwaltungsflächen in etwa verdoppelt. Gemeinsam mit den Planern von ELEKOM aus Buchholz bei Hamburg ist es gut gelungen, trotz der ausgeprägten Hanglage für die nötige Entlastung in der Produktion und im Versand zu sorgen – mit der Option, bei Bedarf noch weiter zu wachsen. Aktuell zählt der Familienbetrieb 460 Mitarbeitende, darunter zehn Bäcker- und Konditormeister sowie 29 Auszubildende. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass in den 40 Filialen kein Wunsch offen bleibt. Mit den baulichen Veränderungen sind zudem die Weichen für die Zukunft gestellt: Sina Mayer, Tochter des aktiven Firmenchefs Günter Mayer, wächst in der 11. Generation in die Geschäftsführung hinein. Günter Mayers Ehefrau Irmgard arbeitet ebenso mit wie Sina Mayers Mann Benjamin. Auch Großmutter Nora Mayer (85) geht in Kohlberg nach wie vor ihrem Tagwerk nach. «Schwierig» sei das gesamte Bauprojekt nicht nur wegen der ausgeprägten Hanglage gewesen, sagt Sina Mayer und verweist auf die Leistungen von ELEKOM: «Der Betrieb musste ja die ganze Zeit weiterlaufen». Deshalb war es sinnvoll, Fachleute zu engagieren, die die Abläufe verstehen und den Bedarf für benötigte zusätzliche Flächen sinnvoll planen können.

Hoisbütteler Mühle: Heise verkauft an von Allwörden

Ammersbek. (19.07. / div) Die Heinrich von Allwörden GmbH aus dem Herzogtum Lauenburg übernimmt die Bäckerei Hoisbütteler Mühle inklusive acht Filialen. Grund für Inhaber Rolf Heise, gemeinsam mit seiner Frau Heike den Ammersbeker Betrieb aufzugeben: Sie wollen sich nicht länger selbst verheizen bei einer 70-Stunden-Woche und kaum Freizeit im Jahr – weiß das Hamburger Abendblatt. Die zuletzt 40 Mitarbeitenden hätten Heises allesamt unterbringen können. Auch als relativer Kleinbetrieb sei es heute sehr schwer, im Wettbewerb mit den Großen mitzuhalten. Zwar sei sein Betrieb rentabel und gut durchorganisiert gewesen, doch sei die jetzige Entscheidung die richtige, ist der 51-jährige Bäckermeister überzeugt. Heises hatten die Hoisbütteler Mühle vor zwanzig Jahren übernommen. Insgesamt kommt die Bäckerei auf rund 125 Jahre Betriebstradition. Für die Heinrich von Allwörden GmbH mit ihren etwa 240 Verkaufsstätten passen die acht Filialen wiederum gut ins Konzept auf dem Weg, weiterhin organisch zu wachsen.

Müller + Höflinger: «Das wird aus Müller-Brot»

München. (19.07. / az) Vor 100 Tagen kauften sie die Filialen der insolventen Großbäckerei Müller Brot, jetzt suchen Evi Müller und Franz Höflinger neue Mitarbeitende – und wollen bis zur Wiesn selbst backen. Das Oktoberfest findet in diesem Jahr vom 22. September bis 07. Oktober statt. Die Münchener Abendzeitung führte ein Interview mit den neuen Chefs über den «Neustart in neuer Farbe» – nachzulesen unter abendzeitung-muenchen.de.

Glockenbrot NRW: Schneider übernimmt 28 Filialen

Elsdorf. (17.07. / div) Neben der Backstube und Verwaltung im Rhein-Erft-Kreis gehören über 70 Filialen im Dreieck Aachen-Düsseldorf-Köln zur Bäckerei Schneider GmbH. Drei Geschäftsführer – Jörg Aprath, Wilhelm Kühne, Andre Kunkel – leiten das Unternehmen seit 2007. Bald schon könnte die 1901 gegründete Bäckerei einen beachtlichen Sprung nach vorne machen, denn: Das Unternehmen will von der Glockenbrot Bäckerei GmbH + Co. oHG sowohl 28 Filialen als auch die Produktion in Bergheim bei Köln erwerben. Glockenbrot, eine 100-prozentige Tochter der Rewe Gruppe, hatte sich Anfang Juni entschlossen, seine Ambitionen in NRW nach unten zu korrigieren – die Produktion in Bergheim zu schließen und die 46 Verkaufsstätten an regional verankerte Filialisten abzugeben (siehe WebBaecker 23/2012). Dem Vernehmen nach übernimmt die Bäckerei Schneider auch 170 Mitarbeitende – 20 in der Produktion und 150 im Verkauf. Andere Beschäftigte haben eine Perspektive innerhalb der Rewe Gruppe gefunden und die verbliebenen 18 Glockenbrot-Filialen stoßen sicher auf das Interesse weiterer namhafter Bäckerbetriebe, sofern sie nicht schon vergeben sind.

LUG: stellt Produktion in Verden Ende September ein

Verden / Aller. (16.07. / lug) Im Januar hatte die dänische Lantmännen Unibake Holding angekündigt, die Produktion in Verden an der Aller schließen zu wollen. Die Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat wurden jetzt durch einen Schlichterspruch des Vorsitzenden der Einigungsstelle beendet. Von den insgesamt 112 Mitarbeitern in Verden müssen 74 gehen. Die Kündigungen werden noch in diesem Juli ausgesprochen. Betriebsrat und Geschäftsleitung verabschiedeten gemeinsam einen Sozialplan und einen Interessenausgleich. Eine Transfergesellschaft für die Belegschaft gibt es nicht. «Die Gespräche während der Verhandlungsrunden sind sehr konstruktiv verlaufen», sagt Peder Christensen, Geschäftsführer von Lantmännen Unibake Germany (LUG). «Wir bedauern sehr, die Produktion in Verden stilllegen zu müssen, doch das Ziel der Restrukturierung ist es, unsere Marktposition in Deutschland zu stärken und die rund 170 verbleibenden Arbeitsplätze in den anderen deutschen Werken zu sichern». Was mit den Betriebsgebäuden in Verden und der dort ansässigen deutschen Verwaltung geschieht, ist indes noch offen. LUG wird weiterhin gefüllte Baguettes im Werk Suhl produzieren, wo moderne Anlagen gekühlte und tiefgekühlte Backwaren nach neuesten Anforderungen herstellen können.


TERMINE + EVENTS


Coteca: Kaffee-Campus für Röster, Coffee Shop Betreiber + Co.

Hamburg. (20.07. / hmc) Kaffee-Experten und Branchenneulinge können im Rahmenprogramm der Coteca Tea, Coffee and Cocoa Global Industry Expo in Hamburg vom 20. bis 22. September praktischen Unterricht auf dem Kaffee Campus (PDF) der Deutschen Röstergilde nehmen. Die Deutsche Röstergilde lädt Besucher dazu ein, aktiv mit den hochwertigen Produkten und Maschinen umzugehen und zeigt die Praxis von der Röstkunde bis zur Barista-Zertifizierung. Die Teilnehmer kreieren aus Rohkaffeespezialitäten der Gilde eine besondere Filterkaffeemischung, die sie anschließend rösten, verkosten und bewerten. An der Espresso- und Brewbar üben sie sich in der Kunst der perfekten Brühung von verschiedenen Espresso- und Kaffeespezialitäten. Es werden zudem professionelle Kaffeeverkostungen, so genannte Cuppings angeboten. Verschiedene Rohkaffeehändler präsentieren dabei ihre Spezialitäten. Laien werden in einem speziellen Workshop an das Cupping herangeführt. Die theoretischen Grundlagen werden auf dem Kaffee Campus in Fachvorträgen vermittelt. Experten informieren über die Trends beim Rösten und Zubereiten, die technische Entwicklung der Espressomaschine, über Kaffeeursprungsländer und weitere aktuelle Themen aus der Branche.

BIV: Politik zu Gast bei Bäckern und Fleischern

Hannover. (20.07. / biv) Kurz vor Beginn der Sommerpause des niedersächsischen Landtags trafen sich im Hannoverschen Bäckeramtshaus Abgeordnete mit Handwerksvertretern der Lebensmittelbranche zum zweiten parlamentarischen Abend des Bäcker- und Fleischerhandwerks. Die Landesinnungsmeister Karl-Heinz Wohlgemuth (Bäcker) und Bernd Schwarze (Fleischer) begrüßten rund 80 Teilnehmer zum Gedankenaustausch und informativen Hintergrundgesprächen. Neben vielen Abgeordneten und Innungsobermeistern waren auch Vertreter der Landesministerien der Einladung der Bäcker- und Fleischer-Landesinnungsverbände gefolgt, wie Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucher und Landesentwicklung, der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Schostok, der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Landtags, Karl-Heinz Bley (CDU) und der Präsident des LAVES (Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), Prof. Dr. Eberhard Haunhorst. Details siehe biv-baecker.de.

IGV: Erfahrungsaustausch mit italienischen Bäckern

Nuthetal. (19.07. / igv) Im Rahmen der Aktion «Handwerk öffnet Türen – Lernen in Europa» hatte das Institut für Getreideverarbeitung (IGV) 14 Bäcker aus Italien zu Gast. Begleitet wurde die Gruppe von Vertretern der Handwerkskammer Potsdam und dem Handwerkerverband (Confartigianto) Vicenza. Aktuelle Herausforderungen für Bäckereien sind in Deutschland und Italien ähnlich: Gewährleistung der neuen europäischen Regelungen zur Lebensmittelkennzeichnung, Bedarf nach individualisierten Backwaren mit reduziertem allergenen Potenzial sowie ein wachsender Markt für Bioprodukte. Hierzu wurden vor allem Erfahrungen ausgetauscht. Einen Unterschied gibt es jedoch: Roggenbackwaren. Roggen wird in Italien nicht oder nur kaum verbacken. Die in der IGV-Ausbildungsbäckerei gerade von den Meisterschülern hergestellten Roggengbrote stießen daher auf großes Interesse bei den italienischen Besuchern.

BÖLN: Qualifizierungsseminare für das Bäckerhandwerk H2/2012

Bonn. (18.07. / fibl) Ab September werden im Rahmen des BÖLN wieder zahlreiche Bäckerseminare durchgeführt, auf die die FiBL Projekte GmbH noch einmal aufmerksam machen möchte. Für die aktuelle Planung wurden neue Themen aufgegriffen und Seminarkonzepte überarbeitet – reinschauen lohnt sich also. Die Seminarthemen im Überblick: «Brotsensorik»; «Backen mit Backferment»; «Gärunterbrechung für Backwaren nach den Richtlinien der Bio-Verbände»; «Getreidesorten aus biologischer Züchtung in der Backstube»; «Qualitätsoptimierung durch Verfahren der Langen Teigführung»; «Backen mit Dinkel, Einkorn + Emmer»; «Herstellung von Snacks»; «Traditionelle Siedegebäcke». Details siehe https://www.oekolandbau.de/verarbeiter/weiterbildung/seminare-baeckerhandwerk/oekolandbau.de.

Natural Products Scandinavia: für Natur- und Bioprodukte

Malmö / SE. (14.07. / nps) «Natural Products Scandinavia» ist ein neuer Stern am Veranstaltungshimmel, der am 14. und 15. Oktober in Süd-Schweden Premiere feiert. Genauer gesagt auf 3.000 Quadratmetern Malmö Expo Centre, wo die Veranstalter rund 150 Aussteller erwarten sowie «tausende Besucher» – was immer das heißt. Ein ansprechendes Konferenzprogramm am 14. Oktober bildet den fachlichen Auftakt. Interessenten haben schon jetzt Gelegenheit, sich on Line zu registrieren. Das lohnt sich, denn bei Voranmeldung ist der Besuch der Messe an sich sowie der Konferenz für Fachbesucher kostenfrei. 85 Prozent der Ausstellungsfläche von «Natural Products Scandinavia – The new natural and organic event for the Nordic region» sei bereits vermietet, heißt es aus Malmö. Die Standmieten – «Shell scheme package» für 290 Euro je Quadratmeter – sind erträglich und den Versuch wert, auf diesem (Messe-) Weg Kontakte in Skandivavien zu pflegen oder/und sich neue zu eröffnen. Weitere Details siehe naturalproductsscandinavia.com.


MANAGEMENT + BETRIEB


Präsentation des Jahesabschlusses: Die Darstellung macht’s

Isernhagen. (20.07. / ge) AA, BBB oder C – ein paar Buchstaben oder auch die klassischen Schulnoten 1 bis 6 entscheiden darüber, ob und zu welchen Konditionen ein Bäckereiunternehmen einen Kredit bekommen wird. Besonders vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Anforderungen von Basel III wird es umso wichtiger, dass sich ein Unternehmen gegenüber seinen Banken ins rechte Licht rückt. Eine professionelle Darstellung ist dabei umso bedeutsamer je schwieriger die wirtschaftlichen Situation im Unternehmen ist. Wie jedoch Studien und Analysen der Euler Hermes Kreditversicherung für den Mittelstand zeigen, sind viele mittelständische Unternehmen im Kontakt mit ihrer Banken bei der Weitergabe von Informationen eher misstrauisch und verschlossen. Dabei lässt sich mit einer aussagekräftigen Präsentation des Jahresabschlusses und einer fundierten Planungsrechnung die Vertrauensbasis zu dem Banker deutlich verbessern und schafft so die Basis für ein konstruktives und zukunftsorientiertes Bankgespräch. Daher sollte bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses auf eine entsprechende Bilanzpolitik und auf die zielgerichtete Darstellung der Vermögen-, Finanz- und Liquiditätslage geachtet werden, um eine Verbesserung des Ratingergebnis zu erreichen.

Info: Die Gehrke Econ Gruppe kann Ihnen hierzu wichtige Hinweise geben, welche Kennzahlen für die Beurteilung von Bäckereien von besonderer Bedeutung sind und worauf es bei der Darstellung und Analyse des Jahresabschlusses ankommt. Wenn Sie hierzu Informationen zur Finanzkommunikation oder Tipps zur Bilanzierung und Kennzahlen benötigen, nehmen Sie mit dem Steuerberater Carsten Klingebiel Kontakt auf per E-Mail oder unter der Rufnummer 0511/70050403.

«Button-Lösung»: Empfehlungen für Online-Händler

Düsseldorf. (20.07. / bvdw) In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Verbrauchern zum Opfer so genannter «Kostenfallen» im Internet. Der Gesetzgeber hat reagiert und nimmt mit einem neuen Gesetz Unternehmen künftig noch stärker als bisher in die Pflicht, Verbrauchern mehr Transparenz beim Online-Bestellvorgang zu bieten. Zum 01. August dieses Jahres treten mit der «Button-Lösung» neue gesetzliche Regeln in Kraft. Diese bestimmen, welche Informationen für die Verbraucher unmittelbar vor Abgabe einer kostenpflichtigen Bestellung im Internet in welcher Form bereitgehalten werden müssen. Vor diesem Hintergrund informiert der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in einem Whitepaper (PDF) mit aktuellen Handlungsempfehlungen zur kommenden «Button-Lösung». Das kostenfrei erhältliche BVDW-Whitepaper richtet sich primär an Unternehmen und Betreiber von Online-Shops oder E-Commerce-Plattformen.

Mehrwert: Betriebliche Krankenversicherung als Wettbewerbsvorteil

Königswinter. (20.07. / SHB) Fachkräftemangel ist das große Schlagwort. Immer schwieriger wird die Suche nach geeigneten neuen Mitarbeitern und die Bindung von Leistungsträgern an das eigene Unternehmen – wissen die Fachleute von der SHB Allgemeinen Versicherung in Königswinter. Auch der Erhaltung und die Pflege der hohen Leistungsbereitschaft und der Motivationsfähigkeit der Fachkräfte bedarf eines speziell ausgerichteten Programms. So werben und konkurrieren Unternehmen mit betrieblichen Angeboten um Arbeitnehmer. Denn nur die reine Leistung der Lohnzahlung genügt heute längst nicht mehr, um sich als attraktiver Arbeitgeber im heiß umworbenen Fachkräftemarkt zu präsentieren. Mit Zusatzleistungen im Bereich der betrieblichen Krankenversorgung können sich Unternehmen über den sozialen Rahmen hinaus für ihre Mitarbeiter engagieren, in dem sie einzelne Zusatzleistungen oder einen kompletten Rundum-Schutz aus der Krankenzusatzversicherung als attraktive Boni mit einem spürbaren Mehrwert einsetzen. Wie sich Unternehmen einen echten Vorteil zur wettbewerbsstarken Aufstellung für die Zukunft verschaffen, in dem sie ihren Mitarbeitenden eine betriebliche Krankenversicherung bieten, haben die Spezialisten der SHB für Sie kurz und prägnant zusammengefasst unter dem Titel «WANTED – war for talents: Betriebliche Krankenversicherung als Wettbewerbsvorteil».

ZDH: Handwerk begrüßt Erleichterungen bei ELStAM

Berlin. (16.07. / zdh) Die Einführung Elektronischer LohnSteuer AbzugsMerkmale (ELStAM) soll das Steuerabzugsverfahren für Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiter vereinfachen. Das Verfahren führen die Steuerbehörden zum Jahreswechsel 2012/2013 ein. «Das Handwerk begrüßt die Entscheidung von Bund und Ländern, für 2013 alternativ zu ELStAM noch das papierbasierte Lohnsteuermeldeverfahren zuzulassen. So kann es gelingen, den Übergang für immerhin 42 Millionen Arbeitnehmerdaten in das elektronische Verfahren erfolgreich zu organisieren und die nötige Akzeptanz dafür bei den mittelständischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern zu schaffen», sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Mittelfristig erwartet der ZDH durch ELStAM spürbare bürokratische Erleichterungen für die Betriebe. Der Umstellungsaufwand müsse jedoch so gering wie möglich gehalten werden, sagt Schwannecke. Hierzu führe der ZDH zielgerichtete Gespräche mit den Finanzverwaltungen von Bund und Ländern. Gemeinsam wollen ZDH und Behörden die Betriebe und ihre Arbeitnehmer rechtzeitig über das neue Verfahren informieren. Dies gilt zum Beispiel für die Notwendigkeit, bereits ab dem 01. Oktober 2012 alle Freibeträge im Lohnsteuerermäßigungsverfahren, die ab 2013 berücksichtigt werden sollen, beim zuständigen Finanzamt neu eintragen zu lassen.

Südzucker: Geschäftsjahr 2012/2013 lässt sich gut an

Mannheim / Ochsenfurt. (16.07. / sag) Die Südzucker AG hat in den ersten drei Monaten (01. März bis 31. Mai 2012) des laufenden Geschäftsjahrs 2012/2013 einen Konzernumsatz von 1.887 (Vorjahr: 1.639) Millionen Euro erzielt. Das operative Konzernergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 263 (Vorjahr: 184) Millionen Euro. Die Verbesserung des Ergebnisses wird besonders durch das Segment Zucker getragen, heißt es in einer ausführlichen Medienmitteilung aus Mannheim.

Nordzucker: schließt 1. Quartal 2012/2013 erfolgreich ab

Braunschweig. (16.07. / nag) Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2012/2013 hat Nordzucker im Konzern einen Umsatz von 586,3 Millionen Euro erzielt – plus 125,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Ausschlaggebend für den Anstieg um rund 27 Prozent waren die für den Zuckerproduzenten guten Marktbedingungen. Diese spiegelten sich auch im Ergebnis von 89,6 Millionen Euro wider, das sich im Vergleich zur Vorjahresperiode (34,5 Millionen Euro) mehr als verdoppelte. Das operative Ergebnis (Ebit) betrug 121,5 Millionen Euro – nach 43,7 Millionen Euro im Vorjahr. «Mit dieser Entwicklung können wir sehr zufrieden sein. Gleichzeitig nehmen wir wahr, dass sich die Konjunktur nicht nur in Europa, sondern jetzt auch in Deutschland abschwächt, was sich unter anderem in einer verlangsamten Zuckerabnahme spiegelt. Diese Entwicklung bestärkt uns in dem Willen, Nordzucker noch schlanker, schneller und effizienter aufzustellen», heißt es in einer Mitteilung (PDF).

Urlaubszeit: Machen Sie mal Pause!

Kronau. (14.07. / goe) Pause machen, regenerieren, sich erholen – Urlaub! Alle Jahre wieder gilt es, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, abzuschalten und einfach die Seele baumeln zu lassen. Hierbei häufig gestellte Frage: Wie genau macht man das? Ehrliche Antwort: Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass längere Auszeiten unbedingt nötig sind, damit man weiter kreativ und verantwortungsbewusst seine Aufgaben erledigen kann. Der allseits als «Burn-Out» Syndrom bekannte Gemütszustand macht auch vor der Geschäftsleitung nicht Halt. Daher ist es nicht nur elementar wichtig, sondern ein Zeichen von Führungskompetenz, gönnen auch Sie und Ihre leitenden Mitarbeiter sich regelmäßig und ausreichend Erholungspausen. Die Dauer ist dabei eher zweitrangig, sollte aber zumindest zwei bis drei Wochen betragen – natürlich am Stück und nicht über das Jahr verteilt. Amerikanische Verhältnisse, in denen eine Führungskraft während seiner zwei Wochen Jahresurlaub täglich im Büro vorbeischaut, sollte dabei natürlich vermieden werden. Abschalten ist angesagt und zwar im wörtlichsten Sinn: Firmenhandy abschalten, Mails weiterleiten, VPN-Zugang sperren – machen Sie das Unternehmen für Ihre Urlauber dicht, denn kein Mensch kann sich an einer «elektronischen Fessel» erholen, egal wie groß dabei die Distanz zum Heimatland ist. Auch wenn es manche Mitarbeiter und Chefs nicht glauben wollen: Das Unternehmen wird die Abwesenheit überleben – garantiert. In diesem Sinn wünschen Ihnen Christine Klepsch (Geschäftsführerin) und Bernd Ratzel (Leiter Abteilung Software) von Goecom sonnige Ferien und einen erholsamen Urlaub!


TRENDS + KONZEPTE


Mühlengruppe: ist nach IN EN ISO 50001 zertifiziert

Hamburg. (20.07. / kmg) Als erstes großes Mühlenunternehmen hierzulande hat die Kampffmeyer Milling Group ein neues, umfassendes Energiemanagement-System eingeführt und ist ab sofort nach der internationalen Norm DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Demnach verpflichten sich die angeschlossenen Mühlenstandorte, strenge energierelevante Vorgaben zu erfüllen und so die Energieeffizienz kontinuierlich zu steigern. Nach einer systematischen Bewertung der Hauptenergieverbraucher hat das Unternehmen für seine Standorte konkrete und messbare Ziele zur Reduktion des Energieverbrauchs festgelegt. Ein entsprechend verabschiedetes Aktionsprogramm dient den Mühlen als Fahrplan, um die Vorgaben zu erreichen. «Ein zentraler Aspekt unserer Nachhaltigkeitspolitik ist es, Energie verantwortungsvoll einzusetzen. Hinzu kommt, dass der Nachweis eines schonenden Umgangs mit Ressourcen auch für viele unserer Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnt», sagt Hauptgeschäftsführer Gunnar Steffek.

IsernHäger: ist jetzt IFS-zertifiziert

Image Isernhagen. (17.07. / is) Ende März 2012 ist die IsernHäger Backkultur nach dem Qualitätsmanagement-Standard IFS für Lebensmittel, dem International Featured Standard Food, in der Version 5 auditiert worden. IsernHäger hat das Audit nicht nur bestanden, sondern es wurde das so genannte «Höhere Niveau» bestätigt. Dieses IFS-Zertifikat bedeutet, dass ein akkreditiertes Zertifizierungsunternehmen bescheinigt hat, dass das IsernHäger StartGut und die gebrauchsfertigen Vorteige (für Backversuche in Bäckereien) nach international anerkanntem Qualitätsstandard hergestellt, die sichere Herstellung überwacht und die Qualität optimiert wird. Da das StartGut in aktuellen IsernHäger Fermentern hergestellt wird, wurde auch gleichzeitig zertifiziert, dass diese Fermenter im Rahmen von IFS-Zertifizierungen bei Backbetrieben geeignet sind. Durch die IFS-Zertifizierung der Vorteig-Spezialisten aus Isernhagen bei Hannover profitieren Backbetriebe von einer lückenlosen Qualitätskette für ihre Gebäcke, beginnend mit dem StartGut und den damit hergestellten Vorteigen, bis hin zum fertigen Gebäck. Eine werbewirksame Sicherheit für Backwaren mit natürlichen Vorteigen …


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Brot und Spiele: Energie für Sportler

München. (20.07. / ghm) Wenn in wenigen Tagen die XXX. Olympischen Spiele in London beginnen, setzen die Athleten auch auf die Unterstützung aus den Backstuben der Welt. Denn Brot und Gebäck liefern den Athleten mengenmäßig die meisten Kohlenhydrate. Diese in Leber und Muskeln gespeicherten Stoffe halten den Blutzuckerspiegel konstant und liefern die notwendige Power, damit den Sportlern auf der Zielgeraden nicht die Puste ausgeht. Damit stehen Brot und Backwaren bei den Leistungssportlern ganz oben auf dem Speiseplan. Doch nicht nur bei der anstehenden Sommerolympiade stehen die vielseitigen Energielieferanten im Mittelpunkt – auch während der Weltleitmesse für Bäcker und Konditoren, der iba. Dort kann vom 16. bis 21. September jeder mehr über die umfangreiche Welt der Kohlenhydrat-Snacks aus den Bäckereien erfahren. Dann heißt es für die gesamte Backbranche aus aller Welt: Dabei sein ist alles! «Um Energie zu erzeugen, braucht unser Körper Kohlenhydrate», erklärt Hans Braun von der Deutschen Sporthochschule Köln. Enthalten seien diese vor allem in Getreide und Getreideprodukten wie Brot. Braun, der seit Jahren in den Bereichen Ernährung und Sport forscht sowie Olympiakadersportler berät, weiß: Leistungssportler benötigen im Vergleich zum Nicht-Leistungssportler ein Vielfaches an Kohlenhydraten. Das kann in einzelnen Sportarten sogar die drei- bis vierfache Menge ausmachen, sagt Braun. Viele Athleten decken ihren Bedarf durch Nudeln, Reis und Kartoffeln, aber auch durch Brot. Dabei bietet letztgenanntes laut Braun viele Vorteile: Es sei leicht zuzubereiten, abwechslungsreich und lecker. Gerade hierzulande bietet sich dem Brot liebenden Sportler eine vielfältige Auswahl. «Deutschland ist ein absolutes Brotland», sagt Braun.

VSMK: setzt weiter auf einheitliche Regeln für Hygieneampel

Hamburg. (18.07. / bgv) Die Verbraucherschutzminister/innen der Bundesländer stehen weiter mehrheitlich hinter einem bundeseinheitlichen Modell der so genannten Hygieneampel. Durch dieses System könnten die amtlichen Hygienekontrollen für Verbraucher/innen transparent gemacht werden. Die Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) hat im Umlaufverfahren die Aufforderung an die Bundesregierung beschlossen, eine Rechtsgrundlage für ein bundesweit einheitliches Modell zu schaffen. Eine Arbeitsgruppe der VSMK und der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) hatte dazu eine Lösung erarbeitet, die die seitens der Wirtschaftsressorts formulierten Bedenken berücksichtigt und eine freiwillige Veröffentlichung durch die Betriebe vorsieht. Das Bundesgesetz soll eine Ermächtigungsgrundlage enthalten, die auch verpflichtende Regelungen in den Ländern möglich macht. Hamburg plane von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und die Veröffentlichungspflicht einzuführen, heißt es in einer Mitteilung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Hansestadt. «Das Thema Hygieneampel ist keineswegs vom Tisch. Im Gegenteil, die Mitglieder der VSMK wollen mit diesem Beschluss den Bund dazu bewegen, eine für alle Länder geltende Rechtsgrundlage zu schaffen, um die Ergebnisse der amtlichen Hygienekontrollen für Verbraucher/innen im gesamten Bundesgebiet nach einem einheitlichen System sichtbar machen zu können», sagt die VSMK-Vorsitzende, Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks. «Damit wird ein bundesweiter Flickenteppich der Transparenzmodelle vermieden. Länder, die von Anfang an auf Verbindlichkeit setzen, können von dieser Option Gebrauch machen».

Lebensmittelklarheit.de: BLL sieht Verbesserungsbedarf

Berlin. (17.07. / bll) Anlässlich des einjährigen Bestehens der Plattform «Lebensmittelklarheit.de» erneuert der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) seine Kritik an der konkreten Ausgestaltung des staatlich finanzierten Internetauftritts. So würden namentlich genannte Marken und Unternehmen unter der Rubrik «Getäuscht?» aufgrund des individuellen Gefühls einzelner Verbraucher mit staatlicher Förderung öffentlich mit dem Makel eines Täuschungsvorwurfs versehen, obwohl die Produkte zu 100 Prozent dem geltenden Lebensmittelrecht entsprechen. Der BLL fordert deshalb weiterhin eine konsequente Ausrichtung des Portals am bestehenden Lebensmittelrecht und nicht an den politischen Zielen der Verbraucherzentralen – heißt es in einer ausführlichen Mitteilung aus Berlin.

BMELV: «Lebensmittelklarheit.de» ist Erfolgsprojekt

Berlin. (17.07. / bmelv) Ein Jahr nach dem Start des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Internet-Portals «Lebensmittelklarheit.de» zieht Bundesministerin Ilse Aigner (BMELV) eine positive Bilanz: «Das Projekt ist ein großer Gewinn für den Verbraucherschutz, für Wahrheit und Klarheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln». Mehr als 5.000 Produkte wurden bisher von Verbrauchern gemeldet und 1.500 Fachfragen von Nutzern beantwortet. Zahlreiche Besucher des Portals nutzten das breite Informationsangebot der Website, um sich über die Kennzeichnung von Lebensmitteln und neue Werbetrends zu informieren. «Das Portal ist ein Erfolgsprojekt. Es sorgt für mehr Transparenz für die Verbraucher und verschafft ihren Wünschen Gehör – durch einen neuartigen Dialog mit der Wirtschaft», sagt Aigner. Das BMELV nutzt das Portal als Seismograph: Die Ergebnisse der Diskussion im Portal und der Begleitforschung werden 2013 abschließend ausgewertet, um zu ermitteln, ob Handlungsbedarf besteht und welche Rahmenbedingungen geändert werden müssen. «Wir wollen den Täuschungsschutz bei Lebensmitteln kontinuierlich verbessern», sagt die Ministerin in einer Presseinformation.

Praxisbeispiel: der «U.S. Food Inspection Report»

Providence / US. (16.07. / rigov) Wer einen Blick darauf werfen möchte, «wie das aussehen kann», wenn eine Bäckerei wegen gravierender Hygienemängel geschlossen wird und ein detailliertes Protokoll öffentlich Auskunft darüber gibt, dem empfehlen wir in diesen Tagen eine Mitteilung vom Rhode Island Department of Health (USA). Das hat nämlich nach eine Folge-Inspektion kurzerhand eine «Bristol Bakery» geschlossen und Verbraucher angewiesen, keine Produkte mehr zu verzehren, die ihren Ursprung in dieser Bäckerei haben. Welche Defizite der Betrieb nach Angaben der Behörde aufweist, können Interessenten via Internet im Detail nachlesen, und zwar im Bristol Bakery Food Inspection Report. Die lokalen Medien verteilten die Nachricht daraufhin umgehend und informierten die Menschen im US-Bundesstaat Rhode Island sachlich. Aus den Leserbriefen – teils nicht so sachlich – geht hervor, dass die Bäckerei bereits seit Längerem Probleme mit der Hygiene hat und die Behörden zu lange gezögert hätten durchzugreifen …


PERSONEN + EHRUNGEN


Bumüller: meldet neuen Leiter Expansion + Immobilienverwaltung

Hechingen. (20.07. / bb) Die schwäbische Bumüller GmbH + Co. Backbetriebe KG – in der Hauptsache Sternenbäck und bumüller back – hat ab September einen neuen Leiter für die Expansion und Immobilienverwaltung. Dann nämlich folgt Jörg Krawinkel auf Rainer Fischer, der die Gruppe nach knapp zwei Jahrzehnten verlässt. Krawinkel kommt von der Edeka Gruppe, wo er in ähnlicher Position tätig war. Projektentwicklung und Expansion, Standortoptimierung und Vertragsverwaltung lernte Krawinkel ursprünglich bei der Kaufland Warenhandels GmbH + Co. KG in Neckarsulm, wo er die Verantwortung für die Bestandsimmobilien in Deutschland trug.


BOOKMARKS + BOOKS


Hamburg. (bm) Mrs. Fields´ Famous Brands and Interbake Foods LLC announced a long term licensing partnership. Effective October 29th, Interbake Foods, the North American cookie and cracker Division of Weston Foods, will become responsible for the manufacture and sale of Mrs. Fields branded pre-packaged cookies sold at retailers throughout North America. Other topics of the week:

Title Region Date
Yum! Brands: Reports Q2/2012 EPS Growth of one percent (US) Fri 07-20
AarhusKarlshamn: Second quarter 2012 (SE) Fri 07-20
Mrs. Fields and Interbake announced cookie deal (US) Fri 07-20
Kellogg: Seven Bakeries Recognized for Energy Efficiency (US) Thu 07-19
Zetar: Posts Preliminary Results for FY 2012 (UK) Thu 07-19
Kraft Foods: completes exchange offers successful (US) Wed 07-18
ACCC: accepts undertaking from Brumby´s Bakeries (AU) Tue 07-17
Starbucks: Announces State-of-the-Art Plant in Georgia (US) Tue 07-17
Premiere: Natural Products Scandinavia (SE) Mon 07-16
iba 2012: 80.000 visitors are expected (DE) Mon 07-16
Rieber + Son: reports lower sales and profits in Q2/2012 (NO) Sat 07-14
CHS: posts nine-month 2012 earnings of 899,7 million USD (US) Sat 07-14


REZEPTE + IDEEN


Gemüsestrudel mit Schnittlauch-Joghurt-Sauce

Image Düsseldorf. (20.07. / kk) Ist das Wetter sommerlich oder sollte es zumindest sein, wächst die Vorliebe für leichte Speisen. Genau das ist der «Gemüsestrudel mit Schnittlauch-Joghurt-Sauce» aus der Kikkoman-Versuchsküche. Das Rezept bezieht sich auf vier Portionen.

Zutaten: 1/2 Wirsing, 1 Zwiebel, 1 rote Paprikaschote, 1 Fenchel, 2 Karotten, 1/4 Knollensellerie, 2 Zucchini, 2 EL Öl, 4 EL Kikkoman Soja-Sauce, 500g Blätterteig, 150g Mozzarella, 1 Eigelb, 150g Creme fraiche, 150g Joghurt, Salz, Pfeffer, 1 Bund Schnittlauch.

Zubereitung: Den Wirsing in einzelne Blätter teilen, große Rippen entfernen und blanchieren. Zwiebel hacken, Paprika in dickere Streifen schneiden, Fenchel vierteln und in Streifen schneiden. In Öl und Soja-Sauce andünsten. Karotten, Sellerie und Zucchini in Streifen schneiden dazugeben und kurz mitdünsten.

Den Teig ausrollen und stippen, Wirsingblätter darauf ausbreiten und das Gemüse verteilen. Mozzarella darüber geben und den Strudel einrollen. Die Enden zusammendrücken, mit Eigelb bestreichen, eventuell mit Sesam bestreuen und im Backofen bei 220° Celsius anbacken, nach zehn Minuten auf 180° Celsius zurückschalten und etwa 25 Minuten fertig backen.

Creme fraiche und Joghurt glatt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fein geschnittenen Schnittlauch dazugeben. Strudel und Sauce zusammen anrichten.

Nährwert: je Portion 22g Eiweiß; 41g Kohlenhydrate; 56g Fett; 760 kcal, 3221 kJ.