Dienstag, 2. März 2021

WB-29-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 29. KW 2009 (11.07. bis 17.07.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb2909.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Zahlungsunfähig: Celler Landbäckerei steht vor der Insolvenz
02. Joey´s Pizza: arbeitet intensiv an der Marke
03. Sehne KG: «Alle Filialen sind verkabelt»

TERMINE + EVENTS:
04. BIV: lädt zur Betriebswirtschaftlichen Jahrestagung

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. KfW: über Lebenshaltungskosten im Studium
06. TTZ: Handwerk und Hightech verbessern Backqualität

TRENDS + KONZEPTE:
07. Russland: Hersteller profitieren vom schwachen Rubel
08. Polen: Nicht alle Produzenten leiden unter der Krise

MARKETING + VERKAUF:
09. E-Commerce: Projekte erfolgreich vorbereiten und realisieren
10. Außenwirtschaftstag: umfangreiches Material zum Download

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
11. BfR: Statusbericht zu Cadmium in der Nahrungsmittelkette

PERSONEN + EHRUNGEN:
12. 1. Deutsche Meisterschaft: Finalisten stehen fest
13. ZDH: meldet neuen Geschäftsführer für UDH und ZDH
14. Stollen-Expertenrat nimmt Arbeit auf
15. «Friedensbrot»: Spenden für den interkulturellen Trialog
16. «Brot für die Welt»: Ministerpräsident eröffnet Aktion

BOOKMARKS + BOOKS:
17. Global Industry: UK Consumers want value and quality

REZEPTE + IDEEN:
18. Vom Holzkohlegrill: Gefüllte Hähnchenbrust nach Friesenart


MARKT + UNTERNEHMEN


Zahlungsunfähig: Celler Landbäckerei steht vor der Insolvenz

Celle. (16.07. / div) Die Celler Landbäckerei Cafe Engelke mit 25 Filialen und 180 Beschäftigten hat in diesem Monat Insolvenzantrag gestellt. Hohe Investitionen der vergangenen Jahre in die Produktion und das Filialnetz hätten sich noch nicht refinanziert und jetzt zu Engpässen in der Liquidität geführt, teilt der vorläufige Insolvenzverwalter Oliver Liersch in Hannover mit. Der Geschäftsbetrieb soll zunächst uneingeschränkt fortgeführt werden. Erste Gespräche mit Geschäftsführung und Betriebsrat seien bereits geführt. Jetzt suche man gemeinsam nach Lösungen. Zum Thema einige Hintergründe aus dem WebBaecker-Archiv:
Landbäckerei Café Engelke: jetzt wird expandiert (WebBaecker 34/2006)
Obenauf: heißt jetzt «Celler Landbäckerei Café Engelke» (WebBaecker 29/2006)
Bäckerei Obenauf: Neubeginn in «trockenen Tüchern» (WebBaecker 09/2004)

Joey´s Pizza: arbeitet intensiv an der Marke

Hamburg. (16.07. / jp) Trotz rückläufiger Ausgaben im Außer-Haus-Markt und einem nominalen Minus von 4,7 Prozent im ersten Quartal 2009 im Gastgewerbe, kann die Joey’s Pizza Service (Deutschland) GmbH an einer positiven Entwicklung festhalten. So verzeichnet der Marktführer im Pizza-Heimlieferdienst nach eigenen Angaben von Januar bis Mai 2009 ein Umsatzplus von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. «In Anbetracht der schwierigen Situation am Markt können wir mit den Ergebnissen zufrieden sein. Im Mai konnten die Joey´s Betriebe ein Umsatzplus von 15,4 Prozent erzielen», sagen Karsten Freigang und Friedrich Niemax, Geschäftsführer von Joey´s Pizza Deutschland. «Dafür kommen der lokalen Marktstärke und der Umsetzung der Joey´s Standards eine entscheidende Bedeutung zu», erklärt Freigang. Mit einer Frische-Offensive startet Joey´s ins zweite Halbjahr 2009. Im Mittelpunkt stehen die Frische der Zutaten, des Teigs, der Zubereitung sowie eine schnelle Lieferung innerhalb von 30 Minuten. «Wir wollen unsere Produkt- und Servicequalität weiter profilieren», sagt Friedrich Niemax. Mit dem Slogan «Immer eine frische Idee» reichen die Maßnahmen dazu von der Überarbeitung des Marktauftritts und der Homepage bis zur Einführung von neuen Verpackungen aus Karton statt wie bisher aus Plastik für Salat und Pasta. «Joey´s soll als Marke für das beste Pizza-Erlebnis stehen», nennt Niemax das Ziel. «Jeder Joey´s Mitarbeitende, egal ob Pizza-Bäcker oder Auslieferungsfahrer, trägt wesentlich dazu bei».

Sehne KG: «Alle Filialen sind verkabelt»

Ehningen. (15.07. / div) Die Sehne Backwaren KG hat in ihren 134 Filialen Mitarbeiter/innen per Video überwachen lassen, berichtet die «Stuttgarter Zeitung». Sehnes Marketingchefin Irmtraud Füll bestätigt dies gegenüber der Tagespresse, die derzeit noch zwischen Zurückhaltung und Anklage schwankt. «Alle Filialen sind verkabelt», sagt die Tochter von Geschäftsführer Gerd Sehne. Das sei beim Bau wesentlich billiger. Im Verdachtsfall werde eine Kamera angeschlossen und die Betriebsratsvorsitzende informiert. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung spricht Andreas Lutz, bei Sehne für die Technik zuständig, von einem «lückenlosen Warenwirtschaftssystem», das dazu diene, Differenzen in der Inventur zu ermitteln. Dafür seien Kameras nötig, die alles erfassten, jedoch nur gelegentlich im Einsatz seien. Überprüft würden sie von externen Dienstleistern, und zwar zum Wohl der Beschäftigten. «Die Kameras sind zum Schutz der Mitarbeiter da», betont Lutz und meint damit die ehrlichen. Was der Presse im Südwesten eigentlich aufstößt ist die Tatsache, dass Kameras nicht nur über der Kasse, sondern auch im Umkleidebereich installiert sind. Dies rechtfertigt Lutz damit, dass dort die Abrechnungen gemacht würden. Insgesamt zählt die Sehne Backwaren KG mit Hauptsitz in Ehningen über 700 Beschäftigte. Das Unternehmen ist im Verband Deutscher Großbäckereien organisiert und zahlt entsprechende Tariflöhne. Verkäuferinnen kommen so auf zehn Euro je Stunde – fast doppelt so viel, wie manch andere Filialleiterinnen anderer Ketten erhalten – sagt Dieter Kindler, Chef der Stuttgarter NGG-Sektion. Die Observierung wurde erst durch einen Einbruch in eine Filiale bekannt, bei dem unerwartet eine Kamera aus der Deckenverkleidung gefallen war …


TERMINE + EVENTS


BIV: lädt zur Betriebswirtschaftlichen Jahrestagung

Hannover. (15.07. / biv) Seine Betriebswirtschaftliche Jahrestagung veranstaltet der Bäckerinnungsverband Niedersachsen / Bremen (BIV) am 26. August im großen Saal der Handwerkskammer Hannover. Im Fokus stehen aktuelle und praxisorientierte Themen, die Interessenten bitte der beigefügten Tagesordnung entnehmen. Die verbindliche Anmeldung mithilfe des hier angebotenen Anmeldeformulars ist bis spätestens 17. August vorzunehmen. Die Teilnahmegebühr von 45 Euro ist zu Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten.
Info: RundschreibenTagesordnungAnmeldeformular – jeweils im Format PDF.


MANAGEMENT + BETRIEB


KfW: über Lebenshaltungskosten im Studium

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Frankfurt / Main. (15.07. / imu) Im Schnitt 780 Euro im Monat müssen Studenten aufbringen, um Lebenshaltungskosten und Studienbedarf zu decken. Traditionelle Finanzierungsquellen wie BAföG oder die Unterstützung durch Eltern sind oft nicht ausreichend und für einen Nebenjob bleibt angesichts straffer Lehrpläne oft kaum Zeit. Jeder fünfte Student – so die Erkenntnis des Hochschul Informations System (HIS) – schlägt sich mit einer Finanzierungslücke herum. 28 Prozent rechnen damit, dass dieser Fall im Lauf des Studiums noch auftritt. Für sie alle sind Studienkredite eine Alternative. Als Ergänzung zu anderen Ressourcen können sie Engpässe beseitigen und so jedem Berechtigten das Studium ermöglichen. Bei Studenten besonders beliebt ist der KfW-Studienkredit, für den sich annähernd die Hälfte all jener entscheidet, die Studienkredite in Anspruch nehmen. Das hat seinen Grund. Denn: Neben der monatlichen Auszahlung während des Studiums wünschen die Kreditnehmer vor allem Flexibilität bei der späteren Rückzahlung. Beim KfW-Studienkredit können sowohl die Kredithöhe als auch die Höhe der Rückzahlungen individuell angepasst werden. Direkt nach Abschluss des Studiums gibt es eine tilgungsfreie Zeit, in der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Rückzahlungsphase kann dann bei Bedarf auf maximal 25 Jahre gestreckt werden. Auch außerplanmäßige Tilgungen sind ohne Zusatzkosten möglich. Und: Das Antragsverfahren ist unbürokratisch und einfach. Bei der KfW finden Interessenten einen selbsterklärenden Online-Antrag, der ausgefüllt bei einem Vertriebspartner – etwa Studentenwerk oder Sparkasse – eingereicht werden muss. Sonstige Unterlagen wie Personalausweis oder Studienbescheinigung müssen persönlich vorgelegt werden (imu).

TTZ: Handwerk und Hightech verbessern Backqualität

Bremerhaven. (14.07. / ttz) Wie gut ein Brot aufgegangen ist, lässt sich auf unterschiedliche Weise ermitteln. Klassisch ist das Auswiegen von Rapssaat, die durch das Volumen der Backwaren in einer Schüssel verdrängt wurde. Die nächste Brötchen-Generation wird jedoch per Laser abgetastet – das Bremerhavener Institut für Bioverfahrenstechnik und Lebensmitteltechnologie (BILB) am ttz Bremerhaven startet nach seinem erst kürzlich gegangenen, 20-jährigen Jubiläum mit neuem Equipment in die nächste Etappe. Ein Volumenscanner und eine Spezialkamera bieten erweiterte Möglichkeiten zur Optimierung der Backwarenqualität. Die Hightech-Unterstützung kommt den Wissenschaftlern für neue Projekte gerade recht.
Info: https://www.webbaecker.de/r_management/2009/2909-TTZ.HTM


TRENDS + KONZEPTE


Russland: Hersteller profitieren vom schwachen Rubel

Moskau / RU. (16.07. / gtai) Die russische Ernährungswirtschaft könnte vom schwachen Rubel profitieren und gegenüber Importware Marktanteile gewinnen. Doch da die Verbraucher insgesamt ihre Ausgaben für Lebensmittel kürzen, geht die Produktion bislang noch zurück. Immerhin hat die Regierung die Einfuhr moderner Produktionsausrüstungen von der Mehrwertsteuer befreit. Die staatlichen Banken gewähren den großen Agrarholdings zudem zinsvergünstigte Kredite für neue Investitionen. Das bietet Chancen für Lieferanten von Lebensmittelmaschinen, berichtet Germany Trade and Invest. Russlands Lebensmittelindustrie galt eigentlich als krisenresistent. Getreu dem Motto «Gegessen wird immer» war die Branche davon ausgegangen, dass auf russischen Küchentischen wegen der starken Abwertung des Rubels verstärkt einheimische Produkte landen. Doch die Statistik zeigt teilweise ein anderes Bild. Die Produktion von Lebensmitteln (einschließlich Getränken und Tabakwaren) ist im Zeitraum Januar bis April 2009 um 3,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode zurück gegangen.
Info: https://www.webbaecker.de/r_t_konzepte/2009/2909-GTAI-RU.HTM

Polen: Nicht alle Produzenten leiden unter der Krise

Warschau / PL. (16.07. / gtai) Dem rasanten Wachstum der Vorjahre folgte für Polens Lebensmittelbranche ein spürbarer Dämpfer. Doch trifft die Krise offenbar nicht alle Hersteller gleichermaßen. Wesentlich besser als der Branchendurchschnitt behaupten sich Produzenten von Back- und Süßwaren, Bier, Geflügel sowie Raps. Hoffnungen machen sich aufgrund sinkender Getreidepreise auch Nudelhersteller. Die Verarbeiter von Schweinefleisch blicken dagegen einer ungewisseren Zukunft entgegen, berichtet Germany Trade and Invest.
Info: https://www.webbaecker.de/r_t_konzepte/2009/2909-GTAI-PL.HTM


MARKETING + VERKAUF


E-Commerce: Projekte erfolgreich vorbereiten und realisieren

Image Berlin. (17.07. / bk) Fast alle Internetnutzer (97 Prozent) haben im Internet schon mal Produktinfos recherchiert. Ebenfalls sehr hoch ist der Anteil der Shopper On Line: 85 Prozent aller Internetnutzer kauften in den letzten zwölf Monaten im Netz ein. Diese aktuellen Daten der Arbeitsgemeinschaft On-Line-Forschung belegen, wie wichtig On Line als Vertriebskanal in Deutschland heute geworden ist. Der Hightech-Verband Bitkom hat hierzu einen Praxisleitfaden E-Commerce veröffentlicht (Format PDF, 84 Seiten). «Mit dem Praxisleitfaden E-Commerce liefert Bitkom einen Ratgeber für Unternehmen, die ins E-Commerce-Geschäft einsteigen oder ihre On-Line-Shopping-Strategie überarbeiten», sagt Florian Koch, Experte für E-Business im Bitkom. «Der Aufwand und die Komplexität von E-Commerce-Projekten wird oftmals unterschätzt», weiß Koch. Der Leitfaden soll helfen, Reibungsverluste oder Ineffizienzen abzubauen und das Scheitern ganzer E-Commerce-Projekte zu verhindern.

Info: https://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_E-Commerce-Leitfaden.pdf

Außenwirtschaftstag: umfangreiches Material zum Download

Berlin. (13.07. / bve) Der erste Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mitte Juni war ein voller Erfolg. Über 400 Teilnehmer und 40 Referenten diskutierten und erörterten in Berlin während der gemeinsamen Veranstaltung von BVE und BMELV Chancen und Potenziale für deutsche Lebensmittel in ausländischen Märkten. Aufgrund des großen Interesses und der regen Nachfrage sind die länderspezifischen Info-Materialien und Vorträge zu Russland/Ukraine, USA, Arabischer Raum, Skandinavien, Spanien, Rumänien/Bulgarien, Ungarn und China sofort on Line als PDF-Dateien abrufbereit.
Übersicht: https://www.webbaecker.de/r_marketing/2009/2909-AUSSENWIRTSCHAFT.HTM


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


BfR: Statusbericht zu Cadmium in der Nahrungsmittelkette

Berlin. (17.07. / bfr) Cadmium ist in Lebensmitteln unerwünscht, weil es die Gesundheit schädigen kann. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Januar einen neuen Wert für die lebenslang duldbare wöchentliche Aufnahmemenge des Schwermetalls abgeleitet. Diese liegt mit 2,5 µg pro Kilogramm Körpergewicht deutlich unter der bisher herangezogenen Menge von sieben µg, einst von der Weltgesundheitsorganisation (WHO: ENDE) vorläufig abgeleitet. Die EFSA hat in einer EU-weiten Schätzung ermittelt, dass Verbraucher mit üblichem Lebensmittelkonsum nur knapp unterhalb der neuen tolerierbaren Aufnahmemenge liegen. In bestimmten Regionen und Bevölkerungsgruppen ist die Cadmium-Aufnahme aber höher. Besonders Verbraucher, die viel Getreide und Gemüse essen, können diesen Wert überschreiten. Auf dem Status-Seminar «Cadmium: Neue Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit?» des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) diskutierten Experten verschiedener Fachrichtungen mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Futter- und Lebensmittelindustrie und Verbraucherverbänden die Bedeutung des Schwermetalls für die Lebensmittelsicherheit. Details siehe
Info: https://www.bfr.bund.de/cd/30247


PERSONEN + EHRUNGEN


1. Deutsche Meisterschaft: Finalisten stehen fest

Weinheim. (17.07. / adb) Es gibt viele Starköche, jedoch keine für Verbraucher wahrnehmbaren Starbäcker. Dabei ist der Beruf ähnlich anspruchsvoll und vielseitig. Um dies herauszustellen, sucht das Deutsche Bäckerhandwerk erstmals die besten Bäckermeister/innen des Landes. Hierzu führt es mit großem Aufwand die 1. Deutsche Meisterschaft der Bäckermeister durch. Als Wettbewerbsthema hat der Berufsbildungsausschuss «Typisch deutsch» gewählt. Mit der Organisation des Wettbewerbs wurde die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim (Bundesfachschule) beauftragt, welche dabei von den Landesfachschulen im ADB-Verbund nach Kräften unterstützt wird. Mittlerweile stehen die sieben Teams aus sechs Bundesländern fest, die sich für das große Finale während der iba in Düsseldorf qualifizieren konnten. Das findet am 07. und 08. Oktober in offenen Backstuben statt, also für jeden Besucher einsehbar. Wer dort alles um die Krone kämpft, können Sie nachlesen unter
Info: https://www.webbaecker.de/r_personalien/20090717-DM-FIN.PDF

ZDH: meldet neuen Geschäftsführer für UDH und ZDH

Berlin. (17.07. / zdh) Neuer Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und zugleich des Unternehmerverbands des Deutschen Handwerks (UDH) wird zum Jahreswechsel 2009/2010 Karl-Sebastian Schulte. Der 36-jährige Politik- und Wirtschaftswissenschaftler tritt damit die Nachfolge von Holger Schwannecke an, der zum Jahreswechsel 2009/2010 ZDH-Generalsekretär wird. Schulte bringt über zehnjährige Erfahrungen in der Mittelstandspolitik mit. Seit 2005 ist er Geschäftsführer des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er verfügt über ein breites politisches Netzwerk in Berlin und pflegt seit langen Jahren enge Kontakte zu den Organisationen des Handwerks in der Bundeshauptstadt und in den Regionen vor Ort.

Stollen-Expertenrat nimmt Arbeit auf

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Bingen. (16.07. / mm) Der Stollen-Expertenrat 2009 hat seine Arbeit aufgenommen. In und mit ihm erarbeiten Stollen-Zacharias-Preisträger für sich und die Backbranche neue Vermarktungskonzepte für handwerkliche Stollen. Kurzum: Stollen-Experten konzipieren neue Impulse für alle handwerklichen Stollen-Fachgeschäfte. Alle Teilnehmer sind «ausgezeichnete» Stollenbäcker. Beim Treffen der Experten im Backzentrum von Meister-Ulmer Spatz wurden bereits die ersten Weichen gestellt, neue Rezepte kreiert und erfolgversprechende Konzepte marktreif erarbeitet, heißt es aus Bingen. Mit dabei sind (von links) Godehard Höweling, Andreas Zinke, Martin Reinhardt, Günther Getrey, Lothar Melzer, Roman Wunderlich, Jörg Liese, Gerhard Grützmacher und Bernd Klingebiel (Quelle Text + Bild: MeisterMarken).

«Friedensbrot»: Spenden für den interkulturellen Trialog

Image Wien / AT. (11.07. / dm) Unter dem Motto «Kann man Frieden teilen?» hat Bäckermeister Kurt Mann seit März diesen Jahres die Konsumenten zum Kauf des von ihm kreierten «Friedensbrots» – ein wohlschmeckendes Roggenmischbrot – animiert. 50 Prozent des Verkaufserlöses wurden nun dem Trialog-Institut zur Finanzierung seiner Projekte überreicht. Anlässlich der Scheckübergabe an den Gründer und Vorstandsdirektor Michael Galibov betonte Kurt Mann, dass für den Spendenbetrag von 5.980,80 Euro vor allem den DerMann-Kunden zu danken sei. «Besonders erfreulich ist, dass wir mit dieser Spendenaktion das Interesse an der Trialog-Thematik intensivieren konnten», zeigte sich der Unternehmer zufrieden.

«Brot für die Welt»: Ministerpräsident eröffnet Aktion

Image Rellingen / Kiel. (11.07. / bkv) Ministerpräsident Peter Harry Carstensen eröffnete in Kiel die Verkaufsaktion «Brot für die Welt» der Bäcker Schleswig-Holsteins im BKV Nord. In Bäckerjacke und mit tatkräftiger Unterstützung von Landesinnungsmeister Holger Rathjen, Bäckermeister Eckhardt Schütz (Steiskal, Kiel), Martin Martensen (Bäckerei Sönke Petersen, Niebüll) und Hans-Jürgen Tackmann (Boostedt) verkaufte er in der Kieler Fußgängerzone das Spendenbrot. Diese Aktion war der offizielle Auftakt zur Brot-Verkaufsaktion. An ihr beteiligen sich in Schleswig-Holstein in diesem Jahr 60 Bäckereien mit 350 Filialen.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: UK Consumers want value and quality

Hamburg. (bm) A new Datamonitor research has shown that UK consumers are among the most sceptical in the world, with 90 percent believing that the country is in recession, and a further 47 percent experiencing a worsening personal financial situation between October 2008 and April 2009. It is therefore not surprising that «lower prices in general» is a big influence on where UK consumers now do most of their grocery shopping. However, the primary influence was «the overall quality of products sold», demonstrating the «want-it-all» attitude of many consumers in the UK. Only 36 percent of respondents in the UK cited «habit» as being an important influence on where they shop for groceries, suggesting that store loyalty is not high. Other topics of the week:

Title Region Date
Research: Sustainable packaging is an emerging issue (UK) Thu 07-16
Market research: UK Consumers want value and quality (UK) Wed 07-15
United Bakeries: denies offer for sale (CZ) Tue 07-14
India: has a new entrant in the bakery foods market (IN) Tue 07-13
SSP: New Restaurant Lineup at JFK International Airport (US) Mon 07-13
THIG: acquires 19,51% stake in Taipei Financial Center (TW) Sat 07-11
Amalgamation: Cheryomushki Group cleans up (RU) Fri Sat 07-11
Philippines: Italian ICA donates bakery equipment (PH) Fri 07-10


REZEPTE + IDEEN


Vom Holzkohlegrill: Gefüllte Hähnchenbrust nach Friesenart

Image Bonn. (15.07. / GMF) «Gefüllte Hähnchenbrust nach Friesenart» heißt der Rezeptvorschlag der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) für Juli. Auf jeden Fall ist er einen Versuch wert in privater Atmosphäre auf der heimischen Terrasse – wenn nicht gar als Attraktion auf dem nächsten Straßenfest.

Zutaten: für vier Portionen benötigen Sie 4 ganze Hähnchenbrüste (je 160g; wenn möglich mit Haut); 100g Weizenmischbrot; 100g Nordseekrabben; 3 El Anisschnaps; 1 Eigelb; 1 Knoblauchzehe; 1/2 Tl gehackten Dill; Zitronenschale (getrocknet und gemahlen); Salz, weißen Pfeffer aus der Mühle; 2 El Öl.

Zubereitung: Das Weizenmischbrot entrinden und in Wasser einweichen. Die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, das gut ausgedrückte Brot dazugeben und die restliche Flüssigkeit verdampfen lassen. Sobald die Masse abgekühlt ist, die Krabben, das Eigelb, Dill und einen Esslöffel Anisschnaps unterrühren. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Die Hähnchenbrüste auseinander klappen und mit dem Fleischklopfer flach drücken. Die innere Fleischseite mit einer halbierten Knoblauchzehe abreiben und mit Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung gleichmäßig, jeweils in die Mitte der vier Hähnchenbrüste verteilen, zusammenklappen und mit Zahnstochern rundherum feststecken. Hähnchenbrüste von außen salzen, pfeffern und auf dem Holzkohlengrill von jeder Seite etwa zehn Minuten grillen. Zwischendurch ab und zu mit Öl bepinseln und zum Schluss mit dem restlichen Anisschnaps beträufeln.

Nährwerte: je Portion etwa 450 kcal/1850 kJ.