Donnerstag, 25. Februar 2021

WB-27-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 27. KW 2012 (30.06. bis 06.07.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb2712.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

TERMINE + EVENTS:
01. Jobtausch: Abenteuer für Bäcker aus Uganda und Sachsen
02. FEI: lädt zur Jahreshauptveranstaltung
03. Zukunftsforum: Was bewegt die Ernährungswirtschaft?
04. Modern Bakery: Aussteller und Besucher sehr zufrieden
05. iba 2012: der kürzeste Weg zum Exporterfolg

MANAGEMENT + BETRIEB:
06. LeShop.ch: will mit iPad-Shop und Drive-Konzept weiter wachsen
07. BVDW: bietet Whitepaper zur datenschutzkonformen Webanalyse
08. KfW: über die außenwirtschaftliche Verflechtung Deutschlands
09. Über die Wirkung ungefragter Fragen: «Hab ich’s nicht gesagt?»

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
10. VZBV: Studie belegt Defizite bei der Lebensmittelvermarktung
11. Verbände: fordern effektive Lebensmittelüberwachung
12. BVE: über Lebensmittelkennzeichnung im Außer-Haus-Markt
13. EU-Bio-Logo: ergänzt verpflichtend das deutsche Bio-Siegel

PERSONEN + EHRUNGEN:
14. Elbtalbäcker: feiert 60-jähriges Bestehen
15. Backen mit Herz: erobert Innovationspreis
16. iba 2012: Im Wettbewerb um Ruhm und Ehre …

BOOKMARKS + BOOKS:
17. Global Industry: CSM Shareholders approve transformation

REZEPTE + IDEEN:
18. Melonen-Cup: erfrischend und attraktiv


TERMINE + EVENTS


Jobtausch: Abenteuer für Bäcker aus Uganda und Sachsen

Unterföhring. (06.07. / ots) Afrikaner oder Sachsen – wer backt die leckersten Brötchen? In der preisgekrönten Jobtausch-Doku «Stellungwechsel: Job bekannt, fremdes Land» testen Menschen von verschiedenen Kontinenten ein völlig neues Arbeitsgefühl. In der ersten Folge der neuen Staffel – am 16. August um 20.15 Uhr auf «Kabel eins» – schicken zwei Bäckerei-Unternehmer aus Uganda und Sachsen ihre Mitarbeiter in das spannendste Tauschabenteuer ihres Lebens. Geknetet und gebacken wird zwar hier wie dort, doch die Zutaten, Rezepte und Herstellungsarten könnten unterschiedlicher nicht sein. Ebenso wie die Ausstattung der Backstube, der Vertrieb und die Arbeitszeiten. Franzi (20) und Heiko (46) aus Dresden schwitzen in der ugandischen Stadt Jinja zwischen holzbefeuerten Öfen und heißem Öl – und stoßen unter diesen harten Arbeitsbedingungen schon bald an ihre Grenzen. Die ugandischen Bäcker Martin (27) und Yasin (23) stellen sich währenddessen ganz anderen Herausforderungen: Wie dreht man eine Brezel? Und welche Taktiken helfen dabei, auf Skiern unfallfrei einen Hügel hinunterzukommen?

FEI: lädt zur Jahreshauptveranstaltung

Bonn. (05.07. / fei) Der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) lädt am 04. und 05. September zu seiner Jahreshauptveranstaltung an die Technische Universität Hamburg-Harburg. Unter dem Motto «Querschnittsthema Lebensmittelforschung» präsentiert der FEI anhand von sechs aktuellen Themenfeldern Ausschnitte aus seinen Forschungsaktivitäten. Das vollständige Programm zur Tagung finden Interessenten auf dem FEI-Server (Format PDF; vier Seiten; 1’209 KB). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist jedoch eine verbindliche vorherige Anmeldung bis zum 17. August erwünscht.

Zukunftsforum: Was bewegt die Ernährungswirtschaft?

Bremerhaven. (05.07. / ttz) Was bewegt die Ernährungswirtschaft und was sollte sie selbst bewegen? Beim 2. Zukunftsforum Ernährungswirtschaft in Hannover debattierten Fachgrößen mit Vertretern der Branche über die Herausforderungen der Lebensmittelwirtschaft. Der Handlungsbedarf ist konkret und für alle Beteiligten spürbar: Der Markt ist umkämpft wie selten zuvor. Steigender Preisdruck und umfassende lebensmittelrechtliche Vorgaben erschweren es den Produzenten, sich langfristig im Wettbewerb zu behaupten. Welchen Veränderungen unterliegt die Lebensmittelbranche und wie muss mein Unternehmen darauf reagieren? Das ttz Bremerhaven, die Martin Braun Gruppe und The Lifesights Company luden zwölf Experten aus der Lebensmittelwirtschaft, -forschung und dem Lebensmittelrecht ein, im Rahmen der Veranstaltung vor rund 200 Vertretern der Branche zu referieren und mit ihnen zu diskutieren. Die gesammelten Informationen zur Veranstaltung, die Vortragsthemen und Referenten sind hinterlegt auf zukunftsforum-ernaehrung.de.

Modern Bakery: Aussteller und Besucher sehr zufrieden

Nürnberg. (03.07. / owp) «Die Backindustrie in Russland hat sich zu einem bedeutenden Geschäftssektor entwickelt», sagt Anatoly P. Kosovan, Präsident des russischen Bäckereiverbands, in der Abschlussmeldung zur Modern Bakery Moscow 2012. Dieses Potential werde künftig von der russischen Regierung besonders unterstützt. Bis 2020 sollen 2,4 Milliarden Euro Fördermittel in den Ausbau und die Erneuerung russischer Bäckereibetriebe investiert werden. Das wiederum – und eine Wachstumsrate von gut 20 Prozent – macht den dortigen Markt für international agierende Lieferanten noch einmal so interessant. Die 171 Aussteller und 11.074 Fachbesucher zur Leitmesse für Bäckerei und Konditorei in Russland, die Mitte Juni zuende ging, waren deshalb sehr zufrieden und das umfangreiche Konferenzprogramm stark frequentiert, entnehmen wir der Meldung. Die Aussteller aus 20 Ländern rekrutierten sich zu 57 Prozent aus dem Ausland. Nach Russland stellte Deutschland die meisten Anbieter – gefolgt von Italien und der Türkei. Die 19. Modern Bakery Moscow findet vom 07. bis 10. Oktober 2013 auf dem zentralen Messegelände Expocentre in Moskau statt.

iba 2012: der kürzeste Weg zum Exporterfolg

München. (02.07. / ghm) Die Backwelt zu Gast auf der iba 2012. Über 680 Firmen aus dem Ausland werden an der Isar die internationale Fahne hoch halten. Unternehmen aus 55 Ländern von allen fünf Kontinenten werden dabei sein. Damit bildet die iba den gesamten Weltmarkt des Backens ab. Dieser weltumspannende Marken- und Technologieüberblick ist Garant dafür, dass für jede Betriebsgröße die passende Lösung zu finden ist. Vom 16. bis 21. September werden gut 1.170 Aussteller auf einer Gesamtfläche von 132.000 Quadratmetern dabei sein. An den sechs Messetagen werden rund 80.000 Bäcker und Konditoren aus aller Welt erwartet. Die meisten der ausstellenden Betriebe stammen aus Deutschland. Zu den dann folgenden Top-8-Nationen zählen Italien, Niederlande, Frankreich, die USA, Österreich, die Türkei, Großbritannien und China. Sie treffen auf investitionsbereite Fachbesucher aus rund 150 Ländern, die nach Maschinen und Technologien suchen, die ihnen helfen, in den nächsten drei Jahren Energie zu sparen, Prozesse zu optimieren, qualitativ hochwertige Produkte herzustellen und den eigenen Umsatz anzukurbeln. Zudem wird es auf der iba wieder eine Reihe von Länderpavillons aus dem Ausland geben. So haben sich Beteiligungen aus Brasilien, China, Großbritannien und den USA angemeldet. Neu werden die Gemeinschaftsstände aus Kroatien und der Tschechischen Republik wärend der Fachmesse vertreten sein. Mitglieder aus der WebBaecker Herausgeber-Gemeinschaft finden Interessenten in München wie folgt: Goecom,:::::.de” >Goecom in Halle B3 Stand 585 – IsernHäger in Halle A1 Stand 360 – KMZ Kassensysteme in Halle A2 Stand 440 – SHB Allgemeine Versicherung in Halle B3 Stand 451.


MANAGEMENT + BETRIEB


LeShop.ch: will mit iPad-Shop und Drive-Konzept weiter wachsen

Ecublens / CH. (06.07. / mgb) Die eidgenössische LeShop S.A., ein Unternehmen des Migros Genossenschafts-Bunds (MGB), verkaufte im ersten Halbjahr 2012 Waren im Wert von 77 Millionen Schweizer Franken (CHF). Das sind rund vier Prozent oder drei Millionen CHF weniger als in der sehr guten Vorjahresperiode. Wachstumspotential ortet der größte Schweizer Online-Supermarkt vor allem in neuen Kanälen: LeShop.ch setzt zunehmend auf den Mobile-Trend und entwickelt eine iPad-Applikation. Im Herbst eröffnet die Migros-Tochter in Studen (Kanton Bern) zudem erstmals einen LeShop.ch Drive-Abholmarkt. Der durchschnittliche Warenkorb wuchs weiter auf 243 CHF an (plus 3,4 Prozent), lesen Interessenten in der ausführlichen Medienmitteilung.

BVDW: bietet Whitepaper zur datenschutzkonformen Webanalyse

Düsseldorf. (05.07. / bvdw) Webanalyse gibt Webseitenbetreibern wertvolle Hinweise auf ihre Online-Präsenz, informiert über das Nutzerverhalten und dient zur Optimierung der Webseiten. Mit dem aktuellen «Whitepaper Webanalyse und Datenschutz» bietet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) eine umfangreiche Übersicht über die in Deutschland zu berücksichtigenden, datenschutzrechtlichen Anforderungen in der Webanalyse. Das Whitepaper richtet sich an alle Webseitenbetreiber, die Google Analytics und andere Webanalyse-Tools einsetzen und diese datenschutzkonform betreiben möchten. Der BVDW liefert detaillierte Einblicke in die richtige Anwendung des Datenschutzrechts in Sachen Einwilligung, Hinweispflicht, Anonymisierung und Pseudonymisierung sowie Widerspruch und Löschung von Daten. Eine kurze Checkliste für den datenschutzkonformen Einsatz von Webanalyse-Tools rundet das kostenlos erhältliche Whitepaper ab (Format PDF; elf Seiten; 194 KB).

KfW: über die außenwirtschaftliche Verflechtung Deutschlands

Frankfurt. (04.07. / kfw) Deutschland hat mit seinen Exporten einen hohen Anteil am Welthandel, deutsche Unternehmen tragen in vielen Ländern der Welt mit Direktinvestitionen und Knowhowtransfer zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Die Entwicklung der außenwirtschaftlichen Verflechtung Deutschlands ist ein Spiegelbild der globalen Strukturveränderungen. Der deutsche Mittelstand hat maßgeblichen Anteil daran, dass sich Deutschland im internationalen Wettbewerb gut behauptet – heißt es in den Akzenten Nr. 64 der KfW Bankengruppe über die außenwirtschaftliche Verflechtung Deutschlands.

Über die Wirkung ungefragter Fragen: «Hab ich’s nicht gesagt?»

Kronau. (02.07. / goe) Es ist erstaunlich, wie vielen Menschen es leichter fällt, eine wichtige Frage nicht zu stellen und mit einer selbst gedachten Antwort zu leben – als zu fragen und von der realen Antwort überrascht zu werden. Mancher Mensch kann sich kaum vorstellen, wie viele Chancen und Erfolge ihm entgehen, nur weil er es nicht wagte, sich der Realität einer Antwort zu stellen. Nur mal angenommen, es wird eine Führungsposition in Ihrem Unternehmen frei und Sie bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der Bewerbung an. Greift der beschriebene Mechanismus, dann werden Sie im Extremfall keinen eigenen Bewerber finden, weil Ihre Mitarbeiter die Entscheidung bereits vorweg gegriffen und sich selbst in Gedanken erklärt haben: «Ich bekomme die Stelle ja doch nicht, also bewerbe ich mich erst gar nicht». Sollten Sie dann, mangels interner Bewerber, sich folgerichtig für einen externen Bewerber entscheiden, dann sehen sich alle «Falschdenker» in ihrem Handeln bestätigt: Hatten sie es sich selbst nicht schon gesagt? Deshalb ist es wichtig, bereits im Vorfeld eine falsche Denkweise zu verhindern, in dem Sie ihre Mitarbeiter ermutigen, Fragen zu stellen. Binden Sie sie in Entscheidungsprozesse aktiv mit ein, öffnen Sie sich für Kritik und Verbesserungsvorschläge und berücksichtigen Sie die Angst der Menschen vor einer negativen Antwort. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass es sicherlich – ab und an – eine ablehnende Antwort geben kann, dass dies aber niemals die Regel ist. Somit helfen Sie ihnen, Mut zu fassen und sich zu überwinden. Ist dies auch ein mühsamer Prozess, so belohnt er Sie doch mit immer selbst- und verantwortungsbewussteren Mitarbeitern – meinen Christine Klepsch (Geschäftsführerin) und Bernd Ratzel (Leiter Abteilung Software) von Goecom,:::::.de” >Goecom.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


VZBV: Studie belegt Defizite bei der Lebensmittelvermarktung

Berlin. (06.07. / vzbv) Ob deutscher Käse in griechischer Aufmachung, Formfleisch statt abgebildeter Hähnchenbrust oder «Acerolasaft» mit der Hauptzutat Apfelsaft – die Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln führt bei vielen Verbrauchern zu Missverständnissen und weckt falsche Erwartungen. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Befragung von 750 Verbrauchern zum Lebensmittelmarkt. Die Studie wurde im Auftrag der Verbraucherzentralen von der Universität Göttingen und Agrifood Consulting erstellt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert daher verlässliche, unabhängige (Leit-) Siegel und klare Regeln zur Bewerbung von Qualitätseigenschaften bei Lebensmitteln. Bei den untersuchten 15 Beispielen geht es um Verpackungsaufschriften zu Regionalität, Zutaten und Herstellungstechniken, die aus Sicht vieler Verbraucher mehr versprechen als sie halten. «Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die Kritik, die an der Kennzeichnung von Lebensmitteln geäußert wird, keine Einzelmeinungen sind», sagt Studienleiterin Dr. Anke Zühlsdorf in der begleitenden Medienmitteilung. Das Verwirrungspotenzial sei hoch und treffe alle Verbrauchergruppen. Die Studie «Grauzone Lebensmittelkommunikation» (Format PDF; 90 Seiten; 1.473 KB) gibt es bei der VZBV zum kostenfreien Download. Einen entsprechenden Link finden Interessenten am unteren Ende der angegebenen Seite.

Verbände: fordern effektive Lebensmittelüberwachung

Berlin. (04.07. / bll) Mehr Personal, bessere Qualifikation und eine stärkere Koordination durch den Bund fordern Verbraucher- und Wirtschaftsverbände in einer Stellungnahme zur Zukunft der Lebensmittelüberwachung. Weitere Punkte sind unter anderem eine Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie die Etablierung eines nationalen Krisenstabes mit Durchgriffsbefugnissen. Getragen wird die Stellungnahme vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), dem Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), dem Deutschen Bauernverband (DBV), dem Handelsverband Deutschland (HDE) und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die Verbände liefern damit einen konstruktiven Beitrag zu den laufenden Beratungen zwischen Bund und Ländern. Grundlage der aktuellen Diskussion ist ein Gutachten des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung zum Thema «Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes (Schwerpunkt Lebensmittel)». BLL-Präsident Dr. Werner Wolf: «Eine hochqualifizierte und effizient arbeitende staatliche Lebensmittelkontrolle ist für die Wirtschaft unerlässlich. Vor diesem Hintergrund bedarf die Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland im Hinblick auf die Vernetzung, Koordination und Kommunikation von Bund und Ländern im Krisenfall einer strukturellen Verbesserung. Hierzu ist neben einer stärkeren Kompetenzbündelung beim Bund, zum Beispiel in Form eines nationaler Krisenstabs, eine frühzeitige und umfassende Information der Stakeholder zwingend erforderlich». Die gemeinsame Stellungnahme der Verbände zum genannten Gutachten können Interessenten vom BLL-Server als PDF-Datei herunterladen.

BVE: über Lebensmittelkennzeichnung im Außer-Haus-Markt

Berlin. (30.06. / bve) «Lebensmittelkennzeichnung im Außer-Haus-Markt» gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist ein wichtiges Thema für die im Food-Service-Markt tätige Ernährungsindustrie. Für Verantwortliche in Gastronomie und GV-Betrieben ist die Kennzeichnung von Lebensmitteln eine wichtige Informationsquelle über eingesetzte Rohstoffe, Zusatzstoffe und Allergene. Zugleich erwarten die Verbraucher mehr Informationen über die angebotenen Speisen und Getränke. In der jüngsten BVE Arbeitskreissitzung Food Service wurde das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven der Marktteilnehmer betrachtet und rege diskutiert.

EU-Bio-Logo: ergänzt verpflichtend das deutsche Bio-Siegel

Berlin. (30.06. / bmelv) Das in 2010 EU-weit etablierte Bio-Logo muss nach einer zweijährigen Übergangsfrist seit dem 01. Juli 2012 verbindlich auf allen Bioprodukten abgedruckt sein. Die Regelung gilt für sämtliche vorverpackte Biolebensmittel, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt worden sind und die strengen Normen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllen. Mit dem EU-Bio-Logo, das ein stilisiertes Blatt auf grünem Grund zeigt, wird gewährleistet, dass Verbraucher in ganz Europa Bioprodukte auf den ersten Blick erkennen. Zusätzlich zum verpflichtenden neuen EU-Bio-Logo können die Hersteller ihre Biowaren auch weiterhin mit dem bekannten und anerkannten deutschen Bio-Siegel und privatwirtschaftlichen Logos wie denen der deutschen Anbauverbände kennzeichnen, heißt es in einer Mitteilung des BMELV.


PERSONEN + EHRUNGEN


Elbtalbäcker: feiert 60-jähriges Bestehen

Neuhaus/Elbe. (05.07. / liv) Volksfeststimmung in der Bäckerei Ickert: Anlässlich des 60-jährigen Bestehens öffnete der Familienbetrieb am 01. Juli seine Türen und backte «live» für seine Kunden. «Wir wollen zeigen, dass Backen auch heute noch ein Handwerk ist», sagen Manfred und Irmgard Ickert sowie die Töchter Daniela und Franziska. Auch auf dem Außengelände des Bäckers aus der Elbtalaue herrschte bei strahlendem Sonnenschein Hochbetrieb. Kinder konnten sich beim Torwandschießen, auf der Hüpfburg oder beim Glücksraddrehen amüsieren, die Erwachsenen machten sich Gedanken über die Anzahl der alten Brötchen, die die Mitarbeiter des Elbtalbäckers für ein Gewinnspiel in einen grünen Trabbi auf dem Hof gestopft hatten. Neben Ständen, an denen allerhand Süßes und Herzhaftes geboten wurde, gab es auch einen Informationsstand des Vereins «Brücken bauen», der sich für den Bau einer neuen Elbbrücke zwischen Ost und West stark macht. Manfred Ickert hatte eigens zum Tag der offenen Tür ein aus drei Teilen bestehendes «Brückenbrot» gebacken.

Backen mit Herz: erobert Innovationspreis

Halle / Saale. (04.07. / krt) Mit dem «IQ Innovationspreis Mitteldeutschland» fördert die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland neuartige, marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in der Region. Die Kathi Rainer Thiele GmbH konnte sich in diesem Jahr gegen acht Mitbewerber im Cluster Ernährungswirtschaft durchsetzen und erhielt den IQ Innovationspreis für die neuartige und selbst entwickelte Einweg Herz-Backform. Mit großer Freude nahmen Geschäftsführer Marco Thiele und Marion Döring, Mitarbeiterin in der Produktentwicklung, den Preis entgegen. Die Cluster-Innovationspreise waren jeweils mit 7.500 Euro dotiert und wurden von Unternehmen aus der jeweiligen Branche gesponsert. Insgesamt hatten sich 118 Bewerber für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland beworben.

iba 2012: Im Wettbewerb um Ruhm und Ehre …

Weinheim. (02.07. / adb) Wer sind die besten Bäcker der Welt? Beim iba-cup können Sie sie erleben. Der einzigartige Leistungswettbewerb bietet Backkunst auf höchstem Niveau, sind sich die Veranstalter sicher. Wer wann bäckt und wo die Siegerehrungen stattfinden, erfahren Interessenten auf der iba Hompage. Neben dieser Leistungsschau ist die Weltleitmesse zudem Austragungsort für das Finale der Deutschen Meisterschaften der Bäckermeister. In vier offen einsehbaren Backstuben werden die Finalisten dort am Messe-Mittwoch, den 19. September parallel sieben Stunden lang um die Wette backen. Anschließend werden die Erzeugnisse dekoriert und präsentiert, bevor es zur Siegerehrung geht. Die Wettbewerbskriterien sehen einen definierten Rohstoffkorb vor, aus denen verschiedene Gebäcke zum Thema «Deutsche Brotkultur» herzustellen sind. Im Wettbewerb an sich geht es um «Ruhm und Ehre». Teilnehmer erhalten Urkunden und Pokale und den beiden Mitgliedern des Siegerteams winkt zudem die Aufnahme in das Team der Deutschen Bäcker-Nationalmannschaft. 28 Bäckermeister/innen in Form von 14 Teams zu je zwei Bäckermeistern hatten sich ursprünglich für den Wettbewerb angemeldet. Daraus hervorgegangen sind in diesen Tagen vier Teams sowie ein Reserveteam, die sich für das Finale qualifiziert haben – berichtet die ADB-Weinheim in einer Presseaussendung. Die iba 2012, Weltleitmesse für die backenden Branchen, setzt Maßstäbe – mehr als 1.100 Aussteller bieten vom 16. bis 21. September Informationen rund um Produkte und Dienstleistungen aus erster Hand. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm sorgt dafür, dass für jeden Fachbesucher etwas dabei ist.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: CSM Shareholders approve transformation

Hamburg. (bm) The CSM Extraordinary General Meeting of Shareholders this week approved the proposed strategic transformation of CSM into a bio-based ingredients company. CSM N.V. announced in May its intention to transform the company into a bio-based ingredients company comprising its Purac and Caravan Ingredients businesses. Other topics of the week:

Title Region Date
Gate Gourmet: to acquire two Qantas catering facilities (CH) Fri 07-06
Barry Callebaut: announces Growth across all Regions (CH) Fri 07-06
CHS: expands South American fertilizer capabilities (US) Thu 07-05
Ralcorp: President of Cereal Products Plans to Retire (US) Thu 07-05
CSM: Shareholders approve strategic transformation (NL) Wed 07-04
Real Good Food: Company lifts sales and earnings (UK) Wed 07-04
Turkey: Record attendance at IbaTech 2012 (TR) Tue 07-03
Barry Callebaut: breaks ground at Cocoa Research Center (CH) Tue 07-03
Wendy´s: Reports Positive Q2/2012 Same-Store Sales (US) Mon 07-02
Nestle: sells Peters Ice Cream to Pacific Equity Partners (AU) Mon 07-02
Krispy Kreme: Completes 20 Million USD Share Repurchase (US) Sat 06-30
Yum!: New Leadership Marks Growth in Brazilian Market (BR) Sat 06-30


REZEPTE + IDEEN


Melonen-Cup: erfrischend und attraktiv

Image Bonn. (06.07. / vdf) Unter der Adresse fruchtsaft.org bietet der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) Rezepte für interessante Fruchtsaft-Kreationen, die hier und da das Prädikat «Cocktail» verdienen. Die wiederum stellt der VdF in zwei Varianten vor – mit und ohne Alkohol. Wobei dem WebBaecker die alkoholfreien Kreationen eindeutig besser gefallen. Möchten Sie für Ihre Kunden einen gediegenen sommerlichen Bäckersnack mit einer kühlen Erfrischung kombinieren, dann bietet sich zum Beispiel der «Melonen-Cup» an: schnell gemacht und attraktiv serviert.

Zutaten: Für zwei Gläser benötigen Sie eine Honig- oder Netzmelone; 300 ml Maracujasaft; 2 EL Orangensaft; 4 EL Lemonsirup; zerstoßenes Eis.

Zubereitung: Melone quer halbieren und eventuell unten etwas gerade schneiden, so dass sie steht. Melonenhälften entkernen und mit einem Kugelausstecher das Fruchtfleisch herauslösen. Dabei unten nicht zu tief aushöhlen. Maracuja- und Orangensaft mit Lemonsirup vermischen. Zwei Esslöffel zerstoßenes Eis in jede Melonenhälfte geben, den Saft darüber gießen und einige Melonenkugeln hineinsetzen. Melonenhälften mit kurzen Strohhalmen und Löffeln servieren.