WB-26-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 26. KW 2015 (20.06. bis 26.06.)
Download: https://www.webbaecker.de/15archivphp/wb2615.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. !Österreich: die liebe Not mit dem Strukturwandel …

TERMINE + EVENTS:
02. KMZ Kassensystem: Der Umzug ist geschafft
03. Die ganze Welt des Kaffees: iba 2015 bietet «Coffee World»

MANAGEMENT + BETRIEB:
04. Minister schaffen Klarheit: Debatte um Pflichtversicherung beendet
05. BMWI: bietet Unterstützung für KMU bei der Digitalisierung
06. Wachstumsstrategie: Übernahme von Bäckereien im eigenen Vertriebsumfeld
07. Ströck Brot: setzt auf transparente Wertschöpfungskette

MARKETING + VERKAUF:
08. Tipps + Tricks: Kassendaten und -berichte vorhanden?
09. EHI: Supermärkte wachsen doppelt so stark wie Discounter
10. Preisniveau in Deutschland um 1,5 % über dem EU-Schnitt
11. Marktforschung: Mittags bleibt die Küche kalt
12. Bargeld, Karte oder Smartphone: Die Welt des Bezahlens wird bunter

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
13. Weizengras und Co.: Was ist dran an den neuen «Superfoods»?
14. 617 Kilo Abfall pro Kopf: Deutschland deutlich über EU-Schnitt
15. BMEL: «Allergenkennzeichnung konsequent umsetzen»

PERSONEN + EHRUNGEN:
16. Meisterschaft der Bäckermeister 2015: Finalteilnehmer stehen fest
17. Fredy Hiestand: «Gipfeli-König» denkt an den Ruhestand

BOOKMARKS + BOOKS:
18. Betriebsvergleich 2014: jetzt auf intraBack.de einsehen
19. IT geht jeden an: Kostenloser «Technologie-Atlas» soll helfen
20. Global Industry: Grupo Bimbo agrees to acquire Iberian Panrico

REZEPTE + IDEEN:
21. Gastronomie: Grill-Ideen und -Aktionen auch für Vegetarier


MARKT + UNTERNEHMEN


Österreich: die liebe Not mit dem Strukturwandel …

Hamburg. (26.06. / usp) Österreich steckt in der Sinnkrise, was die Herkunft seiner Backwaren angeht. Natürlich hat man längst gemerkt, dass der Strukturwandel nicht nur Gewinner kennt. Im Moment nur scheint dieser Wandel die alpenländischen Konsumenten deutlich sichtbar und spürbar zu erreichen – was wiederum die Tagespresse dankbar aufgreift. Sehr ähnlich sah das bis vor ein paar Monaten in Deutschland aus. Manche Reaktion glauben wir daher zu kennen. Andere wiederum sind für außenstehende Betrachter neu. Wohl auch, weil die Beziehung zwischen dem österreichischen Einzelhandel und dem österreichischen Bäckerhandwerk eine andere zu sein scheint, als sie in Deutschland gepflegt oder / und kommuniziert wird.

Die eingangs genannte Sinnkrise machen Herr und Frau Österreicher an der BackBox des Discounters Hofer fest (Aldi Süd Gruppe). Lange Zeit hat man nur darüber gelesen und plötzlich stellt man fest, dass die rund 450 Hofer-Filialen fast alle über eine BackBox verfügen – höchst erfolgreich noch dazu. Muss ein alpenländischer Bäckermeister zum Insolvenzgericht gehen, ist natürlich die BackBox schuld. Übernimmt ein erfolgreicher alpenländischer Tiefkühlbäcker ohne Due Diligence (eingehende, genaue Prüfung) einen kränkelnden Bäckereifilialisten mit völlig anderen Strukturen – wie im Fall der Ring-Bäckereien geschehen – und rauscht danach in eine der größten Insolvenzen, die das Land je gesehen hat, ist in der öffentlichen Meinung irgendwie auch die BackBox schuld. «Out of the box» heißt noch dazu die jüngste Aktion des Lebensmittel- Einzelhändlers Spar Österreich, der, selbst nicht gerade klein und mit viel Marktmacht ausgestattet, dem Bäckerhandwerk eine noch intensivere Partnerschaft anbietet. Originalton: «Spar verfügt mit über 12.000 Brot- und Backspezialitäten von über 500 regionalen Bäckern zwischen Vorarlberg und dem Burgenland über die mit Abstand größte Zahl an lokaler und regionaler Vielfalt im Brot- und Backwarenregal. Damit ist Spar ein wichtiger Partner der heimischen Bäckereien» (siehe WebBaecker 24/2015).

Vor diesem Hintergrund muss man wohl die Mitteilung der Hofer KG verstehen unter dem Titel «Erfolgsgeschichte BackBox: Hofer punktet mit Produkten von regionalen Traditionsbäckern und 1.000 neuen Arbeitsplätzen». Darin lässt der Discounter die Bäcker zu Wort kommen, die für ihn arbeiten und weist dezent darauf hin, dass er je BackBox im Schnitt drei neue Mitarbeiter pro Filiale einstellt und damit in Summe deutlich über 1.000 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen hat oder dabei ist, sie zu schaffen. Geht es nach der öffentlichen Meinung, ist selbst diese Leistung vermutlich nur die Vorlage für den nächsten Vorwurf: Wo sind die mehr als 1.000 Stellen nicht schon überall weggefallen …?!


TERMINE + EVENTS


KMZ Kassensystem: Der Umzug ist geschafft

Image Hechingen. (26.06. / KMZ) Der Umzug ist geschafft und das Team von KMZ Kassensystem hat sich jetzt in seinem Neubau eingerichtet, der über eine Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern auf zwei Etagen verfügt und 30 Mitarbeitenden Platz bieten kann. Mit dem eigenen Gebäude markieren die Gründer Peter Kaierle, Murat Zorlu und Sascha Kaierle einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Anfahrtsplan und neue Briefpostadresse gibt es auf der KMZ-Website. Alle anderen Kommunikationsdaten bleiben gleich. Ein paar Tage wird es wohl dauern, bis sich das Team vom Vectron Kassensystemhaus für Bäckerei- und Gastronomie am neuen Standort eingelebt hat. Halten Sie sich auf dem Laufenden: Informieren Sie sich auf der Facebook-Seite von KMZ.

Die ganze Welt des Kaffees: iba 2015 bietet «Coffee World»

München. (22.06. / ghm) «Der Kaffeemarkt boomt», sagt Bernd Braune. «Im Grunde genommen sitzen Bäcker und Konditoren auf einer Goldmine». Der 59-Jährige ist Präsidiumsmitglied des Deutschen Kaffeeverbands und Geschäftsführer der Kaffeerösterei Supremo, die die Sonderschau «Coffee World» für die iba 2015 in München vom 12. bis 17. September inhaltlich konzipiert. Braune und sein Team aus Kaffee-Spezialisten sind ideale Ansprechpartner für Bäcker und Konditoren, wenn sie mehr über Kaffee erfahren wollen. «Der Bäcker und Konditor muss hier am Ball bleiben und sich weiterentwickeln. Denn das Potenzial ist riesig», ist Braune überzeugt. Allerdings sei Kaffee noch immer ein Kompetenzbereich, der von vielen unterschätzt werde. Dabei gebe es bereits Betriebe, die allein mit ihren Kaffeespezialitäten zahlreiche Kunden anlocken, um sie dann auch mit ihren anderen Produkten zu überzeugen. Entscheidend, gerade im Bereich Kaffee, sei die Qualität, betont Braune in einer Mitteilung aus München.


MANAGEMENT + BETRIEB


Minister schaffen Klarheit: Debatte um Pflichtversicherung beendet

Königswinter. (26.06. / SHB) Die Justizministerkonferenz hat sich vor wenigen Tagen gegen die Einführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden ausgesprochen. Statt Versicherungszwang wollen die Minister das Versichern auf freiwilliger Basis voranbringen: So soll es staatliche Hilfen für Flutopfer nur dann geben, wenn sie sich zuvor hinreichend selbst um Versicherungsschutz bemüht haben. Um die Bevölkerung stärker über Naturgefahren, wie Hochwasser und Starkregen, zu sensibilisieren, empfehlen die Politiker eine bundesweite Informationskampagne. Außerdem sollen sich Bürger in einem nationalen Portal über ihr individuelles Gefahrenpotential, Präventionsmaßnahmen und Versicherungsmöglichkeiten informieren können. Die Entscheidung der Justizminister ist ein klares Signal an die Bürger, sich vor Naturgefahren zu schützen. «Der beste Schutz der Menschen sind Prävention und Versicherung zusammen. Denn Versicherungsschutz allein verhindert keine Katastrophe», sagt Sven Goerigk, geschäftsführender Vorstand der SHB Allgemeinen Versicherung in Königswinter. Der Beschluss bringt nunmehr Klarheit in die nach dem Sommerhochwasser 2013 intensiv geführte Diskussion um die Einführung einer Pflichtversicherung. Ähnliche Empfehlungen, wie die Justizminister, hatten zuvor schon die Umwelt- und die Finanzministerkonferenzen gegeben.

BMWI: bietet Unterstützung für KMU bei der Digitalisierung

Berlin. (25.06. / bmwi) Das BMWI hat den Startschuss für die neue Förderinitiative «Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse» gegeben. Ziel ist es, im gesamten Bundesgebiet bis zu fünf Kompetenzzentren einzurichten und mit insgesamt bis zu 28 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren zu fördern, die Mittelstand und Handwerk bei der Digitalisierung und der Anwendung von Industrie 4.0 unterstützen. Ihre Aufgabe besteht darin, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu informieren und beraten, für Digitalisierung zu sensibilisieren und sie bei Fragen der Qualifikation sowie durch konkrete Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten zu unterstützen. Die Digitalisierung fordert die Wirtschaft in allen Dimensionen: Bei Technik, Organisation, Qualifikation und Geschäftsmodellen. Sie stellt Unternehmen vor große Herausforderungen, denn sie müssen schnell auf Marktveränderungen reagieren und gleichzeitig dem wachsenden Bedarf nach stärkerer Individualisierung gerecht werden. Deshalb bedarf es digitalisierter und vernetzter Produktionstechnologien und neuer Geschäftsmodelle, die die Potenziale von Industrie 4.0 optimal ausschöpfen und dabei die notwendige Sicherheit gewährleisten. Erforderlich ist aber auch das Know-how, die neuen Technologien an die Arbeitsprozesse anzupassen. Besonders KMU benötigen hier Unterstützung, denn gerade bei der Vermittlung von Erfahrungen und der fachlichen Begleitung der Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen bestehen große Defizite. Das ist das Ergebnis der Studie «Potenziale der Anwendungen von Industrie 4.0 im Mittelstand», die im Auftrag des BMWI entstanden ist. Die Kompetenzzentren sollen die Unternehmen bei der Bewältigung der technischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen unterstützen. Interessenten können ihre Projektskizzen bis zum 14. August 2015 einreichen.

Wachstumsstrategie: Übernahme von Bäckereien im eigenen Vertriebsumfeld

Isernhagen / Hannover. (25.06. / ge) Der Presse kann man fast wöchentlich entnehmen das große Filialisten aus der Bäckereibranche Übernahmen von Filialen tätigen oder neue Filialen eröffnen. Die Wachstumsambitionen von vielen Unternehmen scheinen keine Grenzen zu kennen. Warum tun diese Unternehmen das und was für Vorteile gehen damit einher? Der hauptsächliche und naheliegendste Grund ist natürlich der langfristige Mehrumsatz, dieser wird aber erst profitabel, wenn er unter den laufenden Kosten liegt. Viele mittlere und größere Unternehmen erhoffen sich zum einen durch die Übernahme von Konkurrenten oder Mitbewerbern aus der Umgebung ihr eigenes festes Vertriebsnetz zu erweitern und zum anderen durch eine weitläufige Präsenz sich als feste Größe in der Stadt oder Region zu etablieren. Die Vorteile einer Übernahme von bestehenden Bäckereiunternehmen besteht weiterhin darin, dass man bei guter Planung den Kundenstamm übernehmen kann, die Mitarbeiter und vorhandenen Strukturen wie Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in sein Unternehmen integrieren kann und vor allem durch den Mehrumsatz die Fixkosten senken und nicht ausgeschöpfte Kapazitäten nutzen kann. Gerade in Anbetracht der Situation, dass es in vielen Bäckereibetrieben an potenziellen Nachfolgern fehlt oder viele Geschäftsführer mit der Komplexität der heutigen Aufgabenbereiche im wirtschaftlichen und organisatorischen Sinne schlicht weg überfordert sind, bietet sich die Chance solche Bäckereibetriebe zu übernehmen um sich langfristig auf dem Markt zu behaupten und vor allem konkurrenzfähig zu bleiben. Die Entscheidung ob eine Filialübernahme in Ihrem Fall vorteilhaft sein kann oder aber auch nicht, muss durch eine ausführliche Analyse Ihres Unternehmens sowie eine Analyse des zu übernehmenden Unternehmens in enger Zusammenarbeit mit einem Experten für Wachstumsstrategien besprochen werden.
Bei Fragen zu diesem Thema rufen Sie gerne Unternehmensberater Zenai Abraha von der Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft in Isernhagen / Hannover an oder schreiben Sie eine E-Mail. Auf der Seite intraBack.de unter dem Register Beratungsfelder der Unternehmensberatung können Sie darüber hinaus einen weiteren Einblick über das Thema Unternehmenskauf- und Verkauf erlangen.

Ströck Brot: setzt auf transparente Wertschöpfungskette

Wien / AT. (22.06. / ots) «Wir sind eine Bäckerei im Familienbesitz, in der noch immer sehr viel von Hand hergestellt wird. Tradition und Nachhaltigkeit sind für uns sehr wichtig. Also war es für uns ein logischer Schritt, die gesamte Wertschöpfungskette unserer Produkte erstmals völlig offen zu legen – in der konventionellen wie in der Bio-Schiene», sagt Bäckermeister Gerhard Ströck. «Wir möchten erklären, wie viele Arbeitsschritte für ein Brot nötig sind und so die Wertigkeit dieses hochqualitativen Lebensmittels aufzeigen. Und damit unsere langjährigen Partner vor den Vorhang holen», heißt es in einem Beitrag unter dem Titel «Vom Korn zum Brot» aus Wien (auf ots.at). Die Vorteile für die Konsumenten liegen auf der Hand: Durch das lückenlose Nachvollziehen und die Dokumentation jedes einzelnen Verarbeitungsschrittes von Saatgut, Korn und Mehl – vom Bauern bis in die Ströck-Bäckerei – kann eine höhere und vor allem gleich bleibende Qualität der Backwaren gewährleistet werden…


MARKETING + VERKAUF


Tipps + Tricks: Kassendaten und -berichte vorhanden?

Kronau. (26.06. / goe) Um zu sehen, bei welchen Filialen Kassenberichte vorhanden sind oder fehlen, gibt es zwei Funktionen. Anwender der modularen Bäckerei-Software Marvin finden diese Übersichtsfunktionen im Filialmanager bei der Eingabe der Kassendaten. Auf dem Feld «Kundennummer» können Sie mit Hilfe der Sondertaste «F2» oder «Umschalt-F2» (auch zu finden im Menüpunkt «Sondertasten») jeweils eine Liste aller bereits erfassten Kassenberichte einsehen. In dieser Liste können Sie danach jede einzelne Kasse sowie die Kassenspeicherumsätze ansehen. Das Goecom Hotline-Team oder Ihr zuständiger Servicepartner zeigen Ihnen gerne diese und mehr der hilfreichen Übersichtsfunktionen im Filialmanager.

EHI: Supermärkte wachsen doppelt so stark wie Discounter

Köln. (25.06. / ehi) Wir Deutschen gelten als äußerst preissensibel – besonders, wenn es um Lebensmittel geht. Dies hatte den Lebensmittel- Discountern jahrzehntelang zu einem Siegeszug verholfen und die Supermärkte letztlich zu einer Neupositionierung gezwungen, schreibt das EHI Retail Institute. Mit Erfolg, denn nun wachsen die Supermärkte doppelt so stark wie ihre Diskont- Konkurrenten, wie die jüngsten Daten im Zahlenkompendium «EHI Handelsdaten aktuell 2015» zeigen. Das Konsumverhalten der Deutschen scheint sich nicht mehr vorrangig am Preis zu orientieren. Davon profitieren die Supermärkte. Das Wachstum der Supermärkte, sowohl bei kleinen als auch bei großen, fällt in 2014 mit durchschnittlich 2,8 Prozent doppelt so hoch aus wie das der Lebensmittel- Discounter. Es kann als deutlicher Indikator dafür gesehen werden, dass Verbraucher Vielfalt und Einkaufsatmosphäre beim Einkaufen wieder mehr zu schätzen wissen. Die Neupositionierung der Supermärkte mit dem Fokus auf Qualität, Frische, Atmosphäre, Beratung et cetera zahlt sich aus. Diese gesellschaftliche Entwicklung zu mehr Wertschätzung von Lebensmitteln zeigt sich auch in gesamtwirtschaftlichen Zahlen. Der Anteil des Lebensmittel- Einzelhandels am privaten Konsum ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf 9,11 Prozent gestiegen. Das sind immerhin rund 20 Milliarden Euro, die die Deutschen heute mehr im Lebensmittelhandel ausgeben als noch im Jahr 2011.

Preisniveau in Deutschland um 1,5 % über dem EU-Schnitt

Wiesbaden. (25.06. / destatis) Das Preisniveau für die privaten Konsumausgaben in Deutschland lag 2014 um 1,5 Prozent oberhalb des Durchschnitts der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das Preisniveau in den meisten direkten Nachbarländern Deutschlands höher. Nur in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten wie schon in den letzten Jahren niedriger. Innerhalb der EU war das Preisniveau in Dänemark mit einem Abstand von plus 38,0 Prozent zum Durchschnitt aller 28 Mitgliedstaaten am höchsten, gefolgt von den anderen skandinavischen Ländern Schweden (plus 24,7 Prozent) und Finnland (plus 23,2 Prozent). Am günstigsten innerhalb der EU war es in Bulgarien: Hier mussten die Verbraucher für den Erwerb eines repräsentativen Warenkorbs weniger als halb so viel zahlen wie im Durchschnitt aller Mitgliedstaaten (minus 51,6 Prozent). Bei den europäischen Ländern außerhalb der EU mussten die Verbraucher nur in der Schweiz (plus 54,1 Prozent) und in Norwegen (plus 48,1 Prozent) noch tiefer in die Tasche greifen als in Dänemark. Am unteren Ende lagen Albanien (minus 49,9 Prozent) und Mazedonien (minus 53,3 Prozent) auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie Bulgarien.

Marktforschung: Mittags bleibt die Küche kalt

Nürnberg. (24.06. / gfk) Die Deutschen essen immer seltener mittags zu Hause. Vor allem bei den Kindern zeigt sich ein deutlicher Rückgang. Grund dafür ist die gestiegene Erwerbstätigkeit gerade von Frauen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Nürnberger GfK SE. Seit Jahren essen die Deutschen seltener zu Hause. Am sichtbarsten wird dies durch den «Coffee to go», den es heute an jedem Kiosk gibt. Aber auch kleine Snacks und volle Mahlzeiten werden häufiger außer Haus genossen. Wochentags fallen das Frühstück und vor allem das Mittagessen zu Hause immer häufiger aus. So frühstücken heute nur noch 72 Prozent der Menschen wochentags üblicherweise zu Hause und nur noch 56 Prozent essen unter der Woche zu Hause zu Mittag. Dies sind sechs Prozent (Frühstück) beziehungsweise zwölf Prozent (Mittagessen) weniger als 2005. Schaut man genauer auf das Mittagessen und unterscheidet nach dem Alter der Menschen, fällt auf: Vor allem die Klein- und Grundschulkinder essen deutlich seltener zu Hause als vor zehn Jahren. Bei Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren sind es 41 Prozent weniger, bei den 6- bis 9-Jährigen immer noch 33 Prozent. Dies ist mit dem Ausbau der Ganztagesbetreuung in den Kindergärten sowie den Horten und offenen Ganztagesschulen zu erklären (Volltext).

Bargeld, Karte oder Smartphone: Die Welt des Bezahlens wird bunter

Berlin. (20.06. / hde) Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt angesichts der Diskussion um die Abschaffung der Barzahlung und die Förderung des Bezahlens mit dem Handy vor unnötigen gesetzlichen Vorgaben oder Einschränkungen. «Für den Handel steht auch in Zukunft der Kundenwunsch an erster Stelle. Der Kunde entscheidet selbst, wie er bezahlen möchte. Gesetzliche Vorgaben in diesem Bereich wären überzogen und völlig unnötig», sagt HDE-Zahlungssysteme-Experte Ulrich Binnebößel. Die steigenden Investitionen einiger Unternehmen in neue Zahlungsterminals seien kein Signal dafür, dass sie künftig auf Barzahlung verzichten wollten. Fakt sei vielmehr, dass nach wie vor die Barzahlung der Favorit der Händler sei. Sie verursache die geringsten Kosten aller Zahlungsarten. Zwar näherten sich die Kosten von Bar- und Kartenzahlungen tendenziell an. So hätten Entscheidungen der Bundesbank in der Vergangenheit für eine Steigerung der Beschaffungs- und Entsorgungskosten von Banknoten und Münzen geführt. Gleichzeitig sei zu erkennen, dass Entgelte für unbare Zahlungen sinken. «Wir sind aber noch lange nicht so weit, dass der Handel die unbare Zahlung bevorzugen würde. Vielmehr werden die Unternehmen auch weiterhin dem Kunden die Wahl lassen und ihm zusätzliche Varianten anbieten». Binnebößel verwies in diesem Zusammenhang auf die kürzlich verabschiedete Verordnung zur Regulierung der Interbankenentgelte. Die sogenannte Anwenderauswahl in Artikel acht dürfe den Handel nicht in seiner Handlungsfreiheit einschränken. Es müsse weiterhin zulässig sein, dass dem Kunden ein bestimmtes Zahlungssystem ausgewählt werde, wenn die Zahlungskarte mehrere Varianten enthalte. Binnebößel: «Die Händler wollen ihre Kunden nicht bevormunden. Eine zu enge Auslegung der Verordnung würde allerdings zu unangemessen hohen Kosten führen und könnte den Kassiervorgang unnötig verlängern».


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Weizengras und Co.: Was ist dran an den neuen «Superfoods»?

Bonn. (25.06. / aid) Der Jungbrunnen verheißt seit Jahrhunderten demjenigen ewige Jugend und Schönheit, der davon trinkt. Ein schöner Beleg für die enge Verbindung von Mythologie und Ernährung. In der Gegenwart sind sie die neuen Hoffnungsträger in vielen Küchen und Backstuben: Chia-Samen, Goji-Beeren, Weizengras + Co. In den USA werden diese Nahrungsmittel «Superfoods» genannt und auch bei uns sind sie groß im Kommen. Doch was ist dran an diesen Superfoods? Leben wir mit solchen Lebensmitteln wirklich gesünder? Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid Infodienst, hat seine Zweifel: «Grundsätzlich ist natürlich überhaupt nichts gegen natürliche Nahrungsmittel mit einer hohen Dichte an Vitaminen und Mineralstoffen zu sagen. Was einem aber der gesunde Menschenverstand schon sagen sollte: Wenn man sich nur von Superfoods ernährt, wird man weder glücklicher, reicher, schöner noch älter. Jede Obst- oder Gemüseart hat positive Eigenschaften. Hier ist ein Mineralstoff mehr drin, da zum Beispiel der Vitamin B-Gehalt höher». Was hinter den neuen «Superfoods” steckt und welche (einheimischen) Alternativen es gibt, erfahren Interessenten im neuen aid-Hörfunkbeitrag aus Bonn, den sie hier anhören können. Das Text-Manuskript zum Audio-Beitrag gibt es dort ebenfalls zum Download.

617 Kilo Abfall pro Kopf: Deutschland deutlich über EU-Schnitt

Wiesbaden. (24.06. / destatis) 2013 fielen in Deutschland im Durchschnitt 617 Kilogramm Siedlungsabfall je Einwohner an. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage von vorläufigen Eurostat-Daten mitteilt, lag die Abfallmenge deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von rund 481 Kilo je Einwohner. Noch höhere Werte gab es nur in Zypern (624 Kilogramm), Luxemburg (653 Kilogramm) und Dänemark (747 Kilogramm). Hingegen war das Abfallaufkommen vor allem in den östlichen EU-Staaten deutlich geringer. Die niedrigsten Mengen je Einwohner verzeichneten Rumänien (272 Kilogramm) und Estland (293 Kilogramm). Zu den Siedlungsabfällen (kommunalen Abfällen) zählen Haushaltsabfälle, vergleichbare Abfälle aus Gewerbe und Industrie sowie Verpackungsabfälle. Weitere Daten stehen in der Eurostat Datenbank und auf der Europa-Seite des Statistischen Bundesamts zur Verfügung.

BMEL: «Allergenkennzeichnung konsequent umsetzen»

Berlin. (23.06. / bmel) Bundesminister Christian Schmidt (BMEL) hat an den Lebensmittel- Einzelhandel und das Lebensmittelhandwerk appelliert, die seit Dezember 2014 gültigen Neuregelungen zur Allergenkennzeichnung konsequent umzusetzen. «Nur verlässliche Informationen über Inhaltsstoffe ermöglichen es Allergikern, Lebensmittel bedenkenlos zu kaufen. Nach den seit einem halben Jahr geltenden neuen Kennzeichnungsregelungen müssen die vierzehn wichtigsten Stoffe, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen, auch bei unverpackten Lebensmitteln angegeben werden. Damit Allergiker dieses Plus an Lebensqualität auch wirklich genießen können, ist es erforderlich, dass die Regelungen konsequent zur Anwendung kommen», sagt Schmidt anlässlich des Tags der Lebensmittel-Allergie in dieser Woche, den der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) ausgerufen hatte. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG) leiden drei bis vier Prozent der Bevölkerung, das sind zweieinhalb bis drei Millionen Menschen, in Deutschland an einer Lebensmittelallergie. Nur verlässliche Informationen über die Zutaten von Lebensmitteln ermöglichen es diesen Menschen und ihren Angehörigen, Lebensmittel bedenkenlos zu kaufen.


PERSONEN + EHRUNGEN


Meisterschaft der Bäckermeister 2015: Finalteilnehmer stehen fest

Weinheim. (24.06. / adb) Alle drei Jahre sucht der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) bundesweit nach Verstärkung für seine Bäckernationalmannschaft. Hierzu wird eine Deutsche Meisterschaft veranstaltet, zuletzt 2012, bei der das Team «Wildbakers» mit Jörg Schmid und Johannes Hirth das Finale während der iba 2012 in München gewonnen und sich für die Nationalmannschaft qualifiziert haben. Während der iba 2015 wird es am 15. September wieder ein großes Finale geben. Das schreibt die Bundesakademie Weinheim (ADB), die den Wettbewerb für den Zentralverband organisiert. Nach Vorentscheiden an den ADB Bäckerfachschulen Stuttgart und Olpe stehen die Finalisten jetzt fest. Auf großes und vor allem fachkundiges Publikum können sich demnach freuen:

<table> <tr> <td> </td> <td>Teilnehmer</td> <td>Bäckerei</td> <td>Sitz des Betriebs</td> </tr> <tr> <td rowspan=”2″>Team 1</td> <td>Daniel Plum</td> <td>Cafe-Plum</td> <td>Übach-Palenberg</td> </tr> <tr> <td>Maximilian Raisch</td> <td>Bäckerei Raisch</td> <td>Calw</td> </tr> <tr> <td rowspan=”2″>Team 2</td> <td>Johannes Dackweiler</td> <td>Hercules Vollkorn- und Mühlenbäckerei</td> <td>Düsseldorf</td> </tr> <tr> <td>Michael Gauert</td> <td>Bäckerei Josef Hinkel</td> <td>Düsseldorf</td> </tr> <tr> <td rowspan=”2″>Team 3</td> <td>Matthias Jakob</td> <td>Bäckerei Jourdan</td> <td>Rengshausen</td> </tr> <tr> <td>Sebastian Dopheide</td> <td>Bäckerei Dopheide</td> <td>Remscheid</td> </tr> <tr> <td rowspan=”2″>Team 4</td> <td>Holger Schüren</td> <td>Ihre Kleine Backstube</td> <td>Nuthetal</td> </tr> <tr> <td>Olaf Schüren</td> <td>Ihre Kleine Backstube</td> <td>Nuthetal</td> </tr> </table>

Fredy Hiestand: «Gipfeli-König» denkt an den Ruhestand

Baden / CH. (23.06. / div) Fredy Hiestand (72), der dem Schweizer Gipfeli zu Weltruhm verholfen hat, will in den Ruhestand treten. Seiner 2003 gegründeten Fredy’s Backwaren AG gehe es gut, lesen wir im «Grenchner Tagblatt»: Coop, Migros und die Confiserie Sprüngli zählen demnach zu den Kunden, 120 Mitarbeitende sind heute beschäftigt, 26 Millionen Schweizer Franken Umsatz erwirtschaftete das Unternehmen 2014. Nachdem er 2003 von der heutigen Aryzta AG ein fünfjähriges Konkurrenzverbot auferlegt bekommen hatte, konzentrierte er sich auf Nischenprodukte mit Mehrwert, denn: Mit Brot lässt sich nicht mehr so einfach Geld verdienen, sagt Hiestand gegenüber dem Tagblatt. Bei Nischenprodukten hingegen sei noch Wachstumspotenzial vorhanden. Zu den Gesichtern bei Fredy’s zählt längst auch Sohn Oliver Hiestand – Leiter Produktion und Logistik sowie Mitglied der Geschäftsleitung (MdG). Neben Geschäftsführer Peter Kasimow, dem Leiter Finanzen und Personal sowie MdG Andreas Gabi steht Fredy Hiestand dem Unternehmen aber noch als Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung und Verwaltungsratspräsident vor.


BOOKMARKS + BOOKS


Betriebsvergleich 2014: jetzt auf intraBack.de einsehen

Isernhagen / Hannover. (25.06. / ge) Der aktuelle Betriebsvergleich für Bäckereiunternehmen steht für registrierte Teilnehmer im eingeloggten Bereich auf intraBack.de unter dem Register «Infopool – Branchenauswertungen – Betriebsvergleich 2014» ab sofort zur Verfügung. Nicht registrierte Teilnehmer können den Betriebsvergleich gerne unter der Rufnummer 0511/70050-175 oder per E-Mail kostenlos bei Zenai Abraha anfordern. Der Betriebsvergleich für Bäckereibetriebe dient als Vergleichsmaßstab und ist in folgende Gruppen eingeteilt:
– Gruppe 1 – Betriebe mit bis zu 300.000 Euro Umsatz
– Gruppe 2 – Betriebe mit bis zu 1.000.000 Euro Umsatz
– Gruppe 3 – Betriebe mit bis zu 2.000.000 Euro Umsatz
– Gruppe 4 – Betriebe mit bis zu 4.000.000 Euro Umsatz
– Gruppe 5 – Betriebe mit bis zu 6.000.000 Euro Umsatz
– Gruppe 6 – Betriebe mit bis zu 6.000.000 Euro Umsatz
Für Rückfragen oder Anmerkungen steht Ihnen Zenai Abraha von der Gehrke Econ Gruppe gerne zur Verfügung.

IT geht jeden an: Kostenloser «Technologie-Atlas» soll helfen

Berlin. (25.06. / gs1) Technologische Neuerungen verändern Produktionsweisen, Vertriebsstrukturen und ganze Geschäftsmodelle – auch im Handel. Hier gewinnen Lösungen wie Near-Field-Communication, Mobile Payment oder Self-Checkout-Systeme zunehmend an Bedeutung. Wer im Handel technologisch «up to date» sein will, verliert aufgrund der rasanten Entwicklungen allerdings leicht den Überblick. Hier will der von KPMG in Zusammenarbeit mit GS1 Germany, EHI Retail Institute und Bitkom erarbeitete «Technologie-Atlas Einzelhandel» Abhilfe schaffen. Das kostenlose 88-seitige Werk bietet eine umfassende Übersicht über die aktuellen IT-Trends im Handel und die vielfältigen technologischen Anwendungen, die für diese Branche derzeit zur Verfügung stehen. Die Publikation steht auf dem KPMG-Server zum Download zur Verfügung.

Global Industry: Grupo Bimbo agrees to acquire Iberian Panrico

Hamburg. (bm) Grupo Bimbo S.A.B. de C.V. announced a preliminary agreement to acquire Panrico S.A.U. in Spain and Portugal. This acquisition includes 100 percent of the shares, excluding the branded packaged bread category. The transaction is conditional upon the result of due diligence, signing a final acquisition agreement, and the receipt of customary regulatory approvals. Other topics of the week:

Title Region Date
Consumers Want Food Additives Subtracted from Menus (US) Fri 06-26
iba 2015: Bakers on the way to the gold medal (DE) Thu 06-25
Krispy Kreme: to open eight shops in Chicago (US) Thu 06-25
Nestle: Board of Directors appoints new CFO (CH) Thu 06-25
Ferrero: to buy British chocolate maker Thorntons (UK) Wed 06-24
Technomic’s 7 Eater Archetypes Define Foodservice Consumer Landscape (US) Wed 06-24
Boparan Holdings: announces Q3 2014/2015 results (UK) Wed 06-24
Starbucks: More Than Doubles Global Farmer Loan (US) Wed 06-24
Hershey: Realigns Resources and Global Leadership Team (US) Wed 06-24
ACE Bakery: wins Louis Lesaffre Cup, paving way to Coupe du Monde de la Boulangerie (CA) Wed 06-24
Grupo Bimbo: agrees to acquire Iberian Panrico (MX) Tue 06-23
Orkla ASA: to acquire Austrian Bioquelle (NO) Tue 06-23
Barry Callebaut: unveils Chocolate Academy in Japan (CH) Tue 06-23
Hershey: Updates Financial Outlook for 2015 (US) Mon 06-22
Cargill: opens extended chocolate facility in Belgium (US) Mon 06-22
Starbucks: La Boulange stores are «not sustainable» for long-term growth (US) Mon 06-22
ConAgra: Provides Statement on JANA Partners Investment (US) Mon 06-22
Starbucks: Mobile Order + Pay Expands to 3’400 Additional U.S. Stores (US) Mon 06-22
Study: Technology Tide Has Turned for Restaurant Consumers (US) Mon 06-22
Profile America: About National Candy Month (US) Sat 06-20
RBI: Announces Election of Directors (US) Sat 06-20


REZEPTE + IDEEN


Gastronomie: Grill-Ideen und -Aktionen auch für Vegetarier

Image Bonn. (26.06. / GMF / vc) Einen bunten «Gemüsespieß in der Zwiebelstange» empfiehlt die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) traditionell als ihr Rezept für den Monat Juni. Das bezieht sich auf vier Portionen und gewinnt in Zeiten, wo beim Grillen nicht immer nur Fleisch auf den Rost soll, neue Aktualität. Jedenfalls regt es zu eigenen Kreationen an, so dass wir das Rezept gerne noch einmal vorstellen.

Zutaten: 1 Zwiebelstangenbrot (300g oder große längliche Zwiebelbrötchen); 8 Kirschtomaten; 1 kleine Zucchini; 100g kleine Champignons; 120g Kräuterschmelzkäse; 3 El Kräuter (grob gehackt); 1 Knoblauchzehe; 2 El Öl.

Zubereitung: Tomaten halbieren, Champignons und Zucchini in Scheiben schneiden und abwechselnd auf Schaschlikspieße (in Länge der Brotstücke) ziehen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Knoblauchzehe dazupressen und die Spieße von zwei Seiten jeweils zwei bis drei Minuten bei milder Hitze braten, dann abkühlen lassen. Die Zwiebelstange in vier Teile teilen, waagerecht einschneiden (nicht durchschneiden) und leicht aushöhlen. Mit Kräuterkäse ausstreichen und die Kräuter darauf verteilen. Die Spieße mit Salz und Pfeffer würzen und in die Brote klemmen. Verpacken und vor dem Essen die Spieße herausziehen.

Tipp: Die Grillsaison ist eröffnet und regt bei vielen Menschen unstillbaren Appetit an. Doch wie passt das Grillen eigentlich mit der wachsenden Anzahl der Vegetarier und Veganer in Deutschland zusammen? Der Kassenhersteller Vectron zeigt Ihnen in seinem Blog unter dem Titel «Grill-Ideen und -Aktionen für Vegetarier» Ideen, wie Sie in der Grillsaison auch Ihre vegetarischen Gäste beeindrucken können und mit welchen Aktionen sich Ihre neuen Gerichte am besten vermarkten lassen.