Samstag, 10. April 2021

WB-26-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 26. KW 2009 (20.06. bis 26.06.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb2609.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Bäckerbub: Umsatz steigt auf 214 Millionen Euro
02. Kärnten: Bäcker sehen Licht am Ende des Tunnels
03. Edeka Südbayern: Wünsche verlässt die Großbäckerei
04. Aral AG: baut Bistro-Angebot weiter aus
05. Tschechien: Agrofert sieht sich gut aufgestellt

TERMINE + EVENTS:
06. Ewig knusprige Brötchen: Hightech-Backen in Bremerhaven
07. Fachtagung: zur Ausbildung im Bäckerhandwerk

MANAGEMENT + BETRIEB:
08. Barry Callebaut: Wachstum gewinnt an Fahrt in rezessiven Märkten
09. Oetker: Hamburg Süd lässt Wirtschaftskrise spüren
10. Middelbergs Baking Friends: suchen Franchise-Nehmer

TRENDS + KONZEPTE:
11. LeShop: innovative Liefertechnik für 350 TK-Artikel
12. Dänemark: wichtige Branchenorganisationen fusionieren
13. BfR: kooperiert mit russischen Schwesterbehörden

MARKETING + VERKAUF:
14. Agrarexporte: Positiver Trend sichert Standort Deutschland

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
15. Australien: Zugedröhnte Kängurus hüpfen im Kreis
16. Niederlande: Verbraucher wollen klimafreundlich essen

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
17. ttz: HighTech Europe bündelt Lebensmittelkompetenz
18. Ansichtssache: die Vorteile von «Analogkäse»

PERSONEN + EHRUNGEN:
19. DLG: Spitzenbetriebe erhielten Bundesehrenpreis
20. Österreich: Die besten Jungbäcker kommen aus Tirol
21. München: Handwerkspräsident im Amt bestätigt
22. Festlich: Jubiläumsabend für 465 Jahre Stadtbäckerei
23. BÖLW: trauert um seinen Vorstand Joachim Bauck

BOOKMARKS + BOOKS:
24. ADB: Seminarkatalog für das 2. Halbjahr ist da
25. Global Industry: Bakery, Backbone of India´s Food Industry

REZEPTE + IDEEN:
26. Krautstrudel: extra-kernig nicht nur für Krauts


MARKT + UNTERNEHMEN


Bäckerbub: Umsatz steigt auf 214 Millionen Euro

Offenburg. (26.06. / esw) Die Bäckerbub Gruppe – das sind vier moderne Backbetriebe an den Standorten Neuenburg, Reutlingen, Mannheim und Hilzingen, sowie über 700 Bäckereifilialen im Südwesten Deutschlands. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der Edeka Handelsgesellschaft Südwest mbH in Offenburg und firmiert unter «Schwarzwaldbrot», «K+U» und natürlich «Bäckerbub». Im Geschäftsjahr 2008 setzte die Gruppe rund 214 Millionen Euro um, entnehmen wir einer allgemeinen Pressemitteilung der Edeka Südwest über den Geschäftsverlauf in 2008. Tenor: «In einem schwierigen Umfeld konnte sich Edeka Südwest wieder erfolgreich behaupten», bilanziert deren Chef Harald Rissel. Die Offenburger steigerten in 2008 den Außenumsatz um 14,4 Prozent auf 5,04 Milliarden Euro. Wie viele Mitarbeitende insgesamt dazu beigetragen haben, weiß der WebBaecker im Moment mal nicht. Bei der Bäckerbub Gruppe waren es mehr als 4.000 Beschäftigte, die zum Erfolg beigetragen haben – darunter mehr als 350 Auszubildende.

Kärnten: Bäcker sehen Licht am Ende des Tunnels

Klagenfurt / AT. (26.06. / div) Im letzten Jahrzehnt hat rund ein Drittel aller backenden Betriebe im österreichischen Bundesland Kärnten aufgegeben. In Zahlen: Waren es 1999 noch 180 Betriebe in der Landesinnung, so sind es heute etwa 120 Bäckereien, sagt Landesinnungsmeister (LIM) Martin Vallant gegenüber der Regionalpresse. Er sieht das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits ist es natürlich schade um das eine Drittel, das es heute nicht mehr gibt. Andererseits könnten die verbliebenen zwei Drittel nun kraftvoll der Krise trotzen. «Die Bäcker punkten gerade jetzt mit Regionalität und kurzen Transportwegen», schließt sich Stefan Dareb, Geschäftsführer der Fachgruppe Lebensmittelgewerbe, der optimistischen Beurteilung der Lage an. Wobei der Preiskampf weiterhin «gegeben» sei. «Es gibt einen Zuzug zum Diskont, weil sich viele Leute mit preisgünstigerer Ware versorgen. Hofer, Penny und Lidl boomen», sagt Alexander Legat, der mit seinem Betrieb Großmärkte und Einzelhandel beliefert. Insgesamt, auch in den eigenen Filialen, halte sich der Umsatz konstant. Stärker als die Krise habe man im Winter die Umstellung der Filialen auf Nichtraucher-Lokale gespürt. «Die Supermarktketten und die Industrie üben auf kleine Handwerksbäckereien zunehmend Druck aus», räumt Stefan Dareb ein. Kleine Bäckereien würden allerdings mit Spezialitäten dagegenhalten. «Gerade jetzt kaufen die Leute wieder lieber das, was sie im Ort selbst haben», sagt LIM Vallant, der in Althofen bäckt.

Edeka Südbayern: Wünsche verlässt die Großbäckerei

Ingolstadt. (25.06. / dk) Die Backstube Wünsche GmbH, seit 1997 ein Unternehmen der Edeka Handelsgesellschaft Südbayern mbH, ist auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer. Der Grund: Heinz Wünsche hat den von ihm 1968 gegründeten Betrieb verlassen. Die Großbäckerei zählt heute 170 Filialen und mehr als 1.000 Beschäftigte. Wie Edeka Südbayern dem Donaukurier sagte, sei Wünsche «bereits Ende Mai (…) als Geschäftsführer abberufen worden. Hintergrund waren verschiedene Auffassungen zur Geschäftspolitik». Die wohl besonders mit Blick auf einen Besuch der Lebensmittelkontrolle des zuständigen Landratsamts in der Gaimersheimer Produktion. Wie es heißt, habe es bei der Kontrolle «Auffälligkeiten gegeben, die nicht den gesetzten Qualitätsstandards entsprechen». Es gab Nachlässigkeiten bei der Hygiene, die inzwischen behoben sind. «Sämtliche Produkte waren zu jeder Zeit unbedenklich genießbar», teilt ein Edeka-Sprecher mit. Auch das Landratsamt bestätigt das so: «Da war keine Rückrufaktion nötig». Das Amt ordnet die Dimension des Wirkens der Kontrolleure in die Kategorie «Alltagsgeschäft» ein. Allerdings wurde gemäß Vorschrift die Staatsanwaltschaft Ingolstadt über die Verschmutzungen informiert: «So was kommt zur Anzeige». Auch Edeka bestätigt, dass Voruntersuchungen laufen. Mehr als ein Bußgeld sei aber unwahrscheinlich. Der Wechsel in der Geschäftsführung fällt für Wünsche in eine Zeit des ungebrochenen Aufschwungs (siehe WebBaecker 25/2009). Interims-Geschäftsführer ist Prokurist Norbert Alberti. Über eine Nachfolgeregelung entscheiden die Gesellschafter in den kommenden Tagen (Quelle).

Aral AG: baut Bistro-Angebot weiter aus

Bochum. (25.06. / aag) «Für die Partner der Aral AG ist ein erfolgreiches Shop- und Bistrogeschäft mit seinem 60-prozentigen Anteil am Ertrag von entscheidender Bedeutung. Wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung im Shopgeschäft der letzten Jahre ist das innovative Shopkonzept mit seiner Ausrichtung auf die Kaufmotive ‘Hunger und Durst’», sagt Anja Schreck, Leiterin des Shop-Geschäfts bei der Aral AG, in einer Pressemeldung. «Der Bistro-Bereich mit seinen Umsatzsteigerungen von bis zu 30 Prozent rückt dabei in den Mittelpunkt». Die rund 1.400 Partner, die eine gesellschaftseigene Station des Mineralölkonzerns betreiben, erwirtschaften nur noch 13 Prozent mit Kraft- und Schmierstoffen. Zum Vergleich: 1988 betrug der Verkaufsanteil von Nahrungsmitteln, Tabakwaren und Zeitschriften gerade mal 16 Prozent. «Ohne F+B lässt sich heute keine Tankstelle mehr betreiben», sagt denn auch Schreck. Dabei spielt vor allem das «Petit Bistro» mit frischen Convenience-Produkten eine zunehmend wichtige Rolle. Während der Gesamtumsatz der Shops aufgrund von Tankstellenschließungen und der Kaufzurückhaltung der Konsumenten 2008 um 5,3 Prozent auf 1,55 Milliarden zurückging, legte der Bereich «Hunger und Durst» flächenbereinigt um 2,5 Prozent auf 172,6 Millionen Euro zu. «Im Bereich Foodservice sehen wir auch künftig Wachstumspotenzial», sagt Schreck. Mit hochwertigen Snacks und nachhaltig produziertem Kaffee sollen die Kunden an immer mehr Stationen verstärkt angesprochen werden. Heißgetränke und Kaffee machen heute bereits 20 Prozent vom Umsatz im F+B-Bereich aus. Seit 2004 wurden 700 Standorte auf «Petit Bistro» umgestellt. Bis 2011 plant Aral mit einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro weitere 400 Tankstellen umzurüsten. In der Systemgastronomie belegt Aral bereits den zehnten Platz, in der Verkehrsgastronomie Rang drei.

Tschechien: Agrofert sieht sich gut aufgestellt

Prag / CZ. (22.06. / pdm) Dieser Tage veröffentlichten einige der führenden agrarwirtschaftlichen Unternehmen der Tschechischen Republik ihre Berichte für das Geschäftsjahr 2008; darunter auch die Agrofert Holding – in der backenden Branche Europas keine Unbekannte. Doch zunächst: Der größte Agrarkonzern Tschechiens konnte 2008 seinen konsolidierten Umsatz um 21 Prozent gegenüber 2007 auf rund 3,8 Milliarden Euro steigern und einen Vorsteuergewinn von 230 Millionen Euro erzielen. Diese Ergebnisse gehen neben dem organischen Wachstum auf zahlreiche Akquisitionen zurück. Zum Beispiel hatte Agrofert im Oktober 2008 die Agropol Gruppe übernommen (was die tschechische Kartellbehörde UOHS übrigens erst sechs Monate später guthieß). Die Holding besteht gegenwärtig aus 153 tschechischen und slowakischen Unternehmen der gesamten agrarwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Zudem besitzt das Unternehmen Anteile an weiteren 23 Firmen, berichtet der «Prague Daily Monitor». Eines der für uns bekanntesten Unternehmen der Holding dürfte die Großbäckerei Penam A.S. mit Hauptsitz in Brno sein. Nebenher ist sie auch Mühlenunternehmen und so kommt es, dass Penam heute auf dem hart umkämpften tschechischen Markt der zweitgrößte Produzent von Bäckerei- und Müllereiprodukten ist. Allein Penam beschäftigt mehr als 2.500 Mitarbeitende in 13 Bäckereien und vier Mühlen. Auch in der benachbarten Slowakei hat Penam A.S. mit 22 Prozent einen erheblichen Marktanteil. Insgesamt beschäftigt die Agrofert Holding mehr als 22.000 Mitarbeitende.


TERMINE + EVENTS


Ewig knusprige Brötchen: Hightech-Backen in Bremerhaven

Bremerhaven. (26.06. / wib) Entscheidungsträger aus Industrie, Handel und Catering trafen sich dieser Tage zum Symposium «Fortschritte der Lebensmitteltechnologie» anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Bremerhavener Instituts für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (BILB) – siehe WebBaecker 20/2009 und 24/2009. Gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Lebensmitteltechnologen (GDL) und der Vereinigung Deutsche Backtechnik (VDB) hatte das ttz Bremerhaven damit einen Kongress auf die Beine gestellt, der überregional und über die bekannten Branchen hinweg Beachtung fand. Ohne weitere Umschweife empfehlen wir Ihnen hierzu den lesenswerten Beitrag «Ewig knusprige Brötchen: Hightech-Backen in Bremerhaven» – Prof. Klaus Lösche im Gespräch mit dem Deutschlandradio.

Fachtagung: zur Ausbildung im Bäckerhandwerk

Hannover. (26.06. / biv) Der Bäckerinnungsverband Niedersachsen / Bremen (BIV) lädt zur 14. Fachtagung «Ausbildung im Bäckerhandwerk in gemeinsamer Verantwortung von Betrieb und Berufsschule». Sie findet am 01. September im Großen Saal der Handwerkskammer Hannover statt.
Programm: https://www.webbaecker.de/r_termine/2009/2609-BIV-FT-PROG.PDF
Anmeldung: https://www.webbaecker.de/r_termine/2009/2609-BIV-FT-ANM.PDF


MANAGEMENT + BETRIEB


Barry Callebaut: Wachstum gewinnt an Fahrt in rezessiven Märkten

Zurich / CH. (26.06. / bc) Barry Callebaut AG gab die wichtigsten Verkaufszahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2008/2009 per 31. Mai bekannt. Die Verkaufsmenge stieg im Berichtszeitraum um 2,6 Prozent auf 895.391 Tonnen. Damit zog das Wachstum nach dem Tiefpunkt im November 2008 wieder an. Im dritten Quartal beschleunigten sich die verkauften Volumen von Barry Callebaut in allen Regionen und Geschäftsbereichen signifikant und wuchsen um 8,8 Prozent – dies in deutlichem Gegensatz zur rückläufigen Entwicklung des weltweiten Schokoladenmarkts. Das Wachstum der Verkaufsmenge ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: späte Ostern; die Nachfrage von Nahrungsmittelherstellern, gewerblichen Anwendern und Einzelhändlern, die ihre Lager wieder auffüllten; die dynamische Entwicklung der neuen Märkte; sowie die laufende Umsetzung der Outsourcing-Verträge. In der Berichtsperiode nahm der Umsatz in Lokalwährungen dank höherer Verkaufsmengen und Kakaobohnenpreise um 6,3 Prozent zu. Jedoch wurde der Umsatz durch weiterhin ungünstige Währungseffekte tangiert. In der Berichtswährung der Gruppe, stieg der Umsatz um 0,9 Prozent auf 3.639,6 Millionen Schweizer Franken.
Info: Barry Callebaut veröffentlicht Verkaufszahlen für die ersten neun Monate 2008/2009 – Wachstum gewinnt an Fahrt in rezessiven Märkten (vollständige Presseinfo in Englisch, Deutsch, Französisch).

Oetker: Hamburg Süd lässt Wirtschaftskrise spüren

Bielefeld. (24.06. / div) «Auch Dr. Oetker leidet unter der Krise», heißt es in einer Presseinfo. Was sie vergisst zu erwähnen: Oetker tritt nicht auf die Kostenbremse, weil die Leute plötzlich keine Tiefkühlpizzas mehr mögen. Sondern weil die Schifffahrtsparte Hamburg Süd zuletzt fast 50 Prozent vom Umsatz ausmachte und dies in zähen Zeiten schwer zu halten ist. Nur deshalb kann sich Oetker trotz breiter Angebotspalette nicht der globalen Delle entziehen. «Alle Firmen liegen unter den Umsatzplanungen», zitiert die Meldung Ernst Schröder als persönlich haftenden Gesellschafter der Dr. August Oetker KG mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr. Aufgrund rechtzeitig eingeleiteter Gegenmaßnahmen habe dies aber bislang nur begrenzte Auswirkungen auf das Ergebnis. Der zum Jahreswechsel vom Chefsessel des Konzerns auf den Posten des Beiratsvorsitzenden wechselnde August Oetker betont laut Meldung, dass für die unmittelbare Zukunft «Anpassungsfähigkeit und Sicherung der Liquidität Vorrang vor externem Wachstum und Rentabilität» hätten. So würden Projekte zurückgestellt und auf Kostendisziplin geachtet (jetzt erst?). An Beschäftigungsabbau denkt Oetker nicht. Insgesamt sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, um der Krise zu trotzen. Ziel sei weiterhin eine Umsatzverdoppelung im nächsten Jahrzehnt. Das zurückliegende Jahr 2008 hingegen war für Oetker noch einmal ein Rekordjahr. Der Umsatz nahm, nicht zuletzt durch Zukäufe, um 19,3 Prozent auf 9,25 Milliarden Euro zu – der größte Anstieg seit Bestehen. Die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich um 8,8 Prozent auf fast 25.000 insgesamt.

Middelbergs Baking Friends: suchen Franchise-Nehmer

Bad Iburg. (22.06. / mbf) «Wir sind eine führende SB Bäckerei mit eigener Produktion. Seit 2002 sind wir erfolgreich an über 120 Standorten vertreten. Unser Franchise-Konzept zeichnet sich durch seine schlanken Strukturen sowie durch die geringste Gesamt-Investition aller SB Backshops aus. Eine Finanzierung ist somit meist auch ohne Bankkredit möglich», wirbt die Bäckerei Wilhelm Middelberg GmbH aus Bad Iburg bei Osnabrück um Franchise-Nehmer. Tatsächlich soll die Zahl der Betriebe auf 200 bis 250 Filialen in Deutschland steigen. Das notwenige Eigenkapital liege bei 15.000 Euro, die Franchisegebühr betrage 2,95 Prozent vom Netto-Umsatz , heißt es unter
Info: https://www.franchise-baking-friends.de


TRENDS + KONZEPTE


LeShop: innovative Liefertechnik für 350 TK-Artikel

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Ausgekleidet mit Thermomaterial und bestückt mit einem Trockeneis-Kühlelement, garantiert die neuartige Transportbox eine lückenlose Kühlkette vom LeShop-Kühldepot bis in den Gefrierschrank des Kunden.
Ecublens / CH. (23.06. / mgb) Seit neuestem liefert der grösste Schweizer Internet-Supermarkt sein 350 Produkte umfassendes Tiefkühlsortiment via PostLogistics direkt an 91 Prozent der Schweizer Haushalte in allen Sprachregionen. Der Online-Pionier entwickelte dazu eine neuartige Versandbox. Durch die Kühlung mit Trockeneis können die Lieferungen erstmals bei Abwesenheit der Kunden auch vor der Haustüre deponiert werden. Das Tiefkühlsortiment von LeShop.ch enthält Migrosprodukte zu Migrospreisen sowie Markenartikel und Delikatessen. Mit der Entwicklung des neuartigen Kühlsystems optimiert LeShop.ch sein Tiefkühlsortiment und bietet einen kunden- und umweltfreundlichen Lieferservice. Das TK-Sortiment umfasst 350 Artikel. Die Tiefkühlbox unterscheidet sich äußerlich nur in ihrer blauen Farbe von den bekannten grünen LeShop-Boxen. Sie gewährleistet die lückenlose Kühlkette vom minus 28 Grad kalten LeShop-Kühldepot bis in den Eisschrank des Kunden. Ein minus 78 Grad kaltes Trockeneis-Element hält die klimadichte Box bei einer Temperatur von höchstens minus 15 Grad. Zudem ermöglicht sie den Verzicht auf ökologisch und ökonomisch aufwändige Fahrten mit gekühlten Lieferwagen.

Dänemark: wichtige Branchenorganisationen fusionieren

Bonn. (22.06. / ami) In Dänemark haben sich führende Interessenverbände der Land- und Ernährungswirtschaft unter einem einzigen neuen Dach zusammengeschlossen. Der neue Verband Landbrug + Fødevarer wird nach eigenen Angaben Ende Juni rund 60 seiner insgesamt rund 280 Stellen in den Organisationsbereichen «Wirtschaftspolitik», «Absatzverhältnisse» und «Unternehmensservice» aufgeben können. Durch die «Superfusion», der sich in den kommenden Monaten noch weitere dänische Verbände anschließen wollen, entstand eine der personalstärksten und finanzkräftigsten Interessenorganisationen der Agrar- und Lebensmittelbranche in Europa. Die Gründungsverbände von Landbrug + Fødevarer beschäftigten unmittelbar vor der Verschmelzung über 1.000 Mitarbeitende und verfügten über Etats von jährlich mehr als 134 Millionen Euro, berichtet die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) aus Bonn.

BfR: kooperiert mit russischen Schwesterbehörden

Berlin. (20.06. / bfr) Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einen Kooperationsvertrag mit den russischen Schwesterbehörden für Hygiene und Epidemiologie sowie für Ernährung unterzeichnet. Das Abkommen wurde Anfang Juni zwischen den Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung, Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, des Föderalen Zentrums für Hygiene und Epidemiologie (FGUS), Dr. Vereschagin A. Igorjevitsch, und des Forschungsinstituts für Ernährung der Russischen Föderation (RAMN), Professor Dr. Victor A. Tutelyan, geschlossen. Der Kooperationsvertrag zwischen BfR, FGUS und RAMN sieht den gegenseitigen Austausch von Informationen und Erfahrungen vor, um die Deutsch-Russische Zusammenarbeit in den Bereichen Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz zu stärken. Ziel sind zum Beispiel die Gründung eines Netzwerks aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zum Austausch von Forschungsergebnissen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe bei internationalen Organisationen sowie die Durchführung von gemeinsamen Trainingsveranstaltungen für die Bereiche Forschung und Laboratorien (Volltext).


MARKETING + VERKAUF


BVE: Erster Außenwirtschaftstag ein voller Erfolg

Berlin. (20.06. / bve) Rund 400 Teilnehmer und 40 Referenten aus der Ernährungswirtschaft, den Deutschen Botschaften und der Außenwirtschaftsförderung diskutierten Mitte Juni in Berlin unter dem Motto «Fit for Global Business» Chancen und Potenziale für deutsche Lebensmittel und Getränke im Ausland.

Der erste Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft unter der gemeinsamen Trägerschaft des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), unterstützt durch das Auswärtige Amt, bot die Möglichkeit, in Expertenforen zu wichtigen Absatzmärkten wie USA, Russland, Ukraine, China, Skandinavien, arabischer Raum, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Spanien praxisnahe Informationen auszutauschen. Dabei wurde von allen Branchen- und Länderexperten die große Reputation und Wertschätzung, die deutschen Lebensmitteln im Ausland entgegengebracht wird, hervorgehoben und die Notwendigkeit einer Exportstrategie betont. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen böten sich zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten in ausländischen Märkten, die bislang ungenutzt blieben.

Prof. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, zeigte in seinem Keynote-Vortrag über globale Agrar- und Ernährungsmärkte Chancen und Perspektiven für den Export von deutschen Lebensmittelprodukten auf. Langfristiges Absatzpotenzial für die Ernährungswirtschaft prognostiziert er vor allem in den demographisch dynamischen Ländern Asiens.

Der erste Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft wurde von der Branche durchweg positiv aufgenommen und war ein wichtiger Schritt zur besseren Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Trägern der Außenwirtschaftsförderung. Die Veranstaltung wurde durch die Branchenverbände der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie die Exportförderorganisation Germany Trade and Invest, das Auslandshandelskammernetzwerk, den Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Australien: Zugedröhnte Kängurus hüpfen im Kreis

Hobart / AU. (26.06. / so) Falls Sie schon immer mal wissen wollten, woher die seltsamen Kornkreise kommen, die hier und da rund um den Globus auftreten, gibt es nun – naja – eine erste Erklärung. Tatsächlich bezieht sie sich nicht unbedingt auf das globale Phänomen und hat ehrlich gesagt auch nichts mit Korn zu tun. Was die Geschichte aber nicht minder unterhaltsam macht, denn: Im australischen Bundesstaat Tasmanien sind berauschte Wallabys zu einer Bedrohung für Mohnfelder geworden. Die weltweit größte Produktion von legal angebautem Schlafmohn ist in Gefahr, weil die Kängurus den Mohn fressen und dann total high und selbstvergessen im Kreis hüpfen. Ein Landwirt: «Die Tiere kommen, fressen ein paar Samen und verschwinden wieder. Dann kommen sie wieder und hinterlassen dabei diese Kreise». Australischen Experten sei bekannt, dass sich (nicht nur …) Wildtiere und Vieh nach dem Verzehr von Schlafmohn seltsam verhielten. «Es gibt viele Geschichten über Schafe, die nach der Ernte vom Mohn fressen und dann alle im Kreis laufen», heißt es aus Tasmanien. Der australische Bundesstaat ist der weltweit größte Produzent von legal angebautem Schlafmohn. Der Mohn wird von etwa 500 Farmern unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für die Pharmaindustrie angebaut. Aus ihm wird etwa die Hälfte des legalen weltweiten Bedarfs an Morphium und anderen Schmerz stillenden Mitteln gewonnen.

Niederlande: Verbraucher wollen klimafreundlich essen

Den Haag / NL. (22.06. / ami / div) Knapp die Hälfte der niederländischen Verbraucher will wissen, in welchem Ausmaß ihre Konsum-Entscheidung bei Lebensmitteln das Klima belastet. Mehr als 60 Prozent der Verbraucher geben an, dass entsprechende Hinweise über den CO2-Aussstoß auf Lebensmittel-Verpackungen unzureichend sind. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der niederländischen Verbraucherzentrale Voedingscentrum in Den Haag. Etwa 40 Prozent der Befragten gaben an, mehr für umweltfreundliche Produkte zahlen zu wollen. Dieser Anteil liegt angesichts der aktuellen Wirtschaftsflaute auf einem überraschend hohen Niveau. Die Einführung eines Gütezeichens, das gleichzeitig umweltfreundliche sowie tierfreundliche und «fair gehandelte» Produkte kennzeichnet, würden bei ihrer Kaufentscheidung 63 Prozent der Niederländer berücksichtigen. Für die Studie wurden 1024 niederländische Verbraucher im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


ttz: HighTech Europe bündelt Lebensmittelkompetenz

Bremerhaven. (26.06. / ttz) Die Nachfrage nach Bioprodukten und gesundheitsfördernden Lebensmitteln zeigt sich auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten stabil. Somit bestehen gute Aussichten, dass Lebensmittel mit aktuell 221 Milliarden Euro Binnenabsatz auch weiterhin der größte Markt Europas bleiben. Rund 80 Prozent der verzehrten Lebensmittel sind heute industriell verarbeitet. Der Einsatz neuartiger Technologien stellt für Produzenten daher einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Das Wissen über Verfahren und Produkte, das durch öffentliche und privatwirtschaftliche Investitionen in Forschung und Entwicklung erschlossen wird, soll durch bessere Verbreitung einen gesteigerten Mehrwert entfalten. Hier setzt das EU-Projekt «Hightech Europe» an. Forscher und Unternehmensvertreter werden durch Kooperationsmaßnahmen in einen intensiveren Dialog eintreten, Know-how branchenübergreifend leichter zugänglich machen und schneller in praktische Anwendungen überführen. Für diese Vorhaben wurde den sechs deutschen Projektpartnern im 7. Forschungsrahmenprogramm eine Fördersumme von 2,25 Millionen Euro zugesprochen. Das Projekt wurde von dem Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven und dem Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) initiiert, um die europäische Lebensmittelbranche für den globalen Wettbewerb zu stärken. Für dieses Ziel trat das Konsortium nach dem Projektstart gleich auf einer weltweit stark beachteten Bühne ein: der IFT Food Expo im kalifornischen Anaheim. «Durch die Messepräsenz von ‘High Tech Europe’ haben wir durch die Vermittlung von Innovationsfreude und fundiertem Branchenwissen ein positives Signal für Europa gesetzt. Da es in den Vereinigten Staaten keine mittelstandsorientierte Forschung gibt, sind die Produzenten dort sehr an einer Zusammenarbeit mit europäischen Entwicklern interessiert», heißt es aus Bremerhaven (Volltext).

Ansichtssache: die Vorteile von «Analogkäse»

München. (25.06. / as) Die Aufregung um das Thema Analogkäse sei weitgehend unbegründet, schreibt die «Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt». Die Alternativen zu Käse aus Milch könnten einen wertvollen Beitrag zum Tier- und Umweltschutz leisten. Zudem gebe es gesundheitliche Vorteile. Die Milchindustrie schlägt derzeit Alarm, weil nicht alles aus Käse ist, was aus Käse zu sein scheint. Richtig ist: Verbraucher sollten ehrlich informiert werden – doch auch über die Vorteile, die die Verwendung von Analogkäse mit sich bringen kann, betont die Stiftung. Analogkäse hat zum Beispiel weniger Kalorien und weniger gesättigte Fettsäuren als das Milchprodukt. Kommt der Käse-Ersatz ganz ohne Milchbestandteile aus, profitieren auch diejenigen, die unter Laktose-Intoleranz leiden oder Milchprodukte aus ethischen Gründen ablehnen. Analogkäse hat zudem einen Klimabonus: Milchkühe produzieren große Mengen des Treibhausgases Methan. Für die Produktion von einem Kilo Käse werden oft mehr als zehn Liter Milch benötigt. Damit gehört Käse zu den klimaschädlichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Und nicht zuletzt sind immer weniger Kühe auf den Weiden zu sehen, weil die modernen Hochleistungstiere so überzüchtet sind, dass sie vermutlich ins Koma fielen, böte man ihnen Gras statt konzentriertem Kraftfutter an. Vieles spreche dafür, das Thema nicht so sehr hochzukochen wie es die Interessensgruppen aus der Milchwirtschaft derzeit tun. Analogkäse sei herkömmlichem Käse in vielen Punkten überlegen – sagt Mahi Klosterhalfen von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.


PERSONEN + EHRUNGEN


DLG: Spitzenbetriebe erhielten Bundesehrenpreis

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Berlin. (26.06. / dlg) Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat die jeweils zwölf besten Unternehmen der deutschen Back- und Fleischwarenbranche mit den Bundesehrenpreisen ausgezeichnet. Die Siegerehrung der Spitzenbetriebe fand im Berliner Opernpalais Unter den Linden statt. In feierlichem Rahmen überreichte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Gerd Müller gemeinsam mit dem Präsidenten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Carl-Albrecht Bartmer, die Medaillen und Urkunden. Der Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die Unternehmen der deutschen Back- und Fleischwarenbranche erreichen können. Die Preisträger haben bei den Qualitätsprüfungen in 2008 des DLG-Testzentrums Lebensmittel die besten Gesamtergebnisse in vergleichbaren Betriebsgrößen erzielt.
Info: https://www.webbaecker.de/r_personalien/2609-DLG-BMELV.HTM

Österreich: Die besten Jungbäcker kommen aus Tirol

Wien / AT. (24.06. / wko) Mitte/Ende Juni fand an der österreichischen Landesberufsschule für Bäcker in Baden der Bundeslehrlingswettbewerb 2009 statt. Dort stellten die die 25 besten Bäckerlehrlinge des Alpenlands ihr Können unter Beweis. Das Ergebnis: Österreichs bester Bäckerlehrling heißt Andreas Tinkl (Tirol) und kommt vom Lehrbetrieb Rudolf Hueber in Reith. Der zweite Platz ging an die Tirolerin Brigitte Kofler vom Lehrbetrieb Peter Ruepp in Tannheim. Den dritten Platz errang Cornelia Amort (Tirol) vom Lehrbetrieb Joast Ernst in Lienz. Auch in der Bundesländerwertung ging Tirol klar in Führung, gefolgt von Ober- und Niederösterreich. Während des Festakts betonte Heinz Hofmann, Österreichs Bundesinnungsmeister der Bäcker, wie viel Freude es mache, mit jungen Leuten zusammenzuarbeiten und wie wichtig es für die Betriebe sei, Engagement und Zeit in die Ausbildung zu investieren, um weiterhin mit qualifizierten Handwerkern die Brot- und Gebäckkultur pflegen zu können.

München: Handwerkspräsident im Amt bestätigt

Image München. (23.06. / hwk) Die Vollversammlung der Handwerkskammer für München und Oberbayern (HWK) hat ihren Präsidenten Heinrich Traublinger für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Der Bäcker- und Konditormeister sei mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt worden, teilt die Handwerkskammer in München mit. Zum Vizepräsidenten für die Arbeitgeber-Seite wurde Franz Xaver Peteranderl bestimmt. Für die Gesellen-Seite wurde der Schlosser Siegfried Galle aus Tann neu gewählt. Traublinger, MdL a.D., ist auch Präsident des Bayerischen Handwerkstags sowie Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und Landesinnungsmeister für das bayerische Bäckerhandwerk. An der Spitze der Handwerkskammer für München und Oberbayern steht Traublinger bereits seit 15 Jahren. Die Kammer vertritt rund 70.800 Betriebe mit 288.000 Beschäftigten, die im vergangenen Jahr rund 31 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten. Bayernweit sind rund 864.000 Menschen im Handwerk beschäftigt.

Festlich: Jubiläumsabend für 465 Jahre Stadtbäckerei

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Lübeck. (22.06. / kjl) 465 Jahre Stadtbäckerei Junge – auf diese beachtliche Zahl an Jahren der Betriebszugehörigkeit bringen es die 25 Jubilare des Unternehmens insgesamt. Am längsten dabei sind Konditor Klaus-Peter Fiehn und Bäcker Hans Haupt mit stolzen 30 Jahren im Dienste der Qualität bei der Stadtbäckerei Junge. Filialleiterin Sieglinde Teske und Verkäuferin Karin Ohmen-Meneses Gomzales halten dem Unternehmen bereits seit 25 respektive 20 Jahren die Treue. Gefeiert haben die Jubilare nach guter Haustradition in der Lübecker Schiffergesellschaft. «Es gibt heutzutage nicht mehr viele Unternehmen, dem die Mitarbeiter über einen so langen Zeitraum die Treue halten. Dies ehrt uns und erfüllt uns mit Stolz», sagt der geschäftsführende Inhaber der Stadtbäckerei Axel Junge. «Besonders die Erfahrung der älteren Kollegen ist unverzichtbar für ein dynamisches und innovatives Familienunternehmen».

BÖLW: trauert um seinen Vorstand Joachim Bauck

Berlin. (22.06. / boe) Im Alter von 68 Jahren ist vor wenigen Tagen Joachim Bauck gestorben. Er war langjähriges Vorstandsmitglied des BÖLW und vertrat dort den Demeter Verband. Die Bio-Bewegung verliert mit ihm einen unermüdlichen und visionären Kämpfer für den Ökologischen Landbau.


BOOKMARKS + BOOKS


ADB: Seminarkatalog für das 2. Halbjahr ist da

Image Weinheim. (23.06. / adb) Die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim (ADB) versendet ihren Seminarkatalog für das zweite Semester 2009 erstmals nicht als «Hardware» (bedrucktes Papier …). Einschränkungen durch die bekannten Baumaßnahmen in Weinheim führen zudem dazu, dass die ADB im zweiten Semester nur eine beschränkte Zahl an Seminaren und Teilnehmern unter bringen kann. Sehen wir es mal positiv: Durch den papierlosen Katalogversand sind ein paar Bäume gerettet. Die Highlights im zweiten Halbjahr:
Die besten Brötchen der Stadt
Stollen perfekt backen und verkaufen
Fortbildung Filialmanager/in im Bäckerhandwerk
«Sprachschulung Brot» mit dem neuen Brot-Aromarad
Klasse Berliner klassisch hergestellt
Info: Neben Details zu den einzelnen Veranstaltungen bietet Ihnen der Katalog (Format PDF, 19 Seiten, 1.423 KB) eine Terminübersicht sowie im Anhang das Telefax-Formular für Ihre persönliche Anmeldung. Wobei Sie sich natürlich auch on Line und per E-Mail anmelden können.

Global Industry: Bakery, Backbone of India´s Food Industry

Hamburg. (bm) According to estimates the bakery industry in India is worth 69 billion INR (1,03 billion EUR). Out of this bread and biscuits hold about 82 percent of the share. Bread, biscuits, pastries, cakes, buns and rusk are some of the bakery products fast catching up with the popularity trend in India. Other topics of the week:

Title Region Date
Barry Callebaut: Growth momentum picks up in recessionary markets (CH) Thu 06-25
Puratos: makes massive investment in Russia (BE) Thu 06-25
Danisco: Announcement of Results for FY 2008/2009 (DK) Wed 06-24
Japan: PepsiCo and Calbee Announce Strategic Alliance (JP) Wed 06-24
Bakery: Backbone of the Food Industry in India (IN) Tue 06-23
Kraft Foods: appoints new North American boss (US) Mon 06-22
Philippines: Gardenia still expects growth (PH) Sat 06-20
ASEAN region: New investments reaffirm Nestle´s commitment (CH) Sat 06-20
Grupo Bimbo: Pays Back 600 million USD Loan Ahead Of Time (MX) Fri 06-19
iba 2009: sends a strong signal (DE) Fri 06-19


REZEPTE + IDEEN


Krautstrudel: extra-kernig nicht nur für Krauts

Image Bismarck / ND. (20.06. / nsa) Wie der Begriff «Kindergarden», so hat sich der «Strudel» im angelsächsischen Sprachraum einen festen Platz erobert. Ähnliches gilt für die «Krauts» im Amerikanischen, wobei «Kraut» nicht unbedingt gleichbedeutend mit Kraut ist. Es zeugt wohl eher von rauer Herzlichkeit, wenn Cowboys von Krauts reden. So ist sich der WebBaecker nicht sicher, ob er Ihnen im Folgenden einen Krautstrudel nach deutschsprachiger Lesart vorstellt oder einen Strudel, von dem US-Amerikaner denken, Krauts würden ihn generell mit Kraut füllen. Die bekanntere Version mit den Äpfeln hält sich die US-amerikanische National Sunflower Association (NSA) zumindest offen, wie deren folgendes Rezept für vier Portionen bestätigt …

Zutaten Für den Teig benötigen Sie 250 g Mehl, 1 EL Sonnenblumenöl, Salz, 1 Ei, 1/8 l handwarmes Wasser. Für die Füllung brauchen Sie 50 g USA-Sonnenblumenkerne, 1 kleine Zwiebel (60 g), 1 kleiner (700 g) Weißkrautkopf, 1 mittelgroßer kochfester Apfel (170 g), 2 TL frische Thymianblättchen, 20 g Butter, 1 TL Kräutersalz, weißer Pfeffer, 100 ml saure Sahne (10 Prozent Fett), 1 1/2 TL mittelscharfen Senf. Zum Abstreichen sollten 2 EL Mehl, 2 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Semmelbrösel, 1 EL Milch bereitstehen.

Zubereitung: Mehl, Sonnenblumenöl, Salz, Ei und Wasser zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten und eine Stunde ruhen lassen. Für die Füllung die Sonnenblumenkerne rösten. Zwiebel wie Apfel schälen und klein würfeln. Weißkraut waschen und in fünf Millimeter schmale Streifen schneiden. Zwiebel, Weißkrautstreifen und Apfelwürfel mit dem Thymian in der Butter sieben Minuten dünsten, mit den Sonnenblumenkernen in eine Schüssel geben. Die Gewürze mit der sauren Sahne und dem Senf verrühren. Den Strudelteig rechteckig dünn ausziehen. Auf ein bemehltes Tuch legen. Mit Sonnenblumenöl abstreichen und Semmelbröseln bestreuen. Die Senfsahne unter das Weißkraut mischen und 3/4 des Teiges mit der Füllung belegen. Die überstehenden Schmalseiten nach innen klappen. Die Roularde dann von der Längsseite her aufrollen. Den Rand mit Wasser bestreichen und andrücken. Auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech setzen, mit Milch abstreichen. Den Strudel 40 Minuten im Backofen bei 200° Celsius backen.

Backzeit: 40 Minuten
Zubereitungszeit: 60 Minuten
Nährwerte je Portion: 24 g Eiweiß, 72 g Kohlenhydrate, 24 g Fett, 2410 kJ, 575 kcal

Tipp: Die Krautstrudel-Portionen mit buntem Salat servieren.