Samstag, 10. April 2021

WB-25-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 25. KW 2009 (13.06. bis 19.06.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb2509.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Le Pain Quotidien: erste deutsche Filiale öffnet in Düsseldorf
02. Haribo: Lambertz kauft Bären Schmidt
03. Pema: Bewegung in der Gesellschaftsstruktur
04. Edeka Südbayern: Backstube Wünsche legt um 16 Prozent zu
05. AIBI: Großbäcker tagten am Bosporus

TERMINE + EVENTS:
06. iba 2009: setzt schon jetzt eindrucksvolle Zeichen
07. Fachtagung: Lebensmittelhygiene in Theorie und Praxis
08. LIV: Energietagung für den südbayerischen Raum

MANAGEMENT + BETRIEB:
09. Speiseeishersteller: ein Beruf mit Perspektiven
10. Ladendiebe langen kräftig zu: 5,5 Millionen Euro Schaden täglich
11. «Renner» und «Schläfer»: Sortimentsdiagnose mit Marvin
12. Aufgepasst: Die größten Gefahrenquellen für die Liquidität

MARKETING + VERKAUF:
13. Landbäckerei Wintering: stellt auf Fairtrade um
14. Agrarexporte: Positiver Trend sichert Standort Deutschland
15. Lebensmittel: Nachhaltiges hat hohes Käuferpotenzial

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
16. Studie: Kinder essen gesünder als Eltern denken

PERSONEN + EHRUNGEN:
17. Adolf Fritsch feiert seinen 80. Geburtstag
18. Familienfreundlichkeit: Ehrung für Geipings Engagement
19. tegut…: Gutberlets bereiten Generationswechsel vor
20. Griesson: meldet neuen Geschäftsführer Produktion + Technik
21. Grabower Gruppe: Lithardt gibt Tagesgeschäft ab
22. Ifoam: EU-Gruppe wählt neuen Präsidenten
23. Korrektur: Wettbewerb mit Etappensieg

BOOKMARKS + BOOKS:
24. Aufkleber: «Wir verwenden nur Original-Käse aus Milch!»
25. Global Industry: Agriculture more resilient to crisis

REZEPTE + IDEEN:
26. Müsli Brötchen: angenehm aromatisch im Geschmack


MARKT + UNTERNEHMEN


Le Pain Quotidien: erste deutsche Filiale öffnet in Düsseldorf

Trier. (19.06. / div) Wie oft Le Pain Quotidien angekündigt hat, auch in Deutschland «was zu werden», zählen wir an dieser Stelle besser nicht auf. Im Sommer vergangenen Jahres ließen wir uns jedoch zu der Prognose hinreißen «Dritter Anlauf könnte erfolgreich sein» (siehe WebBaecker 30/2008). Als etwas vollmundig empfanden wir damals schon die Ankündigung der Apeiron AG, noch in 2008 einen ersten Standort in München eröffnen zu wollen. Darüber ist fast schon wieder ein Jahr vergangen und der WebBaecker fragt sich, ob es neben vielen Worten vielleicht auch mal endlich Taten gibt? Noch nicht so ganz, doch geht jetzt das Gerücht um, die Trierer Apeiron AG und ihr Vorstand Kent Hahne planten für die 30. Kalenderwoche (Juli) tatsächlich die Eröffnung der ersten Quotidien-Filiale in Düsseldorf. Im August soll eine weitere Filiale in München folgen. In Planung und / oder Bau seien zudem Standorte am Frankfurter Flughafen und in Bonn. Das 1990 ursprünglich in Belgien entwickelte Bäckerei-Cafe-Konzept hat heute seinen Hauptsitz in New York City. Das Franchisesystem zählt aktuell über 100 Standorte in 16 Ländern der Welt. Auch den indischen Subkontinent will Le Pain Quotidien künftig bearbeiten. Er gilt international als sehr vielversprechender Markt für Brot und Gebäck.

Haribo: Lambertz kauft Bären Schmidt

Aachen. (18.06. / div) Bewegung im Vorgang «Bären Schmidt»: Im Januar hieß es von Haribo in Bonn, welche die Mehrheit am fränkischen Traditionsbetrieb hält, dass es einen Käufer für die Backwarensparte suchte und gefunden hatte: die Wolf Süßwaren GmbH, Prichsenstadt; ein Unternehmen der Grabower Süßwaren GmbH (siehe WebBaecker 06/2009). Wolf wollte die Gebrüder Schmidt GmbH + Co. KG in Mainbernheim übernehmen, die bei Haribo nicht zum Kerngeschäft Fruchtgummi- und Lakritzproduktion zählt. Anfang Juni hieß es dann aus Grabow, dass Wolf von der geplanten Übernahme zurücktritt (siehe WebBaecker 23/2009). Wie es jetzt heißt, zeigt die Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH + Co. KG Interesse an «Bären Schmidt». Jedoch nicht an den Standorten, sondern nur am Lebkuchengeschäft der Haribo-Tochter an sich in Form von Anlagen, Produkten und Kunden. Bären-Schmidt ist der größte Lieferant für Lebkuchen auf Jahrmärkten. Nach Angaben von Lambertz-Inhaber Dr. Hermann Bühlbecker soll das Bären-Schmidt-Geschäft in die Gruppe integriert werden. Es stehe noch nicht fest, wo die Produkte aus Mainbernheim künftig hergestellt würden. Zudem avisierte Lambertz weitere Übernahmen. Ohne Bankkredite könnte die Aachener Gruppe Akquisitionen «im zweistelligen Millionenbereich» finanzieren.
Aktualisierung (19.06.): Die Lambertz Gruppe übernimmt die Backwarensparte der Haribo-Tochter Bären Schmidt zum Jahresende. Das sei jetzt definitiv, heißt es in einer Pressemitteilung aus Aachen.

Pema: Bewegung in der Gesellschaftsstruktur

Weissenstadt. (18.06. / div) Bewegung in der Gesellschaftsstruktur der Pema Vollkorn-Spezialitäten Heinrich Leupoldt KG: Alleingesellschafter des Familien geführten Unternehmens (seit 1905) war bislang – in dritter Generation – Franz H. Leupoldt (seit 1960). Als Kommanditisten sind jetzt Ehefrau Dr. Laura Krainz-Leupoldt und Sohn Christian (24) in das Unternehmen eingetreten. Der Unternehmer Leupoldt führt die Geschäfte in Weissenstadt weiterhin als Komplementär – persönlich haftender Gesellschafter.

Edeka Südbayern: Backstube Wünsche legt um 16 Prozent zu

Ingolstadt. (18.06. / ehs) Insgesamt hat der Backwaren-Produktionsbetrieb Backstube Wünsche GmbH 2008 einen Umsatz von 42,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Mit einer Umsatzsteigerung von 16,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr konnte der Betrieb seine Marktposition weiter ausbauen, heißt es im Geschäftsbericht 2008 der Edeka Handelsgesellschaft Südbayern mbH. Aktuell zählt die Backstube 173 Filialen, ein SB-Restaurant sowie ein Cafe. Derzeit beschäftigt das expandierende Unternehmen insgesamt über 1.080 qualifizierte Mitarbeiter/innen. Auch in den kommenden Jahren will das Unternehmen kontinuierlich wachsen. Die besten Voraussetzungen hierfür sind die Erweiterung der Produktion am Standort in Gaimersheim und der Bau eines neuen Backzentrums in Kolbermoor, das bereits im März mit der Auslieferung begonnen hat. In der Produktion setzt die Backstube Wünsche modernste Anlagen ein, die den neuesten Stand der Technik entsprechen. So werden von morgens früh bis nachmittags immer wieder frische Backwaren produziert, die dann mit einer Flotte von 28 Lieferwagen in alle Filialen transportiert werden.

AIBI: Großbäcker tagten am Bosporus

Düsseldorf. (17.06. / div) «Europäische Bäckerwelt – Herausforderungen + Lösungen», so lässt sich das Motto übersetzen, unter dem dieser Tage die Jahrestagung 2009 der «Association Internationale de la Boulangerie Industrielle» (AIBI) stattfand. Turnusgemäß stand in Istanbul die Wahl des Präsidenten auf dem Programm. Für die nächsten vier Jahre ist dies Georg Heberer (54) aus Deutschland, Geschäftsführender Gesellschafter der Wiener Feinbäckerei Heberer GmbH. Er folgt auf den Belgier Guido Vanherpe, unter anderem Vorstandsmitglied der «Federatie van Grote Bakkerijen van Belgie». Heberers Stellvertreter sind Georges Mavromaras, Präsident der «Greek Association of Plant Bakeries» sowie Albert Schipper, Vorsitzender der «Netherlandse Vereniging voor de Bakkerij». Die Delegierten aus 18 Mitgliedsländern der AIBI wählten Heberer am Bosporus einstimmig. Der neue Präsident sieht als seine Hauptaufgabe das Engagement auf europäischer Ebene: «Großbäckereien brauchen in Europa verlässliche Rahmenbedingungen. Vor allem aber brauchen wir keine weiteren Behinderungen oder Einschränkungen unserer Arbeit, damit wir auch in Zukunft die Verbraucher europaweit mit vielfältigen Brot und Backwaren in höchster Qualität versorgen können». Erstmals waren am Bosporus Kollegen aus dem Nahen Osten mit dabei. Das eingangs genannte Motto des Kongresses schlug sich in einem vielseitigen Programm nieder: So boten in Istanbul Experten Einblicke und Prognosen für Märkte, Rohstoffe und Kunden. Die Berichte von Kollegen über ihre jeweiligen Inlandsmärkte waren sicher ebenso interessant – nicht zuletzt wichtige Erfahrungswerte für andere Unternehmen auf anderen Märkten.


TERMINE + EVENTS


iba 2009: setzt schon jetzt eindrucksvolle Zeichen

Düsseldorf. (19.06. / ghm) Starker Schlussspurt der iba 2009. Nach dem Topergebnis der iba 2006 in München wächst die Weltleitmesse weiter: Auf mehr als 123.000 Quadratmetern Hallenfläche sorgen mehr als 990 Firmen (Stand: 18. Juni 2009) für ausgebuchte Hallen. Der Anteil an internationalen Ausstellern liegt bei 56 Prozent und ist somit identisch zu 2006. Im Vergleich zur letzten Veranstaltung sind zum Beispiel Länder wie Finnland, Japan, Kanada, Portugal und die Tschechische Republik mit einem größeren Angebot vertreten. «Die iba 2009 setzt ein eindrucksvolles Zeichen. Die Industrie hat die Einmaligkeit der iba erkannt und feiert deshalb sämtliche Produktpremieren anlässlich der iba 2009. Dieses gesteigerte Interesse bestätigt eindrucksvoll, dass der kontinuierliche und planbare dreijährige Messerhythmus das einzig Richtige ist. Der Anmeldestand zeigt auch den weltweiten Stellenwert der iba: Mit ihrem unvergleichlichen Angebot ist und bleibt sie die unangefochtene Nr. 1. Hier werden die Weichen für die Branche auf eine dynamische Zukunft gestellt. Jeder profitiert vom Besuch der iba, um selbst neue Chancen am Markt zu erkennen», sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der ausrichtenden GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Die Weltleitmesse für Bäcker und Konditoren findet vom 03. bis 09. Oktober in Düsseldorf statt (Volltext).

Fachtagung: Lebensmittelhygiene in Theorie und Praxis

Hannover. (17.06. / biv) Nach Einschätzung von Landesinnungsmeister Karl-Heinz Wohlgemuth und Geschäftsführerin Bettina Emmerich-Jüttner vom Bäckerinnungs-Verband Niedersachsen/Bremen (BIV) gibt es noch viele offene Fragen bei der Anwendung der gesetzlichen Vorschriften zur Lebensmittelhygiene. Mit einer «Fachtagung über Lebensmittelsicherheit und betriebliche Hygiene» hat der Verband eine Bestandsaufnahme über die bisherige Umsetzung der aktuellen Hygienerichtlinien der Europäischen Union vorgenommen. Rund 130 Bäckerei-Unternehmer, Fachberater von benachbarten Landesinnungsverbänden und Lebensmittelkontrolleure aus niedersächsischen Kommunalverwaltungen diskutierten die Umsetzung der Hygienevorschriften in der täglichen Betriebspraxis. Stichpunkte: «Gute Lebensmittelhygiene-Praxis» im Betrieb; Durchführung der Lebensmittelüberwachung; Lebensmittelhygiene und Mikrobiologie; Nachlässigkeiten und deren Folgen; Tipps zur korrekten Kennzeichnung von Backwaren; die Bedeutung des europäischen Lebensmittelrechts.
Info: https://www.webbaecker.de/r_management/2009/2509-BIV-HYGIENETAGUNG.HTM

LIV: Energietagung für den südbayerischen Raum

München. (15.06. / liv) Angesichts des bereits eingetretenen und sich in Zukunft fortsetzenden Energiepreisanstiegs sieht der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV) dringenden Handlungsbedarf bei den handwerklichen Bäckereien. Um die Mitgliedsbetriebe seiner Innungen über Möglichkeiten der kostengünstigen Energienutzung zu informieren und ihnen einen Zugang zu preiswerten Energiequellen zu eröffnen, führte er Mitte Mai für den südbayerischen Raum eine erste Energietagung durch. Für den fränkischen Raum findet diese am 14. Juli statt. Abgaswärmenutzung und Kraft-Wärme-Kopplung standen ebenso auf der Tagesordnung wie Photovoltaik und Flüssiggas. Nicht nur die Vorträge der Referenten, sondern auch die vom Landesinnungsverband ausgehandelten Rahmenvereinbarungen fanden bei den Tagungsteilnehmern großen Anklang. Der Verband wird die Energiethematik weiter vertiefen – Ansprechpartner ist Betriebsberater Volker Weigand.


MANAGEMENT + BETRIEB


Speiseeishersteller: ein Beruf mit Perspektiven

Berlin. (19.06. / zdh) Speiseeishersteller – der neue Traumberuf? Für viele junge Leute eröffnet sich die Möglichkeit, mit dieser Ausbildung zu beginnen. Gemeinsam mit Staatsministerin Maria Böhmer, der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, stellte Handwerks-Präsident Otto Kentzler in Berlin den neuen Ausbildungsberuf erstmals genauer vor. Unter den ausbildenden Betrieben sind viele italienische Eiscafes, die in der – seit der Antike überlieferten – italienischen Tradition arbeiten. Kentzler und Böhmer unterstützen dieses Engagement und werben dafür, dass sich auch in anderen Berufsgruppen Unternehmer mit Migrationshintergrund verstärkt in der Ausbildung engagieren. Die Ausbildungsordnung für den handwerklichen Ausbildungsberuf Speiseeishersteller/-in wurde in 2008 erlassen. Die zweijährige Ausbildungszeit wird in einem Eiscafé, einer Konditorei oder Bäckerei absolviert. Die ersten Jugendlichen haben bereits ihre Ausbildung begonnen. Treibende Kraft hinter der Schaffung dieses Ausbildungsberufs sind der Verband der italienischen Speiseeishersteller (UNITEIS) und der ZDH. Das Interesse gerade bei Jugendlichen aus anderen Migrantengruppen am neuen Ausbildungsberuf ist groß. Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Nach erfolgreicher Prüfung kann man nicht nur in Eiscafe, Konditorei oder Bäckerei arbeiten, sondern auch ein eigenes Geschäft eröffnen. Wer weiter lernen möchte, kann nach der Ausbildung gleich im zweiten Lehrjahr einsteigen etwa für den Beruf Konditor/in, Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk oder Fachkraft im Gastgewerbe.

Ladendiebe langen kräftig zu: 5,5 Millionen Euro Schaden täglich

Köln. (19.06. / ehi) Im gesamten Einzelhandel summieren sich die Inventurdifferenzen auf jährlich 3,9 Milliarden Euro, stellt das EHI in seiner aktuellen Erhebung fest. Unehrliche Kunden verursachen hiervon 53 Prozent, also knapp 2,0 Milliarden Euro, den eigenen Mitarbeitern werden 23 Prozent, etwa 900 Millionen angelastet. Der Rest entfällt auf Lieferanten, Servicekräfte und organisatorische Fehler. Nach wie vor stiehlt – statistisch gesehen – jeder deutsche Haushalt jährlich Waren im Wert von über 50 Euro im Einzelhandel. Dem Staat entgehen jedes Jahr rund 400 Millionen Euro Mehrwertsteuer. Um die so genannten Inventurverluste zu reduzieren, investiert der Handel jährlich durchschnittlich mehr als 0,3 Prozent vom Umsatz, das sind rund 1,1 Milliarden Euro. Die Gesamtaufwendungen für Inventurdifferenzen und deren Vermeidung betragen also jährlich rund fünf Milliarden Euro, die der Handel wie alle Kosten in seine Verkaufspreise einkalkulieren muss (Volltext).

«Renner» und «Schläfer»: Sortimentsdiagnose mit Marvin

Kronau. (17.06. / goe) Durch das leistungsstarke Modul Sortimentsdiagnose in Goecom,:::::.de/Produkte/marvin/leistungsbeschreibung.php” >Marvin können Sie Ihr Artikelsortiment sehr genau und gezielt kontrollieren und auch optimieren. Durch differenzierte Einteilungen der Artikel (mit Hilfe eines groben bis sehr feinen Gruppenrasters) können Sie konkurrierende und unrentable Produkte erkennen und wenn nötig beseitigen. Die Sortimentsdiagnose zeigt Ihnen auch, welche Ihrer Artikel «Renner», «Verlierer» oder nur «Schläfer» sind. Selbstverständlich können Sie dabei einzelne Filialen oder Filialgruppen gemeinsam für beliebige Zeiträume auswerten. Als Voraussetzung für den Einsatz der Sortimentsdiagnose muss aber der Filial- und Kassenmanager vorhanden sein, da wichtige Daten für die Auswertung nur aus den Abverkaufszahlen gewonnen werden.
Info: Ihr Goecom,:::::.de/Kontakt/ueberuns.php” >Goecom-Servicepartner informiert Sie über Details. Fragen beantwortet auch gerne die Goecom,:::::.de/Kontakt/kontakt.php” >Goecom-Hotline.

Aufgepasst: Die größten Gefahrenquellen für die Liquidität

Hannover. (17.06. / mvr) Manche Betriebe schlittern unbemerkt in die Krise. Unternehmer sollten die Gefahren für die Liquidität kennen, damit sie nicht plötzlich vor der Insolvenz stehen. «Mittelstand Direkt» hat die zehn wichtigsten Gefahren für die Liquidität einmal zusammengefasst.
Umsatzwachstum: Unternehmer unterscheiden Umsätze oft nicht danach, ob sie Gewinn bringen oder sogar Geld kosten.
Expansion: In guten Zeiten stellt man Personal ein und baut Flächen aus. Die Verträge sind aber nur schwer zu kündigen.
Großaufträge: Große Aufträge erfordern immer eine Vorfinanzierung. Wer von einem Kunden abhängt, kann zudem nicht ausweichen, wenn dieser die Preise drückt.
Investitionen: Oft lassen sich Unternehmer durch Fördermittel zu Großbauten verleiten, deren laufende Kosten sie nicht zahlen können.
Übernahmen: Bei Standort-Verlagerungen oder Zukäufen sinkt oft die Produktqualität – Kunden springen ab.
Außenstände: Zahlt ein Auftraggeber nicht, bleiben Chefs nicht nur auf der Forderung sitzen, sondern auch auf den Verfahrenskosten.
Chef-Prinzip: Fällt ein Unternehmer aus, auf den alles zugeschnitten ist, bricht der Geschäftsbetrieb zusammen. Die Firma wird schnell zahlungsunfähig.
Innovationen: Betriebe verzetteln sich, wenn sie auf zu vielen Baustellen unterwegs sind. Manche innovative Produkte sind jahrelange Verlustbringer.
Betriebsrenten: In guten Zeiten hat man Betriebsrenten zugesagt. Später muss ein kleineres Team die Pensionen erwirtschaften.
Langzeitplanung: Nur ein Liquiditätsplan zeigt wirklich, ob ein Unternehmen regelmäßig mehr einnimmt als augibt.


MARKETING + VERKAUF


Landbäckerei Wintering: stellt auf Fairtrade um

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Lingen. (19.06. / tfo) Anlässlich der Umstellung des Kaffeeausschanks ihrer 30 Filialen zeichnete TransFair das Familienunternehmen Biener Landbäckerei Wintering aus dem Emsland mit einer Urkunde für sein soziales Engagement aus. Auf dem Bild zu sehen (von links): Bettina von Reden (TransFair), Daniel Wintering und Heinz-Georg Wintering (Geschäftsführer), Ursular Haar (1. Bürgermeisterin Stadt Lingen) und Albert Darboven, Geschäftsführer und Inhaber des Kaffeehandelshauses J.J. Darboven. Die gesamte Meldung lesen Sie hier.

Agrarexporte: Positiver Trend sichert Standort Deutschland

Berlin. (18.06. / bmelv) «Der stabile Trend beim deutschen Export von Agrar- und Ernährungsgütern trägt maßgeblich zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei», sagt der Parlamentarische Staatssekretär beim BMELV Dr. Gerd Müller angesichts des Außenwirtschaftstags der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Nach Müllers Worten stimmen die Zahlen des ersten Quartals 2009 zuversichtlich: So blieben die Ausfuhren von Produkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft fast unverändert auf Vorjahresniveau, wogegen der deutsche Gesamtexport um 21 Prozent einbrach. Insgesamt exportierte die deutsche Agrar- und Ernährungsbranche von Januar bis März Güter im Wert von fast 11,5 Milliarden Euro. Spitzenreiter waren Fleisch und Fleischwaren mit rund 1,8 Milliarden Euro Ausfuhrwert und einem Zuwachs von über 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sowie Backwaren und Getreideerzeugnisse mit fast einer Milliarde Euro und einem Plus von rund zwei Prozent. Nachholbedarf sieht Müller besonders bei der deutschen Molkereiwirtschaft, die aktuell Rückgänge bei der Ausfuhr zu verzeichnen hat. Der Außenwirtschaftstag unter dem Motto «Fit for Global Business» erwartete dieser Tage über 400 Gäste aus exportorientierten Unternehmen und fast alle Agrarreferenten aus den deutschen Botschaften. Neben Expertenrunden zu einzelnen Exportmärkten stand auch eine Podiumsdiskussion zu aktuellen Fragen der Agrarexportförderung auf dem Programm.
Info: https://www.agrarexportfoerderung.de

Lebensmittel: Nachhaltiges hat hohes Käuferpotenzial

Berlin. (15.06. / bve) Das Marketingforum der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) beschäftigte sich unlängst mit der Bedeutung von Nachhaltigkeit bei der Kaufentscheidung für Lebensmittel. Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender der Nestle Deutschland AG, begrüßte die Teilnehmer des Forums als Gastgeber in Frankfurt und wies darauf hin, dass jedes Unternehmen seinen Teil der Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen müsse. Die Lebensmittelindustrie in Deutschland leiste mit ihren qualitativ hervorragenden und preis-werten Produkten bereits heute einen hohen Beitrag für den Wohlstand des Landes und werde auch weiter dafür arbeiten.
Info: https://www.webbaecker.de/r_marketing/2009/2509-NACHHALTIGKEIT.HTM


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Studie: Kinder essen gesünder als Eltern denken

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Berlin. (18.06. / igk) «Man ist, was man isst», heißt es. Doch wissen die Mütter in Deutschland tatsächlich, was ihr Kind isst? Genau dieser Frage geht eine aktuelle Studie im Auftrag der Initiative GeldKarte nach, bei der im Mai je 275 Eltern und Schüler der 5. bis 13. Klasse getrennt voneinander befragt wurden. Das überraschende Ergebnis: Ja, Eltern können ihre Kinder gut einschätzen. Sie wissen, dass sie das Verpflegungsgeld außerhalb der Mensa am liebsten für Schokoriegel und Erfrischungsgetränke ausgeben. Überraschend für Eltern: Die Sprösslinge essen Brötchen und Salat öfter, als sie denken.
Info: https://www.webbaecker.de/r_verbraucher/2009/2509-GELDKARTE.HTM


PERSONEN + EHRUNGEN


Adolf Fritsch feiert seinen 80. Geburtstag

Markt Einersheim. (19.06. / fb) Mit dem Unternehmen Fritsch ist Adolf Fritsch seit 57 Jahren verbunden und bis heute in dessen Dienst tätig. Geboren 1929 in Wiese, der heutigen tschechischen Republik, trat er 1952 in die Maschinenbaufirma seines Vaters ein, die sich auf die Herstellung von Bäckereimaschinen spezialisiert hatte. 1960 übernahm er die Geschäftsführung. Er baute den elterlichen Betrieb zu einem international renommierten Spitzenbetrieb in Europa aus. Anfang der 70er Jahre schuf er mit der Herstellung und dem Vertrieb von Anlagen und Komponenten für Mittel- und Großbetriebe ein weiteres Standbein für das Unternehmen. 1996 gab er die Geschäftsleitung an seinen Sohn Klaus Fritsch ab. Bis heute lässt es sich der Senior nicht nehmen, den Kontakt zu «seinen» Kunden zu pflegen. Über Jahre hatte er die Geschäfte der Fritsch Niederlassung in der tschechischen Republik betreut und war im Vertrieb Ost tätig. Nicht zuletzt durch die Ehrenbürgerwürde in der tschechischen Gemeinde Zator, seiner ursprünglichen Heimat, festigte sich eine tiefe Verbundenheit mit der Region. Über seine Geschäfte hinaus vertrat Fritsch zudem lange Jahre die Interessen der Bürger im Gemeinderat und Kreistag im fränkischen Markt Einersheim. Neben seinen immer noch vielen Verpflichtungen geht Adolf Fritsch heute auch gerne mal seinen Hobbys nach: Kanu fahren, Fliegen und Reisen stehen dabei in der Gunst ganz oben und halten den Senior fit.

Familienfreundlichkeit: Ehrung für Geipings Engagement

Lüdinghausen. (18.06. / div) Die «Familienfreundlichkeit in Unternehmen» würdigten regionale Honoratioren dieser Tage bei der Bäckerei Geiping GmbH + Co. KG. Die Ehrung für die Lüdinghausener Bäckerei verliehen sie im Rahmen des Projekts «Familie – Arbeit – Mittelstand im Münsterland». Im Kreis leitender Mitarbeiter nahmen Gertrud, Ulrike und Hubertus Geiping die Auszeichnung entgegen – durch Landrat Konrad Püning, Bürgermeister Richard Borgmann und Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Kreis Coesfeld.

tegut…: Gutberlets bereiten Generationswechsel vor

Fulda. (16.06. / div) Stühlerücken bei der «tegut…» Gutberlet Stiftung + Co.: Im Spätsommer will der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Gutberlet den Vorsitz an seinen Sohn Thomas Gutberlet übergeben. «tegut…» ist ein mittelständisches Unternehmen der Lebensmittelbranche, das sich ganz bewusst regional aufgestellt hat und auch regional bleiben will. Das unterstrich Geschäftsführer Thomas Gutberlet unlängst gegenüber dem Marketing-Club Mittelhessen in Fulda. Der vertretungsberechtigte Junior leitet bereits seit längerem gemeinsam mit seinem Vater das von Großvater Theo Gutberlet 1947 gegründete Familienunternehmen. Zur Stiftung gehört unter anderem das Tochterunternehmen herzberger Bäckerei GmbH. Ebenfalls mit Sitz in Fulda ist sie heute eine der größten Bäckereien in Deutschland. Sie stellt nach eigenen Angaben das gesamte Sortiment an Brot und vor allem Kleingebäck in bemerkenswerter Komplexität ökologisch her. Angesichts modernster Maschinenausstattung und handwerklich gut ausgebildeter Mitarbeiter produziert die Bäckerei täglich über 25 Tonnen Brot und Gebäck.

Griesson: meldet neuen Geschäftsführer Produktion + Technik

Polch. (16.06. / gdb) Neuer Geschäftsführer für den Bereich Produktion und Technik bei Griesson – de Beukelaer (GdB) ist seit Mai Dr. Andreas Hennige. Der 42-Jährige trägt damit die Verantwortung für alle fünf Produktionsstandorte und technischen Abteilungen. Der gebürtige Nordhorner studierte und promovierte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zuletzt war Hennige Werkleiter bei Unilever in Wittenberg. Unter dem Vorsitz von Andreas Land (52), dem Geschäftsführenden Gesellschafter GdB, ist mit Hennige und dem kaufmännischen Geschäftsführer Uwe Dubber (63) die Geschäftsführung auf jetzt drei Personen erweitert. Heinz Gries (74), Mehrheitsgesellschafter GdB, war zum Jahresende 2008 als Geschäftsführer nach 41 Jahren aus dem operativen Geschäft ausgestiegen und ist seit Januar 2009 Vorsitzender des Beirats und GdB-Generalbevollmächtigter.

Grabower Gruppe: Lithardt gibt Tagesgeschäft ab

Grabow. (16.06. / div) Schritt für Schritt den Rückzug aus dem Tagesgeschäft bereitet der Unternehmer Otto Lithardt (65) vor. Dafür hat der Inhaber der Grabower GruppeRainer Hornschild (54) ins Management geholt, der ab Juli das laufende Tagesgeschäft verantwortlich führen soll. Lithardt selbst, der in den letzten zehn Jahren 15 Unternehmen kaufte und daraus seine gut sortierte Gruppe formte, will sich künftig mehr den strategischen Fragen und der Produktentwicklung widmen.

Ifoam: EU-Gruppe wählt neuen Präsidenten

Brüssel / BE. (13.06. / ifoam) Die Ifoam EU-Gruppe, Vertretung für mehr als 300 Bio-Organisationen und Unternehmen in Europa, hat Christopher Stopes zum neuen Vorsitzenden sowie Thomas Dosch als dessen Stellvertreter gewählt. Drei weitere Mitglieder vertreten den Vorstand in folgenden Bereichen: Thomas Fertl (BioAustria) ist verantwortlich für Grundsatzfragen, Sabine Eigenschink (Austria Bio Garantie) für Richtlinien, Otto Schmid (FiBl, Schweiz) ist zuständig für Forschung. Zwei weitere Vorstandsmitglieder stehen für fundiertes Fachwissen: Karolina Dyrtrova aus Tschechien und Bavo van den Idsert aus den Niederlanden. Schatzmeister ist Vorstandsmitglied Gerald Altena von Debio aus Norwegen. Strukturelle Änderungen sollen zu mehr Effizienz in der internen Entscheidungsfindung führen. Der Volltext der Pressemeldung (Format PDF, nur Englisch) nennt weitere Details.

Korrektur: Wettbewerb mit Etappensieg

Bielefeld. (13.06. / vfs) «In unserer Mitteilung zu den Etappensiegern des St. Allery Azubi Grand Prix wurden die Gewinner von Platz zwei und drei leider vertauscht», schreibt der Aussender der Meldung, nachdem sie der WebBaecker veröffentlicht hatte. Korrekt sei: «Platz zwei ging an den ‘Zauberhut’ von Janina Karg, Auszubildende bei der Schwarzwaldbrot GmbH in Neuenburg. Platz drei belegt Elisabeth Parziger von der Bäckerei Wagner aus Vachendorf mit ‘Findet Nemo’». Ganz allgemein: Bitte lesen Sie Ihre Mitteilungen noch einmal ganz genau durch, bevor Sie sie als geprüft entlassen und aussenden …


BOOKMARKS + BOOKS


Aufkleber: «Wir verwenden nur Original-Käse aus Milch!»

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Berlin. (17.06. / ZV) Um es vorwegzunehmen: «Wir verwenden nur Original-Käse aus Milch» ist eine irrtümliche Feststellung, da Käse nur (!) aus Milch hergestellt sein kann. Käse ist ein Milcherzeugnis. Es ist unzulässig, Erzeugnisse, bei denen Milchfett durch pflanzliches Fett ersetzt wurde, mit dem Namenszusatz «Käse» zu versehen. Bezeichnungen wie «Kunstkäse» oder «Käseimitat» sind damit nach der EU GMO-Verordnung 1234/2007 nicht gestattet. Soviel zum lebensmittelrechtlichen Status, um den sich der Volksmund in der Regel kaum kümmert. Er schwätzt von «Analogkäse» und genau hier muss man wohl ansetzen, möchte man der verehrten Kundschaft des Bäckerhandwerks den hohen handwerklichen Qualitätsanspruch desselben näherbringen. «Deutsches Brot und deutsche Backwaren sind weltberühmt für ihre Qualität und Vielfalt. Die meisterliche Qualifikation unserer Betriebe, verbunden mit der Qualität der Rohstoffe und Zutaten sind Grundlage für dieses weltweite Ansehen. Viele Millionen Kunden bestätigen uns das durch ihren täglichen Einkauf in unseren rund 48.000 Geschäften. Dabei wird das Bäckerhandwerk vom Vertrauen seiner Kunden getragen», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker. Damit das so bleibt, hat die Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks einen Aufkleber für das Schaufenster entwickelt. Diesen Aufkleber können Betriebe ab sofort ordern. Ein Telefax-Formular zur Bestellung der Aufkleber steht auf den Mitgliederseiten des Zentralverbands zur Verfügung.

Global Industry: Agriculture more resilient to crisis

Hamburg. (bm) Because food is a basic necessity, the agriculture sector is showing more resilience to the global economic crisis than other industries. But, the risks could increase if the economic downturn deepens according to a new report by the OECD and UN´s Food and Agriculture Organisation (FAO). Other topics of the week:

Title Region Date
Finsbury: acquires bread supplier Goswell Enterprises (UK) Thu 06-18
FAO + OECD: Agriculture more resilient to global crisis (IT) Thu 06-18
FAO Food Outlook: A bumper Cereals Crop is expected (IT) Thu 06-18
Viterra: Announces Strong Second Quarter Results (CA) Wed 06-17
Breadsmith: one of the best bakeries in the U.S. (US) Wed 06-17
Dean Foods: acquires Vandemoortele’s Alpro Division (BE) Tue 06-16
Sara Lee: promoted new Executive Vice President (US) Tue 06-16
UK: Chill out time for frozen desserts (UK) Mon 06-15
U.S.: New trends in ice cream, coffeehouses and alcohol (US) Mon 06-15
Brinker: Mourns the Loss of Restaurant Industry Pioneer (US) Mon 06-15
The Schwan Food Company: announces new CFO (US) Sat 06-13
China: predicts summer grain output of 122,5 million tonnes (CN) Sat 06-13
Grupo Bimbo: placed 10 billion MXN to refinance loans (MX) Fri 06-12
iba 2009: everything for Bakers and Confectioners (DE) Fri 06-12


REZEPTE + IDEEN


Müsli Brötchen: angenehm aromatisch im Geschmack

Isernhagen. (19.06. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehlmenge ergibt das IsernHäger Rezept für Müsli Brötchen gut 90 Pressen von je 2.200 Gramm. Weizenmehl, ein guter Teil Roggenmehl, Brotfermentation, Haselnüsse, Rosinen, Kornflakes und Zimt sorgen für einen vollen, angenehm aromatischen Geschmack sowie eine auffallend gute Frischhaltung. Neben dem Rezept an sich stellen Ihnen die Vorteig-Spezialisten aus Isernhagen bei Hannover auch diesmal eine Herstellungsanleitung sowie Informationen für den Verkauf zur Verfügung.
PDF (1.052 KB): https://www.webbaecker.de/r_rezepte2009/2509-ISERN-MUESLI-BROET.PDF