Donnerstag, 25. Februar 2021

WB-25-2008

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 25. KW 2008 (14.06. bis 20.06.)
Download: https://www.webbaecker.de/08archivphp/wb2508.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Barilla Holding: verkauft Quality Bakers an Bakkersland
02. Albert OHG: lässt Kunden und Beschäftigte sitzen
03. Simitland: Kennen Sie türkische Sesamringe?
04. Backwerk: meldet insgesamt 170 Standorte
05. Dr. Karg: vom Kleinbäcker bis zum LEH-Lieferanten
06. Dunkin Donuts: Franchise-Nehmer plant 14 neue Filialen
07. Backhaus Kutzer: plant Betriebserweiterung in Konnersreuth
08. Schweiz: Handwerksbäcker malen düsteres Bild
09. Europa: Backwarenproduktion in Konsolidierungsphase
10. Landbäckerei Ihle: investiert 50 Millionen Euro

MANAGEMENT + BETRIEB:
11. Oetker: Schifffahrt und Pizzageschäft boomen
12. EHI: Studie nennt Inventurverluste von 4 Milliarden im Einzelhandel
13. Marvin: So schützen Sie Daten vor Manipulation und Löschung
14. OECD-Vergleich: Deutschland so mittelmäßig wie 2006
15. LIV Bayern: Frischei-Verarbeigung muss zulassungsfrei bleiben

TRENDS + KONZEPTE:
16. Kaffeeverband: Deutscher Kaffee ist weltweit gefragt
17. Internet: Deutschland holt beim Breitband auf

MARKETING + VERKAUF:
18. Hofpfisterei: im Visier der Verbraucherschützer
19. McDonalds: «Brötchenlüge» kam dem Konzern teuer zu stehen
20. bfai: Koreanischer Lebensmittelmarkt ist aussichtsreich
21. eco: Klassische Werbung ist nahezu wirkungslos

PERSONEN + EHRUNGEN:
22. Gutberlet: nun in «Hall of Fame» weltbester Unternehmer
23. Bäcker Fahland: erhielt goldene Ehrennadel
24. Marktkieker: Innovationspreis in Berlin vergeben

BOOKMARKS + BOOKS:
25. Kostenlos: Leitfaden zur sicheren Internet-Telefonie
26. Download: über die Aushilfsarbeit von Schülern und Studenten
27. bmi aktuell: über die «Faszination Brot» und andere Lektüre
28. bmi aktuell: stellt Sonderausgabe für Österreich vor
29. Aktualisiert: kostenlose Info-Broschüre über Fördermittel
30. KfW: Kleine Mittelständler sind internationaler als gedacht
31. Global Industry: Fazer and Svenfelt quit their relationship

REZEPTE + IDEEN:
32. Finnisches Fladenbrot: urwüchsig und aromatisch


MARKT + UNTERNEHMEN


Barilla Holding: verkauft Quality Bakers an Bakkersland

Parma (IT) / Hedel (NL). (20.06. / bl) Die italienische Barilla Holding verkauft die Quality Bakers B.V. (vormals Kamps Nederland B.V.) an die niederländische Bakkersland Groep B.V.. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Bakkersland betreibt bislang 16 Bäckereien und beschäftigt rund 1.600 Mitarbeitende. Die in Reeuwijk (NL) ansässigen Quality Bakers zählen sieben Bäckereien und etwa 800 Beschäftigte. Gemeinsam werden sie auf einen Umsatz von rund 520 Millionen Euro per Anno kommen.

Albert OHG: lässt Kunden und Beschäftigte sitzen

Nordheim / Rhön. (20.06. / wib) Die Bäckerei Albert OHG hat ihren Betrieb eingestellt. Seit Wochenbeginn werde in der Bäckerei nicht mehr gearbeitet, heißt es in der Regionalpresse. Demnach hatten die Beschäftigten am Montag / Dienstag ihre Kündigung in der Post; die Website ist vom Netz. Seither hätten viele versucht, mit den Geschäftsführern Bernhard und Alexander Albert Kontakt aufzunehmen. Vergeblich. Am Samstag hätte die Bäckerei ihren Kunden schriftlich mitgeteilt: «Leider sehen wir uns gezwungen, aus betriebswirtschaftlichen Gründen die Produktion, die Belieferung und den Filialbetrieb ab Montag, den 16. Juni einzustellen. Der enorme Kostendruck in den Bereichen Energie, Kraftstoff und Rohstoffe bringt uns zu dieser Entscheidung (…). Die Albert OHG belieferte unter anderem das Rhön Klinikum, das Kloster Kreuzberg, die Bundeswehr in Wildflecken. Schon in der letzten Woche sei es Mitarbeitern aufgefallen, dass keine Rohstoffe und keine Tiefkühlware mehr ins Werk Oberwildflecken geliefert wurden. Finanzielle Schwierigkeiten soll es bei der Bäckerei schon seit Langem geben. Seit der Umsiedlung vom ursprünglichen Firmensitz Haselbach in den Gewerbepark Oberwildflecken 2003 habe es wiederholt Probleme mit der Lohnzahlung gegeben, sagt eine Mitarbeiterin gegenüber der Regionalpresse. Doch die Belegschaft habe zusammengehalten und hinter den Chefs gestanden. Etwa 20 Beschäftigte seien es zuletzt gewesen. Der Unternehmensberater der Bäckerei kann das Verhalten der Firmenchefs nicht verstehen. Der Interims-Manager hatte im August 2007 begonnen, für die Alberts zu arbeiten und das angeschlagene Unternehmen auf Kurs zu bringen. Er spricht von knapp 40 Mitarbeitern.

Simitland: Kennen Sie türkische Sesamringe?

Hamburg. (19.06. / wib) Türkisches Essen sei mehr als Döner und die nationalen Imbisstrends gingen weg von der Fleischtasche, heißt es aus dem tiefsten Westen der Republik: Sesamgebäck zum Beispiel gehöre zu den neuen türkischen In-Speisen. Der gelernte Bäcker und studierte Betriebswirt Rahmi Maranki (48) etwa, erfolgreich mit türkischen Sesamringen in Köln-Ehrenfeld – der habe die Zeichen der Zeit erkannt, schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger. Ein Argument zur Bestätigung dieses Trends ist jedenfalls unschlagbar: «Den kann sich jeder leisten», sagt Unternehmer Maranki gegenüber dem Anzeiger – und meint damit zunächst mal die Basis-Variante in seinem «Simitland» (Simit = Sesamring). Ob süß oder herzhaft: Simit ist sehr wandelbar. Oder anders herum: Geschickte Bäcker können in Sachen Sesamring richtig kreativ werden. Seit zweieinhalb Jahren betreibt Maranki nun sein Unternehmen. Heute beschäftigt er neun Angestellte. Der waschechte Kölner türkischer Abstammung ist zufrieden, das Geschäft läuft gut und hätte er mehr Zeit, würde er gerne ein Franchisesystem daraus machen.

Backwerk: meldet insgesamt 170 Standorte

Essen. (19.06. / bw) Die BackWerk Service GmbH verzeichnet seit dem Jahreswechsel 2007/2008 die Neueröffnung von 25 neuen Franchise-Standorten. Zuletzt ging Ende Mai eine Filiale in Berlin ans Netz, am 20. Juni soll ein zusätzlicher Standort in Köln die Pforten öffnen. Damit gibt es insgesamt über 170 Backwerke in Deutschland und Österreich, heißt es aus der Systemzentrale in Essen.

Dr. Karg: vom Kleinbäcker bis zum LEH-Lieferanten

Schwabach. (18.06. / dk) Das unabhängige Handelspanel BioVista habe es erneut bestätigt: Die Bio-Produkte der Dr. Klaus Karg KG seien bei den Verbrauchern im dritten Jahr in Folge am beliebtesten – heißt es in einer Presseinfo aus Schwabach bei Nürnberg. Mit insgesamt 22 verschiedenen Knäckebrot- Produkten biete Dr. Karg dem Handel ein breites Sortiment mit überdurchschnittlich hoher Wertschöpfung. Das macht neugierig und so erfahren wir auf der Homepage des Unternehmens, dass es auf zwei soliden Standbeinen steht: Da gibt es zum einen die fränkische Dorfbäckerei Karg und zum anderen die Dr. Karg – Exquisiter Brotgenuss. Die Wurzeln des Familien geführten, mittelständischen Unternehmens gehen zurück auf 1950, als Bäckermeister Hans Karg mit seiner Ehefrau Babette in Wolkersdorf eine Bäckerei eröffnete. In den 60er Jahren übernahm deren Sohn, Bäckermeister Heinz Karg mit seiner Frau Renate die Geschäfte. Die bauten im klassischen Sinn ein Filialnetz auf. Heute umfasst es im Großraum Schwabach und Nürnberg mehr als zehn Fachgeschäfte, teilweise mit Cafe. Der heutige Inhaber und Enkel des Firmengründers, Dr. Klaus Karg, hat nicht nur das Filialnetz weiter ausgebaut, sondern seit 1999 ein zweites Standbein geschaffen: Ein Segment für hochwertiges Feinschmecker-Knäckebrot. Eben jenes, das im eingangs erwähnten Handelspanel so gut abschneidet.

Dunkin Donuts: Franchise-Nehmer plant 14 neue Filialen

Berlin. (18.06. / sc) Das nach eigener Aussage weltgrößte Kaffee- und Bäckerei System Dunkin Donuts – in diesem Fall sein Deutschland-Ableger – hat einen neuen Franchise-Nehmer gewonnen. Wie das Unternehmen mitteilt, plant Guido Seitz (39) in 2009 den Bau und die Eröffnung von zwei Dunkin Donuts-Filialen im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Weitere 14 neue Filialen will der gelernte Diplom-Betriebswirt in den kommenden fünf Jahren folgen lassen. Dabei hat er sich die Gebiete Trier, Saarbrücken und Kaiserslautern gesichert. Seitz betreibt derzeit vier Burger-King-Restaurants, ein Cafe Calypso und beschäftigt insgesamt 150 Angestellte.

Backhaus Kutzer: plant Betriebserweiterung in Konnersreuth

Konnersreuth. (17.06. / eb) «Wir fertigen auf 2.400 Quadratmetern täglich beste Backwaren», heißt es auf der Homepage vom Backhaus Kutzer, dessen Vertriebsgebiet Oberfranken und die halbe Oberpfalz umfasst. Das Unternehmen zählt (zumindest auf seiner Website …) 36 Filialen, was nicht das Ende der sprichwörtlichen Fahnenstange sein muss. Erstmals urkundlich erwähnt in 1738 und seit 1981 unter Leitung von Juliane und Robert Kutzer, hat sich das Unternehmen seither zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region entwickelt. Das wissen auch die Konnersreuther Bürger, die dieser Tage per Bürgerentscheid darüber zu befinden hatten, ob der Flächennutzungsplan der Gemeinde geändert wird oder nicht. Oder anders herum: Ob die Betriebserweiterung des Backhauses in Konnersreuth eine Chance hat oder sich Kutzers nach einer neuen Bleibe umsehen müssen. Die Bürger sahen es pragmatisch und entschieden sich zu 72,02 Prozent für die Änderung. Das wiederum freut Robert Kutzer. Die Bürger seien sich der Verantwortung gegenüber den Arbeitsplätzen bewusst. Das herausragende Ergebnis müsse in die Planungen seines neuen Betriebs mit einfließen, sagte der Unternehmer gegenüber der Regionalpresse. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,29 Prozent von insgesamt 1.488 Stimmberechtigten.

Schweiz: Handwerksbäcker malen düsteres Bild

Bern / CH. (17.06. / sbkv) Der Schweizerische Bäcker-Konditorenmeister-Verband (SBKV) warnt vor der Förderung und Unterstützung von Agrartreibstoffen. Das benachteilige die Lebensmittelbranche, verteuere Nahrungsmittel und könnte sich mit Blick auf die Produzenten Existenz gefährdend auswirken – hieß es es dieser Tage während einer Medienkonferenz des Verbands in Bern. Die Produktion von Agrartreibstoffen führe zu einer Verschärfung der Konkurrenz zwischen Tank und Teller. Werde die ohnehin begrenzte Anbaufläche für Brotgetreide noch zur Treibstoffgewinnung genutzt, nehme das Inlandgetreide noch mehr ab. Nach Expertenschätzung dürfte die Agrartreibstoffherstellung den Weizen in der Schweiz um 20 Prozent verteuert haben. Bei den Eidgenossen sind Treibstoffe aus Biomasse und Biogas ab Juli von der Mineralölsteuer befreit. Ansonsten malt der SBKV in seinem dritten Branchenspiegel ein düsteres Bild. Zwar hätten die durchschnittlichen Umsätze in 2007 gesteigert werden können. Höhere Waren-, Personal- und Betriebskosten hätten die Lage der Betriebe aber verschlechtert. Die Umsätze beliefen sich nach Verbandsangaben auf 2,5 Milliarden Schweizer Franken – ein Rekordanstieg um 6,7 Prozent. Der Cash Flow ohne Unternehmerlohn blieb indessen gleich wie 2006, der Cash Flow mit Unternehmerlohn sank um zwei Prozent. Der Gewinn der helvetischen Bäcker und Konditoren schrumpfte um 0,5 Prozent. Insgesamt arbeiteten in 2007 30.000 Angestellte und 3.500 Lehrlinge in der Branche, die Brot und Gebäck über fast 3.500 Verkaufsstellen an Herrn und Frau Schweizer brachte.

Europa: Backwarenproduktion in Konsolidierungsphase

Hamburg. (16.05. / beu) «Consolidation is running full speed» hieß es Ende Mai an dieser Stelle mit Blick auf die «Global Industry» und damit verbundene weltweite Entwicklungen. Man muss es beinahe so sagen: Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar abzusehen, dass sich die Gewichte in der europäischen Backbranche binnen zweier Wochen so deutlich verschieben könnten. Kleiner Rückblick: Den Anfang in 2008 hatten die schwedischen Lantmänner mit der Bekanntgabe ihrer ambitionierten Wachstumsziele gemacht. Es folgte die Akquisition der finnischen Baco Oy, der US-amerikanischen Euro-Bake und der britischen Eurobuns Limited. Kaum hatte Lantmännen Unibake sein Eurobuns-Geschäft unter Dach und Fach, da vermeldete die belgische Vandemoortele Gruppe die Übernahme der Group Panavi – immerhin französischer Marktführer im Segment TK-Backwaren. Eine Woche später verkünden die irische IAWS PLC und die schweizerische Hiestand Holding ihre Fusion zur Aryzta AG – Weltmarktführer in Sachen «value added baked goods». Beinahe zeitgleich bereinigte die schweizerische Valora Holding ihr Sortiment und gab unter anderem die schwedische Gillebagaren AB an die niederländische Continental Bakeries B.V. ab. Nebenbei ist nachzulesen, dass die finnische Vaasan + Vaasan Gruppe ihre litauische Großbäckerei Panevezy modernisiert und vergrößert hat, dass Kraft Foods nahe Moskau eine neue Feingebäck-Produktion aufbaut (Volumen: 27 Millionen Euro) und die koreanisch-japanische Lotte Gruppe in ähnlicher Angelegenheit rund 55 Millionen Euro in der Kaluga Region investiert. Kein Zweifel: Der globale Backwarenmarkt ist deutlich im Umbruch und Europa ist in dieser Phase der Konsolidierung ganz vorne mit dabei. Dreht sich in Europa viel um TK-Backwaren und das boomende Bake-Off-Geschäft, stehen in den USA und vor allem in Asien aktuell Konditorei und Feinbäckerei im Fokus der Betrachtung. Die beachtlichen Kapazitäten, die weltweit und derzeit vermehrt in Osteuropa im Aufbau begriffen sind, werden über kurz oder lang ihren Absatzmarkt auch in «eher gesättigten» Regionen suchen (bei uns …) – garantiert.

Landbäckerei Ihle: investiert 50 Millionen Euro

Aichach-Friedberg. (16.06. / eb) Die Landbäckerei Ihle GmbH + Co. KG ist eines der größten Backwarenunternehmen in Deutschland mit rund 2.000 Mitarbeitern und über 200 Filialen. 60 Aldi-Filialen, von Ihle beliefert, sorgen in Friedberg für zusätzliche Auslastung. Der Schwerpunkt des Verbreitungsgebiets liegt im Raum Augsburg / München. Agieren sei besser als reagieren, würden wohl die Brüder Alexander und Wilhelm-Peter Ihle sagen, fragte man sie, weshalb die beiden Unternehmer künftig «noch größere Brötchen» backen wollen. Oder müssen: Um die heutige «Landbäckerei» mit ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Region nicht zu gefährden. Sie rechtzeitig auf eine Zukunft einzustellen, deren Marktstrukturen uns in Grund- und Aufriss längst bekannt sind. Die «noch größeren Brötchen» erwähnte im Original übrigens die Augsburger Allgemeine (AZ), als sie dem regionalen Rätselraten ob des künftigen Standorts nachging – ob das neue Ihle-Werk in Friedberg, Gersthofen, Neusäß oder Augsburg entstehen könnte. Zwölf Hektar würden gebraucht. Optimal wäre die Nähe zur Autobahn. Jedenfalls hätten alle vier Städte bereits Gewerbeflächen angeboten. Schließlich gehe es um ein Volumen von insgesamt rund 50 Millionen Euro. Erst unlängst hatten die als vorbildlich gelobten Bäcker den bayerischen Gründerpreis der Sparkassen erhalten. Dass der Backwarenproduzent weiter expandieren wolle, daraus machten die Ihle-Chefs bei der Entgegennahme des Preises kein Geheimnis, weiß die AZ. In einem ersten Bauabschnitt sollen etwa 20 Millionen investiert werden. Der weitere Ausbau ist bis 2020 gedacht. In der Anfangsphase sollen rund 100 neue Jobs entstehen, später bis zu 500 zusätzliche Arbeitsplätze. Der Stammbetrieb in Friedberg ist nicht gefährdet, zumal das Unternehmen per Anno um 15 Prozent wachsen will.


MANAGEMENT + BETRIEB


Oetker: Schifffahrt und Pizzageschäft boomen

Bielefeld. (19.06. / wib) Die Oetker Gruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 8,4 Prozent auf 7,75 Milliarden Euro steigern können. Das größte Wachstum brachte den Angaben zufolge die Schifffahrtsparte Hamburg-Süd, die vom Boom der Weltwirtschaft profitierte und deren Umsatz um 12,4 Prozent auf 3,59 Milliarden Euro wuchs. Die Nahrungsmittelsparte steigerte ihren Umsatz um 7,4 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro. Dabei wurden leichte Einbußen in Deutschland vom florierenden Geschäft im Ausland mehr als wettgemacht. Vor allem Tiefkühlpizzas aus dem Hause Oetker erfreuen sich europaweit wachsender Beliebtheit. Der Konzern ist mit einem Anteil von 26 Prozent Marktführer. Der Zukauf der norwegischen Orkla Brands soll den Pizza-Absatz in Osteuropa weiter erhöhen. Die Biersparte habe ein «ordentliches» Resultat abgeliefert, angesichts des rückläufigen Markts aber nicht besonders. Der Umsatz anderer alkoholischer Getränke (Sekt, Wein, Spirituosen) stieg um 10,9 Prozent auf 567 Millionen Euro. In 2007 zählte der Bielefelder Konzern insgesamt 22.680 Beschäftigte – plus 340 Mitarbeitende gegenüber 2006.

EHI: Studie nennt Inventurverluste von 4 Milliarden im Einzelhandel

Köln. (19.06. / ehi) Im gesamten Einzelhandel summieren sich die Inventurdifferenzen auf jährlich vier Milliarden Euro, stellt das EHI Retail Institute in einer aktuellen Erhebung fest. Demnach verursachen unehrliche Kunden hiervon knapp 1,9 Milliarden Euro, den eigenen Mitarbeitern wird rund eine Milliarde angelastet. Nach wie vor stiehlt – statistisch gesehen – jeder deutsche Haushalt jährlich Waren im Wert von über 50 Euro im Einzelhandel. Bildlich bedeutet dies, dass rund jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt die Kasse passiert. Dem Staat entgehen so jedes Jahr rund 400 Millionen Euro Mehrwertsteuer.

Marvin: So schützen Sie Daten vor Manipulation und Löschung

Kronau. (18.06. / goe) Je größer das Unternehmen ist und je mehr Mitarbeiter mit einem EDV-System arbeiten, desto häufiger kann es vorkommen, dass wichtige Daten versehentlich geändert oder gelöscht werden. Marvin, die Bäckereisoftware von Goecom,:::::.de” >Goecom, bietet seinen Nutzern einen sicheren Schutz vor solchen Unpässlichkeiten. Denn mit Hilfe der Benutzerverwaltung können Unternehmen jedem Anwender ihres Systems individuelle Rechte innerhalb von Marvin einräumen. Das heißt: Sie können benutzerbezogen festlegen, wer welche Änderungen vornehmen und wer welche Daten erfassen oder löschen darf. Wichtige Änderungen werden dabei zudem in einem internen Protokoll dokumentiert und sind so jederzeit nachvollziehbar. Zusätzlich zu den grundsätzlichen Zugriffsrechten auf einzelne Programmteile bietet Marvin auch die Möglichkeit, dass Unternehmen bestimmten Benutzern nur zeitlich begrenzt Zugang erlauben. Das heißt: Sie können einem Benutzer zum Beispiel Zugang nur unter der Woche, jedoch nicht am Samstag oder Sonntag gewähren, um somit Missbrauch außerhalb der regulären Arbeitszeit auszuschließen. Diese Möglichkeit hilft, vertrauliche Daten optimal zu schützen. Die Goecom Vertriebspartner informieren Interessenten gerne über weitere Details.

OECD-Vergleich: Deutschland so mittelmäßig wie 2006

Stuttgart. (18.06. / sf) In einer internationalen Rangfolge landet Deutschland als Wirtschaftsstandort im unteren Mittelfeld. Schuld ist die übermäßige Regulierung hierzulande. Im Vergleich mit 17 OECD-Staaten landet Deutschland im Länderindex Familienunternehmen auf Platz 12. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat die internationale Benchmark-Studie im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellt. Fünf Standortfaktoren zählten: Steuern, Arbeitskosten, Regulierung, öffentliche Infrastruktur und Finanzierung. In der Rangliste landen Großbritannien, Dänemark und die Schweiz auf den ersten Plätzen. Im Vergleich zu 2006 haben sich Deutschlands Standortbedingungen laut Stiftung Familienunternehmen nicht verbessert. Als größtes Manko nennen die Ökonomen vom ZEW die hohe Regulierungsdichte: Hier sei Deutschland auf dem vorletzten Platz gelandet. Nur Italien schneide noch schlechter ab.

LIV Bayern: Frischei-Verarbeigung muss zulassungsfrei bleiben

München. (18.06. / liv) Die Rechtsauslegung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wonach sich Frischei verarbeitende Betriebe einem speziellen Zulassungsverfahren unterwerfen müssen, ist für handwerkliche Bäckereien völlig unzumutbar. Dies hat der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk Bundesminister Horst Seehofer Anfang Mai in einem Protestschreiben mitgeteilt. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger (MdL): «Wir haben für diese Forderung keinerlei Verständnis und lehnen sie entschieden ab». Sollte es bei der Entscheidung, dass für die Verarbeitung von Frischei in handwerklichen Bäckereien die VO(EG) 853/2004 einschlägig ist, bleiben, so droht der Verband damit, seinen Mitgliedsbetrieben ungeachtet der daraus entstehenden Absatzprobleme für landwirtschaftliche Hühnerhalter die zulassungsfreie Verarbeitung von pasteurisierten Eiprodukten zu empfehlen.
Info: https://www.baecker-bayern.de/uploads/media/1708.pdf


TRENDS + KONZEPTE


Kaffeeverband: Deutscher Kaffee ist weltweit gefragt

Hamburg. (20.06. / kv) Rund eine Million Tonnen Rohkaffee werden jährlich nach Deutschland importiert. Davon ist rund die Hälfte für den eigenen Konsum bestimmt, die andere Hälfte wird nach Verarbeitung wieder exportiert. In Deutschland konsumierter Kaffee wird fast komplett als Rohkaffee importiert und erst hierzulande geröstet, entkoffeiniert oder in anderer Weise verarbeitet. Immerhin trinkt jeder Deutsche durchschnittlich 146 Liter Kaffee pro Jahr, das entspricht rund 512.000 Tonnen Rohkaffee. Doch auch für den europäischen und den Weltmarkt lieferte die deutsche Kaffeewirtschaft 2007 bedeutende Mengen Kaffee in allen Verarbeitungsformen. In 2007 wurden rund 137.000 Tonnen entkoffeinierter Rohkaffee aus Deutschland exportiert. Dies entspricht dem Vierfachen des deutschen Marktes für entkoffeinierten Kaffee. «Deutschland ist Weltmarktführer in der Entkoffeinierung», sagt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbands mit Sitz in Hamburg.
Info:

Internet: Deutschland holt beim Breitband auf

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Berlin. (14.06. / bk) Deutschland ist im Breitband-Boom. Nachdem deutsche Haushalte zuletzt unterdurchschnittlich mit Breitband versorgt waren, holen sie hierzulande im internationalen Vergleich nun zügig auf. Inzwischen verfügt jeder zweite Haushalt über einen schnellen Internet-Zugang. Damit hat sich die Zahl der Breitband-Anschlüsse seit 2003 vervierfacht und Deutschland liegt erstmals klar über dem europäischen Durchschnitt auf Rang 8. Dies berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin. Basis sind neue Zahlen von Eurostat. Nach Bitkom-Berechnungen werden Ende 2008 rund 23 Millionen Haushalte (58 Prozent) in Deutschland über einen Breitband-Anschluss verfügen.


MARKETING + VERKAUF


Hofpfisterei: im Visier der Verbraucherschützer

Berlin. (20.06. / fw / sdz) Die Hofpfisterei, Deutschlands größter Ökobäcker, ist wegen «irreführender Werbung» ins Visier der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch geraten. Das Unternehmen setze in seinen Produkten Backmittel ein, obwohl mit einem bewussten Verzicht auf Zusätze geworben werde, lautet der Vorwurf der selbsternannten Essensretter. «Was hier geschieht ist zwar nicht illegal, aber diese Form der Werbung ist irreführend», muss Foodwatch-Vorstand Thilo Bode einräumen. Doch: Die Hofpfisterei sei ein Vorzeigeunternehmen der Biobranche und nütze mit diesem Verhalten «das starke Vertrauen der Verbraucher in Ökoprodukte aus». Er betonte, dass nach Erkenntnissen von Foodwatch bei der Hofpfisterei keine Zusatzstoffe eingesetzt würden, die gegen die Vorschriften der Herstellung von Biowaren verstoßen. Der Einsatz bestimmter Hilfsmittel sei auch in der Ökoproduktion legal. Die Hofpfisterei hat nach Angaben von Geschäftsführerin Margaretha Stocker auf die Kritik von Foodwatch reagiert. Derzeit würden Werbung, Internetauftritt und Produkthinweise korrigiert. «Diese Veränderungen werden zum 15. Juli wirksam. Schneller geht es leider nicht, weil wir dafür einen Vorlauf brauchen», sagte sie gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Künftig werde die Bäckerei auf die kritisierten Werbebotschaften verzichten.

McDonalds: «Brötchenlüge» kam dem Konzern teuer zu stehen

Berlin. (20.06. / fw) McDonalds Deutschland hatte in der Werbung Brötchen ohne chemische Zusatzstoffe versprochen. Das war gelogen: Die Verbraucherorganisation Foodwatch wies nach, dass Emulgatoren verwendet werden. Der Konzern musste eine millionenschwere Werbekampagne stoppen und 10.000 Euro Strafe an Foodwatch zahlen. Im Herbst 2003 überführte die Verbraucherorganisation Foodwatch den Schnellkost-Riesen McDonalds Deutschland der Reinheitslüge. McDonalds hatte damit geworben, dass seine Burger-Brötchen «aus nichts anderem als Weizen, Hefe, Wasser und einer Spur von Salz und Zucker» hergestellt würden. Foodwatch wies nach, dass unter anderem die Emulgatoren E471 und E472e verwendet werden; chemische Zusätze, die der Konkurrent Burger King übrigens auf seinen Internetseiten als Hinweis für Allergiker veröffentlicht. McDonalds musste auf Grund der Initiative der Verbraucherschützer die millionenschwere Werbekampagne stoppen und erhielt einen Bußgeldbescheid von der zuständigen Überwachungsbehörde. Foodwatch forderte McDonalds auf, diese Behauptung in Zukunft zu unterlassen und errang einen juristischen Sieg: Ende März 2005 unterschrieb das Unternehmen eine strafbewehrte Unterlassungsverpflichtung. Foodwatch entdeckte jedoch, dass die Burger-Kette dieser nicht vollständig nachkam und in anderen Publikationen weiterhin mit «natürlichen» Backhilfsstoffen warb. Die Folge: McDonalds Deutschland zahlte an Foodwatch eine Vertragsstrafe von 10.000 Euro. Um einer von Foodwatch angedrohten Strafanzeige zu entgehen, erstattete das Unternehmen zudem Selbstanzeige. Schließlich hatte der Konzern über ein Jahr seine Kunden wissentlich getäuscht.

bfai: Koreanischer Lebensmittelmarkt ist aussichtsreich

Seoul / KR. (20.06. / bfai) Der koreanische Markt für Nahrungsmittel und Getränke bietet ausländischen Unternehmen viele geschäftliche Möglichkeiten. Mit dem steigenden Lebensstandard ändern sich die Verbrauchsgewohnheiten. Der Well-Being-Trend führt zu einer stark wachsenden Nachfrage nach «gesunden» Lebensmitteln. Deutsche Unternehmen nehmen im Gegensatz zu Anbietern anderer Länder die Marktchancen bisher nur unzureichend wahr. Die Messe «Seoul Food + Hotel» bietet eine gute Gelegenheit, sich den koreanischen Verbrauchern vorzustellen (Volltext).

eco: Klassische Werbung ist nahezu wirkungslos

Köln. (14.06. / eco) Über die Hälfte aller Apotheken, Ärzte, Finanzberater, Handwerker und sonstigen Dienstleister in Deutschland haben schon mal Online-Werbung ausprobiert, sind aber nicht mit der eigenen Homepage im Internet vertreten. Dies ist eine der zahlreichen Merkwürdigkeiten, die der «Dienstleister-Report 2008» aufdeckt, den das Online-Empfehlungsportal KennstDuEinen und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft vorgestellt haben. Für die Studie wurden gut 1.100 Dienstleister befragt. Weitere Ungereimtheit: 85 Prozent der Dienstleister gewinnen neue Kunden über Empfehlungen aus der Stammkundschaft. Dennoch verzichten zwei Drittel der Betriebe darauf, ihre Kunden um persönliche Weiterempfehlung zu bitten. Sie investieren lieber zu 64 Prozent in klassische Werbung wie Anzeigen, Branchenbucheinträgen und Handzettel und zu 49 Prozent in Internet-Marketing. Aber nicht einmal fünf Prozent aller Neukunden werden hierdurch gewonnen. Mit anderen Worten: Über 95 Prozent der Werbung verpufft wirkungslos. Ebenfalls kurios: Beinahe drei Viertel der Dienstleister pflegen eine Kundendatenbank im PC, doch weniger als die Hälfte (43 Prozent) speichern die E-Mail-Adressen ihrer Kunden. Nur ein knappes Drittel (31 Prozent) versendet elektronische Post an seine Kunden. «Der von Selbstständigen und Kleinbetrieben geprägte Dienstleistungssektor setzt auf die falschen Pferde», konstatiert denn auch KennstDuEinen-Geschäftsführer Carsten Schmidt (Volltext).


PERSONEN + EHRUNGEN


Gutberlet: nun in «Hall of Fame» weltbester Unternehmer

Monte Carlo / MC. (20.06. / ey) 48 Unternehmer aus 43 Ländern der Erde stellten sich einer anspruchsvollen Wahl: Ende Mai kürte Ernst + Young zum achten Mal den «World Entrepreneur of the Year». Bei der internationalen Unternehmer- Konkurrenz in Monte Carlo vertrat Wolfgang Gutberlet, Chef der Fuldaer Handelsgruppe «tegut…» die Farben Deutschlands. Er wurde im vergangenen Herbst von Ernst + Young als «Entrepreneur des Jahres 2007» ausgezeichnet und jetzt in die Hall of Fame der weltbesten Unternehmer aufgenommen.

Bäcker Fahland: erhielt goldene Ehrennadel

Michendorf. (18.06. / ZV) Die goldene Ehrennadel des deutschen Handwerks erhielt dieser Tage Bäckermeister Frank Fahland (54) aus Wilhelmshorst. Die Gelegenheit nutzten Otto Kenzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks sowie Ernst Hinsken, MdB und gelernter Bäckermeister, um bei dem ausgiebigen Fototermin in Fahlands Betrieb ein «markantes Zeichen für das Handwerk» zu setzen. Hinsken packte für die Kameras mit an und Fahland nahm es gelassen, dass es sich weitere Honoratioren aus Politik und Handwerk nicht hatten nehmen lassen, am Happening teilzunehmen. Hauptsache, es kam gute Presse dabei herum für sein «Schlossbrot» und die «Schlossbrötchen», mit denen der engagierte Handwerksmeister Cent um Cent für eine prachtvolle Fassade in Potsdams neuer Mitte sammelt …

Marktkieker: Innovationspreis in Berlin vergeben

Berlin. (18.06. / bj) In der Spree-Metropole ist dieser Tage im festlichen Rahmen der Unternehmerpreis Marktkieker vergeben worden. Die Preisträger 2008/2009 sind die Bäckerei Brandl aus Linz (AT), die Bäckerei Hager aus St. Pölten (AT) und der Bäcker Fischer aus Neusitz (DE). Vergeben wird der Innovationspreis von der Back Journal Verlagsgesellschaft in Osnabrück.


BOOKMARKS + BOOKS


Kostenlos: Leitfaden zur sicheren Internet-Telefonie

Bonn. (20.06. / bsi) Das Telefonieren über das Internet wird in Unternehmen immer wichtiger. Die kostenlose Broschüre «VoIPSEC – Studie zur Sicherheit von Voice over Internet Protocol» (146 Seiten | 4,03 MB) vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik klärt über die Sicherheitsrisiken bei der IP-Telefonie auf.

Download: über die Aushilfsarbeit von Schülern und Studenten

München. (20.06. / bs) Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm Studenten und Schüler, die aushilfsweise arbeiten möchten. Eine kostenlose Broschüre aus dem bayerischen Staatsministerium der Finanzen erklärt, worauf Arbeitgeber steuerlich achten müssen. Das Heft «Steuerinformationen Aushilfsarbeit von Schülern und Studenten» steht als PDF-Datei (28 Seiten | 328 KB) zur Verfügung.

bmi aktuell: über die «Faszination Brot» und andere Lektüre

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Bonn. (19.06. / bmi) «In der jüngsten Ausgabe der Reihe bmi-aktuell werden Sie viel Witz, Esprit und auch ironisch pointierte Darstellungen finden, auf jeden Fall aber wieder eine Menge geballtes Fachwissen», schreibt das Backmittelinstitut über eine seiner neuesten Publikationen. Wir wünschen Ihnen und uns Unterhaltsames und Aufschlussreiches bei der Lektüre des bmi-aktuell Mai 2008.

bmi aktuell: stellt Sonderausgabe für Österreich vor

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Bonn / Wien. (19.06. / bmi) Das Backmittelinstitut weist auf die Sonderausgabe bmi-aktuell Österreich hin, die es speziell auf die Interessen und den Informationsbedarf alpenländischer Bäcker und Konditoren zugeschnitten hat. Die Sonderausgabe ist eine Premiere und die Autoren hoffen, dass die Themen, die sie zusammengestellt haben, nicht nur «theoretisches Rüstzeug» sind. Das Backmittelinstitut möchte fachspezifisches Wissen auf eine leichte und unterhaltsame Weise näher bringen.

Aktualisiert: kostenlose Info-Broschüre über Fördermittel

Berlin. (18.06. / bmwi) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat eine Info-Broschüre aktualisiert, die die wichtigsten Förderprogramme und Hilfen des Bundes vorstellt.
Info: Wirtschaftliche Förderung – Hilfen für Investitionen und Innovationen

KfW: Kleine Mittelständler sind internationaler als gedacht

Frankfurt / Main. (18.06. / kfw) Der Anteil auslandsaktiver Unternehmen im kleinen Mittelstand ist größer als bislang vermutet. Das bedeutet: Auch kleine und sogar Kleinstunternehmen ohne traditionelle Auslandsorientierung können im Ausland zusätzliche Umsätze erzielen. Dies zeigt ein vor kurzem erschienener WirtschaftsObserver online der KfW Bankengruppe zum Thema «Internationalität des deutschen Mittelstandes».
Info: https://www.kfw.de/DE_Home/Presse/Pressearchiv/2008/2008061331402.jsp

Global Industry: Fazer and Svenfelt quit their relationship

Hamburg. (bm) The rocky relationship between the Finnish sweets manufacturer Fazer and the Swedish Cloetta is coming to its end. The companies announced that they would de-merge after eight years together. Cloetta will be listed on the Stockholm Stock Exchange as an independent company, while Fazer Confectionery will rejoin the Fazer Group. The linkage of the companies of two families – Finnish Fazer and Swedish Svenfelt – soon proved to be difficult. Disagreements on the distribution of shares of the new company emerged in 2003. Fazer would have wanted to expand both Cloetta and Fazer, and to increase its ownership in the company. The cautious Svenfelts disagreed, and the family took legal action to prevent Fazer´s portion from growing … Other topics of the week:

Title Region Date
Barilla Holding: sells Quality Bakers to Bakkersland (NL) Thu 06-19
State mill: profits slump in third quarter (US) Thu 06-19
ISO 9001: Publication of new edition expected in October/November (CH) Thu 06-19
Starbucks: chief in charge of food and beverage resigns (US) Wed 06-18
General Mills: fiscal 2008 results expected to exceed target (US) Wed 06-18
Panera Bread: reports first quarter EPS of 0,41 USD (US) Wed 06-18
Kraft Foods: to split off Post Cereals business (US) Tue 06-17
Coastal Foods: signs multi-year co-manufacturing contract (US) Tue 06-17
Penam A.S.: posts 170 million CZK profit in 2007 (CZ) Tue 06-17
Cloetta Fazer AB: to de-merge into Cloetta and Fazer Confectionery (FI) Mon 06-16
Fazer: Confectionery business back to the Group (FI) Mon 06-16
Fazer Group: nominates Managing Director for new division (FI) Mon 06-16
Viterra Inc.: profit jumps on grain boom, higher margins (US) Sat 06-14
Opavia-LU: completed 2007 with mixed success (CZ) Sat 06-14
Vaasan + Vaasan: publishes Annual Report 2007 in English (FI) Fri 06-13
Vaasan + Vaasan: Group´s Panevezys bakery extension finalized (FI) Fri 06-13


REZEPTE + IDEEN


Finnisches Fladenbrot: urwüchsig und aromatisch

Isernhagen. (20.06. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehl- und schrotmenge ergeben sich aus dem IsernHäger Rezeptvorschlag «Finnisches Fladenbrot» gut 829 Stück dieser urwüchsigen, eher kräftigen Gebäcke. Dabei überlassen die Spezialisten für Vorteigführungen nichts dem Zufall. Soll heißen: Das IsernHäger Aromastück, Brotfermentation, Feinschrot und Rübensirup sorgen dafür, dass das finnische Fladenbrot auch hierzulande gut ankommt.
PDF (145 KB): https://www.webbaecker.de/r_rezepte2008/2508-ISERN-FINN-FLADEN.PDF