Montag, 30. November 2020

WB-24-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 24. KW 2015 (06.06. bis 12.06.)
Download: https://www.webbaecker.de/15archivphp/wb2415.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Lieken AG: Wie eine Schrumpfkur die Großbäcker retten soll
02. Spar Österreich: will enger mit Bäckern zusammenarbeiten
03. Betriebsvergleich 2014: Gute Umsätze machen Bäckermeistern Mut
04. Österreich: Großpleite in der Bäckerbranche
05. Pfungstadt: Technischer Defekt verursachte Brand

TERMINE + EVENTS:
06. AIBI: Europas Großbäcker diskutierten Zukunftsthemen
07. Workshop: Energieeffiziente Technologien in Bäckereien
08. Das Firmenfahrzeug! Ein Dorn im Auge der Finanzverwaltung?
09. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren und Alfred Kühn Vorlesung
10. KNUST: Weiterbildung für das nachhaltige Bäckerhandwerk

MANAGEMENT + BETRIEB:
11. KMZ: ab ungefähr jetzt mit neuer Briefpostadresse
12. Viele Unternehmen prüfen Bewerber in Sozialen Netzwerken
13. Kfz: Wie funktioniert eigentlich Telematik?
14. Nachhaltigkeit: kommerziell nur bedingt erfolgreich
15. Sommerzeit, Ferienzeit: Genießen Sie Ihren Urlaub!

MARKETING + VERKAUF:
16. Surfbread-Challenge: Bäcker-Video erobert das Netz
17. Lebensmittel on Line: Wenn Verbraucher nur könnten …

PERSONEN + EHRUNGEN:
18. Niedersachsen: kürt Kulinarische Botschafter 2015
19. Rheinland-Pfalz: Keksproduzent erhält Wirtschaftsmedaille
20. Rheinland-Pfalz: Landesehrenpreis für Bäcker 2015

BOOKMARKS + BOOKS:
21. Brammibals Vegan Donuts: Idee sucht Unterstützer
22. «backwaren aktuell»: über Hintergründe zu aktuellen Themen
23. Global Industry: McDonald’s appoints two known leaders

REZEPTE + IDEEN:
24. Schnelle Küche: Walnuss-Rucola-Tortilla


MARKT + UNTERNEHMEN


Lieken AG: Wie eine Schrumpfkur die Großbäcker retten soll

Hamburg. (12.06. / eb) Nicht liegenlassen wollen wir angesichts der Ereignisse bei unseren österreichischen Nachbarn in dieser Woche ein Thema, das die «WirtschaftsWoche» aufgegriffen hat. Wie Sie aus vielen Berichten auch im WebBaecker wissen, ist auch bei Lieken einiges im Argen. Anfang 2013 hatte die italienische Barilla Gruppe die deutsche Lieken AG an die tschechische Agrofert Holding verkauft. Schon damals kein Geheimnis: Agrofert-Eigner Andrej Babiš hat mit Lieken ein Unternehmen übernommen, mit dem Barilla überfordert war und bei dem in den letzten Jahren viel versäumt wurde. Andrej Babiš ist mittlerweile Finanzminister der Republik Tschechien. Und wie geht es den Düsseldorfer Großbäckern? «Der Ex-Marktführer im deutschen Brotmarkt kämpft ums Überleben. Eine radikale Schrumpfkur und Investitionen sollen die Großbäckerei retten. Die Zeit drängt – mehr als 2.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel», schreibt die «WirtschaftsWoche» in ihrem ebenso ausführlichen wie interessanten Beitrag «Wie die Schrumpfkur ‘Golden Toast’ retten soll».

Spar Österreich: will enger mit Bäckern zusammenarbeiten

Salzburg / AT. (11.06. / spat) Backboxen sprössen derzeit wie Pilze aus dem Boden, der Wettbewerb und damit einhergehende Preisdruck bei Brot und Gebäck steigen. Für viele regionale und lokale Bäcker im Alpenland könne das langfristig das Aus bedeuten. Daher betone Spar Österreich einmal mehr die intensive Zusammenarbeit mit handwerklichen Bäckereien, die die Einkaufsmärkte der Warenhandels-AG mit Brotspezialitäten beliefern – schreibt der Lebensmittelhändler in einer Aussendung. Mit über 12.000 Brot- und Backspezialitäten von über 500 regionalen Bäckern zwischen Vorarlberg und dem Burgenland verfügt Spar demnach über die mit Abstand größte Zahl an lokaler und regionaler Vielfalt im Brot- und Backwarenregal. Über 90 Prozent der Brote und Gebäcke, die Kunden in den Regalen sowie mit Bedienung in den 1.500 Spar-, EuroSpar- und InterSpar- Märkten erhalten, kommen demnach aus Österreich. Natürlich backe auch Spar in seinen Märkten Teiglinge ab, wo österreichweit dasselbe Sortiment angeboten und andere Mengen benötigt würden, als regionale Bäcker sie liefern könnten. Alles in allem aber möchte Spar die Zusammenarbeit mit regionalen Bäckern stärken und ausbauen. Neben einer guten Beziehung zu Handwerksbäckern und Bake-Off-Stationen sichern zudem acht InterSpar-Bäckereien den Nachschub. In Dornbirn, Wörgl, Salzburg, Linz, St. Pölten, Wien, Graz sowie St. Veit an der Glan helfen insgesamt rund 300 Mitarbeitende, pro Jahr 4.000 Tonnen heimisches Mehl zu verarbeiten. Zurück zum Angebot der engeren Zusammenarbeit: Welch großen Stellenwert regionale Bäcker und ihre Erzeugnisse für Spar haben, verdeutlicht die aktuelle Werbekampagne des Lebensmittelhändlers. Für zwei neue TV-Spots hat Spar die Stiftsbäckerei St. Peter (Salzburg) und die Herrschaftsbäckerei Höllbacher (Ranshofer) bemüht – zwei Traditionsbetriebe, deren Erzeugnisse es bei Spar zu kaufen gibt.

Betriebsvergleich 2014: Gute Umsätze machen Bäckermeistern Mut

Isernhagen / Hannover. (11.06. / ge) Das Bäckerhandwerk konnte sich 2014 trotz weiterhin schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen innerhalb der Branche weiter gut behaupten. Die Umsatzentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war für die meisten handwerklich backenden Betriebe mehr als zufriedenstellend. Insgesamt konnten die Umsatzerlöse über alle Verkaufskanäle um rund sechs Prozent gesteigert werden.

Während die Brötchenumsätze im Allgemeinen insgesamt stabil blieben, hatten viele Bäckereien mit Umsatzverlusten im Brotbereich zu kämpfen, insbesondere im Segment der Mischbrote im Standardsortiment. Diese Rückgänge konnten durch die weiter anhaltende Nachfrage nach Snacks, Kaffee und belegten (Spezial-) Brötchen kompensiert werden. Insofern setzte sich auch in 2014 die stärkere Fokussierung auf den gastronomischen Bereich weiter fort.

Trotz der insgesamt positiven Umsatzentwicklung ist die Zahl der Bäckereibetriebe weiter gesunken. Wie bereits in den Vorjahren sind mehr als 500 Betriebe aus dem Markt ausgeschieden. Zum einen fehlte einigen Betrieben die notwendige wirtschaftliche Ertragskraft, um dem weiterhin anhaltenden Verdrängungswettbewerb standzuhalten und zum anderen konnten vielfach keine geeigneten Nachfolger für die kleineren Bäckereibetriebe gefunden werden, so dass die Verkaufsstellen von größeren Filialisten übernommen wurden.

«Allerdings haben sich die Problemfelder besonders im letzten Jahr verschoben. Waren es früher eher die kleinen und mittelgroßen Bäckereibetriebe, die unter Druck standen und Mühe hatten, ihre notwendigen Gewinne zu erwirtschaften, sind es nun auch einige Großbetriebe, die zum Teil erhebliche finanzielle Probleme haben und stark Insolvenz gefährdet», berichtet Unternehmensberater Oliver Vogt von der Gehrke Econ Gruppe, der sich seit Jahren auf die Beratung von Bäckereibetriebe spezialisiert hat. Was vor ein paar Jahren eher ein Wettbewerbsvorteil war, schlägt nun ins Gegenteil um: unter anderem die Unternehmensgröße, komplexe Strukturen, fehlende Kundennähe, kaum ausgeprägte Führungsstrukturen, hohe Abhängigkeiten von den Vorkassenzonen, hohe Miet- und Personalkosten. Kleinere Betriebe können sich heute viel schneller auf die sich verändernden Marktverhältnisse einstellen und sind dadurch viel kreativer und innovativer am Markt. Darüber hinaus haben es gerade viele jüngere Unternehmensinhaber nach der Übernahme des Unternehmens geschafft, die Unternehmen am Markt neu zu positionieren. Dies hat sich alles positiv auf die wirtschaftliche Situation der kleineren und mittelgroßen Unternehmen ausgewirkt, so dass sie ihre Wettbewerbs- und Ertragssituation zum Teil deutlich stabilisieren konnten. Bei den größeren Betrieben standen vor allem die Optimierung der Arbeitsabläufe in der Produktion und Personaleinsatzplanung im Verkauf im Vordergrund und führen zu einer Steigerung des Jahresergebnisses. Insgesamt haben somit fast 80 Prozent der analysierten Bäckereiunternehmen in 2014 ihre Gewinne steigern können.

Wenn Sie Interesse an weitergehenden Informationen zur Geschäftsentwicklung 2014 und den sich daraus für die Zukunft ergebenden Trends im Bäckerhandwerk haben, können Sie unter carsten.klingebiel um gehrke-econ.de Auszüge aus dem Betriebsvergleich 2014 kostenlos anfordern.

Österreich: Großpleite in der Bäckerbranche

Linz / AT. (10.06. / ksv / eb) Erst im September 2014 hatte die österreichische Pan+Co Gruppe den Filialisten Ring – Die Bäckerei GmbH übernommen (siehe WebBaecker 36/2014). Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Linz. Jetzt hat die Pan+Co Gruppe verschiedene Insolvenzanträge vor dem Landgericht Linz eingereicht – betreffend die Unternehmen Ring – Die Bäckerei GmbH, deren Tochtergesellschaft Salzkammergut Bäckerei GmbH, sowie die Muttergesellschaft der Ring – Die Bäckerei GmbH (Success-Marketing UnternehmensberatungsgmbH) als auch deren Tochter- und Enkelgesellschaften sowie die Backstube Produktions- und Vertriebs GmbH. Ein Sanierungsplan ist nicht beabsichtigt. Das Konkursverfahren am Landesgericht Linz ist eröffnet. Laut KSV 1870 gibt es insgesamt 470 betroffene Dienstnehmer und 906 Gläubiger. Die Passiva betragen rund 40,77 Millionen Euro, die theoretischen Vermögenswerte 18,23 Millionen Euro. Laut KSV 1870 verlief die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren schlecht. Dies ist laut Insolvenzantrag auf Mängel in den Produktionsstätten der Ring Bäckerei GmbH und Salzkammergut Bäckerei GmbH sowie auf massive Verluste in der Mehrzahl der (heute nur noch) 47 Filialen in Österreich zurückzuführen. Die Probleme waren aber schon bekannt, als die Pan+Co Gruppe als Investor einstieg. Kurz nach der Übernahme verstarb jedoch Wolfgang Hofer, der die Bäckerei Ring wieder auf Vordermann bringen wollte. Seither führen Martin Rabe und Witwe Maria Hofer die Geschäfte. Die Masseverwalter werden jetzt aufklären müssen, ob das Unternehmen ohne weiteren Schaden für die Gläubiger weiter betrieben werden kann. Sollte dem nicht so sein, würde es zu einer Schließung und Verwertung kommen. Den österreichischen Tageszeitungen ist zu entnehmen, dass sich die Masseverwalter für eine Weiterführung aussprechen. Mit dem alpenländischen Arbeitsmartservice (AMS) und dem Bundesland Oberösterreich seien Gespräche über eine mögliche Insolvenz-Stiftung angelaufen.

Pfungstadt: Technischer Defekt verursachte Brand

Darmstadt. (09.06. / ppsh / eb) Am Pfingstwochenende hatte es nicht nicht nur in Pfalzgrafenweiler gebrannt, sondern auch in Pfungstadt bei der Landbäckerei B + E im Industriegebiet. Es war nicht gleich ein Totalschaden wie im Regierungsbezirk Karlsruhe, doch wurde eine Produktionshalle völlig zerstört, hieß es im Bericht des Polizeipräsidiums Südhessen recht schnell. Der angrenzende Verkaufsraum blieb erhalten. Ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Gebäude konnte verhindert werden. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs befanden sich drei Angestellte in der Bäckerei, die sich ins Freie begeben konnten und unverletzt blieben. Nach dem Brand schlossen die Brandursachenexperten der Kriminalpolizei mit Unterstützung ihrer Kollegen des Hessischen Landeskriminalamts die Ermittlungen zur Brandursache jetzt ab. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass das Feuer durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es nicht. Den Schaden schätzen die Beamten auf 1,6 Millionen Euro. Geschäftsführer der Landbäckerei ist Arnd Buron. Wie es indes bei Pfalzgraf weitergehen soll, weiß keiner so genau. Auch nicht Geschäftsführer Dirk Brünz. Hier sind die Ermittlungen zur Brandursache noch nicht abgeschlossen. Jedenfalls ist die Solidarität sehr groß – von Mitarbeitern, Mitbewerbern und allen, von denen man sich das nur wünschen kann, heißt es auf der Facebook-Seite der Tiefkühl-Konditoren, wo sich Interessenten auf dem Laufenden halten können.


TERMINE + EVENTS


AIBI: Europas Großbäcker diskutierten Zukunftsthemen

Düsseldorf. (12.06. / vdg) «Der Athener Brot- und Backwarengipfel hat bei allen Teilnehmern Impulse für Innovationen freigesetzt», sagt die Präsidentin des Verbands Deutscher Großbäckereien (VDG), Prof. Dr. Ulrike Detmers, zu den Ergebnissen des AIBI-Kongresses 2015 in Athen. Unter dem Titel «Innovation und Kreativität im Zeitalter des digitalen Verbrauchers» diskutierten rund 180 Vertreter der europäischen Brot- und Backwarenbranche Zukunftsthemen, wie zum Beispiel die Chancen und Herausforderungen des Online-Verkaufs von Brot und Backwaren oder die Entwicklungen auf dem europäischen Brot- und Backwarenmarkt. Einstimmig wählten die Delegierten Jean-Manuel Leveque aus Frankreich zum neuen AIBI-Präsidenten. Er folgt auf George Mavromaras aus Griechenland. Vizepräsidenten sind Joseph Street (Großbritannien) und Janez Bojc (Slowenien). Wiedergewählt wurde der bisherige Schatzmeister des Verbands, Armin Juncker, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien.

Workshop: Energieeffiziente Technologien in Bäckereien

Bremerhaven. (11.06. / ttz) Das Projekt «EnEff Bäckerei – Netzwerk zur Steigerung der Energieeffizienz in Bäckereien» blickt auf eine erfolgreiche Gründungsphase zurück und führt auch nach Ende der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seine Arbeit fort. Der nächste Workshop zum Thema Querschnittstechnologien soll am 30. Juni in Bönen bei Dortmund stattfinden, schreibt das ttz Bremerhaven. Dort werden Einsparmöglichkeiten bei Querschnittstechnologien vorgestellt, die in Bäckereien relevant sind. Das sind vor allem Energiewandlungs- Anlagen (Wärme-, Druckluft- oder Kälteerzeugung) oder periphere Einrichtungen wie Pumpen und Lüftung. In vielen Unternehmen stehen diese Anlagen bei Energieeffizienz- Betrachtungen nicht im Vordergrund, da ihr Einfluss unterschätzt wird. Besonders bei Neuanschaffungen sollten jedoch hocheffiziente Geräte angeschafft werden. Wo sich eventuell ein Ersatz von Altgeräten lohnt, und welche Fördermöglichkeiten es gibt, wird beim Workshop erklärt. Außerdem bietet sich vor Ort die Gelegenheit, mit anderen Bäckern oder Bäckerei- Ausstattern in Kontakt zu treten und Anregungen für Optimierungen im eigenen Haus zu bekommen. Details inklusive Programm und Kontaktadresse zur Anmeldung finden Interessenten unter eneff-baeckerei.net. Für die Teilnahme berechnen die Veranstalter eine Pauschale von 50,00 Euro. Für Mitglieder des Netzwerks entfällt diese Gebühr.

Das Firmenfahrzeug! Ein Dorn im Auge der Finanzverwaltung?

Isernhagen / Hannover. (11.06. / ge) Die Gehrke Econ Gruppe lädt interessierte Unternehmer zu einer Informationsveranstaltung zum Thema «Das Firmenfahrzeug – ein Dorn im Auge der Finanzverwaltung?» am 08. Juli um 17:00 Uhr in den Räumen der Gehrke Econ Gruppe, Imkerstraße 5 in 30916 Isernhagen ein. Im Rahmen von Betriebsprüfungen ist der Geschäftswagen ein ständiger Streitpunkt mit dem Finanzbeamten. Bei Führungskräften und Außendienstmitarbeitern gehört er zumeist «on top» zu den üblichen Gehaltsbestandteilen. Die damit verbundenen steuerlichen Probleme sind allerdings vielfältig – gilt es doch sowohl die Auffassung der Finanzverwaltung zu beachten als auch die sich zu diesem Thema ständig ändernde Rechtsprechung im Auge zu behalten. Darf der Unternehmer/ Geschäftsführer / Mitarbeiter das Fahrzeug auch für private Zwecke nutzen, muss der hiermit verbundene Nutzungsvorteil gesondert versteuert werden. Der Privatanteil ist entweder anhand eines Fahrtenbuchs oder nach der sogenannten Ein-Prozent-Regelung zu ermitteln. Die Praxis zeigt, dass Fahrtenbücher in Betriebsprüfungen regelmäßig beanstandet werden. Wenn Sie unter anderem erfahren wollen,

  • wie Fahrtenbücher ordnungsgemäß zu führen sind,
  • wie zu verfahren ist, wenn ein Kfz von mehreren Personen oder mehrere Kfz von einer Person genutzt werden,
  • welche Besonderheiten für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb gelten,
  • welche Regeln gelten, wenn die 1 %-Regelung zu höheren als den tatsächlich entstandenen Gesamtkosten führt,
  • ob und gegebenenfalls wie ein vom Arbeitgeber ausgesprochenes privates Nutzungsverbot zu überwachen ist,

… sollten Sie an dieser Informationsveranstaltung teilnehmen. Sie erhalten aus erster Hand praxisgerechte Informationen, wertvolle Gestaltungstipps und eine Darstellung der aktuellen Rechtsprechung zu diesem Thema von Dr. Norbert Bolz (Richter am Finanzgericht a. D.). Der Referent wird Sie ausführlich in die Thematik einführen und Ihnen praktische Hinweise zur Bewältigung der mit der Dienstwagenbesteuerung verbundenen steuerlichen Probleme geben. Ihre formlose Anmeldung zur Veranstaltung senden Sie bitte an yasmeen.behnke@gehrke-econ.de.

VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren und Alfred Kühn Vorlesung

Berlin. (10.06. / lefa) Die VDB Landesgruppe Berlin-Brandenburg lädt in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik Berlin (LeFa), der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung (BBGfG) und dem IGV Institut für Getreideverarbeitung aus Bergholz-Rehbrücke zum 20. VDB-Forum Ost / Infotag Backwaren und zur Alfred-Kühn-Vorlesung ein. Die Vorlesung findet am 25. Juni ab 17:00 Uhr am IGV in Bergholz-Rehbrücke statt. Das VDB-Forum Ost respektive der Infotag Backwaren beginnt am 26. Juni ab 10:00 Uhr ebenfalls in Nuthetal. Thema in diesem Jahr: «Backwarenmarkt und Backtechnik: Wo geht die Entwicklung hin?».

KNUST: Weiterbildung für das nachhaltige Bäckerhandwerk

Barsinghausen. (08.06. / db) Der Verein «Die Bäcker. Zeit für Geschmack» lädt am 14. Juli alle Freunde des guten Brotes in die Region Hannover ein. Wer sich «für gute Lebensmittel, ein souveränes Lebensmittelhandwerk, eine nachhaltige Landwirtschaft und regionale Wertschätzungsketten» engagieren möchte, ist herzlich willkommen zur Gründung von KNUST, einer gemeinnützigen Genossenschaft als Trägerorganisation einer neuen Weiterbildungseinrichtung im nachhaltigen Backhandwerk – Kooperative Nachhaltige Unabhängige Schule für Transformation im Backhandwerk (K.N.U.S.T.). Die Initiative geht von der Berufsorganisation «Die Bäcker. Zeit für Geschmack» aus. Ideelle Unterstützer sind die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL), Save our Seeds, Slow Food Deutschland sowie die Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Möchten Sie teilnehmen, melden Sie sich bitte formlos bis zum 20. Juni unter info@die-baecker.org an. Geben Sie dabei bitte Ihren Namen, Betrieb/Organisation, Adresse, E-Mail-Adresse und die Anzahl der teilnehmenden Personen an. Die Teilnahme an der Veranstaltung in Barsinghausen ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt. Weitere Hinweise zur Veranstaltung erhalten Sie via E-Mail von «Die Bäcker. Zeit für Geschmack». Details zur geplanten Aus- und Weiterbildungseinrichtung entnehmen Sie bitte einer Kurzdarstellung aus der Feder des Vereins und der ideellen Unterstützer.


MANAGEMENT + BETRIEB


KMZ: ab ungefähr jetzt mit neuer Briefpostadresse

Hechingen. (12.06. / KMZ) Im vergangenen Oktober hatte die KMZ-Gruppe angekündigt, in Hechingen ein eigenes Gebäude bauen und von der Brunnenstraße in die Lotzenäcker umziehen zu wollen (siehe WebBaecker 41/2014). In diesen Tagen ist es so weit: Das Unternehmen richtet sich gerade im Neubau ein, das über eine Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern auf zwei Etagen verfügt und 30 Mitarbeitenden Platz bieten kann. Seit mehr als zehn Jahren steht der Name KMZ für Vectron-Kassensystemlösungen in Bäckereien und in der Gastronomie. Heute ist das Unternehmen an fünf Standorten und vielen weiteren bundesweiten Servicestützpunkten vertreten. Systemlösungen der KMZ-Gruppe werden bundesweit geschätzt. Mit dem eigenen Gebäude markieren die Gründer Peter Kaierle, Murat Zorlu und Sascha Kaierle einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Anfahrtsplan und neue Briefpostadresse gibt es auf der KMZ-Website.

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Viele Unternehmen prüfen Bewerber in Sozialen Netzwerken

Berlin. (08.06. / bk) Wer sich auf eine Stelle bewirbt, muss damit rechnen, dass neben seinen Bewerbungsunterlagen auch seine Profile in Sozialen Netzwerken gründlich geprüft werden. In rund jedem zweiten Unternehmen (46 Prozent) werden die entsprechenden Seiten im Netz unter die Lupe genommen. Dabei werden Einträge in beruflichen Netzwerke wie Xing oder LinkedIn häufiger ausgewertet (39 Prozent) als die eher privat ausgerichteten wie Facebook oder Twitter (24 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 408 Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. «Profile in Sozialen Netzwerke sind oft aussagekräftiger als eine kurze Bewerbung. Deshalb werden Personalabteilungen künftig noch häufiger darauf zurückgreifen, um sich ein Bild von Kandidaten zu machen», sagt Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. «Ein bewusst gepflegtes Profil kann die Bewerbungsunterlagen ergänzen, die eigenen Qualifikationen unterstreichen und das Bild eines Kandidaten abrunden». Mehr als jeder siebte Personalchef (15 Prozent), der sich Profile von Bewerbern in Soziale Netzwerken anschaut, hat sich bereits aufgrund eines Online-Checks entschieden, Bewerber nicht zum Gespräch einzuladen oder einen Job doch nicht anzubieten. 90 Prozent dieser Personalentscheider geben Widersprüche zu den Bewerbungsunterlagen als Grund für die Entscheidung an. Jeder Dritte (32 Prozent) berichtet von inkompetenten fachlichen Äußerungen der Kandidaten, sechs Prozent sind auf beleidigende Äußerungen gestoßen. Keine Rolle spielen dagegen die politische Weltanschauung des Kandidaten oder Fotos von ausgelassenen Partys. «Kein Personalentscheider ist so weltfremd, dass er Bewerber aussortieren würde, weil sie ausgelassen feiern. Es gibt aber Grenzen bei dem, was öffentlich ins Netz gestellt werden sollte», sagt Rohleder.

Kfz: Wie funktioniert eigentlich Telematik?

Königswinter. (11.06. / SHB) Viele Autofahrer haben Interesse an den Chancen der zunehmenden Vernetzung. Sie wollen technische Innovationen und die Telematik verspricht viel: sicherer Auto zu fahren, das Unfallrisiko zu minimieren und womöglich eine vorsichtigere Fahrweise. Das wiederum greift die Versicherungswirtschaft auf und immer mehr KfZ-Versicherer stellen zurzeit ihre Pläne für Telematik-Tarife vor. Dabei unterscheiden sich die Modelle nicht nur danach, ob und wie viel Rabatt für sicheres Fahren gewährt wird und welche Daten genutzt werden. Auch technisch wählen die Versicherer unterschiedliche Ansätze. Telematik ermöglicht eine andere Art der Tarifierung, die enger mit der tatsächlichen Nutzung des Fahrzeugs verbunden ist. Die neuen Angebote gehen dabei von einer einfachen Annahme aus: Wer vorsichtiger fährt, hat eine geringere Schadenwahrscheinlichkeit – und könnte schließlich auch bei der Versicherungsprämie sparen. Doch um die individuelle Fahrweise beurteilen zu können, braucht die Branche Daten. Dabei setzen die Versicherungen auf ganz unterschiedliche Ansätze. Welche das sind und welche sich letztlich durchsetzen könnte, hat der GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft auf seinem Server kurz und bündig zusammengestellt. Wer sich für das Thema interessiert, findet auf dem GDV-Server noch weitere Beiträge zum Thema Telematik aus Versicherungssicht. Darauf weist Sie die SHB Allgemeine Versicherung aus Königswinter hin, die selbst keine Kfz-Versicherung anbietet.

Nachhaltigkeit: kommerziell nur bedingt erfolgreich

Köln. (09.06. / ehi) Theoretisch finden die meisten Menschen Nachhaltigkeit gut und wichtig. Dennoch fällt die Entscheidung am Regal in den Läden häufig auf ein konventionelles Produkt. Gebrochener Konsum nennt sich dieses Phänomen. Dr. Johannes Merck erklärt im Interview mit dem EHI Retail Institute dieses Paradox und warum Nachhaltigkeit sich dennoch lohnt.

Sommerzeit, Ferienzeit: Genießen Sie Ihren Urlaub!

Kronau. (11.06. / goe) Es ist schon wieder Mitte Juni, das Jahr zur Hälfte gelaufen und hoffentlich alles im grünen Bereich. Zeit, sich auszuruhen und neue Kräfte für die zweite Jahreshälfte zu tanken. Nicht nur Ihre Mitarbeiter haben es dringend nötig, sondern auch Ihre Führungskräfte und vor allem Sie als Unternehmer sollten mit gutem Beispiel vorangehen und sich selbst ausreichend Urlaub genehmigen. Nehmen Sie ruhig die Experten-Empfehlung von mindestens drei Wochen Urlaub am Stück ernst. Drei Wochen, das heißt eine Woche im Urlaub ankommen, eine Woche regenerieren und eine Woche auftanken für die Aufgaben, die vor Ihnen liegen. Niemand in Ihrem Unternehmen ist so wichtig, als dass er nicht für diese Zeit ersetzt werden könnte und nichts ist so wichtig, als dass es nicht durch andere erledigt oder verschoben werden kann. Definieren Sie für Ihre Auszeit eine vertrauenswürdige Person oder ein kompetentes kleines Team als persönliche Stellvertretung. Sich erholen heißt auch, wirklich weg zu sein, keine unternehmerischen Entscheidungen treffen zu müssen oder täglich E-Mails zu checken. Ihr Unternehmen funktioniert hervorragend, auch wenn Sie nicht jeden Tag via Smartphone Daten abrufen, Zahlen betrachten und mit Ihrem Team kommunizieren. Vertrauen Sie Ihrem Team, Sie haben Ihre Mitarbeiter ausgesucht, ausgebildet und trainiert. Ihr Team macht mit Sicherheit einen guten Job. In diesem Sinn: Genießen Sie Ihren wohlverdienten Urlaub – wünschen Ihnen Christine Klepsch (Geschäftsführerin) und Bernd Ratzel (Leiter Abteilung Software) von Goecom.


MARKETING + VERKAUF


Surfbread-Challenge: Bäcker-Video erobert das Netz

Berlin. (11.06. / ZV) Trocken Brot war gestern! Mit einer frischen Idee und bodenständigem Handwerk macht die Nachwuchskampagne «Back Dir Deine Zukunft» des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) derzeit von sich reden. Der Auslöser für das große Medienecho war ein Video zur sogenannten «Surfbread-Challenge», der sich die «Wild Bakers» im ZV-Auftrag mutig stellten. Dazu kreierten die Bäckermeister Johannes Hirth und Jörg Schmidt gemeinsam mit Profi-Surfer Simon Strangfeld das weltweit erste Surf-Brot und schickten es zum Härtetest auf den Münchner Eisbach. Der Erfolg spricht für sich: Nicht nur bestand das Brot die «Challenge» und den darauf folgenden Geschmackstest mit Bravour. Gleichzeitig eroberte das Video (3:34 Minuten) das Internet im Sturm und wurde von vielen Medien aufgegriffen, darunter N24, Bayrischer Rundfunk und SWR3. «Mit der Surfbread-Challenge aus unserer Nachwuchskampagne ist es uns gelungen, jungen Menschen das Bäckerhandwerk von seiner kreativsten Seite zu präsentieren und zu zeigen, dass der Beruf des Bäckers alles andere als alltäglich ist», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker. Die erfolgreiche Nachwuchskampagne «Back Dir Deine Zukunft» gibt ihm dabei recht. Neben über 130.000 «Likes» auf Facebook wurde die von der Stuttgarter Kreativagentur Cosmoto gestaltete Homepage back-dir-deine-zukunft.de bereits 2014 als «Handwerksseite des Jahres» ausgezeichnet. Hier können sich Jugendliche über alle Berufe im Bäckerhandwerk informieren und erhalten gleichzeitig viele Tipps und Tricks, die den Einstieg in das traditionelle und dennoch immer frische Gewerbe erleichtern.

Lebensmittel on Line: Wenn Verbraucher nur könnten …

Köln. (09.06. / ehi) Die Deutschen sind beim Onlinekauf von Lebensmitteln deutlich zurückhaltender als bei anderen Produkten. Während der gesamte Onlinehandel einen Marktanteil von immerhin rund zehn Prozent hat, macht der Onlinehandel mit Lebensmitteln gerade mal ein Prozent aus. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Aus den Ergebnissen der Studie «Lebensmittel E-Commerce 2015» des EHI Retail Institutes wird jedoch deutlich, dass eine flächendeckende Versorgung mit einem Lebensmittel-Vollsortiment aus dem Internet zurzeit bei weitem gar nicht möglich wäre. Dass der Onlinehandel mit Lebensmitteln noch keinen großen Marktanteil hat, könnte demnach deutlicher mit dem Angebot als mit den Vorlieben der Kunden zusammenhängen. Nur acht Prozent der untersuchten Händler bieten ein Vollsortiment an, bei dem theoretisch ein typischer Wochen-Familieneinkauf möglich wäre. Hinzu kommt: Außerhalb von großen Ballungszentren könnte der Online-Einkauf bei einem Vollsortimenter unter Umständen an der Lieferung scheitern, denn nur wenige solcher Lebensmittelshops decken größere Liefergebiete ab. Eine bundesweite Lieferung aus einem Vollsortiment ist nur bei zwei Prozent aller Onlineshops gegeben. Von den 250 untersuchten Shops dominieren mit 86 Prozent die Fachhändler den Markt. Das sind Shops, die Delikatessen, Spezialitäten sowie Produkte für spezielle Ernährungsformen anbieten, oder sich auf ein spezielles Produktsegment fokussiert haben. Die kleinste Gruppe sind Supermärkte mit nur acht Prozent. 23 Prozent der Händler bieten Abo-Modelle an.


PERSONEN + EHRUNGEN


Niedersachsen: kürt Kulinarische Botschafter 2015

Hannover. (12.06. / mgn) Sie heißen «Warper Büffelweißer» und «Jithofer Ringelblumenlaib», und sie sind seit dieser Woche «Kulinarische Botschafter» für Niedersachsen. Die beiden handwerklich hergestellten Käsesorten aus kleinen Hofkäsereien in den Landkreisen Nienburg und Stade gehören zu den insgesamt 43 hervorragenden Lebensmitteln, die von Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover mit dem Titel «Kulinarischer Botschafter Niedersachsen 2015» ausgezeichnet wurden. Die Liste bestätigt einmal mehr: Zwischen Ems und Elbe, Harz und Nordsee gibt es eine erstaunliche kulinarische Vielfalt und exzellente Qualität. «In allen Regionen sind kreative Hersteller und erstklassige Lebensmittel beheimatet», freut sich Ministerpräsident Weil. 2015 reichten 95 niedersächsische Hersteller 165 hervorragende Lebensmittel zu diesem Branchenwettbewerb ein. Seit 2010 fordert die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft (MGN) nicht nur die Großen der Branche, sondern besonders auch kleine Handwerksbetriebe, Fleischer, Bäcker und landwirtschaftliche Direktvermarkter mit eigener Lebensmittelherstellung auf, ihre besten Produkte zur Verkostung und Begutachtung zu schicken. Mehr als 200 Lebensmittel wurden seither ausgezeichnet. Unter den prämierten Produkten findet sich ein Kürbisstuten und ein Butterkuchen der Landbäckerei Tönjes ebenso wie ein Butter-Bienenstich von der Milkau Konditorei-Stadtbäckerei, Delikatess-Pumpernickel von Enking’s Mühle, Blätterbrezel von der Bäckerei-Konditorei Ulfers Eden und der Leibniz Butterkeks von Bahlsen.

Rheinland-Pfalz: Keksproduzent erhält Wirtschaftsmedaille

Mainz. (11.06. / mwkel) Große Auszeichnung für Heinz Gries: Der Generalbevollmächtigte von Griesson – de Beukelaer (GdB) erhielt in dieser Woche die Wirtschaftsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke überreichte Gries, der im Mai seinen 80. Geburtstag feierte, die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium. Sie ist eine Würdigung von Personen, die sich in besonderer Weise um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes Rheinland-Pfalz verdient gemacht haben. «Ich bin sehr stolz darauf, dass eine Unternehmerpersönlichkeit wie Heinz Gries in Rheinland-Pfalz zu Hause ist», sagte die Ministerin. «Unser Land braucht Menschen wie ihn, die Gesellschaft, Wirtschaft und Staat mitgestalten und sich tatkräftig einbringen. Heinz Gries hat als Familienunternehmer immer beides im Blick: die Wirtschaftlichkeit des Betriebes und das Wohlergehen der Mitarbeiter». Die Ministerin hob besonders hervor, dass sich Gries den Veränderungen in Wirtschaft und Politik immer erfolgreich angepasst habe. Auch mit 80 Jahren sei er offen und interessiert an Innovationen und Entwicklungen, die zum Beispiel die Industrie 4.0 für Unternehmen bereithält. Der Erfolg des Familienunternehmens GdB mit Sitz in Polch, das im 2013 rund 545 Millionen Euro umsetzte und an den Standorten Polch (Rheinland-Pfalz), Kempen (Nordrhein-Westfalen), Kahla (Thüringen), Ravensburg (Baden-Württemberg) und Wurzen (Sachsen) insgesamt 2.360 Mitarbeiter beschäftigt.

Rheinland-Pfalz: Landesehrenpreis für Bäcker 2015

Mainz. (09.06. / rlp) Elf Bäckereien aus Rheinland-Pfalz haben dieser Tage den «Landesehrenpreis Bäckerhandwerk» erhalten. «Die ausgezeichneten Bäckereien punkten nicht nur durch eine besondere Qualität ihrer Backwaren, sondern auch durch faire Löhne, den Einsatz von Fachkräften und die Einstellung von Auszubildenden. Und oft sind die Traditionsbäckereien gerade in ländlichen Regionen auch ein Treffpunkt, an dem soziales Miteinander stattfindet. Das alles hat einen Preis verdient. Ganz besonders deshalb, weil wir es hier mit echten Handwerksbetrieben zu tun haben, die in harter Konkurrenz zur industriellen Produktion stehen. Mit dem Landesehrenpreis möchten wir die Qualität des Brotes auszeichnen, aber ganz besonders auch die Wertschätzung dieses Handwerksberufes ausdrücken», sagte Landesministerin Lemke bei der Verleihung. Der Ehrenpreis wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Er wird vom Wirtschaftsministerium zusammen mit den zwei für Rheinland-Pfalz zuständigen Bäckerverbänden vergeben, dem Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und dem Bäckerinnungsverband Südwest. Die Preisträger: Bäckerei De’Bäcker, Edenkoben; Landbäckerei Diehl, Jugenheim; Bäckerei Görtz, Ludwigshafen; Bäckerei Hardt, Neumagen-Dhron; Backparadies Kissel, Reichenbach-Steegen; Bäckerei Müller, Kaiserslautern; Bäckerei, Remy, Siershahn; Bäckerei Konditorei Roth, Haßloch; Bäckerei Konditorei Scheubeck, Worms; Bäckerei Weißenmayer, Schifferstadt; Bäckerei Wenz, Bundenbach.


BOOKMARKS + BOOKS


Brammibals Vegan Donuts: Idee sucht Unterstützer

Berlin. (10.06. / eb) Bram van Montfort und Jessica Jeworutzki sind begeisterte Doughnut-Bäcker. Keine gelernten Bäcker, doch immerhin mit Erfahrung im Catering. Beide leben seit Jahren in Berlin vegan und deshalb sind auch alle ihre Doughnuts nach veganen Rezepten gebacken – ohne tierische Rezeptbestandteile wie Eier, Milch oder Butter. Frittiert wird in Raps- oder Kokosöl. Die in Handarbeit gefertigten Leckereien gibt es mittlerweile in mehr als 20 Varianten und finden im weitläufigen Bekanntenkreis großen Anklang. Jetzt wollen die Hobbybäcker ihre Passion zum Beruf machen und träumen vom deutschlandweit, wenn nicht gar europaweit ersten veganen Doughnut-Shop in Berlin. «Brammibals Vegan Donuts» soll der kleine Laden heißen. Auf Facebook sammelte «Brammibal» schon über 1.800 «Likes» ein und auf Kickstarter werben Bram van Montfort und Jessica Jeworutzki für die nötige finanzielle Unterstützung. Ob sie die erreichen, wissen wir nicht. Doch es gibt ja noch andere Wege der Start-Up-Finanzierung. Wie wäre es mit einer Beteiligung? Ein professionell geführtes Bäckereiunternehmen hätte sowohl Mittel als auch Know-how, der Idee zum Erfolg zu verhelfen.

«backwaren aktuell»: über Hintergründe zu aktuellen Themen

Berlin. (06.06. / wifo) Rohstofflieferanten und ihre Kunden müssen sich vielerlei Herausforderungen stellen. Dr. Detlev Krüger, Vorsitzender des Backzutatenverbands Berlin/Wien, nimmt in einem Interview Stellung zu den Themen Strukturwandel, Enzyme, Clean Labelling und Lebensmittel- Information. Warum Dr. Krüger zufrieden mit der Entwicklung ist, und wie die Branche die Herausforderungen meistert, erfahren Sie in der neuen Ausgabe 2/2015 von «backwaren aktuell» aus der Feder des Wissensforums Backwaren. Angekündigten Höchstgehalten und dem aktuellen rechtlichen Stand der Mutterkorndiskussion widmet sich Prof. Dr. Bärbel Kniel in ihrem Beitrag «Brennpunkt Mutterkorn». Dr. Bernd Meyer informiert über das Thema «Ethische Ernährungsweisen». Der Autor gibt einen Überblick über Speisegesetze, vegetarische Ernährung und den Trend «frei von». Er erklärt, wie Religionen und Weltanschauungen unsere Ernährungsformen prägen und beeinflussen. Baguette, Ciabatta und Fladenbrote gehören heute zum Standard- Backwarensortiment. Doch ihren Ursprung haben diese Gebäcke in verschiedenen Urlaubsländern. Dr. Friedrich Kunz beleuchtet in seinem Beitrag die Geschichte und Charakteristiken dieser Gebäcke.

Global Industry: McDonald’s appoints two known leaders

Hamburg. (bm) McDonald´s Corporation announced the appointments of Robert Gibbs as Executive Vice President, Global Chief Communications Officer and Silvia Lagnado as Executive Vice President, Global Chief Marketing Officer. Both will report to McDonald´s President and CEO Steve Easterbrook. Gibbs will lead McDonald´s corporate relations group, which manages internal and external communications and government and public affairs. Lagnado will be responsible for all aspects of global brand management for McDonald´s, including global marketing, menu and consumer insights. Other topics of the week:

Title Region Date
Krispy Kreme: Reports Q1/2016 Financial Results (US) Fri 06-12
Nestle: to strengthen ice cream production in China (CH) Fri 06-12
Barry Callebaut: has appointed new CEO (CH) Fri 06-12
Campbell: to Acquire Garden Fresh Gourmet (US) Thu 06-11
Domino’s: Opens First Store in Portugal (US) Thu 06-11
McDonald’s: appoints two known leaders (US) Thu 06-11
Ajinomoto: to Enter Bread Market in Indonesia (JP) Wed 06-10
Ajinomoto: to Strengthen Frozen Foods Business (JP) Wed 06-10
Ajinomoto: Summary of 2014 Financial Results (JP) Wed 06-10
McDonald’s: Results For May Up 2.3 percent In Europe (US) Wed 06-10
Organic is bee-friendly, shows new report (US) Wed 06-10
Barry Callebaut: to acquire assets of American Almond (CH) Tue 06-09
Syngenta: Comments on Second Letter from Monsanto (CH) Tue 06-09
Profile America: about a churning love (US) Tue 06-09
Wendy’s Company: Updates 2015 And Long-Term Outlook (US) Mon 06-08
Canada: Customers Order More Food Online than Ever (CA) Mon 06-08
Krispy Kreme: to partner with military bases in Europe (US) Sat 06-06
CMA: confirms clearance of Pork pies merger (UK) Sat 06-06


REZEPTE + IDEEN


Schnelle Küche: Walnuss-Rucola-Tortilla

Image Frankfurt. (12.06. / cwc) Ob unterwegs oder nach einem langen Arbeitstag: Eine leckere Auszeit passt zu vielen Gelegenheiten. Abwechslungsreiche Rezepte für die schnelle Küche bietet die «California Walnut Commission» (CWC) mit Deutschland-Vertretung in Frankfurt am Main. Die Gerichte sind im Handumdrehen zubereitet und eignen sich hervorragend als gesunde Bäckersnacks – wie zum Beispiel die «Walnuss-Rucola-Tortilla», für die Sie natürlich Ihre Teigfladen aus eigener Herstellung verwenden können.

Zutaten für vier Portionen: 250g Kartoffeln, vorwiegend festkochend; 4 Frühlingszwiebeln; 4 Esslöffel Olivenöl; 8 Eier (M); Salz, Pfeffer; 80g kalifornische Walnüsse; ein kleines Bund Rucola; 50g Serrano-Schinken.

Zubereitung: Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und fein schneiden. Olivenöl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen. Kartoffeln darin etwa acht bis zehn Minuten andünsten. Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen. Walnüsse grob hacken. Rucola abbrausen, putzen und trockenschütteln. Die Hälfte der Walnüsse und die Frühlingszwiebeln zu den Kartoffeln geben und untermischen. Schinken und Rucola darauf geben und die verquirlten Eier darüber gießen. Die restlichen Walnüsse darüber streuen. Die Unterseite der Tortilla leicht bräunen lassen. Die Tortilla im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius etwa zehn Minuten stocken und leicht bräunen lassen. Tortilla etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.