WB-24-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 24. KW 2009 (06.06. bis 12.06.)
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In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. BackWerk: lud zur Jahreshauptversammlung
02. Tiefkühlwirtschaft: Branche rechnet weiter mit Mengenplus
03. ZV: Umsatz im Bäckerhandwerk stieg 2008 um 4,4 Prozent
04. Krispy Kreme: Gewinn sinkt 53 Prozent in Q1/2010

TERMINE + EVENTS:
05. «Handwerk packt an»: Unterstützung für Bewerber und Betriebe
06. 50 Jahre «Brot für die Welt»: Bäcker backen wieder
07. ttz Bremerhaven: 20 Jahre Lotsen für die Lebensmittelwirtschaft
08. Homburg: präsentiert 1. Saarländischen Brotmarkt
09. Unterwegs in Thailand: Lächeln für die iba 2009

MANAGEMENT + BETRIEB:
10. Jetzt kostenlos anfordern: Auswertung der Preisanalyse 2009
11. BGN: Kein Widerspruch wegen Gefahrtarif 2008 nötig
12. Rewe Gruppe: 2008 brachte Umsatzrekord und Ergebniszuwachs
13. Dehoga: sieht dramatische Einbußen im Gastgewerbe
14. ZDH: Demografische Entwicklung erreicht Lehrstellenmarkt

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
15. AMI: über den Markt für Getreide und Ölsaaten

PERSONEN + EHRUNGEN:
16. Der Zwieback-Fabrikant: seit 40 Jahren aktiv im Unternehmen
17. Aryzta AG: meldet Veränderungen im Verwaltungsrat
18. Wettbewerb mit Etappensieg für Paradiesvogel-Küken
19. BDSI: bestätigt Vorsitzenden im Amt
20. Süßwarenindustrie: zeichnet besten Nachwuchs aus
21. Biolandpartie: 20 Jahre Bäckerei Kornkraft

BOOKMARKS + BOOKS:
22. BGN: bietet Jahrbuch Prävention 2009
23. Neu erschienen: Destatis Jahresbericht 2008
24. Erbauliche Lektüre: über handfeste Berufswege
25. Global Industry: Real Good Food slips to Loss in 2008

REZEPTE + IDEEN:
26. Bayern-Stangerl: klein und kräftig zwischendurch


MARKT + UNTERNEHMEN


BackWerk: lud zur Jahreshauptversammlung

Essen. (12.06. / bws) Die BackWerk Service GmbH, Geschäftsführung und rund 190 Franchise-Partner des Unternehmens-Verbunds trafen sich dieser Tage zur Jahreshauptversammlung in Frankfurt am Main. Wahrend der Versammlung stand der gemeinsame Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Zudem kürte das Unternehmen die erfolgreichsten BackWerk-Partner des Jahres. Die gute Stimmung vor Ort basierte einerseits auf den nach wie vor guten Geschäftszahlen. So konnte das Unternehmen allein in den ersten fünf Monaten 2009 den Umsatz im Vergleich zu 2008 auf bestehender Fläche um vier Prozent steigern, sagte Geschäftsführer Dr. Dirk Schneider. Im gleichen Zeitraum registrierte der Einzelhandel insgesamt einen Umsatzrückgang. Zudem macht das Unternehmen die Erfahrung, dass BackWerk auch in schwierigen Zeiten am Markt besteht und seinen Expansionskurs fortsetzen kann. Immer mehr Franchise-Partner eröffnen bereits ihr zweites oder drittes BackWerk, hieß es in Frankfurt. Für den Erfolg eines Franchise-Systems ist es jedoch ebenso wichtig, das Wissen und die Erfahrungen des Einzelnen für Alle nutzbar zu machen. So wurden während der Tagung die besten 40 Betriebe für die vorbildliche Umsetzung der Systemstandards ausgezeichnet. Darüber hinaus kürte das Unternehmen die «erfolgreichste Verkaufsstelle», die «bestgeführte Verkaufsstelle» und den «wichtigsten Systembeitrag». Schneider: «Mit der Auszeichnung unserer Partner setzen wir ein Zeichen für den gesamten Verbund. Denn nur durch enge Zusammenarbeit ist eine dynamische Entwicklung möglich». BackWerk strebt für 2009 einen Netto-Gesamtumsatz von 120 Millionen Euro an. Die Zahl der Filialen soll auf 260 wachsen.

Tiefkühlwirtschaft: Branche rechnet weiter mit Mengenplus

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Bildquelle: AMI 05/2009

Köln. (11.06. / dti) In der Tiefkühlwirtschaft in Deutschland ist von Krise nichts zu spüren. Im Gegenteil: Auf dem Jahreskongress 2009 – dieser Tage in Berlin – blickt die Branche mit anhaltend großem Optimismus in die Zukunft. Der Mehrverbrauch von TK-Kost werde sowohl im Lebensmittelhandel als auch im Außer-Haus-Markt steigen und entsprechend weiter seinen Marktanteil im Vergleich zu konkurrierenden Angebotsformen – wie etwa Kühlkost – ausbauen, schätzt das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti). TK-Kost zählt seit Jahren zu den Hoffnungsträgern in der Ernährungswirtschaft. Allein in den letzten zehn Jahren kletterte der Mehrverbrauch tiefgekühlter Lebensmittel (ohne Speiseeis) um 32,2 Prozent auf über 3,2 Millionen Tonnen. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2008 bei 39 Kilogramm und damit 9,4 Kilo höher als zehn Jahre zuvor. Der Umsatz erreichte mit elf Milliarden Euro ein Rekordniveau. 1998 kam die Branche auf einen Gesamtumsatz von 7,54 Milliarden Euro. Dies errechnete das dti anhand von Markterhebungen. Besonders Backwaren von Kuchen über Torten bis hin zu Brötchen legten mengenmäßig im Zehnjahreszeitraum kräftig zu. Über 606.300 Tonnen gingen 2008 an Privatverbraucher und Entscheidungsträger in der Außer-Haus-Verpflegung. Dies entspricht einem Mehrverbrauch von 80,1 Prozent im Vergleich zu 1998. Auch der TKI-Klassiker Pizza kam im gleichen Zeitraum auf ein überdurchschnittliches Mengenwachstum von 86,6 Prozent. Der Gesamtverbrauch lag 2008 bei über 260.600 Tonnen.

ZV: Umsatz im Bäckerhandwerk stieg 2008 um 4,4 Prozent

Berlin. (10.06. / ZV) Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) hat die teilweise vorläufigen Zahlen für den Umsatz und die Beschäftigten der selbstständigen Unternehmen im Bäckerhandwerk für das erste bis vierte Quartal 2008 veröffentlicht. Damit liegen nun die Daten für das gesamte Jahr 2008 vor, berichtet der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). Demnach lag der Umsatz der handwerklichen Betriebe in 2008 bei 12,88 Milliarden Euro. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 540 Millionen Euro oder 4,4 Prozent. Damit verzeichnet der ZV für 2008 den höchste Marktumsatz seit fünf Jahren. Erstmals seit 2002 wurden in allen vier Quartalen des Jahres jeweils mehr als drei Milliarden Euro im Bäckerhandwerk umgesetzt. Besonders stark nahmen die Umsätze im zweiten Quartal (plus 6,7 Prozent) und dritten Quartal (plus 4,7 Prozent) gegenüber den entsprechenden Quartalen 2007 zu. Dies dürfte auf die in Mitte 2008 durchgeführten Preiserhöhungen aufgrund stark gestiegener Produktionskosten zurückzuführen sein, vermutet der ZV. Aufgrund des anhaltenden Konzentrationsprozesses im Bäckerhandwerk stieg 2008 die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden je Betrieb auf 18,8 (2007: 18,0). Der durchschnittliche Jahresumsatz nahm im gleichen Zeitraum von 782.000 Euro auf 840.000 Euro je Betrieb zu. Auch die Zahl der Beschäftigten im Bäckerhandwerk entwickelte sich weiterhin positiv. Im Jahresdurchschnitt waren 287.800 Personen im Bäckerhandwerk beschäftigt. Dies entspricht gegenüber 2007 einer Zunahme von 0,2 Prozent. Die Zahlenreihen, die der Zentralverband für seine Deutung der Dinge verwendet hat, gibt es zum Herunterladen unter
Info: https://www.webbaecker.de/r_markt/2009/2409-ZV-DESTATIS.PDF

P.S.: In einer ZDH-Meldung vom gleichen Tag zu einem sehr ähnlichen Thema heißt es: «… Allerdings sind die Zahlen des Bundesamts aufgrund eines statistischen Sondereffekts für 2008 überhöht – weil das Vorjahresquartal 2007 durch die mit der Mehrwertsteuererhöhung verbundenen Vorwegeffekte nicht vergleichbar war» – siehe auch «Beschäftigte und Umsatz im Handwerk – Fachserie 4 Reihe 7.1.1 – Q1-Q4/2008» (Quelle: Destatis / Kosten: 0,00 EUR).

Krispy Kreme: Gewinn sinkt 53 Prozent in Q1/2010

Winston-Salem / NC. (06/06. / kkd) Krispy Kreme Doughnuts Inc., US-amerikanische Tochter der koreanischen Lotte Gruppe, hat die Ergebnisse für das erste Quartal 2010 bekannt gegeben, das bei den Doughnut-Bäckern am 03. Mai endete. Einstmals von der US-amerikanischen Restaurant-Industrie als Ikone gefeiert und nach eigenen Angaben nach wie vor Trendsetter (seit 1937 …), geriet das Unternehmen in den vergangenen Jahren schon mal ins Schlingern. Diesmal legte der auch in unseren Regionen viel beachtete Donut-Bäcker einen Gewinneinbruch von 53 Prozent hin. In Zahlen: Das operative Ergebnis für das erste Quartal 2010 beträgt 5,8 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 5,6 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2009. Der Nettogewinn im ersten Quartal beträgt 1,9 Millionen US-Dollar verglichen mit 4,0 Millionen US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahrs. Die so genannten Same-Store-Sales in den firmeneigenen Filialen stiegen im Vergleich zum Q1/2009 um 2,1 Prozent, während Krispy Kreme hier im Q4/2009 noch einen Verlust von 0,9 Prozent hatte hinnehmen müssen. Insgesamt also mal wieder alles sehr durchwachsen.


TERMINE + EVENTS


«Handwerk packt an»: Unterstützung für Bewerber und Betriebe

Berlin. (11.06. / zdh) «Handwerk packt an!» – unter diesem Motto wirbt das Handwerk um Schulabgänger am Bundesaktionstag Ausbildung am 17. Juni zur Besetzung freier Lehrstellen. «Handwerk ist in der Krise ein wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor. Wir müssen mehr herausstellen, dass unsere Berufe Zukunft haben», fordert Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Handwerksorganisationen fordern Jugendliche und Ausbildungsbetriebe gleichermaßen auf, die angebotene Information, Beratung und Unterstützung vor und während der Ausbildung intensiver zu nutzen.

50 Jahre «Brot für die Welt»: Bäcker backen wieder

Hamburg. (11.06. / epd) Die 25. Aktion «Bäcker backen für Brot für die Welt» beginnt am 15. Juni in Hamburg. Bischöfin Maria Jepsen und Obermeister Jan-Henning Körner wollen mit der Übergabe der ersten frisch gebackenen Brote die Spendenaktion 2009 der Bäcker eröffnen, teilt die Diakonie mit. Einige Brote würden am Vormittag «live» von Hamburger Bäckern in einem Holzbackofen gebacken. Helfen werden mehr als siebzig Kinder aus evangelischen Kindergärten. Vor Ort ist auch das «Brotmobil», der Info- und Aktionsbus von «Brot für die Welt». An der Aktion «Bäcker backen für Brot für die Welt» wollen sich bis Anfang Oktober 92 Bäckereien in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beteiligen. In Hamburg backen 14 Bäckereien mit 67 Filialen täglich frisch das diesjährige «Brot für die Welt-Brot»: ein Weizensprossen-Brot mit Spendenbanderole. Von dem Verkaufserlös gehen je 20 Cent direkt an die Hilfsaktion. «Brot für die Welt» feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Die Hilfsaktion der evangelischen Landes- und Freikirchen hat seit 1959 rund 1,8 Milliarden Euro an Spenden gesammelt. Rund 20.000 Entwicklungs- und Selbsthilfeprojekte wurden und werden seither weltweit unterstützt.

ttz Bremerhaven: 20 Jahre Lotsen für die Lebensmittelwirtschaft

Bremerhaven. (10.06. / ttz) Aus polaren Gewässern in heimische Backöfen ist es ein weiter Weg. Eine ausgefeilte Verfahrenstechnik hat ihn im Zuge eines effizienten Energiemanagement geebnet, heißt es aus dem ttz. Da Mikroorganismen bereits bei geringen Temperaturen Aktivitäten anregen, kann die Umgebungstemperatur geringer ausfallen – auch in einem Backofen. Werden sie dem Teig zugefügt, lässt sich das gleiche Backergebnis bei geringerem Energieeinsatz erzielen. Das Symposium «Fortschritte in der Lebensmitteltechnologie» am 23. und 24. Juni in Bremerhaven präsentiert Verfahrensneuheiten, die ihre Feuertaufe bereits bestanden haben (siehe auch WebBaecker 20/2009). Sich an schmackhaften Lebensmitteln mit gutem Gewissen satt zu essen – dieser Wunsch könnte dank moderner Verfahrenstechnik bald seine Widersprüchlichkeit verlieren. Forscher arbeiten im EU-Projekt «FreshBake» daran, durch eine spezielle Zusammensetzung von Brot seinen glykämischen Index zu senken. Dadurch würde schneller ein anhaltendes Sättigungsgefühl erreicht. Der Glucosegehalt im Blut bliebe länger konstant, der Hunger-Implus ließe länger auf sich warten. Wie man das macht, davon erfahren Interessenten mehr während des Symposiums.
Info: https://www.webbaecker.de/r_termine/2009/2409-TTZ-SYMPOSIUM.HTM

Homburg: präsentiert 1. Saarländischen Brotmarkt

Homburg / Saar. (10.06. / hstd) Zum ersten Mal präsentieren die vier saarländischen Bäckerinnungen in diesem Jahr einen gemeinsamen Brotmarkt. Veranstaltet wird dieser 1. Saarländische Brotmarkt am 04. Juli auf dem Historischen Marktplatz in Homburg. Dort präsentieren die beteiligten Bäckermeister ihre Spezialitäten, berichtet die Stadt Homburg. Die Schirmherrschaft haben der Oberbürgermeister der Stadt Homburg und der Landrat des Saarpfalz-Kreises übernommen. Letzterer stamme übrigens selbst aus einer Bäckerfamilie. Die Organisation dieses Markts liegt beim Geschäftsführer des saarländischen Landesinnungsverbands, Gerd Wohlschlegel, der mit seinen Kollegen auch die Idee für den Brotmarkt entwickelt hat. Unterstützt werden die Bäcker vom Stadtmarketing Homburg.

Unterwegs in Thailand: Lächeln für die iba 2009

Image Bangkok / TH. (06.06. / ZV) Im Rahmen einer iba-Präsentationsreise trafen Peter Becker (rechts im Bild), Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) und ZV-Hauptgeschäftsführer Dr. Eberhard Groebel (links) den Chef der Thai and International Food Academy, Dr. Yingsak Jonglertjesdawong und vereinbarten eine Verstärkung der bereits bestehenden Zusammenarbeit – bis hin zum Austausch von Schülern und Lehrern beider Institute. Jonglertjesdawong ist ein weit über Thailand in Asien bekannter Experte in Ernährungsfragen. In seinen wöchentlich vier Fernsehshows stellt er regelmäßig Brot und Backwaren aus Deutschland vor. Yingsak Jonglertjesdawong wird an der Spitze einer hochrangigen Delegation aus Thailand von 03. bis 09. Oktober die iba 2009 in Düsseldorf besuchen.

Info: siehe auch «iba 2009: Germany rolls up its sleeves», bakenet:eu vom 22. Mai.


MANAGEMENT + BETRIEB


Jetzt kostenlos anfordern: Auswertung der Preisanalyse 2009

Hannover. (12.06. / gg) Die Bäckerbranche hat durch die Entspannungen im Bereich der Rohwarenpreise teilweise die Rückgänge im Ergebnis des letzten Jahres wieder aufholen können. Dennoch haben kleinere Betriebe mit weiteren Umsatzrückgängen zu kämpfen. Größere Betriebe haben durch neue Standorte oder durch den Kauf anderer Bäckereien deutliche Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. Durch diese Veränderung der Absatzstrukturen bildet die richtige Preisfindung eine wesentliche Voraussetzung, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Jeder Unternehmer sollte mindestens einmal im Jahr die Kalkulation seiner Verkaufspreise prüfen, denn die Ermittlung der Verkaufspreise ist ein unverzichtbarer Baustein der zukunftsorientierten Unternehmensführung. Jedoch darf in diesem Zusammenhang die Orientierung an den Preisen des Wettbewerbs nicht unberücksichtigt bleiben. Die Gehrke Consulting Unternehmensberatungsgesellschaft mbH führt aus diesem Grund seit vielen Jahren umfangreiche Umfrageaktionen über die aktuellen Verkaufspreise durch, um einen Anhaltspunkt und ein Hilfsmittel für die Preisfindung zu liefern.
Info: Bei Interesse an der Auswertung wenden Sie sich bitte an die Gehrke Consulting Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Thurnithistr. 2 in 30519 Hannover; Telefon 0511/9848-3, Telefax 0511/9848-445, E-Mail Sabine.Buchholz um gehrke-gruppe.de und fordern kostenlos den «Preisvergleich 2009» an. Wollen Sie regelmäßig über aktuelle Veränderungen in der Bäckerbranche sowie über Tipps zur Unternehmensführung im Mittelstand informiert werden, senden Sie bitte eine E-Mail an Info um Gehrke-Gruppe.de – Sie erhalten dann gratis den aktuellen Gehrke-Newsletter.

BGN: Kein Widerspruch wegen Gefahrtarif 2008 nötig

Mannheim. (11.06. / bgn) Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) lässt zurzeit die Aufstellung des BGN-Gefahrtarifs 2008, und hierbei besonders die Aufhebung der Vertriebsgefahrklassen gerichtlich durch Musterklagen prüfen. Die gerichtlichen Entscheidungen werden dann für alle Unternehmen gelten, sagt die BGN. Einzelne Betriebe müssen daher selbst keinen Widerspruch gegen den Beitragsbescheid erheben, wenn sie sich gegen die Aufhebung der Vertriebsgefahrklassen wenden wollen. Über den Ausgang der Verfahren informiert die Berufsgenossenschaft zu gegebener Zeit.

Rewe Gruppe: 2008 brachte Umsatzrekord und Ergebniszuwachs

Köln. (10.06. / rg) Die Rewe Gruppe hat im Geschäftsjahr 2008 ihre Position als führendes Handels- und Touristikunternehmen in Europa weiter gestärkt. Im Lebensmittelhandel baute die Kölner Unternehmensgruppe ihre Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsstärke durch organisches Wachstum sowie durch gezielte Akquisitionen im In- und Ausland konsequent aus. Auch im Geschäftsfeld Touristik untermauerte die Gruppe durch deutliche Umsatzzuwächse ihre führende Stellung, heißt es in einer Mitteilung aus Köln. Der Gesamtaußenumsatz stieg 2008 von 45,1 Milliarden Euro um 10,5 Prozent auf 49,8 Milliarden Euro. Die Zahl der Märkte in Deutschland und 15 weiteren europäischen Ländern wuchs um 15,7 Prozent auf 14.714 Filialen. Einen Anstieg um 9,6 Prozent auf 319.292 gab es bei der Zahl der Mitarbeitenden. Auf dem deutschen Markt legte die Rewe Gruppe beim Umsatz um 7,4 Prozent auf 33,9 Milliarden Euro zu. Hier zählte das Unternehmen 211.296 Beschäftigte (plus 7,3 Prozent) in 10.305 Märkten (plus 8,6 Prozent). Die Auslandsaktivitäten erbrachten 2008 einen um 17,9 Prozent höheren Umsatz von 15,9 Milliarden Euro. Dort arbeiteten für die Rewe Gruppe 107.996 Beschäftigte (plus 14,4 Prozent) in 4.409 Märkten (plus 36,6 Prozent).

Dehoga: sieht dramatische Einbußen im Gastgewerbe

Berlin. (09.06. / db) Im Gastgewerbe bleiben angesichts der Wirtschaftskrise viele Betten und Tische leer. 54,5 Prozent der Hoteliers setzten im zurückliegenden Winterhalbjahr weniger um als im Vorjahreszeitraum, heißt es im aktuellen Branchenbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga Bundesverband). Auch die Gastronomie leidet unter rückläufigen Gästezahlen und sinkenden Pro-Kopf-Umsätzen. Hier berichten 58,6 Prozent der Gastwirte von Umsatzeinbußen. «Als sehr konjunktursensible Branche trifft uns die Krise besonders hart. 100.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel», sagt Dehoga-Präsident Ernst Fischer. Wichtiger denn je sei daher die Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe von 19 auf sieben Prozent. Die stärksten Umsatzrückgänge verzeichneten die Betriebe, die maßgeblich von Geschäftsreisen und Firmenveranstaltungen abhängig sind. «Hoffnungsträger unserer Branche ist der Ferien- und Ausflugstourismus», sagt Fischer. Die Ergebnisse der Dehoga-Konjunkturumfrage unter 4.000 Hoteliers und Gastronomen bestätigen die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Umsatzzahlen für das erste Quartal 2009. Danach setzte das Gastgewerbe von Januar bis März 2009 nominal 4,7 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Real schlug ein Minus von 6,9 Prozent zu Buche. Das seien die schlechtesten Quartalszahlen seit 2003, heißt es aus Berlin.
Info:

ZDH: Demografische Entwicklung erreicht Lehrstellenmarkt

Berlin. (08.06. / zdh) Die Handwerkskammern registrierten bis Ende Mai 35.385 neue Ausbildungsverträge (minus 9,8 Prozent gegenüber 2008). In Westdeutschland liegt der Rückgang aktuell bei 9,3 Prozent, in Ostdeutschland bei 13,5 Prozent. Diese Zahlen deuten auf einen allgemeinen Rückgang der Lehrstellen hin. Eine zuverlässige Prognose über das Jahresendergebnis ist aber noch verfrüht. Zumal viele Betriebe angesichts der Wirtschaftslage noch abwarten, ob sie Lehrstellen anbieten wollen. Umso wichtiger seien jetzt gemeinsame Anstrengungen, in den kommenden Wochen Lehrstellen anzuwerben, aber auch Jugendliche von einer berufspraktischen Ausbildung zu überzeugen, schreibt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin. Denn, und hier wird es für Bäcker interessant, neben der Wirtschaftskrise hinterlässt die Demografie zunehmend Spuren bei der Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt. Der deutliche Rückgang der Vertragszahlen in den neuen Bundesländern ist besonders auf drastisch rückläufige Schulabgängerzahlen zurückzuführen, viele Handwerksbetriebe dort finden keine Bewerber mehr. Von einem Lehrstellenmangel ist bis Ende 2009 nicht auszugehen. ZDH-Präsident Otto Kentzler: «Ohne qualifizierte Fachkräfte keine Top-Leistungen. Angesichts weiter zurückgehender Schulabgängerzahlen gilt: Nur wer jetzt weiter ausbildet, sichert die Leistungsfähigkeit seines Betriebs über die gegenwärtige Krise hinaus». An die Schulabgänger gerichtet sagt Kentzler: «Das Handwerk ist ein Stabilitätsanker. Ausbildung im Handwerk hat Zukunft. Sie bietet im Betrieb besondere Vorteile: Ausbildung im Team mit Gesellen und Meistern, auftragsorientiertes Arbeiten oft im direkten Kundenkontakt lehrt sie früh eigenverantwortliches Handeln».


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


AMI: über den Markt für Getreide und Ölsaaten

Bonn. (09.06. / ami) Die US-Weizenkurse geben nach Erreichen eines Acht-Monats-Hochs zuletzt wieder kräftig nach. Die Erzeugerpreise für Getreide hierzulande weisen noch eine feste Tendenz auf. Die Futtergetreidenachfrage lebt auf, die Mischfutterhersteller bemühen sich um Anschlussversorgung. Der Anbau von Sommergerste und Hafer geht zur Ernte 2009 um 18 Prozent respektive neun Prozent zurück – heißt es in der «Marktinfo Getreide / Ölsaaten» (PDF), Bericht Nr. 01 der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) aus Bonn.


PERSONEN + EHRUNGEN


Der Zwieback-Fabrikant: seit 40 Jahren aktiv im Unternehmen

Baden-Baden. (12.06. / swr) In seinen Programmhinweisen für die kommenden Wochen erwähnt der Südwestrundfunk (SWR) eine Reportage über die Hagener Bäcker-Dynastie Brandt am 23. Juli. Titel: «Der Zwieback-Fabrikant Brandt – Das Märchen vom Bäcker und seinem Sohn». Nicht jeder kann den SWR empfangen, auch nicht über Kabel. Damit Sie als Gebührenzahler wenigstens etwas von diesem Beitrag haben, hat die SWR-Redaktion das Wesentliche in Schriftform zusammengefasst. Die vorliegende Inhaltsangabe lässt trotz ihrer Kürze eine vielschichtigere Perspektive erkennen als die Brandt-eigene Darstellung. Die erschien anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des heutigen Inhabers und Geschäftsführers Carl-Jürgen Brandt auf der Unternehmens-Homepage und ist ebenfalls sehr lesenswert – sofern Sie sich für Handwerks- und Industriegeschichte der backenden Branchen interessieren.

Aryzta AG: meldet Veränderungen im Verwaltungsrat

Zürich / CH. (12.06. / div) Ende Juli werden Paul Wilkinson und Beatrice Dardis aus dem Verwaltungsrat der schweizerischen Aryzta AG ausscheiden. Die beiden haben ihre Wurzeln in der irischen IAWS PLC, die Mitte 2008 gemeinsam mit der Hiestand Holding zur Aryzta AG fusionierte. Die frei werdenden Sitze im Aufsichtsgremium werden nicht neu besetzt. Im Gegenteil: Das Gremium zählt derzeit noch elf Mitglieder und soll weiter verkleinert werden.

Wettbewerb mit Etappensieg für Paradiesvogel-Küken

Image Bielefeld. (11.06. / vfs) Offengestanden hat der WebBaecker das mit den «Etappen» in diesem Wettbewerb nicht so ganz verstanden – was uns aber nicht davon abhalten soll, Ihnen die «St. Allery Azubi Grand Prix Sieger der 2. Etappe» vorzustellen. Die Jury hatte darin Kreativität, Umsetzbarkeit sowie Optik, Geschmack und Präsentation bewertet. Thema war «Phantasia – Inspirationen aus der Welt der Märchen, Filme und Spiele». Den ersten Platz errang Christina Besemer, Azubi bei der Bäckerei-Konditorei Hafendörfer in Stuttgart. Ihr Paradiesvogel (-Küken) ist ein süßes Brötchen aus Hefefeinteig mit gehobelten Mandeln als Topping, einer Vanillekrem-Füllung und frischen Erdbeeren. Neben Geschmack und toller Optik gibt es sehr praktische Argumente für den Sieg, heißt es aus Bielefeld: Der Paradiesvogel ist im Nu hergestellt. Ein Vorteil, der klar die Marge steigert. Den zweiten Platz sicherte sich Elisabeth Parziger von der Bäckerei Wagner aus Vachendorf mit «Findet Nemo» – eine sehr schöne Kreation, die aber auch sehr zeitaufwändig ist. Der dritte Platz ging an Janina Karg, Auszubildende bei der Schwarzwaldbrot GmbH in Neuenburg. Ihr von Harry Potter inspirierter «Zauberhut» spricht optisch überwiegend Kinder an. Gegen diese Zielgruppe spricht andererseits der Alkohol in Janinas Rezeptur – daher Platz drei. Während der finalen Etappe zur iba in Düsseldorf wird ein Gesamtsieger gekürt, der sich dann auf den Hauptpreis in Höhe von 1.000 Euro als Zuschuss zur Bäcker- und Konditorenkarriere freuen darf.

Korrektur: «In unserer Mitteilung zu den Etappensiegern des St. Allery Azubi Grand Prix wurden die Gewinner von Platz zwei und drei leider vertauscht», schreibt der Aussender der Meldung, nachdem sie der WebBaecker veröffentlicht hat. Korrekt sei: «Platz zwei ging an den ‘Zauberhut’ von Janina Karg, Auszubildende bei der Schwarzwaldbrot GmbH in Neuenburg. Platz drei belegt Elisabeth Parziger von der Bäckerei Wagner aus Vachendorf mit ‘Findet Nemo’». Ganz allgemein: Bitte lesen Sie Ihre Mitteilungen noch einmal ganz genau durch, bevor Sie sie als geprüft entlassen und aussenden …

BDSI: bestätigt Vorsitzenden im Amt

Bonn. (11.06. / bdsi) Im Rahmen der Mitgliederhauptversammlung des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) in Weimar fanden turnusmäßig die Vorstandswahlen zum Präsidium und den Vorständen in den Fachsparten statt. Dr. Dietmar Kendziur von der Ferrero Deutschland GmbH wurde für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des BDSI gewählt. Kendziur ist seit 1998 Vorsitzender des Verbands, der den drittgrößten Zweig der Ernährungsindustrie vertritt. Als stellvertretende Vorsitzende für zwei Jahre wiedergewählt wurden Tobias Bachmüller von der Katjes Fassin GmbH + Co. KG und Ansgar Bornemann von der Nestlé Schöller GmbH + Co. KG. Neu als Stellvertretende Vorsitzende für zwei Jahre gewählt sind Sönke Renk von der Bahlsen GmbH + Co. KG sowie Christopher Ferkinghoff von der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH + Co. KG.

Süßwarenindustrie: zeichnet besten Nachwuchs aus

Bonn. (11.06. / bdsi) Anlässlich der Mitgliederhauptversammlung des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) in Weimar zeichnete der Verband die besten Auszubildenden und Studenten in der Süßwarenbranche aus. Den Fach- und Praxisunterricht erhielten die Auszubildenden an der Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft (ZDS) in Solingen. Die drei besten Auszubildenden im Beruf «Fachkraft für Süßwarentechnik» des Abschlussjahrganges 2008 der ZDS sind: Kathrin Ranzenberger bei der Alfred Ritter GmbH in Waldenbuch, Christoph Hauser bei der Schulte GmbH in Rietberg und Frank Landwehr bei der Mars GmbH in Viersen. An der Hochschule Ostwestfalen Lippe (HS) in Lemgo können Studierende den Studiengang «Lebensmitteltechnologie mit Schwerpunkt Back- und Süßwarentechnologie» belegen. Die beste Diplomandin für den Jahrgang 2007/2008 in diesem Studiengang ist Anika Oppermann aus Hildesheim.

Biolandpartie: 20 Jahre Bäckerei Kornkraft

Schinkel. (08.06. / blev) Die Bäckerei Kornkraft im Kreis Rendsburg-Eckernförde feiert ihr 20-jähriges Bestehen und damit gleichzeitig «20 Jahre Bioland-Bäckerei». Dafür laden Gundel Halver und Dieter Schlieger-Halver am Sonntag, dem 14. Juni zum «Marktplatz Schinkel». Das Unternehmen entwickelte sich aus der «Gemeinschaft Schinkel» heraus und aus der Idee, eigenes Getreide aus der Region zu verarbeiten, um bessere Erlöse für die Bauern zu erzielen. Das ehemals schmale Backwaren-Sortiment kennt heute 16 Brotsorten und viele Brötchenvarianten. Dinkelbrote und Produkte aus Auszugmehl gehören längst dazu. Heute arbeiten 13 Leute in der Bäckerei. Es gibt zwei Verkaufsläden: einen in Schinkel und einen in Eckernförde. Brotliebhaber finden die Produkte aus Schinkel zudem auf sieben Wochenmärkten zwischen Nortorf und Eckernförde. Die stetig steigende Nachfrage hat aus dem ehemaligen «Ökopax» ein solides mittelständisches Unternehmen mit Grundsätzen gemacht. So verwendet Kornkraft bis heute keine kombinierten Backmittel und ist darin für seine Kunden sehr verlässlich. «Unsere Brote und Brötchen mögen ein wenig kompakter aussehen als andere Biobrote», sagt Dieter Schlieger-Halver. «Dafür wissen wir und unsere Kunden genau, was darin enthalten ist». Gemeinsam mit Freunden, Lieferanten, Kunden und allen, die sich für den ökologischen Landbau und gutes Brot interessieren, wird das Mitte Juni gefeiert.


BOOKMARKS + BOOKS


BGN: bietet Jahrbuch Prävention 2009

Image Mannheim. (11.06. / bgn) Prävention ist für die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten nach wie vor ein Kerngebiet der Arbeit. Das Jahrbuch 2009 soll Versicherten einen Überblick über die Präventionsarbeit der BGN, ihre neuen Ideen und Hilfen für die Unternehmen geben (Format PDF, 108 Seiten, 2850 KB).

Neu erschienen: Destatis Jahresbericht 2008

Image Wiesbaden. (10.06. / destatis) Mit dem Jahresbericht 2008 legt das Statistische Bundesamt wieder eine Leistungsbilanz über das abgelaufene Jahr vor. Ein Querschnitt von Beiträgen aus nahezu allen Tätigkeitsfeldern des Hauses dokumentiert neue Wege bei der Informationsverbreitung, Innovationen und Reformen in den Fachstatistiken, Fortschritte bei der Verwaltungsmodernisierung und die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Statistikämtern.

Erbauliche Lektüre: über handfeste Berufswege

Düsseldorf. (08.06. / ho) «handwest» hatten wir Ihnen an dieser Stelle bereits öfters vorgestellt. Auch in der Ausgabe 03/2009 bietet das Jugendmagazin des Handwerks aus der Feder des Westdeutschen Handwerkskammertags wieder Ausführliches für junge Leute, die sich für Lebensmittel verarbeitende Berufe zwar interessieren, aber noch nicht wissen, ob sie damit die «richtige» Basis für ihren späteren Berufsweg legen. Daher legt der WebBaecker ihnen zwei Auszüge aus dem jüngsten «handwest» ans Herz:

  • Auszug 1: Abenteuer Bildung (Format PDF, 349 KB)
    Wer eine Lehre beginnt, wird die nächsten 50 Jahre nichts anderes mehr machen als Torten backen oder Steine klopfen. Denkste. Wie eine Ausbildung im Handwerk gepaart mit Wissensdurst ungewöhnliche Lebensläufe produziert …
  • Auszug 2: Die Blömkers (Format PDF, 752 KB)
    In zwei Jahren feiert eine Bäckerei im beschaulichen Lengerich ihr 100-jähriges Bestehen. Zu Besuch bei einem handwerklichen Familienbetrieb, der mit Brötchen und Donauwellen die Geschmacksnerven der Region trifft …

Global Industry: Real Good Food slips to Loss in 2008

Hamburg. (bm) Real Good Food Company, the British sugars, ingredients and bakery company, announces Preliminary Results for 2008. «Margins were continually under pressure from raw materials, fuel inflation and a very competitive market place», says Chairman Pieter Totte. Other topics of the week:

Title Region Date
Latvia: Fazer maiznicas losses reached 758’018 LVL in 2008 (LV) Thu 06-11
Saputo: released financial results for fiscal 2009 (CA) Thu 06-11
Aryzta AG: announces change in directorate (CH) Thu 06-11
Real Good Food: slips to Loss in 2008 (UK) Wed 06-10
Kwality Group: plans major investment in «Bread + More» (IN) Wed 06-10
Real Good Food: Chief Financial Officer has resigned (UK) Wed 06-10
Danisco: invests in new R+D Center in France (DK) Tue 06-09
General Mills: Sees Fiscal 2009 EPS above Previous Guidance (US) Tue 06-09
«Independent»: Aryzta facing into bitter lawsuit (IE) Mon 06-08
H+H Bagels: Chain Closed Over Tax Troubles (US) Mon 06-08
Krispy Kreme: Profit drops 53 percent in Q1/2010 (US) Sat 06-06
Diehl: acquires business unit from ACH Food Companies (US) Sat 06-06
Barry Callebaut: acquires vending mix company Eurogran (CH) Fri 06-05
Bruegger´s: reports a better than expected Q1/2009 (US) Fri 06-05


REZEPTE + IDEEN


Bayern-Stangerl: klein und kräftig zwischendurch

Image Bonn. (12.06. / GMF) Ein kleiner kräftiger Snack zwischendurch ist das «Bayern-Stangerl» aus der Ideenbäckerei der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF). Vor Jahren als «Brotzeit für die Halbzeit» kreiert, erfreut es sich anhaltender Beliebtheit. Das Rezept aus Bonn bezieht sich auf vier Portionen.

Zutaten: für 4 Portionen benötigen Sie 4 Laugenstangen; 350 g gewürztes Schweinemett; 150 g Krautsalat (mit Essig-Öl-Dressing, Fertigprodukt); 1 Ei; 1/2 TL Kümmel; 60 g Emmentaler am Stück; 1 rote Zwiebel, glatte Petersilie.

Zubereitung: Den Krautsalat zum Abtropfen in ein Sieb geben und ausdrücken. Laugenstangen waagerecht aufschneiden und die Krume herauslösen. Den Krautsalat mit Krepp etwas trockentupfen, dann hacken. Krume zerbröseln und mit Krautsalat, Kümmel und Ei unter das Mett kneten. Die Fleischmasse in die Laugenstangen füllen. Mit grob geraffeltem Emmentaler bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Celsius zehn Minuten backen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und auf den Laugenstangen verteilen. Mit Petersilie garniert lauwarm servieren.

Nährwert: je Portion 460 kcal/1920 kJ.