Mittwoch, 2. Dezember 2020

WB-22-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 22. KW 2014 (24.05. bis 30.05.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb2214.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN
01. Verbandstag 2014: Bayerns Bäcker sind zufrieden
02. LLI: steigert Ergebnis deutlich auf 51,7 Millionen Euro
03. Ebeling’s Backstube: in finanzieller Schieflage
04. Jowa AG: mit FGE-Segment flott unterwegs
05. Niederösterreich: Bäckerei Schmidl in Schieflage

TERMINE + EVENTS:
06. VDB West: lädt zum 4. Unternehmertag

MANAGEMENT + BETRIEB:
07. Jetzt kostenlos anfordern: Auswertung der Preisanalyse 2014
08. Lebensmittelproduzent: vollzieht Namenswechsel
09. Gut beraten: Die SHB ist offizieller Bildungsdienstleister
10. Alnatura: eröffnet weltweit größtes Hochregallager aus Holz
11. Tipps zur Steuerung der Qualität von Roggensauerteigen im Sommer
12. AGF: übernimmt Geschäftsführung der VDB Deutschland
13. Marvin Edition 2014: bietet viele interessante Features
14. ZUGFeRD: Standard für elektronische Rechnungen
15. Rundfunkbeitrag: Letzte Chancen verpufft
16. Halloren: meldet solides Ergebnis fürs 1. Quartal

MARKETING + VERKAUF:
17. Deutscher Teemarkt wächst mit Vielfalt und Qualität
18. Markeneis: Kühles Frühjahr 2013 hinterließ Spuren

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
19. TTIP: «Wir müssen mit Vorurteilen aufräumen»
20. PwC-Umfrage: Verbraucher erwarten maximale Transparenz

PERSONEN + EHRUNGEN:
21. Goodmills Group: meldet neuen CFO
22. VK Mühlen AG: Aufsichtsratsvorsitzender legt Amt nieder

BOOKMARKS + BOOKS:
23. Global Industry: Barilla announces FY 2013 results

REZEPTE + IDEEN:
24. «Schwaben-Ciabatta»: sorgt für Aufmerksamkeit


MARKT + UNTERNEHMEN


Verbandstag 2014: Bayerns Bäcker sind zufrieden

München. (30.05. / liv) Das Bäckerhandwerk Bayerns schaut zufrieden auf das Wirtschaftsjahr 2013 zurück. Die fast 2.800 handwerklichen Bäckereien mit knapp 48.000 Beschäftigten konnten ein leichtes Umsatzplus erwirtschaften. Mit 2,469 Milliarden Euro gelang es der Branche, trotz der bekannten Kostensteigerungen den Umsatzeinbruch von 2012 nahezu ausgleichen. Verlief die Erholung im ersten Halbjahr noch verhalten, konnten die Betriebe im 3. Quartal mit 3,6 Prozent und 4,0 Prozent im 4. Quartal deutliche Verbesserungen erzielen. Aufgrund des weiter fortschreitenden Konzentrationsprozesses stieg damit der rechnerische Durchschnittsumsatz je Betrieb auf 883.363 Euro. Während des Delegiertentags 2014 in Furth im Wald betonte Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann, dass dieser Strukturwandel nicht zu Einschränkungen bei der Versorgung mit frischen Backwaren vor Ort führt. Etwa drei Viertel der handwerklichen Bäckereien betreibt neben dem Hauptgeschäft Filialen oder beliefert Wiederverkäufer. Die Zahl der Verkaufsstellen liegt auf Basis der Hochrechnungen weiterhin bei rund 7.600 Standorten. Sorgen bereitet den Bäckern die demografische Entwicklung. Analog zum Geburtenrückgang der letzten Jahre mussten sie auch 2013 einen Rückgang der Lehrlingszahlen hinnehmen. Zum 31. Dezember 2013 waren bei den bayerischen Handwerkskammern 1.765 Bäckerlehrlinge und 2.582 Fachverkaufslehrlinge in den Lehrlingsrollen eingetragen, während im Vorjahr noch 2.079 respektive 2.999 junge Menschen ausgebildet wurden. Hoffmann wies darauf hin, dass das Bäckerhandwerk bei aller Tradition, die sowohl in Rezepturen als auch Herstellprozessen zum Ausdruck kommt, eine hochtechnisierte Branche ist. Zudem sind die Perspektiven in beiden Berufen – Bäcker/in und Fachverkäufer/in – sehr gut. Es gibt laut Hoffmann eine Vielzahl guter Ausbildungsbetriebe, die bereits jetzt dabei sind, ihre Lehrstellen für den Herbst zu besetzen – heißt es in der Zusammenfassung der Mitgliederversammlung 2014 des Landesinnungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk auf dem LIV-Server.

LLI: steigert Ergebnis deutlich auf 51,7 Millionen Euro

Wien / AT. (30.05. / lli) Die Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI) blickte bereits im Februar auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012/2013 zurück (Stichtag 30. September). Mit einem Umsatz von rund 1,13 Milliarden Euro (VJ: 1,07 Milliarden Euro) konnte die Milliarden-Umsatz-Marke bereits zum dritten Mal überschritten werden. Deutlich über dem Vorjahr lag das EGT mit 51,7 Millionen Euro – plus 10,1 Millionen Euro gegenüber 2011/2012. «Entscheidend für den Erfolg ist die breite internationale Aufstellung bei gleichzeitig klarer und konsequenter Straffung der Entscheidungs- und Führungsstrukturen», sagt LLI-Generaldirektor DI Josef Pröll gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Kurt Miesenböck und Mag. Christian Teufl. Die LLI erwirtschaftet heute 86 Prozent (VJ: 85,6 Prozent) des Umsatzes über ihre internationalen Tochtergesellschaften – rund eine Milliarde Euro. Im Wesentlichen entfällt der Auslandsumsatz auf die Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Die GoodMills Group (vormals LLI Euromills), in der die gesamten LLI-Mühlenaktivitäten gebündelt sind, zählt zu den Top vier der Mühlenbranche weltweit. Sie ist in Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien durch Tochtergesellschaften mit eigenen Standorten vertreten, wobei die Mehrzahl davon die Marktführerschaft innehat. Richtungsweisend im Geschäftsjahr 2012/2013 war die Übernahme von über 95 Prozent des Grundkapitals an der deutschen VK Mühlen AG verbunden mit dem Antrag auf Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre. Die angestrebten 100 Prozent Eigentum an den VK Mühlen sollen laut Generaldirektor Pröll im Mühlenbereich eine «Wachstumsstrategie aus einer Hand ermöglichen». Die vollständige Mitteilung zum Geschäftsjahr 2012/2013 gibt es auf dem LLI-Server unter «Presse».

Ebeling’s Backstube: in finanzieller Schieflage

Verden / Aller. (30.05. / ag) Im Insolvenz-Antragsverfahren über das Vermögen von Ralf Lindhorst, Inhaber der Bäckerei «Ebeling’s Backstube» in Langwedel, hat das Amtsgericht Verden am 23. Mai die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet (AZ 11.IN.35/14). Zum Insolvenzverwalter bestimmte das Amtsgericht den Rechtsanwalt Dr. Christian Willmer aus Verden an der Aller. Der Betrieb in der Backstube und den sechs Verkaufsstätten läuft zunächst weiter. Löhne und Gehälter der 31 Mitarbeitenden sind bis Ende Juno über das Insolvenzgeld gesichert. Gegründet 1931, führt Bäckermeister Ralf Lindhorst das Unternehmen in dritter Generation. Auslöser für die finanzielle Schieflage ist der bekannt hohe Wettbewerbsdruck bei gleichzeitig steigenden Kosten.

Jowa AG: mit FGE-Segment flott unterwegs

Volketswil / CH. (26.05. / jag) Die Jowa AG, ein Unternehmen des eidgenössischen Migros Genossenschafts-Bunds (MGB), konnte ihre Marktstellung 2013 im In- und Ausland noch weiter ausbauen. So erzielte sie einen Umsatz von 827,7 Millionen Schweizer Franken (CHF) – und damit ein Plus von 0,35 Prozent. Überdurchschnittlich gewachsen sind dabei die Umsätze im Segment Foodservice, Großhandel und Export. Dieser Bereich, kurz FGE genannt, erzielte in einem schwierigen Marktumfeld einen Umsatz von 109,1 Millionen CHF, was einem Wachstum von 6,5 Prozent entspricht. Dazu konnten die Großbäcker mit Socar (Tankstellen) und K-Kiosk (Valora Holding) in 2013 zwei strategisch wichtige Kunden hinzu gewinnen. Damit setze der Bereich FGE seinen Expansionskurs eindrucksvoll fort, heißt es aus Volketswil – das Wachstum von 2009 bis 2013 betrug rund 40 Prozent. Weitere interessante Zahlen und Fakten zur größten Bäckerei in der Schweiz gibt es auf der Jowa-Homepage.

Niederösterreich: Bäckerei Schmidl in Schieflage

Wien / AT. (26.05. / ksv) Die Bäckerei Schmidl GmbH und die Schmidl Backwaren Vertriebsgesellschaft m.b.H. aus Dürnstein haben ihre Insolvenz erklärt und beim Landesgericht Krems an der Donau Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren angemeldet. Seit 1780 ansässig in Niederösterreich, ist Schmidl seit 1905 bekannt für seine «Wachauer Laberl». Während die Bäckerei einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt hat, beantragte die Vertriebsgesellschaft ein Konkursverfahren. Die Verfahren sind offiziell noch nicht eröffnet, schreibt der Gläubigerschutzverband KSV1870. Nach Liquidation der Vertriebsgesellschaft sollen die derzeit noch sechs Dienstnehmer von der Bäckerei übernommen werden. Die Vertriebsgesellschaft mit 53 Gläubigern weist laut Schuldnerangaben Aktiva in Höhe von 99.000 Euro und Passiva von 312.000 Euro aus. Die Bäckerei mit 270 Gläubigern weist laut Schuldnerangaben Aktiva in Höhe von 1,5 Millionen Euro und Passiva von 2,98 Millionen Euro aus. Unter dem Strich sind das also 323 Gläubiger sowie 3,29 Millionen Euro Passiva, denen Aktiva in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro gegenüberstehen. Von ehemals 95 Mitarbeitenden in der Bäckerei sind 61 Dienstnehmer noch an Bord. Die erst seit Anfang Mai als Geschäftsführerin im Firmenbuch eingetragene Barbara Schmidl führt die finanzielle Schieflage auf kaufmännische Fehler des ehemaligen Geschäftsführers Manfred Schmidl zurück. Creditreform Österreich nennt eine zu intensive Expansionspolitik als weiteren Grund für die Insolvenz des Unternehmens, das sich nun wieder auf seine Kernkompetenzen besinnen will. Das Angebot für den Sanierungsplan an die Gläubiger: 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren ab Annahme.


TERMINE + EVENTS


VDB West: lädt zum 4. Unternehmertag

Velbert. (26.05. / vdb) Die Landesgruppe Rheinland und Westfalen-Lippe der Vereinigung der Backbranche Deutschland (VDB) lädt am 03. Juno ab 13.30 Uhr zum 4. Unternehmertag in die Räume der Bäko Berg + Mark eG in Velbert. Themen in diesem Jahr: Social Media Marketing, Lebensmittelrecht und Verkaufstraining. Ein sehr wichtiger Termin mit hoch aktuellen Themen für eine erfolgreiche Zukunft – legen Ihnen der Vorsitzende Gerald Fischer und Schriftführer Günther Bröckl ans Herz. Um umgehende Anmeldung unter vdb@guenther-broeckl.de wird gebeten – Telefon 0172/8558458, Telefax 0911/3084420060.


MANAGEMENT + BETRIEB


Jetzt kostenlos anfordern: Auswertung der Preisanalyse 2014

Isernhagen / Hannover. (30.05. / ge) Bäckereibetriebe stehen seit Jahren unter einem erheblichen Wettbewerbsdruck. Durch den Eintritt immer wieder anderer Wettbewerber – wie Discounter und Lebensmitteleinzelhändler – stehen sie unter dem Druck, regelmäßig ihre Preise anpassen zu müssen. Durch diese Veränderung der Absatzstrukturen bildet die richtige Preisfindung eine wesentliche Voraussetzung, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Jeder Unternehmer sollte mindestens einmal im Jahr die Kalkulation seiner Verkaufspreise überprüfen. Um eine Preiserhöhung, egal, ob über das gesamte Sortiment oder nur einzelne Produkte, auch dem Kunden gegenüber durchsetzen zu können, ist die Kommunikation des Verkaufspersonals an der Theke entscheidend. Daher sollte in einem Baustein der möglichst regelmäßigen Schulungen des Verkaufspersonals die Kundenkommunikation und hier gezielt die Kommunikation von Preiserhöhungen beinhalten. Die Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft führt aus diesem Grund seit vielen Jahren umfangreiche Umfrageaktionen über die aktuellen Verkaufspreise durch, um einen Anhaltspunkt respektive ein Hilfsmittel für die Preisfindung bieten zu können. Bei Interesse an der Auswertung können Sie sich gerne an Daniel Feldmann bei der Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft wenden.

Lebensmittelproduzent: vollzieht Namenswechsel

Herford. (30.05. / vd) Der belgische Nahrungsmittelhersteller Vandemoortele informiert über Veränderungen innerhalb seiner deutschen Tochtergesellschaften: Zum 01. Juni 2014 werden drei bisher eigenständige Bereiche unter dem Dach einer gemeinsamen Gesamtgesellschaft mit beschränkter Haftung zusammengefasst. Im Zuge dieser Zusammenführung wird die «Meylip Nahrungsmittel GmbH» ihren Namen in «Vandemoortele Deutschland GmbH» ändern. Außerdem werden die jeweiligen Vertriebsbereiche der «Hobum Öle und Fette GmbH» Hamburg und der «Vandemoortele Lipids Werke GmbH» Dresden juristisch ebenfalls auf die «Vandemoortele Deutschland GmbH» übertragen. Eingetragener Firmensitz der Gesellschaft ist Herford, Westfalen. Dort ist zugleich der administrative Hauptsitz aller deutschen und österreichischen Aktivitäten von Vandemoortele. Gerichtsstand der neuen Gesellschaft mit der Handelsregisternummer HRB 13638 ist Bad Oeynhausen.

Gut beraten: Die SHB ist offizieller Bildungsdienstleister

Image Königswinter. (30.05. / SHB) Die SHB Allgemeine Versicherung ist offizieller Bildungsdienstleister und Trusted Partner der Initiative «gut beraten» zur Weiterbildung von Versicherungsvermittlern in Deutschland. Damit übernimmt der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit wichtige Aufgaben zur Sicherstellung der Beratungsqualität im Vertrieb von Finanz- und Versicherungsprodukten. Als akkreditierter Bildungsdienstleister bietet die SHB ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm mit Seminaren, Schulungen und Veranstaltungen an. «Wir möchten unsere Außendienst- und Vertriebspartner unterstützen, ihr Fachwissen weiter auf dem Laufenden zu halten und damit eine qualitativ hochwertige Kundenberatung sicherstellen», erklärt Vertriebsvorstand Sven Goerigk. Als Trusted Partner ist die SHB auch legitimiert, für Vermittler die erforderlichen Weiterbildungskonten zu eröffnen und Weiterbildungspunkte in der zentralen Weiterbildungsdatenbank des Berufsbildungswerks der Versicherungswirtschaft (BWV) zu verbuchen. Zertifikate, Jahresbescheinigungen sowie ein Weiterbildungspass werden den Vermittlern nach erfolgreicher Weiterbildung von der Initiative ausgestellt. Kunden haben damit die Möglichkeit, sich über die Fachkompetenz und die Weiterbildungsschwerpunkte ihres Beraters zu informieren.

Info: «gut beraten» ist eine freiwillige Initiative der führenden Verbände der Versicherungswirtschaft und verfolgt das Ziel, den Berufsstand des Versicherungsvermittlers weiter zu professionalisieren, um Kunden noch besser beraten und betreuen zu können. Innerhalb von fünf Jahren soll jeder Vermittler insgesamt 200 Weiterbildungspunkte sammeln. Eine Unterrichtseinheit von 45 Minuten entspricht einem Weiterbildungspunkt. Angerechnet werden ausschließlich Maßnahmen zur Steigerung der Fach- und Beratungskompetenz. Details siehe gutberaten.de, wo Interessenten auch die bislang akkreditierten Bildungsdienstleister finden.

Alnatura: eröffnet weltweit größtes Hochregallager aus Holz

Bickenbach. (28.05. / aph) Knapp 15 Monate nach Baubeginn nahm die Alnatura Produktions- und Handels GmbH in Lorsch das weltweit größte Hochregallager aus Holz in Betrieb. Feierlich eröffnet wurde das nach neuesten ökologischen Standards konzipierte Gebäude durch den hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, der gemeinsam mit Alnatura Gründer Götz Rehn und mit Klaus Böhmer, Bereichsleiter Logistik, eine symbolische Palette auf den Weg schickte. Die starke Expansion des Bio-Händlers hatte eine Erweiterung des seit 2009 bestehenden Verteilzentrums erforderlich gemacht. Das Zentrum liegt verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zur A67 und unweit der A5. Die Grundfläche des Gebäudes beträgt 9.000 Quadratmeter, 32.000 Palettenstellplätze sind verfügbar und ergänzen maßgeblich die vorhandenen 17.000 Palettenplätze. Für das neue Hochregallager investierte Alnatura rund 15 Millionen Euro. Insgesamt 160 Mitarbeiter sind im Verteilzentrum beschäftigt. Gegründet 1984 von Götz Rehn, zählt die Alnatura Produktions- und Handels-Gesellschaft aktuell 88 Super Natur Märkte in 41 Städten in neun Bundesländern. Unter der Marke Alnatura werden 1.100 verschiedene Bio-Lebensmittel produziert, die in den eigenen Super Natur Märkten sowie in 3.600 Filialen verschiedener Handelspartner vertrieben werden. Alnatura beschäftigt aktuell 2.200 Mitarbeitende, darunter 103 Auszubildende. Im Geschäftsjahr 2012/2013 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 593 Millionen Euro und damit ein Plus von 15 Prozent zum Vorjahr (Volltext).

Tipps zur Steuerung der Qualität von Roggensauerteigen im Sommer

Isernhagen. (28.05. / isn) Steigen im Sommer die Temperaturen, dann wirkt sich das auf die Teig- und auch Sauerteigtemperaturen aus. Hohe Außentemperaturen beeinflussen unter anderem die Mikrobiologie in Sauerteigsystemen. Die Leitmikroorganismen – die Milchsäurebakterien – haben unter höheren Temperaturen einen erhöhten Stoffwechsel. Diese Aktivität ist in den von IsernHäger regelmäßig ermittelten Säuregraden in einem Jahreszyklus sehr deutlich zu erkennen (siehe Abbildung). Erfahrene Bäcker erzielen eine gleichmäßig gute Sauerteigqualität, in dem sie das lebendige mikrobiologische System anhand verschiedener Verfahrensschritte steuern. Filiz Hartmann von IsernHäger hat für Sie kurz und knapp Tipps zur Steuerung der Qualität von Roggensauerteigen im Sommer (PDF) zusammengestellt.

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AGF: übernimmt Geschäftsführung der VDB Deutschland

Detmold. (28.05. / agf) Die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) übernimmt ab 01. Juli die Geschäftsführung der Vereinigung der Backbranche Deutschland (VDB). Neben dem Max Rubner-Institut (MRI), der AGF, der Arbeitsgemeinschaft Kartoffelforschung und der DIGeFa GmbH werde damit eine weitere bedeutende Organisation ihren Sitz auf dem Detmolder Schützenberg haben, freut sich AGF-Hauptgeschäftsführer Tobias Schuhmacher: «Mit der gemeinsamen Geschäftsführung bieten sich sowohl für die AGF als auch die VDB Deutschland erhebliche Synergieeffekte, sowohl was das jeweilige Leistungsangebot als auch die nötigen Ressourcen betrifft».

Marvin Edition 2014: bietet viele interessante Features

Kronau. (28.05. / goe) Zwischen netten Gimmicks und wichtigen Erweiterungen spannt sich der Bogen in der neuesten Marvin Edition 2014. In die Rubrik der wichtigen Erweiterungen fallen zum Beispiel zusätzliche Ergänzungen zum Thema SEPA. Nachdem in der direkten Anwendung des SEPA-Verfahrens erfahrene Nutzer festgestellt hatten, dass so manche Bank-Software die vorgegebenen Dateiformate nicht vollständig unterstützt, hat Goecom entsprechende Änderungen vorgenommen, so dass die modulare Bäckerei-Software jetzt in mehr als sechs Varianten Daten zur Verfügung stellen kann. Themenwechsel: Wie bereits erwähnt, tritt ab dem 13. Dezember europaweit verbindlich die neue Lebensmittel Informationsverordnung (LMIV) in Kraft. Mit Blick darauf haben die Marvin-Entwickler die Funktionalität der Allergene und Inhaltsstoffe im Software-Bereich Lebensmittelkennzeichnung erweitert und automatisiert. Ein wichtiges Gimmick aus der Textoberfläche hat Goecom ebenfalls auf vielfachen Wunsch integriert: Aus dem Bestellwesen kann nun über die altbekannte Eingabeform «N», «R» oder «G» direkt in die Eingabemaske der Nachlieferungen, Retouren und Gutschriften gewechselt werden. Auch im Bereich Warenwirtschaft gibt es eine Neuerung: Hier finden Anwender künftig eine Kontraktverwaltung. Dies ist nur ein kleiner Ausblick auf die neuen Möglichkeiten, die Ihnen ab sofort zur Verfügung stehen. Alle Änderungen und Erweiterungen hier aufzulisten, würde den Rahmen sprengen. Deshalb wurde eine detaillierte Übersicht aller Änderungen und Erweiterungen dem Update beigelegt. Die aktuelle Version von Marvin liegt ab sofort zum Download bereit und wird zusätzlich an alle Kunden mit gültigem Servicevertrag versendet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Servicepartner oder die Goecom Hotline.

ZUGFeRD: Standard für elektronische Rechnungen

Berlin. (27.05. / bk) Auf dem Weg zum papierlosen Büro macht Deutschland weiter Fortschritte. Das «Forum elektronische Rechnung Deutschland» (FeRD) mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden hat den Standard ZUGFeRD für die E-Rechnung erarbeitet. Der Hightech-Verband Bitkom empfiehlt Unternehmen, den neuen Standard für ihr Rechnungswesen zu übernehmen. «Die elektronische Rechnungslegung spart viel Zeit und Geld: Kosten für Papier, Porto und Lagerung können drastisch reduziert werden», sagt Bitkom-Hauptvorstand Jürgen Biffar. «Viele manuelle Arbeitsschritte fallen dadurch weg, Zahlungen werden schneller abgewickelt». Der neue Standard basiert auf dem PDF-Format und beschreibt, wie Informationen einer Rechnung, also der Text und alle graphischen Elemente, in einer Datei gespeichert werden. Diese Datei kann das Papier ersetzen und damit für den Versand, die Bearbeitung und die Aufbewahrung einer Rechnung genutzt werden. Zusätzlich zu den normalen PDF-Daten werden alle Nutzdaten der Rechnung in einem standardisierten XML-Format in einem Bereich der PDF-Datei gespeichert, der bei der normalen Anzeige nicht sichtbar ist. Dank dieser Standardisierung können die Rechnungsdaten von jedem Programm automatisch weiterverarbeitet werden. Das ZUGFeRD-XML-Format basiert auf dem internationalen Standard UN-CEFACT und ist damit auch international kompatibel. Details zum neuen Format vermittelt die kostenfreie Broschüre «ZUGFeRD – Standard für elektronische Rechnungen» auf dem Bitkom-Server (16 Seiten, 3.149 KB).

Rundfunkbeitrag: Letzte Chancen verpufft

Berlin. (27.05. / hde / eb) Der Handelsverband Deutschland (HDE) hielt auch nach der abgewiesenen Klage vor dem Verfassungsgerichtshof in Rheinland-Pfalz an seiner Kritik am Rundfunkbeitrag fest. Geklagt wurde unter anderem gegen die Benachteiligung von Unternehmen mit mehreren Standorten. «Die geltenden Regelungen sind unausgewogen und treffen vor allem Unternehmen mit mehreren Filialen in unverhältnismäßiger und ungerechter Weise», sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Berechnung des Rundfunkbeitrags pro Standort belaste besonders die Filialunternehmen im Einzelhandel. Bis Ende 2013 mussten Unternehmen nur an den Standorten Rundfunkgebühr bezahlen, an denen auch tatsächlich entsprechende Geräte verfügbar waren. Seit diesem Jahr zahlen die Unternehmen geräteunabhängig für jeden Standort. Ein Gutachten im Auftrag des HDE war 2013 zu dem Ergebnis gekommen, dass der Rundfunkbeitrag verfassungswidrig ist. Grund dafür war die Belastung aller Betriebsstätten, unabhängig vom tatsächlichen Rundfunkempfang vor Ort. Zudem stellte das Gutachten fest, dass die überproportionale Belastung von Filialbetrieben einen Verstoß gegen den Gleichheitssatz darstellt. Deshalb setzte der HDE zuletzt seine Hoffnungen in Popularklagen zum Rundfunkbeitrag, über die der Bayerische Verfassungsgerichtshof in diesem Monat entschied. Um es kurz zu machen: Die Popularklagen wurden ebenfalls abgewiesen. Die Grundsätze, auf die sich die Entscheidung stützt, können Interessenten nachlesen auf der Homepage des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs.

Halloren: meldet solides Ergebnis fürs 1. Quartal

Halle / Saale. (26.05. / hag) Die Halloren Schokoladenfabrik AG konnte den Konzernumsatz im ersten Quartal 2014 um 23,6 Prozent auf 27,8 Millionen Euro steigern. Die Gesamtleistung verbesserte sich dabei unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an Halbfertig- und Fertigwaren um 19,6 Prozent auf 29,5 Millionen Euro. Die hohen Umsatzzuwächse resultieren einerseits aus den Zuwächsen aller Konzernmitglieder, andererseits aus der erstmaligen Konsolidierung von Bouchard NV (plus 1,9 Millionen Euro). Im ersten Quartal gingen neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 29,7 Millionen Euro ein, was einen Zuwachs von 27 Prozent gegenüber dem Q1/2013 entspricht. Die Ertragsseite war im Q1/2014 durch weiterhin hohe Kosten für Rohstoffe belastet. Besonders die Beschaffungskosten für den Hauptrohstoff Kakao lagen über dem Vorjahresniveau. Die maschinellen Produktionskapazitäten waren allgemein, bis auf Bouchard, gut ausgelastet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verringerte sich um 0,33 Millionen Euro, fällt aber mit 1,14 Millionen Euro positiv aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) beträgt 0,27 Millionen Euro (Vorjahr: 0,73 Millionen Euro). Die Belastung der Ergebnisse resultiert aus der Einbeziehung von Bouchard. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé sagt: «Bouchard erwirtschaftet, wie die meisten Unternehmen der Schokoladenindustrie, die Gewinne erst in der zweiten Jahreshälfte, vor allem im letzten Quartal». Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2014 herrscht Zuversicht: «Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, dass wir den Wachstumstrend der letzten Jahre fortsetzen und unsere Planzahlen erfüllen», sagt Lellé. Die Umsätze sollen um etwa sechs Prozent auf 125 Millionen Euro steigen, die operativen Ergebniskennziffern gegenüber dem Vorjahr verbessert und ein Jahresüberschuss in Höhe des guten Gesamtergebnisses 2013 erreicht werden.


MARKETING + VERKAUF


Deutscher Teemarkt wächst mit Vielfalt und Qualität

Hamburg. (24.05. / tv) Mit 19.396 Tonnen Tee verbrauchten die Menschen in Deutschland 2013 etwa 2,3 Prozent mehr als 2012. Das entspricht einem Pro-Kopf- Verbrauch von 27,5 Litern per Anno, verteilt auf 75,5 Prozent Schwarzen Tee und 24,5 Prozent Grünen Tee. Während auf lose Tees 60 Prozent entfielen, entschieden sich 40 Prozent der Konsumenten für conveniente Teebeutel. Führend in der Welt beim jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch ist ein Völkchen im Nordwesten der Republik: Die Ostfriesen kommen im Schnitt auf rund 300 Liter Tee pro Kopf und Jahr – nicht zuletzt dank der «Echt Ostfriesischen Mischung» (Schwarztee). Mit Einfuhren von 55.201 Tonnen Tee blieb das Importvolumen auf hohem Niveau stabil (2012: 56.431 Tonnen). Deutschland bestätigt erneut seine Position als bedeutender Umschlagplatz im internationalen Teehandel. Besonders für die europäischen Nachbarn ist Deutschland in Sachen Tee ein geschätzter Handelspartner. Knapp 65 Prozent der Gesamtexporte gingen in die EU. Die weltweite Teeproduktion legte 2013 weiter zu. So wurden rund um den Globus insgesamt 4.819.087 Tonnen Tee hergestellt, was einer Steigerung von knapp drei Prozent entspricht. Der Eigenverbrauch der Anbauländer, fast drei Millionen Tonnen Tee, bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahrs. Der Exportanteil stieg auf 38,7 Prozent (2012: 37 Prozent). Mit 1.850.000 Tonnen Tee ist China erneut der weltweit größte Teeproduzent, gefolgt von Indien, Kenia und Sri Lanka. Kenia bleibt mit 413.035 Tonnen Rekord-Tee-Exporteur. Wobei Kenia die Ausfuhren in 2013 sogar noch um gut 19 Prozent gegenüber 2012 steigern konnte – berichtet der Deutsche Teeverband.

Markeneis: Kühles Frühjahr 2013 hinterließ Spuren

Bonn. (24.05. / eis) Auch wenn das Wetter in 2013 ziemlich durchwachsen war: Unter dem Strich blicken die Hersteller von Markeneis auf ein gutes Jahr mit stabilem Absatz und leichten Zuwächsen beim Umsatz zurück, berichtet der Eis Info Service im Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI). Die industriellen Hersteller setzen 2013 im Inland 509,4 Millionen Liter Speiseeis ab (2012: 509,3 Millionen Liter). Beim Umsatz legte die Branche um 1,2 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro zu. Inklusive handwerklich hergestelltem Eis verzehrte jeder Bundesbürger im Schnitt 7,8 Liter Eis (2012: 7,9 Liter). Das Absatz-stärkste Segment mit 230,2 Millionen Litern (plus 1,1 Prozent) waren unverändert Haushaltspackungen, gefolgt von Multipackungen mit 208,1 Millionen Litern (plus 0,9 Prozent). Eine besonders positive Entwicklung bei den Haushaltspackungen war bei kleineren Bechern mit bis zu 500 Millilitern zu verzeichnen. Die in dieser Verpackungsgröße verkaufte Eismenge hat im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel zugelegt. Das Impulseis (Menge minus 3,3 Prozent) und das von den Markenherstellern für die Gastronomie produzierte Speiseeis (Menge minus 8,2 Prozent) konnte 2013 hingegen nicht mithalten. Beim Außerhausgeschäft macht sich der schlechte Jahresauftakt bemerkbar. Die Verbraucher verbrachten beim regnerischen und kühlen Wetter bis etwa Ende Juni ihre Freizeit mehr als sonst in den eigenen vier Wänden statt in Freibädern, Freizeitparks und Cafés. Die dann folgende Saison sei im Impulseis- und Gastronomiegeschäft einfach zu kurz gewesen, heißt es aus Bonn.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


TTIP: «Wir müssen mit Vorurteilen aufräumen»

Berlin. (27.05. / bund) Deutschland und Europa wollen Umwelt- und Verbraucherschutz. Chlor-Hühnchen werde es in Europa sicher nicht geben. Vorurteile gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) seien gut zu entkräften. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der 111. Jahrestagung der American Chamber of Commerce in Germany (AmCham). Ängste gegen das TTIP könnten abgebaut werden, werde zum Neispiel eine Negativliste aufgestellt. Dazu gehörten alle Punkte, die keine Akzeptanz finden. Die Bundeskanzlerin frage sich, ob der französische Schimmelpilzkäse in den USA schon eine ähnliche Berühmtheit erlangt habe wie bei uns das Chlor-Hühnchen. «Wir müssen ein paar Dinge aufschreiben, die gar nicht passieren werden», sagte sie mit Verweis auf die Sorge, dass etwa EU-Standards in Sachen Umwelt- oder Verbraucherschutz gesenkt werden könnten. Mit unsinnigen Doppel-Regulierungen müsse Schluss sein. Darum gehe es wirklich. Es sei nicht zu erklären, weshalb etwa Kabelbäume neu entwickelt und neu getestet werden müssten. Niemand in der Welt könne sagen, warum Blinklichter an Autos, die einmal rot und einmal orange sind, jeweils umgebaut werden müssten. Mit besserem oder schlechterem Sicherheitsniveau hätte dies nichts zu tun. Hinzu kämen Zölle. Allein die deutsche Automobilbranche zahle rund eine Milliarde Euro im transatlantischen Handel. Dieses Geld solle künftig besser für Innovation, Forschung und andere wichtige Dinge ausgeben werden können.

PwC-Umfrage: Verbraucher erwarten maximale Transparenz

Frankfurt. (26.05. / pwc) Die Lebensmittelskandale der letzten Monate hinterlassen tiefe Spuren bei deutschen Verbrauchern: Vier von fünf Konsumenten haben ihr Einkaufsverhalten geändert – rund 60 Prozent achten verstärkt auf die Herkunft der Produkte, 35 Prozent besonders auf Inhalts- und Zusatzstoffe. Jeweils gut 20 Prozent kaufen mehr Bio- respektive Markenprodukte oder direkt beim Erzeuger (18 Prozent). Zudem würde gut jeder zweite Deutsche für «garantiert sichere» Lebensmittel mehr Geld ausgeben, heißt es in einer Verbraucherumfrage im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Sogar ein Preisaufschlag von mehr als zehn Prozent wäre noch für jeden fünften Konsumenten vertretbar. Die Studie zeigt zudem, dass die jüngsten Skandale nicht mehr nur das Image und die Reputation einzelner Unternehmen oder Produkte beschädigen: Bei gut jedem dritten Konsumenten ist das Vertrauen in die Lebensmittelindustrie insgesamt stark gesunken, während nur 15 Prozent von Einzelfällen ausgehen. Etwas mehr Sicherheit versprechen sich die Verbraucher von der Lebensmittel- Informationsverordnung (LMIV) der Europäischen Union, die im Dezember 2014 in Kraft tritt. Die genaueren Angaben zu Inhaltsstoffen und Produktherkunft geben 53 Prozent der Befragten wieder mehr oder sogar volles Vertrauen in die Lebensmittelindustrie, während 46 Prozent skeptisch bleiben. «Die Verbraucher erwarten von Lebensmittelhandel und -herstellern maximale Transparenz. Daher ist die EU-Verordnung für die Industrie eine gute Chance, das Verbrauchervertrauen zurückzugewinnen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen alle Angaben machen, die die Verbraucher auch tatsächlich interessieren. Dazu gehört auch, die Informationen leicht zugänglich und verständlich zu machen», sagt Gerd Bovensiepen, PwC-Partner und Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter in Deutschland und Europa.


PERSONEN + EHRUNGEN


Goodmills Group: meldet neuen CFO

Wien / AT. (30.05. / lli) Magister Georg Rath ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) der GoodMills Group, Tochterunternehmen der Leipnik-Lundenburger Invest (LLI) Beteiligungs AG. Der 43-jährige Österreicher komplettiert damit gemeinsam mit Zoltan Poór MA und DI Rafal Salomon die neue Geschäftsführung unter CEO DI Josef Dietrich. Rath hat die Verantwortung über die Bereiche Finanzen, Controlling und Rechnungswesen übernommen. LLI-Generaldirektor und Eigentümervertreter DI Josef Pröll: «Trotz einer schwierigen Situation am Mühlenmarkt hat die GoodMills Group es sich zum Ziel gesetzt, die Erträge zu steigern und ihre Marktführerschaft auszubauen. Georg Rath bringt seine reichhaltige Erfahrung und das betriebswirtschaftliche Know-how ein, um erfolgreich dazu beizutragen, dieses Ziel zu erreichen und die Position der GoodMills Group als starker Player im europäischen Mühlengeschäft auszubauen».

VK Mühlen AG: Aufsichtsratsvorsitzender legt Amt nieder

Hamburg. (28.05. / vkm / eb) Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der VK Mühlen AG, Prof. Klaus Josef Lutz, hat sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft mit Wirkung zum Ablauf des 10. Juni 2014 und sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft mit Wirkung zum Ablauf des 23. Juni 2014 niedergelegt. Die Gesellschaft wurde über die Amtsniederlegung am 26. Mai 2014 informiert. Die Gesellschaft dankt Prof. Lutz für die erfolgreiche Zusammenarbeit – heißt es kurz und knapp in einer Ad-hoc Mitteilung von dieser Woche. Die österreichische GoodMills Group GmbH war im Oktober 2013 im Besitz von gut 95 Prozent des Grundkapitals der VK Mühlen AG, als sie forderte, dass die Hauptversammlung der VK Muehlen AG die Übertragung der Aktien der restlichen Aktionäre auf die GoodMills Group gegen Gewährung einer Barabfindung beschließt (siehe WebBaecker 42/2013). Diesem Squeeze-Out-Verfahren entsprachen die Aktionäre Mitte März bei ihrer ordentlichen Hauptversammlung 2014. Wirksam wird/wurde dieses Squeeze-out-Verfahren mit seinem Eintrag in das Handelsregister. Im Anschluss daran wird/wurde die Börsennotierung der Gesellschaft eingestellt (siehe WebBaecker 16/2014). Klaus Josef Lutz ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der BayWa AG. Darüber hinaus gehört Lutz den Aufsichtsräten einiger börsennotierter und privater Unternehmen an – so auch bei der VK Mühlen AG, wo er 2009 mit seiner Wahl gleich den Aufsichtsratsvorsitz übernahm (siehe WebBaecker 13/2009). 2013 wurde Lutz von der TU München zum Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre des Genossenschaftswesens bestellt.


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Global Industry: Barilla announces FY 2013 results

Hamburg. (bm) In terms of economic performance, the sale of the German company Lieken was finalized in 2013, following the sale of the logistics company Number1 – Italian Barilla Group said in its statements for the financial year 2013. The Group posted growth in its main product categories – pasta, sauces and bakery products – as well as in its target markets. Gluten-free pasta, whole grain «Cornetti» (croissants) and the new sauces are just a few examples. Other topics of the week:

Title Region Date
Barilla Group: revenues up 2,5 percent in 2013 (IT) Fri 05-30
McDonald’s: Announces 3-Year Total Cash Return Target (US) Fri 05-30
Einstein Noah: Announces Resignation of COO (US) Fri 05-30
Krispy Kreme: Appoints SVP Human Resources (US) Fri 05-30
Oetker: officially opens frozen pizza plant in Ontario (DE) Thu 05-29
Hillshire Brands: Responds to Proposal from Pilgrim´s Pride (US) Thu 05-29
Cloetta AB: Acquires The Jelly Bean Factory (SE) Thu 05-29
Fi+Hi Russia: Food ingredients finds home in Moscow (NL) Thu 05-29
Orkla ASA: sells Rieber Foods Polska SA (NO) Thu 05-29
Corner Bakery: 23 New Cafes For Seattle And Las Vegas (US) Thu 05-29
Fazer Group: achieves record net sales in 2013 (FI) Wed 05-28
Fazer: plans increasing efficiency of bakery network (FI) Wed 05-28
Bunge Limited: Announces Annual Meeting Results (US) Wed 05-28
Fazer: appointed two members to Group Management Team (FI) Wed 05-28
OTA: Organic sales jump 11,5 percent to a new record (US) Tue 05-27
CocoaAction: for sustainable cocoa farming (GH) Tue 05-27
Grupo Bimbo: Completes Acquisition of Canada Bread (CA) Mon 05-26
Orkla ASA: announces mixed results for Q1/2014 (NO) Mon 05-26
Orkla Foods Norge: to concentrate flatbread production (NO) Mon 05-26
ADM: Returns Strategy is showing early results (US) Mon 05-26
Cargill: enters Turkish oils + fats market (US) Sat 05-24
RiceBran Technologies: Hires VP of Compliance (US) Sat 05-24


REZEPTE + IDEEN


«Schwaben-Ciabatta»: sorgt für Aufmerksamkeit

Image Bonn. (30.05. / GMF / cma) «Die große Attraktivität des Brot- und Brötchenangebots entsteht aus der Kombination vielfältiger Roggen- und Weizenmehle in den Backrezepten. Sie erlaubt es unseren Bäckern, die weltweit einmalige Gebäckvielfalt herzustellen», hieß es anlässlich der Preisverleihung an die «Roggenbäcker des Jahres» anno 2005. Den 1. Preis vergab die Jury damals für ein «Roggen-Flair mediterran», den wir an dieser Stelle einfach mal beiseite lassen. Den zweiten Preis erhielten vor neun Jahren die kreativen Nachwuchs-Roggenbäcker der Klassen H2BA 1 und 2 der Ulmer Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für eine zumindest vom Namen her sehr einprägsame «Schwaben-Ciabatta». Das Urteil der Jury: «Erfolgreiche Umsetzung eines bekannten Vorbilds auf die Roggenschiene mit hohem Geschmacks- und Aromapotenzial bei gleichzeitig großem Aufmerksamkeitswert». Das Rezept inklusive Herstellungsanleitung gibt es nach wie vor auf dem WebBaecker-Server zum Download (Format PDF).